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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Regisseur entspricht 'Klaus-Dieter Pittrich' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Paul Barz
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Nachkriegs-Europa 1950. Man singt wieder. In Salzburg stehen "Dagebliebene" neben zurückgekehrten Emigranten auf der Bühne, Will Quadflieg neben Ernst Deutsch. Im Parkett sitzt "der Doktor", Komponist einer weltberühmten Operette, 1938 emigriert. Und er macht sich auf zum "Staatsschauspieler" in seinem pompösen Wohnsitz am Wolfgangsee, weltberühmt auch er. Der war dageblieben, hatte große Filme gemacht, wartet auf sein Comeback. So wie der Komponist darauf wartet, seinen Platz in der Nachkriegsgesellschaft einzunehmen, dort anknüpfen zu können, wo er einmal aufgehört hatte. Paul Barz, 55, Schriftsteller und Journalist, hatte in seinem letzten Hörspiel "Bombenrolle" (1998) einen Schauspieler im Dritten Reich gezeigt, zwischen Widerstand und lockender Versuchung durch die Macht. "Abendschein am Wolfgangsee" führt die Thematik weiter. Hier geht es um "die Zeit danach", um ihre Aufarbeitung im Bewußtsein derer, die mitgemacht oder sich verweigert haben. Um die Möglichkeit, dennoch zusammenzufinden. Und um die Zeit, die so ganz anders wurde. Eine Zeit, in der auch Kunst und künstlerische Gemeinsamkeiten nichts ungeschehen machen können.
Sprecher:Alexander May (Der Staatsschauspieler)
Gerd Baltus (Der Doktor)
Gudrun Landgrebe (Kirschi, seine Frau)
Jeffrey Zach (Der Franzl, ihr Fahrer)
Josef Tratnik (Ein Nachrichtensprecher)
MusikerClaudius Roller (Klavier)
Daten zu Paul Barz:geboren: 28.08.1943
gestorben: 05.06.2013
Vita: Paul Barz, geboren 1943, lebte als freier Publizist in Wentorf bei Hamburg. Er schrieb zahlreiche Biographien, Sachbücher und über dreißig Hörspiele, davon viele für den WDR. Immer wieder hat er sich - auch im Hörspiel - mit unterschiedlichen Künstlerbiographien während der NS-Zeit beschäftigt.
Hompepage o.ä.: http://www.paul-barz.de/
Erstsendung: 21.11.1999
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Günter Westerhoff
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Ich sage dir, mach in deinem Alter kein Akkord mehr. Ich kenne das - habe im Ersten Weltkrieg bei Krupp Geschützlafetten genietet, zwölf Stunden täglich. Wenn der Prüfer kam und konnte den Fingernagel unter den Nietenkopf schieben, dann mußte der Bolzen raus. Und dann konntest du mal zusehen, woher du neue Nieten bekamst - mußtest schon den Magaziner gut kennen. Nein, nein. Laß die Finger davon." Mit diesen Worten versuchte der Vater den Sohn vor der Akkordarbeit zu warnen. Jetzt steht der Sohn an der Stanze, im Akkord. Günter Westerhoff schildert auf dem akustischen Hintergrund der Arbeit in einem Betrieb der 60er und 70er Jahre den Zusammenbruch eines Akkordarbeiters.
Sprecher:Ralf Schermuly (Werner)
Willi Thomczyk (Kollege)
Ludger Burmann (Rainer)
Joachim Król (Bohrer)
Hardi Sturm (Stanzer)
Ulrich Moskopp (Sanitäter)
Mo Russell (Fahrer)
Ulrich Kuhlmann (Arzt)
Claus-Dieter Clausnitzer (Meister)
Josef Tratnik (Betriebsleiter)
Jochen Kolenda (Hannes)
Christian Tasche (Stimme)
Anke Tegtmeyer (Frau)
Julius Schmiedel (Junge)
Daten zu Günter Westerhoff:Vita: Günter Westerhoff, geboren 1923 in Essen, arbeitete als Schlosser 41 Jahre lang auf Zechen und in verschiedenen Betrieben. Er lebt als Rentner in Mülheim a.d. Ruhr und ist Mitglied der Dortmunder "Gruppe 61". 1978 erschien sein Band "Vor Ort", Gedichte und Erzählungen eines Arbeiters. Er hat bisher ein Hörspiel geschrieben: "Ratten im Kanal" (1981).
Erstsendung: 25.06.1994
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Werner Streletz
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Eine alltägliche Begebenheit ist der Ausgangspunkt: während einer Fahrt mit dem Linienbus trifft eine alte Frau nach langer Zeit eine ihrer Nichten. In dem sich mühsam entwickelnden Gespräch verdeutlicht sich bald die deprimierende Situation der Frau, die durch den Tod ihres Mannes und durch die Verheiratung ihres Sohnes plötzlich allein dasteht: Die Fahrt, die zunächst einen gern gesehenen Besuch bei ihrem Sohn zum Ziel zu haben scheint, entpuppt sich als kläglicher Versuch, Bindungen aufrecht zu erhalten, ein geschlossenes Familienleben zu retten, das es nicht mehr gibt.

"Alles was du bist, ist Liebe" zeigt das Schicksal einer jener Frauen, die nach einem Leben für die

Familie im Alter mit einer fremden, unbehaglichen Daseinsweise konfrontiert werden, auf die sie sich nicht mehr einstellen können, weil für sie die Konfrontation mit der Umwelt außerhalb des familiären Rahmens stets "Männersache" war. Die eigentliche Sprache dieser Frauen ist die des Gefühls, im besten Fall die Sprache der unreflektierten Liebe. Doch jetzt stößt diese Sprache auf Unwillen und Abwehr. Die Liebesbereitschaft kann nicht mehr ausgelebt werden.
Sprecher:Katharina Brauren (Mutter)
Karin Kaiser (Mia)
Magda Hennings (Kaufmannsfrau)
Reinhart Firchow (Hans, Sohn)
Sylvia Gerlich (Schwiegertochter)
Ursula Burg (Altenbetreuerin)
Daten zu Werner Streletz:geboren: 06.03.1949
Vita: Werner Streletz (* 6. März 1949 in Bottrop) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der in Bochum lebt und arbeitet.
Hompepage o.ä.: http://www.wernerstreletz.de/
Erstsendung: 31.08.1977
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Robert Thayenthal
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Henning Schmitz
Inhalt: Annas Ball fällt durch das Fenster des Abbruchhauses, ihr heimliches Geisterhaus. Als sie hineinklettert, um ihn zu holen, stößt sie auf einen uralten Mann mit einer verbeulten Krone: Es ist niemand Geringeres als seine Majestät der Märchenkönig persönlich. Aber er ist ganz anders, als auf den Bildern der Märchenbücher. Alt und fett geworden, sitzt auf seinem Rollstuhlthron, schimpft über die Welt, die ihn nicht mehr liebt und sehnt sich zurück in eine Zeit, als er noch Prinzessinnen wachküßte und Drachen tötete. Aber irgendwie, irgendwann vor 777 Jahren und einer dreiviertel Ewigkeit muß er aus den Märchen herausgefallen sein. Aber vielleicht ist Anna - ohne es zu wissen - eine verwunschene Prinzessin, der bestimmt ist, ihn zu erlösen - man müßte nur den richtigen Zauberspruch finden. In einem turbulenten Spiel wirbeln Märchenwelt und Wirklichkeit durcheinander. Anna und der König lernen die Kluft zwischen alt und jung zu überwinden und werden im übermütigen Spaß des gemeinsamen Abenteuers Freunde. Aber wie bekommt man den König wirklich wieder zurück in sein Buch?
Sprecher:Sarah Brückner (Anna/Anna, mit Drachenstimme)
Horst Bollmann (König)
Daten zu Robert Thayenthal:Vita: Robert Thayenthal,geb. in Graz, lebt in Berlin und Innsbruck Drehbuchwerkstatt München Regie an Theaterbühnen in Deutschland und Österreich Regiestudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Fachhochschule für Grafik in Graz
Hompepage o.ä.: http://www.robert-thayenthal.de/
Erstsendung: 19.05.1991
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: J. Monika Walter
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: An einem Sonntag, kurz vorm Mittagessen, geht dem Ehepaar Anna und Georg die Realität verloren: Anna läßt das Geschirr fallen und verläßt die Wohnung; Georg, der von einem Ballonflug an den Nordpol träumt, am Nordpol tanzen und lieben will, folgt seiner Frau. Sie sehnen sich beide danach, den alles besser wissenden und planenden Eltern, den Vorschriften, dem Erbe und den sinnlosen Gewohnheiten zu entfliehen; nicht aussteigen wollen sie, sondern ihr Leben finden, endlich einen Beginn ihrer Liebe. Doch das Wechseln der Orte, das Fliehen nützt wenig, da man sich selbst immer mitnimmt und immer wieder auf Eltern trifft, bei einem Erbe endet. Anna und Georg, im Kopf und real umstellt von Sentenzen und nachgesprochenen Sätzen, finden zu Träumen und Hoffnungen: Auch wenn sie nicht in einem Flugzeug entfliehen und am Nordpol tanzen, werden sie vielleicht Liebende werden.
Sprecher:Elisabeth Trissenaar (Anna)
Friedhelm Ptok (Georg)
Lieselotte Rau (Mutter Stimme/Frau)
Friedrich W. Bauschulte (Vaters Stimme/Mann)
Daten zu J. Monika Walter:geboren: 07.08.1945
Vita: J. Monika Walther, geboren 1945 in Leipzig, lebt in Münster. Sie studierte Geschichte, Pädagogik, Publizistik und Psychologie und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. 1981 erschien ihr Roman "Die Traurigkeit nach dem Singen". "Archivars Traum" ist nach dem 1982 ebenfalls vom WDR gesendeten "Das weiße Zimmer" ihr zweites Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://www.jmonikawalther.de/
Erstsendung: 28.06.1984
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Sanja Lovrencic
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Barbara Antkowiak
Inhalt: Mehr und mehr wird die Ursprünglichkeit des schönen Urlaubsflecken zerstört. DasWasser und die Strände sind ziemlich verschmutzt, die Trauminsel wird immer lauter und hektischer. Eine melancholische Kritik an der Technikwelt, die keine Seelen und Tabuzonen kennt. Luftgeist Ariel erinnert als Touristenführer an vergangene Zeiten und führt den Menschen auf der Insel den Zauber der Natur vor Augen. Ein moderner Sommernachtstraum.
Sprecher:Matthias Leja (Alan)
Reinhard Schulat (Bootsverleiher)
Claus Janzen (Reiseleiter)
Andreas Pietschmann (Ariel)
Wolfgang Arps (Korschinsky)
Joana Schümer (Lidija)
Anja Niederfahrenhorst (Junge Frau)
Rainer Delventhal (Bruno)
Jacqueline Macaulay (Anita)
Sebastian Walch (Mario)
Manuela Alphons (Olga)
Rudolf Jürgen Bartsch (Von Hüttenberg)
Aljoscha Sebald (Hirschner)
Hansjoachim Krietsch (Hoteldirektor)
Daten zu Sanja Lovrencic:Vita: Sanja Lovrencic, 1961 geboren, arbeitet als freie Autorin. 1987 erschien ihr erster Gedichtband. Sie schreibt Theaterstücke für Kinder und Hörspiele. 1991 gewann sie den ersten Preis bei einem Hörspielwettbewerb des Kroatischen Radios.
Erstsendung: 24.06.1996
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Frank Werner
produziert in: 1986
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Arvo Pärt
Inhalt: Der Burgturm gilt seit langem als Anziehungspunkt für Selbstmörder. Erst kürzlich hat es wieder einen solchen Vorfall gegeben, so muß der Burgführer einem Sekretär des Kuratoriums, der um eine überraschende Führung bat, gestehen. Ein junger Mann hat sich in den Tod gestürzt. Der Sekretär bleibt stumm, und der Burgführer redet gegen das Schweigen an. Und je länger er redet, von seiner Liebe zum Land, von seiner Familie, von seinem Sohn, desto deutlicher wird, daß er mehr über diesen Selbstmord weiß, als er eingestehen will. "Diese Geschichte eines Hasses oder einer extremen Liebe war für mich am zwingendsten in der Form des Monologs darstellbar: Das manische Sprechen, das Rechtfertigen einer Schuld, das für Entgegnungen und Zweifel eines anderen keinen Raum läßt, hat für mich fast etwas Magisches. Der Sprecher bewegt sich in einem abgeschotteten schwarzen Raum eigener Fantasien und hat den Kontakt zur Außenwelt längst verloren, was nur zur Steigerung seines Hasses oder seiner Liebe führen kann. So ist der alte Mann Gefangener eines "inneren Kerkers", in dem er sich der Katastrophe fast zwangsläufig entgegenredet." (Der Autor) Frank Werner, geboren 1944 in Sangerhausen/ Thüringen, arbeitete als Redakteur für den Hörfunk und lebt jetzt als freier Schriftsteller in Berlin. Er schrieb Hörspiele und Funkerzählungen. Seine letzte Buchveröffentlichung: "Herzland. Eine Erzählung", 1984.
Sprecher:Joachim Nottke
Daten zu Frank Werner:geboren: 1944
Vita: Frank Werner, geboren 1944, studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg und Berlin. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Hörfunkanstalten, war von 1974-1984 Hörspieldramaturg in Berlin und lebt als freier Autor und Bearbeiter in Berlin und Schleswig-Holstein.
Erstsendung: 19.11.1986
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Dietmar Bittrich
Jost Nickel
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Wie es "damals" gewesen sei, das könne man aus der historischen Distanz heraus gar nicht mehr beurteilen, meint der Vater. Auch versichert er immer wieder, bloß Außenstehender, zufälliger Beobachter bei den Massenmorden der Nationalsozialisten gewesen zu sein. Aber die eigenen Berichte lassen auch vermuten, daß er als Mittäter darin verstrickt war. Das gesteht er aber zu keinem Zeitpunkt offen ein. Sein angeblich so schlechtes Gedächtnis ist der unbewußte Versuch, seine Schuld zu verdrängen. Aber der Sohn treibt den Vater mit seinen Fragen dazu, sich genauer an jene Zeit zu erinnern. Und allmählich tauchen lückenhafte Erinnerungen an den gezielten Massenmord auf.
Sprecher:Michael Tregor (Fragende Person)
Hans Caninenberg (Der Antwortende)
Daten zu Jost Nickel:geboren: 11.03.1954
Vita: Jost Nickel, 1954 in Triest geboren, lebt seit 1978 als freier Autor in Hamburg. Veröffentlichungen: etwa zwanzig Hörspiele in deutschsprachigen Sendern. Kurzdrama "Dosen" (Uraufführung am Deutschen Theater Göttingen). Fernsehspiele "Eisenbahngeschichten" (WDR) und "Tante Lilly" (NDR). Prosa in Anthologien, Literaturzeitschriften und Zeitungen. 1983 erhielt Jost Nickel den "Hamburger Literaturpreis für Kurzprosa", 1987 den "Förderpreis des Hamburger Senats".
Laut diesem Artikel: Dietmar Bittrich ist Jost Nickel ein Pseudonym.
Erstsendung: 06.03.1994
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Janusz Anderman
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Roswitha Buschmann
Inhalt: Masuren, Sommer 1990. Der junge Kunstmaler Jan wird von dem kautzigen Briefträger Fatalski über das, was in dem kleinen Dorf passiert, auf dem laufenden gehalten. Fatalski befürchtet den Ausverkauf Polens, denn gerade haben Japaner das Staatsgut übernommen und bieten Rundflüge für die Angestellten an, damit sie aus der Vogelperspektive die Heimat betrachten können. Aber auch viele Deutsche kommen nach Polen und fordern ihren ehemaligen Besitz zurück. So taucht auch eines Tages plötzlich die Soziologie-Studentin Eva vor Jans Haus auf und behauptet, es sei "ihres". Eva hat in diesem Haus ihre Kindheit bis 1975 verbracht. Dann wurde ihre Familie gezwungen, Polen zu verlassen, und reiste in den Westen aus. Jan wiederum behauptet, sein verstorbener Vater habe ihm dieses Haus testamentarisch vermacht. Es entspinnt sich ein Disput zwischen Jan und Eva, und die junge Frau versucht ihm klar zu machen, was es heißt, in Polen eine Deutsche und in Deutschland eine "Polackin" zu sein. Da taucht unverhofft ein neuer Besuch auf. Und Eva muß erfahren, daß ihre Eltern dieses Haus auch nur "bekommen" haben, weil die ursprünglichen Besitzer 1945 vertrieben wurden...
Sprecher:Christian Berkel (Jan)
Claudia Roxane Barthel (Eva)
Horst Bollmann (Briefträger)
Waltraud Habicht (Alte Frau)
Daten zu Janusz Anderman:geboren: 07.04.1949
Vita: Janusz Anderman, geboren 1949, arbeitete nach seinem Slawistik-Studium als Redakteur bei verschiedenen unabhängigen Zeitschriften. Anderman, Mitglied des polnischen PEN-Zentrums, war Begründer der oppositionellen "Vereinigung Polnischer Schriftsteller" (SPP). Heute lebt er in Warschau und Masuren. Er schreibt Prosa, Hörspiele und Filmdrehbücher und ist mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet worden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.08.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Felix Huby
Ulrich Werner Grimm
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 120 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Herbst 1948. Daniel Goldstone, junger Leutnant der US-Air-Force, hat sich vor allem immer dann als Pilot profiliert, wenn es in den letzten Kriegsmonaten um einen Einsatz gegen die Deutschen ging. Aufkeimendes Mitleid mit den besiegten Deutschen verdrängt keiner besser als er. Das ist verständlich, denn Daniel Goldstone stammt aus einer jüdischen Familie, deren in Deutschland lebende Angehörige fast alle von den Nazis ausgelöscht worden sind. In Berlin, wo er als Kind bis zum Alter von 10 Jahren gelebt hat, ist er nie wieder gewesen. Und nun kommt diese Nachricht: die Sowjets haben Berlin abgeriegelt. Die Stadt soll ausgehungert werden. Alle Autobahnen sind wegen angeblich notwendiger Reparaturarbeiten gesperrt. Der gesamte Personenverkehr auf Straße, Schiene und Wasserwegen wird stillgelegt. Als einzige Verbindung zu den Westzonen stehen noch die drei alliierten Luftkorridore offen. Bereits am 24. Juni des Jahres wurden auf Anordnung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Stromlieferungen aus den umliegenden Kraftwerken in den Westteilen der Stadt sowie die Belieferung der Westsektoren mit Lebensmitteln aus der sogenannten Ostzone untersagt. Der amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Lucius D. Clay, ordnete die Errichtung einer Luftbrücke an. Vor diesem zeitgeschichtlichen Hintergrund, den die Autoren historisch genau nachzeichnen, spielt die Geschichte des in Berlin geborenen US Piloten Daniel Goldstone und dessen allmählich wachsender Einsicht in die Not der Menschen in Berlin, die in ihrer Gesamtheit immer weniger als Täter denn als Opfer erscheinen.
Sprecher:Peter Wilczynski
Gerrit Schmidt-Foss
Gisela May
Klaus Herm
Sebastian Walch
Michael Evers
Inge Wolfberg
Reinhard Stornowski
Afric Simone
Deborah Wiegert
Dieter Montag
Viktor Neumann
Hans-Peter Hallwachs
Friedhelm Ptok
Bernd Kummer
Susanne Batteux
Pit Mildenstein
Wladimir Oschis
MusikerKlaus Axenkopf (Kontrabass) Harry Ermer (Klavier) Sherry Bertram (Schlagzeug) Karl-Heinz Böhm (Saxophon; Flöte)
Daten zu Felix Huby:geboren: 21.12.1938
Vita: Felix Huby, geboren 1938 in Dettenhausen, lebt heute in Berlin und veröffentlicht seit 1976 Sachbücher, Kinderbücher und Kriminalromane. Für das deutsche Fernsehen schrieb er zahlreiche Drehbücher. Bekannt wurde er vor allem als Erfinder des Tatort-Kommissars Schimanski. Bisher hat Felix Huby 32 "Tatorte" geschrieben, außerdem die Drehbücher für die erfolgreichen TV-Serien "O Gott Herr Pfarrer", "Der Hafendetektiv", "Abenteuer Airport", "König von Bärenbach" oder "Ein Bayer auf Rügen", darüber hinaus mehrere Hörspiel für den SWR.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrich Werner Grimm:Vita: Ulrich Werner Grimm wurde 1954 in Gera geboren, war zunächst Werbekaufmann, holte dann das Abitur nach, studierte an der Berliner Humboldt-Universität Philosophie bis zum Diplom und arbeitete als Journalist. Seine erste Hörspielarbeit war "Schattenbilder".
Erstsendung: 04.11.1998
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Lutz Rathenow
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: In offenen, teils realistischen, teils alptraumhaft-irrealen Szenen erzählt der DDR-Autor Lutz Rathenow vom Entstehen und auch vom schließlichen Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Bertram und Monika, zwei Jugendlichen in der Deutschen Demokratischen Republik. Bertram ist Arbeiter, und seine Freundschaft mit Monika schleppt sich so dahin: wenig sinnvolle Gespräche in leeren Kneipen, Fernsehen, Tanzen, verpatzte Wochenenden und die Erinnerungen an früher Gedachtes: So eine Liebe müßte doch eigentlich ganz anders aussehen. Bald öden sich die beiden nur noch an. Doch als Monika Peter kennenlernt und seinetwegen Schluß macht mit Bertram, suchen dessen Enttäuschung und erwachte Aggressivität Ventile. Alltag in der DDR also, der Politisches nur durchschimmern läßt, vor allem der von Jugendlichen. Dabei zielt der Autor nicht auf Darstellung ihrer Situation durch theoretische Analyse, er vermittelt den Eindruck einer bestimmten Stimmung, fängt ihr Lebensgefühl ein. Von Lutz Rathenow, geboren 1952 in Jena, erschien in der Bundesrepublik im letzten Jahr der Erzählband "Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet".
Sprecher:Hans-Georg Panczak (Bertram)
Franziska Grasshoff (Monika)
Horst Schön (Stimme)
Klaus-Peter Grap (Peter)
Birgit Mehrländer (Martina)
Petra von der Beek (Carola)
Benjamin Krämer (Fred)
Frank Muth (Student)
Marianne Rogée (Mutter)
Erstsendung: 01.05.1982
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Herbert Somplatzki
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Yves Ferrand
Mandy van Baaren
Inhalt: "Ein Hörspiel gegen das Vergessen" hat der Autor seinen Text genannt. Er erzählt vom Zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines kleinen Jungen, dessen Vater verschollen ist. In seiner Erinnerung bricht das Grauen des Krieges auf, aber gleichzeitig werden in seinen Schilderungen auch die Kraft und der Mut spürbar, den die Frauen und Mütter aufbrachten, um ihre Kinder zu retten. Nachdem sein masurisches Heimatdorf im Morgengrauen eines eisigen Wintertages bombardiert worden ist, bricht der Junge zusammen mit seiner Mutter, der kleinen Schwester und den Großeltern zur Flucht auf, im notdürftig zusammengezimmerten Planwagen. Immer wieder müssen sie sich vor den Tieffliegern in Deckung bringen. In einem verlassenen Haus finden sie Schutz. Doch jetzt fürchten sie die Übergriffe fremder Soldaten, die sich nachts nach ihren Kartoffelschnapsgelagen Zugang zu den Häusern verschaffen, plündern und vergewaltigen. Voller Panik versucht er seine Mutter zu verteidigen und entgeht nur knapp dem Tod. Im Frühjahr kehrt die Familie in ihr völlig zerstörtes Haus zurück, das sie nun mit polnischen Bauern teilen muss. Im Sommer darauf werden sie gezwungen, das Dorf zu verlassen und treten, die wenigen Habseligkeiten gepackt, ihre Reise gen Westen, ins Ruhrgebiet an. Sie finden Unterschlupf bei Verwandten in einer Zechenstadt und warten weiterhin auf eine Nachricht des verschollenen Vaters ...
Sprecher:Hans Kremer (Erzähler)
Elisabeth Schwarz (Sängerin)
Sandra Flubacher (Mutter)
Wolfgang Krone (Mann/Deutscher Offizier)
Udo Jolly (Mann mit Fahrrad)
Barbara Marks-Kupke (Oma Luise)
Ryszard Wojtyllo (Jablonowski)
Kirill Morozow (Russischer Soldat)
Davide Brizzi (Kind)
Cornelia Errenst (Kleine Schwester)
Daten zu Herbert Somplatzki:geboren: 1934
Vita: Herbert Somplatzke, geboren 1934 in Masuren, siedelte 1946 ins Ruhrgebiet über und arbeitete elf Jahre im Bergbau. Er studierte später Sport, Medienpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Somplatzki schrieb Lyrik und Prosa. Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 28.04.2000
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Heinz Weyersberg
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: An einem Herbstnachmittag des Jahres 1960 stellt die Schwester Oberin in einem Solinger Altenheim dem Rentner Franz Neumann seine beiden neuen Zimmerkollegen vor, die die Plätze der in der letzten Woche Verstorbenen einnehmen werden. Die Vorstellung findet im Park des Altenheims statt. Dort hat Franz Neumann auf einer der Bänke seinen Stammplatz. Neumann ist der Typ des "harten Alten", der - sehr zum Unwillen der Schwester - über die Probleme der Alten und den zu erwartenden Tod spricht wie über alltägliche Ereignisse. So vergleicht er zum Beispiel das Altenheim mit einem Bahnsteig, wo man auf den letzten Zug wartet. Die Bewohner des Hauses vergleicht er mit dem Herbstlaub, das der Wind zusammenfegt. Die drei Alten erzählen sich nun ihr Leben und stellen dabei fest, daß für den einen Wunschtraum geblieben ist, was der andere erreicht hat, und sie erkennen, daß nicht jeder Wunsch, wenn er Wirklichkeit geworden ist, wünschenswert war.
Sprecher:Heinz Weyersberg (Franz Neumann)
Herbert Weissbach (Ernst Schulze)
Herbert A. E. Böhme (August Pryzeck)
Magda Hennings (Pflegeschwester)
Daten zu Heinz Weyersberg:Vita: Heinz Weyersberg, 1921 in Solingen geboren, von Beruf Stahlgraveur, kam durch einen Aufruf einer Solinger Tageszeitung zum Schreiben. Seitdem sind seine Mundarterzählungen und -gedichte fester Bestandteil in den Zeitungen seiner Heimatstadt. Er veranstaltete Mundartabende und schrieb Komödien für die Laienbühne. Seit 1964 entstanden sieben Hörspiele in der Mundart seiner Heimat.
Erstsendung: 03.10.1983
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Antoine O'Flatharta
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Die Brüder Pat und Dan sind zusammen alt geworden und leben abgeschieden in einem Haus auf dem Land - scheinbar ein ideales Ziel für die jugendlichen Räuber, die seit einiger Zeit die Gegend unsicher machen und alte Menschen überfallen. John und Tom, ebenfalls Brüder und als Wolldeckenverkäufer durch die Lande unterwegs, nutzen diese Situation schamlos aus. Um zu Geld zu kommen, bedrohen sie den blinden Dan. Als Pat nach Hause kommt, stellt er sich kampfeslustig den Eindringlingen entgegen, um Haus und Lebensrecht zu verteidigen, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Tom wird tödlich verletzt, John will seinen sterbenden Bruder nicht allein zurücklassen. Da spielt Pat seine Macht gnadenlos aus - so wie er auch seinen hilflosen Bruder Dan jahrzehntelang unter Kuratel gehalten hat.
Sprecher:Rolf Schult (Pat)
Klaus Herm (Dan)
Rufus Beck (John)
Daniel Berger (Tom)
Gerhard Wolf (Reporter)
Pit Mildenstein (Nachrichtensprecher)
Daten zu Antoine O'Flatharta:Vita: Antoine O'Flatharta stammt aus der gälisch sprechenden Region Connemara im Westen Irlands und lebt heute in Dublin. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er auch Fernseh- und Hörspiele für den irischen Rundfunk und die BBC geschrieben. "Blood Guilty" erhielt beim "Prix Italia" 1994 eine lobende Erwähnung.
Erstsendung: 10.12.1995
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Paul Barz
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Dramaturgie: Johann M. Kamps
Inhalt: Vom Verlust der künstlerischen Unschuld im nationalsozialistischen Deutschland erzählt das neueste Hörspiel von Paul Barz. Reichspropagandaminister Goebbels läßt die Filmproduktion auf Hochtouren laufen. Zwischen Probeaufnahmen und dem Vorsprechen für das neueste kulturelle Großprojekt, die Verfilmung von Feuchtwangers "Jud Süß", für dessen Titelrolle noch ein Darsteller gesucht wird, trifft der Autor seinen Freund, den Schauspieler. Natürlich würde auch der lieber woanders spielen wollen als in dem Hetzfilm, aber was soll man tun, wenn moralische Skrupel auf den Wunsch treffen, wieder als Künstler zu arbeiten, und auf die Notwendigkeit, Geld zu verdienen? Der Autor hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Er wird von Goebbels erpreßt, daß er den lukrativen Auftrag für eine große Revue nur dann erhalten wird, wenn er sich von seiner jüdischen Frau Hanna scheiden läßt. Immer aussichtsloser und ausschließlicher entdecken sich die Menschen als Spielball der totalitären Macht, immer enger zieht sich um sie ein lebensbedrohliches Netz politischer Willkür.
Sprecher:Christian Quadflieg (Schauspieler)
Hans-Peter Hallwachs (Autor)
Wieslawa Wesolowska (Hanna)
Siegfried W. Kernen (Erster Kollege)
Jürgen Thormann (Zweiter Kollege)
Steffen Schult (Witzbold)
Wiltrud Fischer (Kellnerin)
Mark Welte (Aufnahmeleiter)
Daten zu Paul Barz:geboren: 28.08.1943
gestorben: 05.06.2013
Vita: Paul Barz, geboren 1943, lebte als freier Publizist in Wentorf bei Hamburg. Er schrieb zahlreiche Biographien, Sachbücher und über dreißig Hörspiele, davon viele für den WDR. Immer wieder hat er sich - auch im Hörspiel - mit unterschiedlichen Künstlerbiographien während der NS-Zeit beschäftigt.
Hompepage o.ä.: http://www.paul-barz.de/
Erstsendung: 05.04.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Bernhard Pfletschinger
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Frau Becker wird ins Ministerium vorgeladen, weil Zweifel an Ihrer Verfassungstreue bestehen: Sie hat als Lehrerin gar zu aktiven Anteil an der Friedensbewegung genommen. Herr Campus befragt sie streng, ist aber ihrer Sicherheit und Argumentationsweise kaum gewachsen.
Sprecher:Lothar Ostermann (Polnitz)
Bernt Hahn (Campus)
Barbara Lotzmann (Becker)
Hans Künster (1. Stimme)
Harald Meister (2. Stimme)
Walter Gontermann (3. Stimme)
Daten zu Bernhard Pfletschinger:geboren: 18.08.1946
Vita: Bernhard Pfletschinger, geboren 1946, lebt als Autor für Radio und Fernsehen - seit 1984 hauptsächlich für den WDR - mit seiner Familie in der Nähe Kölns. "Bitterlieb" ist nach "Zwangscharakter" (WDR 2007) und "La Kalsa" (WDR 2009) das dritte Stück um den Kölner Hauptkommissar Henry Forelle.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.07.1982
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Wir befinden uns in einem Transplantationslaboratorium im 3. Jahrtausend. Drei Köpfe warten hier in ihren Glasboxen auf neue Spenderkörper: eine der reichsten Frauen der Welt, ein Großgangster und ein Finanzier. Außerdem wird das Gehirn eines Universalgenies reanimiert. Wegen Pannen im OP heißt es für die Köpfe warten, und so vertreibt man sich die Zeit mit Plaudern, Streitereien und Philosophieren über Tiefsinniges und Alltägliches, nicht zuletzt über Alkoholisches. Ein Hörspiel vom Genre der Science-Fiction-Komödie, unterhaltend vor allem durch den leichten Umgang mit der Sprache und die Komik der Dialoge.
Sprecher:Donata Höffer (Frau Prof. Luzot)
Christoph Eichhorn (Dr. Semenjew)
Karl-Heinz Fiege (Dr. Holycraft)
Silke Linderhaus (Schwester Angelica)
Rosel Zech (Nicola Donata)
Alexander May (Al Ross)
Ulrich Faulhaber (Alberto Miller)
Karlheinz Tafel (Gerhin Marquard)
Christian Brückner (Marquard)
Ernst August Schepmann (Otthinrich Meyer Rammelsloh)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 03.01.1999
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Oscar Wilde
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 160 Minuten
Genre: Fantasy; Horror
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: James Reynolds
Übersetzer: Christine Hoeppener
Inhalt: Ein dreiteiliges Hörspiel:
1. Teil: Die Linien ihrer Lippen schreiben die Geschichte neu
2. Teil: Das Leben - nur eine Spielart des Romans
3. Teil: Die Seele ist eine furchtbare Realität

Dorian Gray ist von ungewöhnlicher Schönheit und Anmut; wer immer ihm begegnet, gerät in seinen Bann. Über alle Maßen inspiriert ist auch der Maler Basil Hallward, der sogleich ein Porträt entwirft: das Bildnis des Dorian Gray. Es ist mehr als nur sein Meisterwerk, es wird ihm, aber vor allem dem wirklichen Dorian Gray zum Schicksal. Beeinflusst von einem nahen Freund und Dandy, der die Jugend und Schönheit als das höchste Maß aller Dinge begreift, wird Dorian Gray vom Entsetzen gepackt, als ihm eröffnet wird, dass selbst seine jugendliche Schönheit nicht von Dauer ist. Auch sie wird der Vergänglichkeit zum Opfer fallen. Verzweifelt äußert er den Wunsch, anstelle des Bildnisses jung zu bleiben. Dieser Wunsch wird ihm gewährt. Nicht mehr im wahren Antlitz sind fortan die Spuren der Erfahrungen, der Enttäuschungen und der Grausamkeiten sichtbar, die sich seit der Ausschließlichkeit mehren, mit der Dorian Gray sich der Schönheit verschrieben hat. Während er makellos, jung und wie ehedem unwiderstehlich schön bleibt, verzerrt und verändert sich das Bild mit jedem Tun, das Dorian Gray im Leben vornimmt.
Sprecher:Bastian Trost (Dorian Gray)
Dieter Bach (Basil Hallward)
Siemen Rühaak (Lord Henry Wotton)
Karl-Heinz Fiege (Lord Fermor)
Heinrich Hambitzer (Victor)
Therese Dürrenberger (Lady Henry)
Gunda Aurich (Sibyl Vane)
Irm Hermann (Mrs. Vane)
Lars Gärtner (James Vane)
Ernst August Schepmann (Mr. Erskine)
Axel Milberg (Erzähler)
Daten zu Oscar Wilde:vollständiger Name: Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde
geboren: 16.10.1854
gestorben: 30.11.1900
Vita: Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Schriftsteller, seinen Ruhm begründete Wilde mit der erfolgreichen Märchensammlung "Der glückliche Prinz und andere Erzählungen" (1888) und dem "Bildnis des Dorian Gray" (1890).

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Erstsendung: 20.11.2000
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Deszö Monoszlòy
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Der Mann" ist sehr besorgt um seine Familie: seine Frau Bubu, seine Mutter Maria und sein Vater, der nur noch als Gemälde an der Wand hängt, weil er sich vor dem Spiegel erschossen hat. Obwohl die Figuren vieles aus ihrer Biographie vergessen haben, können sie sich noch daran erinnern, daß sie mit einem Raumschiff von einem Stern gekommen sind. Unaufhörlich beschäftigt sich der Mann damit, für seine Familie, ein Haus zu zeichnen. Der Keller ist die Vergangenheit, das Erdgeschoß die Gegenwart, das Dachgeschoß die Zukunft. Aber ein Problem stellt sich: Wohin kommen die Särge? Der Mann weiß, daß die anderen ihn nur mißtrauisch beobachten und daß hinter ihnen schon die weißbekittelten Engel auf ihn warten.
Sprecher:Hans Neuenfels (Der Mann)
Lieselotte Rau (Maria)
Elisabeth Trissenaar (Bubu)
Paul Bürks (Das Gemälde)
Daten zu Deszö Monoszlòy:Vita: Deszö Monoslóy, geboren 1923 in Budapest, studierte Rechtswissenschaften und lebte bis 1968 in Preßburg. Während des Prager Frühlings war er Sekretär des Tschechoslowakischen Schriftstellerverbandes. Seit 1970 ist er in Wien ansässig. Er hat zahlreiche Lyrikbände, Prosa, Hör- und Fernsehspiele veröffentlicht.
Erstsendung: 13.07.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.1991
Autor: Andrzej Mularczyk
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Zygmunt Konieczny
Übersetzer: Klaus Staemmler
Inhalt: Zwei junge polnische Künstler - sie Malerin, er Komponist - suchen ein Haus mit günstiger Miete und der Möglichkeit, ihrem Beruf nachzugehen. In einer nordwestpolnischen Kleinstadt finden sie eines - aber gleich passieren höchst merkwürdige Dinge: Ein Papiervogel fliegt herein, aus vergilbtem Notenpapier gefaltet, er trägt den in deutscher Schrift geschriebenen Titel: "Wiedersehen unsere Hoffnung." In diesem Haus gehen Geister um. Nachts hören die beiden jemanden auf dem Klavier spielen. Das Haus, so stellen beide nun fest, steht auf dem ehemaligen evangelischen Friedhof, also auf den Knochen der Toten, die keine Ruhe finden. Doch gleichzeitig findet Marcin, der junge Komponist, in einem Antiquariat die unvollendete Komposition eines deutschen Organisten, der 1945 erschossen worden war. Nach seinem Hörspiel "Aus dem tiefen Wasser", 1989 mit dem "Prix Italia" ausgezeichnet, wendet Andrzej Mularczyk sich ein weiteres Mal auf sensible Weise einem Kardinalthema der polnisch-deutschen Beziehungen, aber auch des menschlichen Miteinanders insgesamt zu.
Sprecher:Ralf Schermuly (Er)
Almut Zilcher (Sie)
Karlheinz Tafel (Sprecher)
Carola von Seckendorff (Mädchen)
Günther HeitzmannRichard Hucke (Träger)
Andreas Then (Klavierstimmer)
Daten zu Andrzej Mularczyk:geboren: 13.06.1930
Vita: Andrzej Mularczyk, Jahrgang 1930, langjähriger Mitarbeiter des Polnischen Rundfunks, hat inzwischen über vierzig Hörspiele geschrieben, von denen einige zum Prix Italia eingereicht worden sind. Neben zahlreichen polnischen Film-, Fernseh- und Hörfunkpreisen wurde Mularczyk 1984 für seinen Roman "Was ist mein Leben" vom polnischen Kultusministerium als "Autor des Jahres" ausgezeichnet. Mit dem Prix Italia 1989 für "Aus dem tiefen Wasser" gelang dem Autor erstmals der Durchbruch in die internationale Medienszene.
Andrzej Mularczyk (geb. 13. Juni 1930 in Warschau), ist ein polnischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Reporter und Autor von Hörspielen

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Erstsendung: 25.08.1991
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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