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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 120
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Titel: Alfred Döblin - Das Alexanderplatzhörspiel
Pioniere der Radiokunst (Folge 4)
Autor: Heinz Schwitzke
Alfred Döblin
produziert in: 1983
produziert von: SWF
Laufzeit: 158 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Am 1. Oktober 1929 hielt Alfred Döblin, Schriftsteller und Armenarzt aus dem Berliner Osten, bei der Tagung der Preussischen Akademie der Künste in Kassel, zu der sich die bedeutendsten deutschen Schriftsteller und die Intendanten der Rundfunkanstalten versammelt hatten, das Einführungsreferat: "Literatur und Rundfunk". Er sprach vom "Sanierungseingriff des Rundfunks in die Literatur"; während der Buchdruck die Schriftsteller "in unnatürlicher Weise zu Stummen gemacht habe", bringe der Rundfunk das gesprochene Wort, "den eigentlichen Mutterboden jeder Literatur" wieder zur Geltung. So könne sich im Radio eine "spezifische, volkstümliche Rundfunkkunst" entwickeln, das Hörspiel. "Es ist mir sicher, daß nur auf eine ganz freie Weise, unter Benutzung lyrischer und epischer Elemente, ja auch essayistischer, in Zukunft wirkliche Hörspiele möglich werden, die sich zugleich die anderen Möglichkeiten des Rundfunks, Musik und Geräusche für ihre Zwecke nutzbar machen".
Sprecher:Christel Körner
Klaus Krauleidies
Heinz Schwitzke
Helmut Woestmann
Hans Goguel
Berth Wesselmann
Wolfgang Reinsch
Karl Dirk Schmidt
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

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Erstsendung: 07.05.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 120
Titel: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen ...
Papa, Charly hat gesagt (Folge 35)
Autor: Ursula Haucke
produziert in: 1978
produziert von: RIAS
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Hermann Naber
Sprecher:Gert Haucke (Vater)
Gerald Schuster (Sohn)
Erstsendung: 31.08.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 120
Titel: Anatol und Bruno - Monolog für drei Stimmen
Autor: Elisabeth Plessen
produziert in: 1983
produziert von: SWF; SFB
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Hermann Naber
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: "Ich habe ein Herz, das zwei Herzkammern hat. Ich habe sie Anatol und Bruno überlassen. Sie haben sich in meiner Liebe eingenistet, daß ich wohnungslos bin. Zuerst finde ich das lustig, so wie meistens alles lustig ist, was ich zum ersten Mal erlebe, neu wenigstens, fremd, aber dann henkele ich wieder die Arme und sage, auf der Straße stehend, zu meinen Herzkammerfenstern hinauf schauend: So. Da wohnen jetzt also sie. Nicht einer, sondern zwei, Anatol und Bruno." (Elisabeth Plessen) In ihrem ersten Hörspiel wendet sich Elisabeth Plessen einem Thema zu, das so unerschöpflich ist, wie die archetypische Konstellation, auf der es beruht: eine Frau zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite Bruno, der sie jahrelang vereinnahmte und von dem sie sich langsam löst; auf der anderen Seite Anatol, die ganz andere, neue Liebe, vor der sie sich aber sträubt, weil sie sich nicht schon wieder ausliefern will. Sie sucht in den unbewußten und spontanen Bildern ihrer Träume und Erinnerungen nach einem Weg aus diesem komplizierten Zwischenstadium, aus der erneut drohenden Abhängigkeit.
Sprecher:Heidemarie Theobald (Sie)
Matthias Ponnier (Anatol)
Otto Mächtlinger (Bruno)
Erstsendung: 08.03.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 120
Titel: Ärger mit Perlen
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1969
produziert von: SWF
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Die Fans wissen es: Perlen gehören zu Raymond Chandlers Lieblingsobjekten. (Und den Nicht-Fans in Paranthese: Chandler ist einerseits ein Klassiker der Kriminalliteratur, andererseits aktuell geblieben durch seine Darstellung amerikanischer Verbrechersyndikate.) In dieser frühen Erzählung soll Walter Gage ein Perlencollier wiederbeschaffen, und zwar ohne Polizeihilfe. Denn es soll nicht herauskommen, daß die Perlen falsch sind. Aber Walter Gage hat eine Schwäche: den Whisky. Und so säuft er mit dem Hauptverdächtigen mehrmals rund um die Uhr, statt etwas für sein Honorar zu tun. Und dieser Hauptverdächtige ist viel stärker, sowohl in puncto Whisky als auch Keilerei...
Sprecher:Günter Lampe (Walter Gage)
Peter Ehrlich (Henry Eichelberger)
Gertraud Heise (Ellen Macintosh)
Hans Timerding (Mr. Lansing Gallemore)
Max Mairich (Gandesi)
Horst Werner Loos (Manager)
Peter Michel Ladiges (Anrufer)
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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Erstsendung: 06.06.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 120
Titel: Auf der Höhe der Messingstadt
Autor: Ernst Schnabel
produziert in: 1980
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 114 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Ein "Hörfilm"

Die Erzählung 'Auf der Höhe der Messingstadt', 1979 entstanden, war die erste Prosaarbeit seit Jahren, die Ernst Schnabel nicht für Hörer, sondern für Leser geschrieben hat. Sie spielt in Venedig, in Manaus am Amazonas und auf Long Island angesichts der Skyline von New York und ihr Held, der schwedische Ingenieur Larsson, wird dreimal das Opfer des Dämons der 'Messingstadt' (ein märchenhafter Ort aus den 'Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht'): Er wird in Venedig von streunenden Kindern ermordet; geht in den Dschungeln des mittleren Amazonas verloren - beide Male verfolgt von Erinnerungen an unglückliche Liebeserlebnisse - nur auf Long Island erlebt er eine neue Liebe, die mit dem Tod der Geliebten endet.
Sprecher:
offen
Erzähler: Christian Brückner
Larsson: Horst Michael Neutze
Irene Harprecht
Johannes Hertel
Pit Klein
Christel Koerner
Peter Lieck
Johana Munzarova
Robert Rathke
Daten zu Ernst Schnabel:geboren: 26.09.1913
gestorben: 25.01.1986
Vita: Ernst Georg Schnabel (* 26. September 1913 in Zittau; † 25. Januar 1986 in West-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features.

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Erstsendung: 10.01.1980
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 120
Titel: Auto-Auto
Autor: Alf Poss
produziert in: 1970
produziert von: BR; WDR; DW
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Hermann Naber
Komponist: Amon Düül II
Inhalt: Autoglück, Autoärger, Automusik, Autolärm, Autonarren, Autoverächter. Autobewußtes und Auto-Unbewußtes. Autoreklame. Autobalzriten. Auto und Sport. Auto und Mord. Auto und Liebe. Auto und Diebe. Verkehrserziehung, Verkehrsrechtsprechung, Unfallchirurgie. Autokomplexe und Autokongresse. Autopflege und Autourlaub. Autoaggressionen und Autoträume. Schimpfwortvorschläge für Autofahrer. Dokumentarisches, Statistisches. Loblieder, Klagen, Meinungen, Prognosen. Ein Auto-Chor. Eine akustische Phänomenologie des Autos.
Sprecher:Dinah Hinz
Gisela Höter
Karin Hübner
Sabine Eggert
Marlies Schoenau
Monika Schwarz
Rainer Christian
Wolfgang Hess
Michael Lenz
Heiner Schmidt
Rainer Schöne
Wolfgang Wahl
Daten zu Alf Poss:geboren: 02.08.1936
gestorben: 07.01.2003
Vita: Alf Poss (* 2. August 1936 in Ulm; † 7. Januar 2003 in München) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller.

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Erstsendung: 18.06.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 120
Titel: Autoknacker
Autor: Leonie Ossowski
Günther Solowjew
produziert in: 1972
produziert von: HR; SFB
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Eine Gruppe von Halbwüchsigen vertreibt sich die Zeit damit, Autos zu knacken, mit den gestohlenen Wagen Spazierfahrten zu unternehmen - und was sich an Verwertbarem in den Autos findet, zu verkaufen. Als die Bande von einem Polizisten gestellt wird, wird aus dem - zur Selbstbestätigung, aus Langeweile - betriebenen Spiel mit der Gefahr blutiger Ernst. - Die Autoren wollen keine action story erzählen, sondern aufzeigen, welche sozialpsychologischen und gesellschaftspolitischen Hintergründe junge Menschen in die Kriminalität treiben können.
Sprecher:Helmut Wöstmann (Sprecher)
Gertraud Heise (Sprecherin)
Mitsu Kurbihs (Zoller)
Fritz Gärtner (Illig)
Piotr Montag (Felix)
Norbert Neumann (Klipp)
Eva Garg (Gitta)
Joachim Schweighöfer (1. Polizist)
Wolfgang Kaven (2. Polizist)
Rudolf Porsche (Polizist)
Rolf Buchenau (Polizist)
Ilona Wiedem (Elli)
Karl-Heinz Lenkeit (Disjockey)
Heinz Stoewer (Wirt)
Karl-Hans Meuser (Gast)
Brigitte Hecktor (Stimme)
Angela Appel (Stimme)
Rouhie Sultanspour (Stimme)
Axel Rivoir (Stimme)
Rainer Koch (Stimme)
Erstsendung: 29.05.1972
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 120
Titel: Barzahlung bitte
Autor: Hermann Naber
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Nachbarschaftshilfe kann unangenehme Folgen haben. Zum Beispiel, wenn man für eine charmante Dame eine Waschmaschine entgegennimmt, sogleich den Lieferanten bezahlt und später feststellen muß, daß der nicht echt war. Die Spur, die Ollie Tenbrink aufnimmt, führt ihn zu einer zweifelhaften Dame, zu besorgten Eltern und schließlich in ein verwahrlostes Haus. Ob er am Ende wenigstens den Dank seiner Nachbarin erntet?
Sprecher:Heinz Bennent (Richard "Ollie" Tenbrink)
Suzanne Geyer (Rosemarie Markus)
Angelika Schneider (Brigitte Romeis)
Sepp Strubel (Walter Lukaschek)
Klaus Allard (Peter Bartels)
Heiner Schmidt (Kommissar Wirsing)
Horst Werner Loos (Vater Bartels)
Ilsemarie Schnering (Mutter Bartels)
Friedrich von Bülow (Anklam)
Gerhard Remus (Walter)
Herbert Schimkat (Passant)
Daten zu Hermann Naber:geboren: 1933
Vita: Hermann Naber, geboren 1933 in Ochtrup/Westfalen, war langjähriger Leiter der Hörspielabteilung des SWF. Er arbeitet als Regisseur und Autor.
Erstsendung: 20.12.1968
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 120
Titel: Bay City Blues
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1986
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Bay City: "Sicher eine nette Stadt, wahrscheinlich nicht schlimmer als Los Angeles. Aber von einer großen Stadt kann man immer nur ein Stück kaufen. Eine Stadt von dieser Größe kann man komplett kaufen, in der Originalschachtel, und schön verpackt in Seidenpapier." Bay City, das ist Santa Monica, ein selbstständiger Stadtteil von LA, wo Chandler lebte, als er die Erzählung "Bay City Blues" schrieb. Für ihn war Bay City ein Symbol der Heuchelei. Er haßte die Vorspiegelung von Rechtschaffenheit an einem Ort, der praktisch einigen Reichen gehörte. "Das Gesetz kann man kaufen in dieser Stadt." Der Fall Austrian, der den Privatdetektiv John Dalmas nach Bay City führt, sieht zunächst nach dem Üblichen aus. Die Frau des Medearztes Leland Austrian ist tot in ihrer Garage gefunden worden. Selbstmord, sagt die Polizei. Allerdings gibt es ein paar Indizien, die nicht ins Bild passen. Aber immer, wenn John Dalmas eine Spur zu haben glaubt, stößt er auf eine Leiche. Und dann ist da der Polizeisergeant de Spain, ein harter Bursche, der sich in der Kopf gesetzt hat, Chef der Mordkommission zu werden. Natürlich kommt alles ganz anders.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (John Dalmas)
Rainer Schmitt (Al de Spain)
Marianne Lochert (Helen Matson)
Hans Caninenberg (Doc Leland Austrian)
Hans Helmut Dickow (Polizeichef Anders)
Irmgard Benesch (Mrs. Greb)
Helmut Woestmann (Veilchen M'Gee)
Heinz Schimmelpfennig (Pat Reel)
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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Erstsendung: 28.09.1986
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 120
Titel: Begierig, kundig, eingedenk
Autor: Reimar Lenz
produziert in: 1972
produziert von: SWF
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Hermann Naber
Komponist: Dieter Dierks
Inhalt: Spiel für Stimmen und Beat-Band

Als ob er das Radio neu erfinden würde - so fühlte sich der Regisseur, der die Trends der neuen Literatur, der Musik- und Popszene am Ende der 60er Jahre aufgriff und "ein Spiel für Stimmen und Beat-Band" inszenierte. Tatsächlich wurde der Karl-Sczuka-Preis anläßlich dieses Hörspiels von einem Preis für Hörspielmusik zum Preis für Radiokunst umgewandelt.

Begierig, kundig, eingedenk
teilhaftig, mächtig, voll
regieren all den Genitiv
wer das nicht weiß ist toll.

Ob sie es wollen oder nicht: Ältere Schulsemester haben diesen Vers unausrottbar im Gedächtnis. Die wilhelminische Pädagogik verfolgte mit solchen Merkreimen einen doppelten Zweck. Erstens sollten die komplizierten Regeln der Grammatik auch lernunwilligen Hirnen bis ans Lebensende eingehämmert werden. Zugleich war jeder, der einen eigenen Weg durch das Labyrinth der Sprache suchte, für immer stigmatisiert: Wer sich geltendem Gesetz nicht beugt, gehört ins Tollhaus.

Diese grammatische Regel, seit Großväter-Zeiten Thema mancher Deutschstunde, wird in diesem Sprechstück zeitgemäß variiert. Das sprachliche Exemplum ist die Grundlage für ein Wortspiel entfesselter Assoziationen und beziehungsreicher Zitate aus der Do-it-yourself- Philosophie eines waschechten Gammlers.
Sprecher:Volker Lechtenbrink (Gammler)
Günther Sauer (1. Berufsberater/1. Sprecher/1. Behördenstimme/3. Beamtenstimme)
Wolfgang Wahl (2. Berufsberater/Herr Physiklehrer/2. Sprecher/2. Beamtenstimme)
Günther Neutze (3. Berufsberater/Herr Geschichtslehrer/3. Sprecher/1. Beamtenstimme)
Günther Sauer (4. Berufsberater/Bildverkäufer/4. Sprecher)
Dinah Hinz (Mädchen)
Sigi Harreis (1. Telefonstimme)
Dagmar Berghoff (2. Telefonstimme)
Ute Remus (3. Telefonstimme)
Arnulf Schumacher (Sprechchor)
Dietrich Mattausch (Sprechchor)
Hermann Röbeling (Sprechchor)
Manfred Hilbig (Sprechchor)
Klaus Dieter Lang-Hübner (Sprechchor)
Gerhard Remus (Sprechchor)
Erstsendung: 16.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 120
Titel: Cafeteria
Autor: Isaac Bashevis Singer
produziert in: 1975
produziert von: SWF
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Rhys Adrian
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Marianne de Barde
Inhalt: In einer Cafeteria in New York, Treffpunkt jüdischer Intellektueller, wird dem Schriftsteller Aaron Anfang der 50er Jahre eine junge Frau vorgestellt, die sich als Leserin und Kennerin seiner Bücher erweist. Aaron erfährt, daß die junge Frau Esther heißt, in einem Gefangenenlager in Rußland gewesen ist und nach dem Krieg noch einige Zeit in Flüchtlingslagern in Deutschland verbracht hat. Die beiden treffen sich - fast immer zufällig - in unregelmäßigen Abständen wieder. Eines Abends ruft Esther Aaron in seiner Wohnung an und bittet ihn um eine Unterredung. Als sie kommt, ist sie ziemlich aufgeregt und sieht elend aus. Sie berichtet, wie sie nachts über den Broadway geirrt und an der Cafeteria vorbeigekommen ist. Als sie hineinging, sah sie Männer in langen weißen Kitteln wie Sanitäter und Ärzte und alle mit Hakenkreuzarmbinden um einen großen Tisch sitzen, am Kopfende saß Hitler. - Das Hörspiel beschreibt als Spätfolge von Haft und Lagerstrapazen den plötzlichen Beginn einer Psychose. Es zeigt den Moment, in dem der Druck einer vergangenen, aber auch gegenwärtigen Realität für ein labiles Bewußtsein zu stark geworden ist, so daß es in eine "Vision", in Wahn ausschert.
Sprecher:Dieter Borsche (Aaron)
Marianne Lochert (Esther)
René Deltgen (David)
Fritz Rasp (Vater)
Robert Rathke (Avrom)
Heinz Meier (Rabbi)
Daten zu Isaac Bashevis Singer:geboren: 21.11.1902
gestorben: 24.07.1991
Vita: Isaac Bashevis Singer (auch: Isaak Baschewis Singer; jiddisch יצחק באַשעוויס זינגער; Pseudonyme, die er – neben Bashevis – zeitweilig verwendete, waren Varshavsky oder D. Segal; * 21. November 1902 in Leoncin, heute im Powiat Nowodworski (Masowien), Polen; † 24. Juli 1991 in Surfside, Miami-Dade County, Florida) war ein polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller. Als erster und bislang einziger jiddischer Schriftsteller erhielt er im Jahr 1978 den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 12.02.1976
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 120
Titel: Coniunctio
Autor: Diana Kempff
produziert in: 1981
produziert von: BR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: "Du hast vergessen, den Schnee zu kehren, vor dem Haus" - das ist der einzige Satz, der noch gewechselt wird zwischen einer Frau und einem Mann. Dieser Satz wird aufgeschrieben. Der Mann übergibt den Zettel mit dem Satz an die Frau. Sie reden nicht mehr miteinander. Sie beobachten einander, belauern einander, hoffen auf die Wirkung von Gewohnheiten, auf Mitleid, denken sich Fluchtwege aus. Wird die conunctio, die Verbindung zweier, die sich einmal liebten, wieder werden wie früher? Oder wird es eine - dis-iunctio, eine Trennung?
Sprecher:Ulrike Bliefert
Markus Boysen
Erstsendung: 27.02.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 120
Titel: Das fliehende Kind
Autor: Benno Meyer-Wehlack
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Ein kleines Postamt in irgendeiner europäischen Provinz, versorgt von einem Beamten und seiner vereinsamten älteren Schwester, die von ihrer mißratenen Tochter längst vergessen ist. Ein Ort für Gespräche, die von der Spannung des Rätsels leben. Ein Stück, das ebenso konkret wie vielschichtig vom Verstreichen der Lebenszeit handelt, vom Rückblick und von der Erwartung der kimmerischen Finsternis, von der gestörten Kommunikation zwischen inneren und äußeren Realitäten, vom Spiel mit der Imagination, in dem sich bizarre Besucher einstellen.
Sprecher:Gustl Halenke (Truda)
Hermann Lause (Bruder)
Gunda Aurich (Die Puppe)
Heinz Schimmelpfennig (Der alte Bergmann)
Patrick Blank (Der Fremde)
Daten zu Benno Meyer-Wehlack:geboren: 17.01.1928
gestorben: 16.02.2014
Vita: Benno Meyer-Wehlack (* 17. Januar 1928 in Stettin; † 16. Februar 2014 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Drehbuchautor.

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Erstsendung: 03.12.1995
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 120
Titel: Das Gesellschaftsspiel
Autor: Wolfgang Graetz
produziert in: 1964
produziert von: HR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Schon morgens beim Frühstück beginnt die tägliche Misere; der Mann schlingt die Brötchen herunter, weil er es eilig hat; wenn die Tür hinter ihm ins Schloß fällt, sieht sich die Hausfrau zehn zähflüssigen Stunden ausgeliefert, der ewigen Monotonie des Bettenmachens, Staubsaugens, Kochens; das Leben ist wie ein gähnendes Loch, man möchte davor weglaufen, aber wohin? Der Arzt verordnet Kurpackungen, auf dem Reisebüro scheint man auf ihren Fall nicht eingerichtet zu sein; also muß sie es weiterspielen, das verhaßte Hausmütterchenspiel mit Strümpfestopfen und Windelwaschen; Frau Behrens, 26 Jahre alt, Hausfrau, zermürbt von Nichtigkeiten, bricht plötzlich mit den Spielregeln; genauer gesagt, sie variiert sie auf ihre Weise in einem Warenhaus, wo sie einzukaufen beginnt, als ob sie Millionärin sei; Wolfgang Graetz schrieb mit seinem Hörspiel "Das Gesellschaftsspiel" eine Satire auf die fade gewordene Konsumwelt und die triste Rolle, die der Hausfrau darin zugewiesen ist.
Sprecher:Inken Deter (Sie)
Joachim Böse (Er)
Hans Stetter (Händler)
Siegfried Nürnberger (Alter Mann)
Wolfgang Amerbacher (Arzt)
Peter Schmitz (Kellner)
Kurt Dommisch (Beamter)
Lars Doddenhof (Ein Herr)
Katja Kessler (Mädchen)
Cornelia Menzel (Bardame)
Rainer Luxem (Liftboy/3. Verkäufer)
Wolfgang Bieger (Propagandist)
Gerhard Retschy (Detektiv)
Hans Georg Laubenthal (Direktor)
Erwin Scherschel (Kripo)
Franz Kutschera (Kommissar)
Alwin Michael Rueffer (Anwalt)
Robert Seibert (1. Verkäufer)
Peter Fitz (2. und 4. Verkäufer)
Wolfgang Bieger (5. Verkäufer)
Sophie Engelke (1. Verkäuferin)
Karin Fränkel-Devaux (2. Verkäuferin)
Brigitte Bergen (3. Verkäuferin)
Karin Werner (4. Verkäuferin)
Christiane Eisler (5. Verkäuferin)
Daten zu Wolfgang Graetz:geboren: 07.01.1926
gestorben: 11.03.1999
Vita: Wolfgang Graetz (* 7. Januar 1926 in Berlin; † 11. März 1999 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Fernsehautor. Graetz war mehrfach als Straftäter inhaftiert und begann sein stark autobiografisch geprägtes schriftstellerisches Schaffen in der JVA Butzbach, die zu seinen Haftzeiten noch Zuchthaus war. Zunächst verfasste er mehrere Hörspiele, die Anfang der 1960er Jahre gesendet wurden und allesamt Außenseiter der Gesellschaft zum Thema hatten.

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Erstsendung: 23.11.1964
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 120
Titel: Das Gesicht im Mehl
Autor: Uwe Herms
produziert in: 1985
produziert von: SFB; NDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hermann Naber
Komponist: Johannes Schmidt-Sistermanns
Inhalt: Eine alte, entkernte, ihrer Funktion beraubten Mühle ist Kulisse eines sommerlichen Festes. Die Ausgelassenheit und Fröhlichkeit der Gäste, die von weither gekommen sind, um die Ieblose Schönheit des stillgelegten Mahlwerks zu bestaunen, wird gestört. Die Lieder der Kinder verstummen, das leise Geplauder und Gläserklingen wird unterbrochen. Aus der Gruppe der Feiernden hat sich einer gelöst, barfuß und verletzt, ist in den Vordergrund getreten und setzt an zu einer großen Rede über den Schmerz.
Sprecher:Peter Lieck (Erzähler)
Wolfgang CondrusHeinz Rabe (Ein Kenner von Früher)
Manfred Rahn (Ein Anderer)
Fritz Lichtenhahn (Der Mann mit dem Daumen)
Erstsendung: 12.11.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 120
Titel: Das Glück
Autor: Günter Herburger
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Sie laufen, laufen und laufen, sind immer unterwegs immer in Bewegung - die Renner, "die jeder Position mißtrauen". Sechs Menschen umkreisen in diesem Stück den Starnberger See. Die Männer laufen, die Frauen radeln und versorgen die Männer mit Getränken. Ausgestattet mit Kalzium und Magnesium fühlen sie sich fit. Unterwegs reden sie viel, doch ihre Dialoge rasten nicht ein. Ihre Worte überholen sich und laufen aneinander vorbei wie ihre Beine. Absurde Dialoge entstehen auf diese Weise, in denen das Leben nur noch simuliert wird. Rastlosigkeit wird zur Droge. "Stehenbleiben tut weh". Laufen, hören, sehen und trinken sind die zentralen Metaphern dieser Gesellschaftsallegorie, die das Glück umkreist wie die Läufer das Wasser. Nur wer von der Rennstrecke abkommt, wie Inge, und ein bißchen neugierig ist, nähert sich dem Wasser, dem Glück - selbst durch Dickicht und ohne Brille. "Wer hören will, der sieht auch". Wer nur sieht, erblindet.
Sprecher:
offen
Baruch Babel: Berthold Toetzke
Bele Jüngling: Kristin Zein
Inge vom Bach: Beate Jensen
Dietline Kungsera: Maren Kroymann
Wladimir Jüngling: Walter Renneisen
Werner Rerenuk: Felix von Manteuffel
Nichtseßhafte: Christine Davis
Nichtseßhafter: Andreas Szerda
Daten zu Günter Herburger:geboren: 06.04.1932
Vita: Günter Herburger (* 6. April 1932 in Isny im Allgäu) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 05.11.1995
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 120
Titel: Das hochgesteckte Ziel
Autor: Gabriele Wohmann
produziert in: 1983
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Ein Hörspiel, in dem ein Hörspiel produziert wird. Zwei Ebenen: das Geschehen des "Hörspiels" und dessen Produktion, an der auch der Autor im Studio teilnimmt. Das Geschehen des "Hörspiels": Ein Wiedersehen der beiden Schwestern Bertha und Esmeralda und ihren Männern. Während Florian und Dorian sich im Wohnzimmer Mozarts "Zauberflöte" ansehen, unterhalten sich die beiden Schwestern in der Küche, geraten dabei ins Erinnern, sprechen von ihren kleinen Alltagsbeschwerden, ihren Neurosen. Alles sehr harmonisch und von gegenseitiger Zuneigung geprägt. Doch obwohl sich die beiden Schwestern gegenseitig ihre Zuneigung versichern, wird unterschwellig deutlich, daß sie unbewußt auch einander ausspielen wollen. Die zweite Ebene des Stückes wird von der Produktion des Hörspiels bestimmt: die Dialoge der Schwestern und ihrer Ehemänner werden ab und zu unterbrochen vom Regisseur und den Schauspielern, die diese Rollen spielen. Tonbänder mit den aufgenommenen Szenen werden abgespielt und diskutiert. Der Autor bemüht sich um die Sympathie aller Mitwirkenden. Der Regisseur ist gleichbleibend freundlich und zuvorkommend. Der Autor, der die Ablehnung seines Textes durch die Schauspieler zu spüren scheint, wird zunehmend unsicherer und fühlt sich schließlich behandelt wie ein Patient, dem man nicht wagt, die Wahrheit zu sagen. Mit dem Hörspiel "Das hochgesteckte Ziel" setzt Gabriele Wohmann ihre seit 1969 anhaltende, kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Kölner Dramaturgie fort.
Sprecher:Marianne Lochert (Bertha)
Brigitte Grothum (Esmeralda)
Peter Fitz (Florian)
Hermann Lause (Dorian)
Klaus Schöning (Regisseur)
Horst Michael Neutze (Autor)
Daten zu Gabriele Wohmann:geboren: 21.05.1932
gestorben: 22.06.2015
Vita: Gabriele Wohmann, geboren 1932 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Germanistik, Romanistik, Musikwissenschaft und Philosophie. Ihrer ersten Erzählung, "Ein unwiderstehlicher Mann", folgte eine große Zahl von Romanen, Gedichtbänden, Fernseh- und Hörspielen, Tagebuchaufzeichnungen, Essays und Erzählungen. Ihr umfangreiches Werk machte sie zu einer der meistgelesenen deutschen Autorinnen und wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen bedacht.

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Erstsendung: 20.10.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 120
Titel: Das kalte Herz
Autor: Walter Benjamin
Ernst Schoen
Wilhelm Hauff
produziert in: 1979
produziert von: SWF
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Walter Benjamin
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Dieses Hörspiel wurde 1932 geschrieben. Da war es noch ein Abenteuer, sich aller sichtbarer Schönheit und Werte zu entkleiden und in das unsichtbare "Stimmland" einzutreten. Hier tun es die Figuren des Märchens. "Wir stehen nun schon hundert Jahre in Hauffs Märchenbuch", sagen sie. "Da können wir immer nur zu einem Kind auf einmal sprechen. Jetzt ist es aber Mode, daß die Märchenfiguren aus den Büchern herauskommen und ins Stimmland hinübergehen, wo sie sich dann vielen tausend Kindern auf einmal präsentieren können." Und so treten sie zögernd und ein wenig ängstlich ein ins Land der Stimmen, um ihr Spiel vorzuführen, das Märchen um den Kohlenmunkpeter, der beim Glasmännchen drei Wünsche frei hat und sein Herz für Geld verkauft.
Sprecher:Michael Thomas (Sprecher)
Christian Brückner (Kohlenmunkpeter)
Eric Schildkraut (Glasmännlein)
Peter Ehrlich (Holländer-Michel)
Horst Beilke (Ezechiel)
Heidi Vogel (Lisbeth)
Robert Rathke (Bettler)
Wolfgang Reinsch (Müller)
Ilsemarie Schnering (Müllerin)
Gert Andresen (Schlurker)
Ludwig Thiesen (Tanzbodenkönig)
Sascha Thiesen (Müllerssohn)
Ulrich Tesche (Stimme)
Jochen Holtgrewe (Postillon 1)
Peter Franzon (Postillon 2)
Eberhard Wechselberg (Postillon 3)
Irene Harprecht (Postillon 4)
Daten zu Walter Benjamin:geboren: 15.07.1892
gestorben: 26.09.1940
Vita: Walter Bendix Schoenflies Benjamin (* 15. Juli 1892 in Charlottenburg; † 26. September 1940 in Portbou) war ein deutscher Philosoph, Literaturkritiker und Übersetzer der Werke von Balzac, Baudelaire und Marcel Proust.

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Erstsendung: 22.04.1979
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 120
Titel: Das Lesegift
Autor: Gerhard Köpf
produziert in: 1987
produziert von: SWF
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: In seinem Dialog "Das Lesegift" beschreibt der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Gerhard Köpf die sinnlichen Erlebnisse, die mit der Übersetzung der Buchstaben, Sätze und Seiten eines Buches in lebendige Bilder verbunden sind und die im Leser Erschütterungen auslösen können, die sein Leben von Grund auf verändern.
Sprecher:Nina Danzeisen
Walter Hilsbecher
Daten zu Gerhard Köpf:geboren: 1948
Vita: Gerhard Köpf, geb. 1948 in Pfronten/Allgäu, ist seit 1984 Professor für Gegenwartsliteratur und angewandte Literaturwissenschaft an der Universität-Gesamthochschule-Duisburg und Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er veröffentlicht Essays, Lyrik, Novellen, Romane und Hörspiele. Für sein literarisches Werk ist er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Erstsendung: 23.04.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 120
Titel: Das Tagebuch der Redegonda
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 1987
produziert von: SWR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Der Konzeptspraktikant Dr. Gottfried Wehwald war ein junger Mann von guten Manieren, ja sogar einer gewissen Vornehmheit des Auftretens, die ihm selbst zumindest eine immerwährende stille Befriedigung zu gewähren schien. Umso erstaunlicher ist die Geschichte, die er eines Abends einem alten Freund erzählt: er hatte sich in Redegonda, die schöne Frau des Rittmeisters Teuerheim verliebt, aber nie gewagt, sich ihr zu nähern; lediglich in seinen geheimen Träumen beginnt sich die Liebesgeschichte zu erfüllen, so daß es ihm immer schwieriger wird, zwischen Wahn und Wirklichkeit zu unterscheiden. Als eines Tages der Rittmeister unter Berufung auf Geständnisse in Redegondas Tagebuch Dr. Wehwald zum Duell fordert, scheinen ihn seine Träume eingeholt zu haben.
Sprecher:Matthias Fuchs (Erzähler)
Wolf ram Berger (Wehwald)
Franz Schwarzmann (Teuerheim)
Christel Koerner (Redegonda)
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 27.09.1987
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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