• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!
  • Wir haben derzeit Serverprobleme und können derzeit nur um Verständnis bitten, wenn die Seite zeitweilig nicht erreichbar ist, wir arbeiten an einer Lösung.

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.660 Einträge, sowie 1.841 Audiopool-Links und 380 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 833 (833/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
nächsterTreffer 1 von insgesamt 51
Kriterien: Regisseur entspricht 'Harald Krewer' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 46)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2011
produziert von: HR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Hartmut Volle (Leiter des Jugendamtes)
Sascha Nathan (Dr. Jäger, Rechtsmediziner)
Ingo Hülsmann (Rudolf)
Daniel Drewes (Arno)
Michael Goldberg (Zahnarzt)
Ricarda Klingelhöfer (Frau des Zahnarztes)
Kenzo Uhlig (Bodo)
Martin Rentzsch (Tischler)
Jakob Assheuer (Tammi)
Thomas Huber (Anwalt)
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.10.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Wilhelm Hengstler
produziert in: 2005
produziert von: ORF; WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Inhalt: "Adas Erbe" spielt auf zwei Zeitebenen: Im Mittelpunkt der "historischen" Ebene steht die 1815 als Tochter Lord Byrons geborene Ada Lovelace, die sich bald zur Musik ebenso wie zur Mathematik hingezogen fühlt. Ab 1833 steht sie mit Charles Babbage, dem Mathematiker und Erfinder, in Kontakt, der auch eine mit dem binären System arbeitende "Analytischen Maschine" konzipierte. Ada Lovelace' Beschreibungen, wie diese programmiert werden könnte, um Bernoullische Zahlen zu berechnen, begründen ihren Ruf als erste Programmiererin. Das schillernde Leben dieser Heroine des Cyberfeminismus führte in ebensoviele Richtungen wie Sackgassen und kann auch als Fallgeschichte viktorianischer Hysterie gelesen werden. Auf der Gegenwartsebene entwickeln zwei Kuratorinnen das Projekt einer Ada Lovelace gewidmeten Gedenkstätte, wobei die Komplexität und Abgründigkeit der sich entwickelnden Beziehungen den Wirrungen in Adas Leben kaum nachstehen und gleichzeitig ein satirisches Panorama eigennützigen Handelns liefern.
Sprecher:Christiane von Poelnitz (Ada Lovelace)
Chris Pichler (Sadie Paltrow)
Toni Slama (Babbage / Booth)
Wolfram Berger (Kelley)
Dorothee Hartinger (Billie Nolan)
Michael König (Peter Locock)
Elisabeth Orth (Lady Byron)
Roland Koch (Lord William King)
Daniel Jesch (Anthony Wilson)
Matthias Lühn (John Crosse)
Katrin Stuflesser (Mary Wilson)
Eike Harriet Riga (Sopran)
Ulrich Bassenge (Stimmanimation)
Erstsendung: 17.12.2005
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Friedrich Bestenreiner
Erwin Koch
produziert in: 2014
produziert von: ORF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Hörspiel
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Lisa Kannonier
Inhalt: Am Ende steht ein grausamer Mord. Agnes, verheiratet, sehr katholisch und Mutter dreier Kinder, ist von immer stärker werdenden Schuldgefühlen geplagt. Denn eines ihrer Kinder, Karin, ist die Frucht eines Seitensprungs. Auch wenn ihr Arbeitgeber, der Bäcker Odermatt, diese flüchtige Affäre gegen ihren Willen erzwungen haben mag - die Schuld vor Gott und ihrer Familie hat Agnes ganz allein zu tragen. Und je mehr sie sich in den Schoß der Kirche flüchtet, desto unerträglicher wird Agnes die Gegenwart ihrer Tochter. Als Agnes im Krankenhaus aufwacht muss sie realisieren, dass ihr Vorhaben gescheitert ist. Wohl hat Agnes ihre Tochter getötet, ihren Selbstmordversuch jedoch hat sie, wenn auch schwer verletzt, überlebt.

Das Hörspiel "Agnes und ihr Kind" von Friedrich Bestenreiner und Erwin Koch beruht auf einem wahren Kriminalfall, der vor einigen Jahren in der Schweiz für Aufsehen gesorgt hatte. Die Autoren thematisieren nichts Geringeres als die Gefährlichkeit einer überzogenen Moral.
Sprecher:Birgit Doll (Mutter)
Regina Fritsch (Agnes)
Johannes Zeiler (Kommissar)
Eduard Wildner (Arzt)
Michael Dangl (Priester)
Chris Pichler (Carola)
Klaus Rohrmoser (Alois)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Erwin Koch:Vita: Erwin Koch, geboren 1956, arbeitete nach seinem Jurastudium als Redakteur und wurde für seine journalistischen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit F. Bestenreiner hat er die folgenden Hörspiele verfasst: "Jernigan" (HR 1997), "Das langsame Sterben des Gottfried K." (WDR 1999); für "Unstern" (DRS 2002) erhielt er den Deutschschweizer Hörspielpreis. "Sara tanzt" (2003) ist sein erster Roman.
Erstsendung: 27.05.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Andreas Jungwirth
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Inhalt: Im Sommer 1990 bekommt ein junger österreichischer Schauspieler sein erstes Engagement im Nordosten Deutschlands. Bald stellt er fest, dass der Unterschied zwischen seiner Heimatstadt Wien und der deutschen Provinz eklatant ist. Da helfen auch nicht gute Rollenangebote und ein Theater in Aufbruchstimmung. Zudem droht eine frische Liebe an den politischen Verhältnissen zu scheitern. Hundert Briefe sind aus dieser Zeit erhalten, an den Freund in Polen, an seine Mutter, an Kommilitonen und Freunde. Darin beschreibt er eine für ihn befremdliche Welt: ein Leben an der Grenze, in Zeiten der Wiedervereinigung. Dazu kommt die Angst vor den Folgen des Irak-Krieges.
Sprecher:
offen
Simone: Eva Meckbach
Adrian: Christoph Gawenda
Mama: Corinna Kirchhoff
Martha: Judith Hofmann
Lena: Lena Vogt
Paul: Claudius von Stolzmann
Bernstein: Christian Grashof
Daten zu Andreas Jungwirth:geboren: 15.04.1967
Vita: Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, lebt als Theater- und Hörspielautor in Berlin. Deutschlandradio Kultur produzierte 2008 "Outside Inn" und 2009 (mit dem Österreichischen Rundfunk) "Volksgarten".
Hompepage o.ä.: http://www.andreasjungwirth.at/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Andreas Jungwirth
produziert in: 2008
produziert von: ORF; NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: In der Familie Schmidtke gibt es Probleme: Herr Schmidtke wurde kurz vor seiner Pensionierung entlassen, er reagiert mit Selbstmitleid und Rückzug. Seine Tochter Lydia hat sich gegen die verkorkste Beziehung zu Benno, ihrem bisherigen Freund, einem großen Egozentriker, entschieden. Und auch die Suche nach Arbeit oder wenigstens einer Aufgabe gestaltet sich nach Studienabschluss nicht leicht. André, ihr Bruder, hat es als Arzt zwar zu einer renommierten Praxis gebracht, mit seinen Eltern will er aber nicht mehr viel zu tun haben. Angesichts dieser Entwicklungen erkennt Frau Schmidtke, dass ihr die gewohnte Kontrolle über die familiäre Situation längst entglitten ist. Auf der Suche nach Auswegen treffen Lydia, Herr Schmidtke und Benno in einer U-Bahnstation auf einen rätselhaften Fremden, der es geschickt versteht, sie durch seine radikalen Gedanken in seinen Bann zu ziehen. Am Ende geschieht in der U-Bahnstation ein Unglück.

Vor dem Hintergrund der verheerenden Terroranschläge in Madrid und London stellt der in Berlin lebende österreichische Autor Andreas Jungwirth den scheinbar leichten Dialogen seiner ProtagonistInnen die allgegenwärtige Möglichkeit gegenüber, selbst Opfer eines Anschlags zu werden.

Der Regisseur Harald Krewer hat für einen Teil der Aufnahmen übrigens einen authentischen Schauplatz gewählt: Die U1-Station Taubstummengasse in Wien-Wieden. Um den U-Bahnbetrieb nicht zu stören hatten die Schauspieler ungewöhnliche Arbeitszeiten. 23 Uhr 3o bis 5 Uhr 3o hieß es lapidar auf dem Dienstplan. Mitzubringen waren warme Kleidung und Schuhe mit sowohl weichen - also geräuschlosen - wie auch solche mit harten Sohlen.
Sprecher:Paul Wolff-Plottegg (Herr Schmittke)
Gundula Rapsch (Frau Schmittke)
Gerti Drassl (Lydia)
Markus Meyer (André)
Maximilian Brockstedt (Benno)
Jörg Ratjen (Ein Mann)
Daten zu Andreas Jungwirth:geboren: 15.04.1967
Vita: Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, lebt als Theater- und Hörspielautor in Berlin. Deutschlandradio Kultur produzierte 2008 "Outside Inn" und 2009 (mit dem Österreichischen Rundfunk) "Volksgarten".
Hompepage o.ä.: http://www.andreasjungwirth.at/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.06.2008
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Andreas Renoldner
produziert in: 2000
produziert von: ORF
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Im Radio läuft "A perfect day" von Lou Reed und draußen kündigt sich eine Schlechtwetterfront an. Günstige Voraussetzungen um seinem Leben ein Ende zu setzen! Bei starkem Regen fährt EINER in der Nacht zum auserwählten Platz, einem Bergsee in der Hetzau. Er legt sich auf eine winzige Insel zum Schlafen, um im rasch ansteigenden Wasser zu ertrinken.

EINER ist von seiner ungewöhnlichen Selbstmordmethode überzeugt, nur hat er sich sein Ableben stressfreier vorgestellt: Denn als Reisebegleiterin zieht plötzlich eine Schnecke neben ihm her. Oder ist es ein Engel? Ein Traum? Ohne sein Zutun ist er wieder Teil der Geschichte, die er hinter sich lassen wollte. Was wie ein friedlicher Ausflug ins Jenseits beginnt, wird zum anstrengenden Fußmarsch in die Schindlau.

Der Hörspieltext wurde beim Alfred-Gesswein-Preis '99 (ausgeschrieben von der Literaturzeitschrift "Podium") mit dem 2. Preis ausgezeichnet (ex aequo mit dem Hörspiel "Der Stimmkäfig" von Carl Gundolf).
Sprecher:Cornelius Obonya (Einer)
Judith Hofmann (Schnecke)
Ingrid Andree (Ältere Frau)
Michael König (Älterer Mann)
Anna-Franziska Srna (Frau)
Gundula Rapsch (Frau 2)
Peter Sterzinger (Wetteransage)
Daten zu Andreas Renoldner:geboren: 11.03.1957
Vita: Andreas Renoldner, geboren am 11.3.1957 in Linz, besuchte nach Matura und Studium die Gastgewerbefachschule und machte seinen Abschluss als Koch/Kellner und wurde Pächter einer Betriebskantine. Seit 1988 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, z.B. den "Linzer Geschichtenschreiber" 1993/94, den 1. Preis beim Drehbuchwettbewerb des Landes Österreich 1994/95, den "ORF Österreich 1. Essay Förderpreis" 1998 und das Staatsstipendium für Literatur 1999/2000. Er schrieb zahlreiche Romane, Kinderbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.renoldner.at/
Erstsendung: 25.01.2000
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 2014
produziert von: DKultur; NDR
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Die kaum bekannten Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers und Stegreifpoeten Joachim Ringelnatz aus dem Ersten Weltkrieg, an dem der Erfinder des ständig betrunkenen Seemanns Kuttel Daddeldu in der kaiserlichen Kriegsmarine vom ersten bis zum letzten Tag teilnahm, erschienen erstmals 1928 und erhielten ein großes Echo. Statt Kriegsromantik erlebt Ringelnatz das strenge Kastenwesen in der Marine und öden Drill zu Lande bei den unteren Dienstgraden.

Eingeteilt wird der erfahrene Seemann schließlich zum Dienst auf kleinen Sperr- und Hilfsminensuchbooten. Er ist in Wilhelmshaven, Cuxhaven, Kiel, Warnemünde und im Baltikum stationiert. Kurz vor Kriegsende wird er zum Leutnant und Minensuchboot-Kommandant auf einem ehemaligen Hafenschlepper befördert. Zuletzt kommandiert er eine Flugabwehrbatterie bei Cuxhaven.

Seine detaillierten und häufig tragikomischen Schilderungen eines "Krieges in der Etappe" karikieren die Großmachtsehnsüchte der kaiserlichen Marine. Als "entstellende Kriegsliteratur" stuften die Nazis 1934 Ringelnatz' "Kriegstagebuch" ein und setzten es auf die vorderen Plätze der zur Verbrennung bestimmten Bücher. Es gilt heute als eines der wichtigsten autobiographischen Zeugnisse des Seekriegs der Kaiserlichen Marine in der Nord- und Ostsee.
Sprecher:Jens Harzer
Paul Herwig
Thomas Niehaus
André Szymanski
Matthias Leja
Achim Buch
Florian Anderer
Nina Petri
Michael Wittenborn
Heidi Kriegeskotte
Matthias Bundschuh
Victoria Trauttmansdorff
Bettina Stucky
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.07.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Alissa Walser
produziert in: 2010
produziert von: NDR; ORF
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Wien, im Januar 1777. Franz Anton Mesmer, der vielleicht berühmteste Arzt seiner Zeit, wird vom Hofrat Paradis gebeten, seine Tochter Maria Theresia zu heilen. Die junge Frau, eine Pianistin und Sängerin, die als Wunderkind sogar schon vor der Kaiserin spielen durfte, ist blind. Als Mesmer das Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden.

Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können und hofft, durch diesen spektakulären Fall endlich die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaft zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen. Trotz rasch einsetzender Heilerfolge entfesseln die maßgebenden Köpfe der Zeit einen Aufsehen erregenden medizinischen Skandal.

"Es geht um das Scheitern des Gefühls am Verstand" - so Alissa Walser - zu ihrem ersten, von der Kritik hochgelobten und auf historischen Tatsachen beruhenden, Roman. Für diese Produktion des Norddeutschen Rundfunks gemeinsam mit dem ORF ist es gelungen ein erlesenes Starensemble im Hörspielstudio zu versammeln.

In der Regie von Harald Krewer, der auch für die Bearbeitung verantwortlich zeichnet, spielen unter anderem Gerti Drassl (als Maria Theresia von Paradis), Peter Simonischek (als Franz Anton Mesmer) sowie Erwin Steinhauer, Regina Fritsch, Wolfgang Hübsch, Michael Dangl und Chris Pichler. Den Erzähler gibt, unnachahmlich wie stets, Peter Matic.
Sprecher:Gerti Drassl (Maria Theresia)
Peter Simonischek (Mesmer)
Erwin Steinhauer (Hofsekretär Paradis)
Regina Fritsch (Seine Gattin)
Michael Dangl (Riedinger)
Peter Matic (Erzähler)
Wolfgang Hübsch (Von Störck)
Florian Teichtmeister (Mozart)
Chris Pichler (Jungfer Ossine)
Fritz Hammel (Der Fremde)
Paul Wolff-Plottegg (Herr 1)
Thomas Kamper (Herr 2)
Helmut Bohatsch (Herr 3)
Daten zu Alissa Walser:geboren: 1961
Vita: Alissa Walser geboren 1961 in Friedrichshafen, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Auszeichnungen u.a. Ingeborg-Bachmann-Preis und Bettina-von-Arnim-Preis (beide 1992), Paul-Scheerbart-Preis (2009), und Spycher-Literaturpreis-Leuk (2010).
Erstsendung: 10.11.2010
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Andreas Renoldner
produziert in: 2002
produziert von: ORF; DKultur
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Während sich das Augenmerk der meisten Menschen auf die "Erfolgreichen" richtet, findet das Scheitern von Einzelnen in Medienberichten über Konkurse einen auf das Faktische reduzierten Platz. Anton ist so ein Scheiternder. Während einer Schi-Tour erzählt er von seinen Versuchen, in der Menschenwelt zu überleben. Was seinen Dialogpartnern, den Tieren der Berge, scheinbar mühelos gelingt, bereitet ihm unter den ständig wechselnden Bedingungen der Gesellschaft Schwierigkeiten. Fleiß, harte Arbeit, und Anstrengung gelten allgemein als beste Mittel, um zu einem lebenssichernden Einkommen zu gelangen. Dieses Patentrezept scheint nicht immer zu funktionieren. Der allgemeine Wohlstand ist eine statistische Größe, die das Leben des Einzelnen nicht beschreibt.
Sprecher:Cornelius Obonya (Anton/Erzähler)
Natalie Seelig (Der Hase)
Marketa Modra (Das Schneehuhn)
Judith Hofmann (Die Gemse)
Gundula Rapsch (Murmeltier)
Sandra Isabel Rato Da Trindade (Portugiesin)
Maria Teresa Bachero Cardona (Spanierin)
MusikerPeter Kaizar (Gitarre; keyb) Anton Burger (Gitarre; keyb)
Daten zu Andreas Renoldner:geboren: 11.03.1957
Vita: Andreas Renoldner, geboren am 11.3.1957 in Linz, besuchte nach Matura und Studium die Gastgewerbefachschule und machte seinen Abschluss als Koch/Kellner und wurde Pächter einer Betriebskantine. Seit 1988 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, z.B. den "Linzer Geschichtenschreiber" 1993/94, den 1. Preis beim Drehbuchwettbewerb des Landes Österreich 1994/95, den "ORF Österreich 1. Essay Förderpreis" 1998 und das Staatsstipendium für Literatur 1999/2000. Er schrieb zahlreiche Romane, Kinderbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.renoldner.at/
Erstsendung: 09.05.2002
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Andreas Kloner
produziert in: 2009
produziert von: ORF
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Die Neuigkeit verbreitet sich im sensationslüsternen Wien wie ein Lauffeuer: Am 14. Februar 1827, wenige Wochen vor dem Tod Ludwig van Beethovens, wird der allseits beliebte Weltpriester und Mathematikprofessor Johann Konrad Blank im Haus "Zur eisernen Birne" in der Johannesgasse tot aufgefunden. Sein Mörder hatte ihm eine Reihe von Hieb- und Stichwunden zugefügt.

Das "Taterhebungsprotokoll" hält nüchtern fest: "Die Röcke, die Weste, das Hemd, das Ober- und Unterbeinkleid sind voll Blut und an den der Wunde entsprechenden Stellen durchgestochen." Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefasst. Der polnische Bonvivant und Frauenheld Severin von Jaroszynski, fast täglicher Gast im "Theater in der Leopoldstadt" und Geliebter der gefeierten Schauspielerin Therese Krones, bestreitet allerdings trotz zahlreicher Zeugenaussagen den Mord an seinem ehemaligen Lehrer.

Andreas Kloner hat 180 Jahre nach der Tat den Fall rekonstruiert und aus den bis heute vorliegenden Vernehmungsprotokollen und Zeitungsartikeln ein dokumentarisches Hörspiel montiert. Ein Stück, das neben dem authentischen Kriminalfall einen tiefen Einblick in das soziale und kulturelle Flair des Wiener Biedermeier ermöglicht.
Sprecher:Branko Samarovski (Konrad Blank)
Florian Teichtmeister (Jaroszynski)
Peter Matic (Sprecher)
Fritz Hammel (Richter 1)
Wolfgang Hübsch (Richter 2)
Alexander Smith (Priester 1)
Martin Lhotzky (Priester 2)
Wolfram Berger (Sprecher 2)
Florian Köhler (Zeuge Pruhner)
Roland Knie (Zeuge Rabich)
Silvia Meisterle (Zeugin Renaty)
Petra Staduan (Zeuge Hammer)
Thomas Reisinger (Zeuge Rippel)
Emily Cox (Zeugin Rippel)
Vivien Löschner (Zeugin Liebert)
Harald Harth (Zeuge Kalb)
Simon Jaritz (Zeuge Hau)
Mathias Kahler (Zeuge Swoboda)
Alexander Jagsch (Zeuge Stegner)
Helmut Bohatsch (Zeuge Fischer)
Chris Pichler (Zeugin Krones)
Fritz Oberhofer (Major Lebreux)
Erstsendung: 23.05.2009
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Johan Daisne
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Lou Brouwers
Komponist: Christian Mevs
Übersetzer: Lou Brouwers
Inhalt: Bei der Verleihung des Nobelpreises in Stockholm diskutiert der belgische Quantenphysiker Alain Deriddere, mit König Carl-Gustav von Schweden über das Gesetz der Trägheit. Wenn ein Zug anhält, so der König, kann man nicht beweisen, dass er tatsächlich still steht.

Nur einen Tag später erlebt Deriddere eine mysteriöse Zugfahrt, die ihn in eine Art Niemandsland zwischen Leben und Tod führt und ihn von der gerade erst gefundenen Liebe seines Lebens trennt.
Sprecher:Samuel Finzi (Alain)
Marie Lou Sellem (Anita)
Swetlana Schönfeld (Anitas Mutter)
Ulrich Noethen (Der Professor)
Bernhard Schütz (König von Schweden)
Thomas Schmuckert (Ein Arzt)
Thomas Fränzel (Ein Journalist)
Daniel Drewes (Ein Journalist)
Barbara Philipp (Eine Journalistin)
Christian Gaul (Ein Reporter)
Liv-Juliane Barine (Eine Hostess)
MusikerHenning Stoll (Fagott) Hagen Kuhr (Violoncello)
Daten zu Johan Daisne:Vita: Johan Daisne, Pseudonym für Herman Thiery (1912-1978), flämischer Schriftsteller des Magischen Realismus, lebte als Stadtbibliothekar in Gent. Während des Zweiten Weltkrieges veröffentlichte er erste Werke. Er schrieb Romane und Erzählungen (u.a. "Die Treppe von Stein und Wolken", "Lago Maggiore", "Wie schön war meine Schule").
Erstsendung: 10.06.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Madeleine Giese
produziert in: 2009
produziert von: SR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Inhalt: "Eine Kaiserin kann machen, was sie will. Niemand hat ihr etwas zu sagen. Und niemals macht sie sich ihr Haar selber. Sie hat auch 365 Friseure" schwärmt Ilse ihrer achtjährigen Tochter Katja vor. Ilse ist eine arbeitslose, allein erziehende Friseuse, die ein neues Auskommen in Kaiserslautern, "der Stadt der Kaiser" sucht.

Doch je mehr Katja von ihrer Mutter "ent-täuscht" wird, desto mehr entwickelt sich die phantastische Kaiserin und deren Palastgarten zum Gegenbild der Erwachsenenwelt, die Kaiserin steht für Unabhängigkeit, Wahrhaftigkeit und Macht - das schließt die Anwendung von Gewalt nicht aus.
Sprecher:Paula Berning (Katja)
Eva Gosciejewicz (Nori)
Barbara Philipp (Ilse)
Madeleine Giese (Frau Hoffmann)
Thomas Kügel (Schorsch)
Sabin Tambrea (Denis)
Karin Schroeder (Alte Frau/An- und Absage)
Daten zu Madeleine Giese:geboren: 1961
Vita: Madeleine Giese, geboren 1961 in Lebach an der Saar, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Zwischen 1982 und 2001 hatte sie diverse Schauspiel-Engagements, seit 1987 veröffentlicht sie Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater, vor allem aber Kriminalromane. 2008 erschien ihr vierter Roman »Der kleine Tod«. Madeleine Giese lebt in Kaiserslautern.
Erstsendung: 03.12.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Gilles Granouillet
produziert in: 2007
produziert von: SR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Claas Willecke
Übersetzer: Bettina Arlt
Inhalt: Marzeille und Perpignan - zwei Jungen, verwahrlost, traurig, wütend, sie leben an der Küste. Der Vater ist wer und wo auch immer, die Mutter driftet immer öfter in ihre alkoholgefärbte Welt ab: "Es gibt Tage, da kann sie nicht nach Hause kommen, meine Mutter. Sie hat Tage, die sind nicht wie die anderen. Weiße Tage, die sich entzünden wie ein Holzscheit." Aber an einem dieser "weißen Tage" begegnet den Jungen "Gott", allerdings jedem in verschiedener Gestalt, und erzählt ihnen von der jüngsten Eskapade ihrer Mutter: Nackt singt sie auf dem Leuchtturm, die Männer des Ortes hechelnd als Publikum. Marzeille entwickelt einen Rettungsplan...
Sprecher:Maximilian von Pufendorf (Marzeille)
Felix Goeser (Perpignan)
Reinhart Firchow (Vater)
Maja Schöne (Mädchen)
Ronald Kukulies (Baggerfahrer)
Barbara Philipp (Frau des Baggerfahrers)
Daten zu Gilles Granouillet:geboren: 1963
Vita: Gilles Granouillet wurde 1963 in Saint-Etienne geboren. 1989 erfolgte die Gründung der Theatertruppe "Travelling théâtre" mit ihm als Regisseur. Sein erstes Stück "Les anges de Massilia" wurde 1995 uraufgeführt, seitdem hat er zehn weitere Theatertexte verfasst, zuletzt "Ma mère qui chantait sur un phare"/"Als meine Mutter auf dem Leuchtturm sang". Einige dieser Stücke sendete France Culture auch als Hörspiele. Als Stipendiat verbrachte er drei Monate in Istanbul, daraus entstand sein Stück "Die unglaubliche Reise" (2003).
Erstsendung: 31.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Friedrich Schiller
produziert in: 2009
produziert von: NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Inhalt: Der körperlich unansehnliche Gastwirtssohn Christian Wolf, ein Halbwaise, wird, um seiner Geliebten Geschenke machen zu können, zum Wilddieb. Er wird verurteilt, kann sich freikaufen. Er wildert erneut und wird zu drei Jahren Festungshaft verurteilt. Freigelassen, erschießt er auf der Jagd aus Eifersucht seinen verhassten Rivalen. Er bereut die Tat sofort. Auf den gesuchten Mörder wird ein Kopfgeld ausgesetzt. Wolf schließt sich einer Gruppe von Räubern an, von der er sich bald wieder abwendet. Als er die Grenze übertritt, um sich als gemeiner Soldat anwerben zu lassen, wird er aufgegriffen und nach einem Geständnis zum Tode verurteilt. Die in der ersten Fassung noch "Verbrecher aus Infamie" genannte Erzählung entstand 1785. Friedrich Schiller hatte darin eine wahre Begebenheit - das Leben des Sonnenwirtes aus Ebersbach in Württemberg und dessen Hinrichtung 1760 - aufgegriffen. Ihn beschäftigte die bis heute heiß umstritten diskutierte Frage: Wie wird aus einem einfachen Menschen ein Verbrecher und Mörder? Sind dessen Anlagen verantwortlich oder eine gnadenlose Justiz und eine unbarmherzige Gesellschaft?
Sprecher:Sebastian Blomberg
Wolfram Koch
Ronald Kukulies
Ulrich Gebauer
Christoph Bantzer
Sonja Lena Schmid (Violoncello)
Roman Vehlken (Percussion)
Daten zu Friedrich Schiller:vollständiger Name: Johann Christoph Friedrich von Schiller
geboren: 10.11.1759
gestorben: 09.05.1805
Vita: Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Irène Bourquin
produziert in: 2005
produziert von: DKultur
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Georg Zeitblom
Inhalt: Zwei Stimmen: ein poetisches, zwischen Realität und Traum schwebendes Duett. Ein Mann und eine Frau begegnen sich einander zufällig im Zug und geraten allmählich in eine zeitlose Ausnahmesituation. Auf verschiedenen Ebenen von Wirklichkeit, Traum und Erinnerung tasten Er und Sie sich im Gespräch aneinander heran - langsam, unausweichlich. Gibt es den Zug, der im Schnee stecken bleibt? Gibt es die tief verschneite Holzfällerhütte, in der beide Figuren Zuflucht suchen? Der Mann mit seinem Kriegstrauma, die Frau, die in einer verfahrenen Zivilisation die Kommunikation mit der Natur sucht: Ist ihre Bewegung Realität oder Durchdringung der Innenwelten zweier Personen im Traum?
Sprecher:Irm Hermann
Johann Adam Oest
Daten zu Irène Bourquin:Vita: Irène Bourquin, geboren 1950 in Zürich, promovierte Germanistin, war Redakteurin und schreibt seit 1998 u.a. Prosa, Theaterstücke und Lyrik, zuletzt: "Elch in der Dämmerung" (2004). Sie erhielt 2003 den Anerkennungspreis im SMS-Lyrik-Wettbewerb.
Erstsendung: 07.09.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Bert Strebe
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Irgendwann hörte er auf zu weinen. Die Eltern hatten ihn in der Kinderklinik abgeliefert und fuhren weg. Die Ärzte meißelten seinen Kopf auf, links und rechts hinter den Ohren, und entfernten ein Stück eitrigen Knochens. Seit damals hatte er den Geruch eines kranken Tieres. Er war verletzt. Im Laufe seines Lebens zog er sich weitere tiefere Verletzungen zu; nichts vernarbte endgültig. Mögliche Heilung spürte er durch das Wasser:"Wasser nimmt den Atem, lässt die Seele schwimmen, wohin sie will; Wasser streichelt die Haut." Deshalb kam er der Intensivmedizin zuvor. Die Eltern und der Bruder warten im Krankenhaus vergebens auf einen friedvollen Abschied.
Sprecher:
offen
Toter: Jens Harzer
Bruder: Ronald Kukulies
Vater: Thilo Prückner
Mutter: Elfriede Irrall
Doktor: Falk Rockstroh
Krankenschwester: Martina Reuter
Mädchen: Claudia Hübbecker
Daten zu Bert Strebe:Vita: Bert Strebe, geboren 1958, arbeitet als Redakteur in Hannover, lebt in seiner Heimatstadt Osnabrück, schreibt Prosa und Lyrik, veröffentlichte Gedichtbände: "Zwischenwasser" (1999) und "Katzenlicht" (2002). "Die Innenseite des Wassers" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 28.07.2002
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 17 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Joseph Roth
produziert in: 2012
produziert von: ORF; NDR
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Die Kapuzinergruft, Grabstätte der österreichischen Kaiser, ist Symbol der vergangenen Donaumonarchie. Der 1938 erschienene Roman Joseph Roths spielt kurz vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg; er endet mit dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich 1938. Die Hauptfiguren sind - wie im "Radetzkymarsch" - Angehörige der Trotta-Familie, die in dem allgemeinen Umbruch nach dem Krieg 1918 entwurzelt und mittellos wurden. Dem voraus ging für die Trottas ein Aufstieg über mehrere Generationen, der aus dem slowenischen Sipolje über die österreichisch-ungarische Armee bis in die Machtsphäre des Kaisers Franz Joseph und des Erzherzogs und Thronfolgers Franz Ferdinand führte. Der Erzähler jedoch, der von seinem Leben außerhalb dieser adligen Kreise und von seinem Weg aus der Welt berichtet, stemmt sich gegen die Zeit, verzweifelt, aussichtslos und anrührend. "Im heutigen Österreich und in den ehemaligen Kronländern wird es nur noch wenige Menschen geben, in denen der Name unseres Geschlechts irgendeine Erinnerung hervorruft. In den verschollenen Annalen der alten österreichisch-ungarischen Armee aber ist unser Name verzeichnet, und ich gestehe, dass ich stolz darauf bin, gerade deshalb, weil diese Annalen verschollen sind. Ich bin nicht ein Kind dieser Zeit, ja, es fällt mir schwer, mich nicht geradezu ihr Feind zu nennen.." (Joseph Roth, Die Kapuzinergruft).
Sprecher:Michael Rotschopf (Franz Ferdinand Trotta)
Cornelius Obonya (Joseph Branco Trotta)
Johannes Zeiler (Manes Reisiger)
Birgit Doll (Mutter von Franz Ferdinand Trotta)
Peter Simonischek (Schwiegervater, Vater von Elisabeth)
Johannes Silberschneider (Graf Chojnicki)
Thomas Reisinger (Oberstleutnant Stellmacher)
Gerti Drassl (Elisabeth)
Regina Fritsch (Jolanth Szatmary)
Michael Maertens (Herr von Stettenheim)
Peter Matic (Advokat Kiniower)
Maria Urban (Frau Fanny)
Hermann Scheidleder (Fiaker)
Helmut Bohatsch (Bruder Chojnickis)
Stefano Bernardin (Junger Mann)
Fritz Hammel (Cafetier)
Roland Knie (Kapuziner)
MusikerAnne Harvey-Nagl (Geige) Lorenz Raab (Trompete) Christoph Walder (Horn) Clemens Wenger (Klavier) Max Nagl (Saxophon, Klarinette)
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.2012
Datenquelle(n): dra
dra
ORF
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 18 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Peter Handke
produziert in: 2012
produziert von: HR; ORF
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Harald Krewer
Inhalt: »Und wieder ein Sommer. Und wieder ein schöner Sommertag. Und wieder eine Frau und ein Mann an einem Tisch im Freien, unter dem Himmel. Ein Garten.« So beginnt Peter Handkes neuestes Stück, dessen anspielungsreicher Text einem Prosagedicht gleicht. Doch was an eine Rohmersche Sommeridylle erinnert und als ein Sommerdialog untertitelt ist, birgt Abgründe, heißt es im Don Carlos nicht, »die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende«?

Ein Mann und eine Frau - ein Paar? Vielleicht. Liebende? Gewiss. Sie treffen sich, um über die Liebe zu reden, was gewesen ist, wie es gewesen ist - auch in Form von herausfordernden, provokanten Selbstbefragungen. »Das erste Mal, du mit einem Mann, wie ist das gewesen?« Während die Frau aus ihrem Vorleben erzählt, sich dies und das erinnernd vergegenwärtigt, flüchtet der Mann in poetisch-träumerische Natur- und Landschaftsbeschreibungen; selbst eigene Erlebnisse mit Frauen erfahren wir nur aus ihrem Mund. Und wenn er am Ende schließlich resümiert: »Es gibt keine glückliche Liebe«, antwortet die Frau: »Du mit deinen ewigen Apfelzaubermärchen, Fernando. Schau, da: die andere Ewigkeit.«
Sprecher:Rüdiger Vogler (Mann)
Stephanie Eidt (Frau)
Daten zu Peter Handke:geboren: 06.12.1942
Vita: Peter Handke, geboren am 6. Dezember 1942 in Griffen/Kärnten, ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer. Zuletzt produzierte der hr »Untertagblues«. In diesen Tagen erscheint »Versuch über den Stillen Ort«.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.11.2012
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 19 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Johanna Tschautscher
produziert in: 2011
produziert von: ORF; DLR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Harald Krewer
Übersetzer: Eugen Hamel
Inhalt: Die junge, eigenwillige Savariella, die eigentlich Giovanna Calvaruso heißt, hat als Einzige den Brand überlebt, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen. Jetzt arbeitet sie als Fahrerin bei einer Bank und will nur eines: ihren geliebten Bruder Antonino wiedersehen. Sie fährt von Florenz nach Sizilien, wo sie von ihrem Bruder Pietro abgefangen wird, der sie außer Landes schaffen will. Doch stattdessen wird sie in eine Schießerei verwickelt, die ihr Bruder Antonino anzettelt. Vor dem Staatsanwalt beginnt sie schließlich auszusagen, was ihr Vater ihr noch vor seinem Tod über seine Mafiageschäfte diktiert hatte, und was sie selbst in Sizilien gesehen hat: Antonino wollte die Drogenschmuggelroute des Vaters an ein Kartell verkaufen, das mit Organen handelt. Der Vater war nicht einverstanden, also hat Antonino ihn verbrannt.

Die oberösterreichische Schriftstellerin und Filmemacherin Johanna Tschautscher, eine profunde Kennerin italienischer Verhältnisse, hat mit ihrem Stück "Die sieben Raben" einen Mafiakrimi geschrieben, der ebenso gut als Märchen oder als Entwicklungsroman funktioniert. Johanna Tschautscher nimmt nicht nur die Machenschaften einer skrupellosen Organisation aufs Korn, sondern sie erzählt gleichzeitig die poetische Geschichte einer jungen Frau, die - allen Widrigkeiten zum Trotz - zu ihren Wünschen steht. Auch wenn sie lernen muss, dass diese ganz anders realisiert werden, als sie es sich gewünscht und vorgestellt hat.
Sprecher:Franziska Hackl (Savariella)
Thomas Reisinger (Staatsanwalt)
Markus Hering (Pietro)
Moritz Vierboom (Camillo)
Jörg Ratjen (Karatsch)
Eugen Hamel (Italienischer Sprecher)
Paola Bono (Gesang)
Erstsendung: 15.06.2011
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 20 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Harald Kislinger
produziert in: 2002
produziert von: ORF
Regie: Harald Krewer
Komponist: Rupert Huber
Inhalt: Der Autor über sein Hörspiel: "Ein Telekom-Geschlechterkampf. Sie: Autorin. Er: Dichter. Zufällig lernt er sie als Stimme kennen. Bei der Erotik-Hotline... Ihrer Befreiungsschiene.
Sie heiraten, kriegen Kinder, doch alles spielt sich nur in ihrer Phantasie ab: entspringt dem Sprechen und dem Hören.
Die letzte Überlebensmöglichkeit.
Der Ausbruch: aus der Isolation."
Sprecher:Dorothee Hartinger
Markus Hering
Daten zu Harald Kislinger:Vita: Harald Kislinger, geb. 1958 in Oberösterreich. Stücke wie "Heimatstöhnen", "Höllenschlund", "Vom Fleischhacken und Liebhaben", "Paarungsmordung", "Steinigung einer nackten Frau" etc. Uraufführungen an u.a. folgenden Theatern: Burgtheater Wien; Royal Court Theatre, London; Bayerisches Staatsschauspielhaus, Schauspielhaus Wien. Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 1995 für "Höllenschlund" Hörspiele: "Yesterday"(ORF-OÖ), "Die Mühlviertler"(ORF-W), "Ersticken"(RIAS)

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.09.2002
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,4165 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (20.05.2019)  (21.05.2019)  (22.05.2019)  (23.05.2019)  (24.05.2019)  (25.05.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1558298207
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.762.586
Top