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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 85
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Titel: Abrakadabra
Autor: Gerhard Jäckel
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 85
Titel: Ach, du liebe Zeit
Autor: Wladimir Grigorjew
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günter Bormann
Dramaturgie: Silvia Schulz
Übersetzer: Leonore Weist
Inhalt: Ein Genie zu sein, ist nicht leicht, wenn man kindische Eltern hat, die sich immerzu streiten. So muss das 12 jährige wissenschaftliche Genie Wanja ihre große Erfindung, die Zeitmaschine, einsetzen, um die Eltern zur Vernunft zu bringen. Doch diese Aufgabe lässt selbst die Errungenschaften der Technik versagen.
Sprecher:Hans-Jürgen Pfaff (Wanja)
Kay Gläßel (Wolodja)
Matthias Girbig (Vater)
Dorothea Garlin (Mutter)
Max Bernhardt (Professor)
Bert Franzke (Kolumbus)
Immo Zielke (Schreiber)
Clemens Weinert (Mozart)
Frauke Poolman (Vera)
Musiker: Walter Hoppe (Spinett)
Erstsendung: 09.10.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 85
Titel: Am Telefon: Der Mörder
Autor: Horst Angermüller
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Sprecher:Hans-Joachim Hegewald
Fred-Arthur Geppert
Max Bernhardt
Wolfgang Sörgel
u.a.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 85
Titel: Ankunft morgen - Hella
Autor: Lotti Constin
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 85
Titel: Anonyme Anrufe
Autor: Rita Herbst
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 85
Titel: Auf gefährlichem Kurs
Autor: Horst Rennhack
Viktor Janders
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günter Bormann
Erstsendung: 01.07.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 85
Titel: Bild im Entree
Autor: Sabine Heinrich
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 85
Titel: Da Capo
Autor: Klaus G. Zabel
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Dramaturgie: Ludwig Achtel
Inhalt: Ein Mordfall beschäftigt Inspektor Pacaud von der Pariser Polizei. Wurde doch anlässlich eines Konzerts des griechischen Pianisten Macoulis eine Garberobiers erschossen, die in der Ehrenloge Platz genommen hatte. Dieses Verbrechen ist ebenso rätselhaft wie die vor einem Jahr erfolgte Ermordung des Abgeordneten Laville, bei dessen Witwe der Pianist Quartier genommen hat. Liegt es da nicht nahe, dass der Künstler ins Zwielicht gerät, zumal er eigentlich den Platz in der Ehrenloge für Madame Lavilles Zimmermädchen Florence reserviert hatte? Sollte Florence ausgeschaltet werden, wurde die Garderobiere Opfer einer Verwechselung? Diese Vermutung führt Inspektor Pacaud auf die richtige Spur im Hause Laville. (Pressetext)
Sprecher:Fred Arthur Geppert (Pacaud)
Bert Franzke (Calvet)
Astrid Bless (Paola)
Bernd Stübner (Nicolas)
Gislen Engelmann (Florence)
Frank Sieckel (Bonnet)
Olaf Burmeister (Bruno)
Wolf Goette (Trousse)
Erstsendung: 06.07.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 85
Titel: Das alte Bildnis
Autor: Hans Eschenburg
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 85
Titel: Das Familienerbstück
Autor: Sybill Mehnert
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 85
Titel: Das Märchen vom Jungen und seinem Ferkel
Autor: Svetislav Ruskuc
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günter Bormann
Komponist: Carlernst Ortwein
Inhalt: Das Märchen erzählt von einem Jungen, der in die Stadt will, um lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Von dem Bauern, bei dem er Jahre gedient hat, erhält der Junge als Lohn ein Ferkel, das mit Hilfe einer Leine sprechen kann und Zauberkraft besitzt. Gemeinsam haben die beiden viele Hindernisse zu überwinden, ehe der Junge sein Ziel erreicht.
Sprecher:
offen
Erzähler: Wolfgang Schmidt
Junge: Wolfgang Jakob
Ferkel: Hans-Jürgen Silbermann
Bauer: Fred-Arthur Geppert
Schweinehirt: Werner Godemann
Richter: Hans-Joachim Hegewald
Mädchen: Frauke Poolman
1. Räuber: Matthias Girbig
2. Räuber: Will Partisch
Lehrer: Gert Gütschow
Wächter: Immo Zielke
Gastwirt: Erich Giesa
Kutscher: Konrad Gericke
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 85
Titel: Das Pferdemädchen
Autor: Alfred Wellm
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günter Bormann
Bearbeitung: Hannelore Steiner
Komponist: Conny Odd
Inhalt: Raya war einmal ein stolzes Dressurpferd, vielleicht sogar das beste, das es jemals gegeben hat. Aber das ist lange her. Jetzt ist die Stute alt und blind. Aber Irka liebt das Pferd über alles. Stundenlang liegt sie auf seinem Rücken und träumt davon, Zirkusreiterin zu sein. Und jeden Abend, als gäbe es nichts anderes, reitet sie mit Raya den Weg am Lupinenfeld entlang. In diesem Sommer aber verändert sich die Stute, das alte Pferd galoppiert und dreht Pirouetten wie in alten Zeiten. Und dann passiert etwas, was niemand für möglich hält: Raya bekommt noch einmal ein Fohlen. Zwischen Irka und dem Fohlen entwickelt sich eine innige Freundschaft. Zwei Pferde können Irkas Eltern jedoch nicht behalten - es bleibt nur ein Entschluss schweren Herzens.

Dieses Hörspiel entstand nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Alfred Wellm, für den Funk bearbeitet von Hannelore Steiner. Voller Poesie wird uns die Geschichte des Pferdemädchens erzählt, das mit der Wahl zwischen seiner alten treuen Stute und deren kleinem Fohlen gleichzeitig ein Stück Leben in der Entscheidung zwischen dem Alten und dem Neuen bewältigen muss.
Sprecher:Marianne Schwienke (Irka)
Marylu Poolman (Mutter)
Hans-Robert Wille (Vater)
Carla Valerius (Frau Zimmermann)
Werner Godemann (Möller)
Walter Jäckel (Erzähler)
Monika Vahle (Anne)
Daten zu Alfred Wellm:geboren: 22.08.1927
gestorben: 17.12.2001
Vita: Alfred Wellm (* 22. August 1927 in Neukrug/Elbing; † 17. Dezember 2001 in Lohmen/Mecklenburg bei Güstrow) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.11.1973
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 85
Titel: Das Stichwort
Autor: Henning Pawel
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Daten zu Henning Pawel:geboren: 14.07.1944
Vita: Henning Pawel (* 14. Juli 1944 in Bernheide, Stadtkreis Wittenberge in Mecklenburg, heute Ortsteil der Gemeinde Lanz in Brandenburg) ist ein deutscher Kinderbuchautor und Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.henning-pawel.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 85
Titel: Der Ball ist rund - Eine Geschichte aus Schattau
Autor: Rolf Wohlgemuth
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 85
Titel: Der Denkfehler
Autor: Rita Herbst
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Dramaturgie: Joachim Herz-Glombitza
Inhalt: William Silver, wissenschaftlich tätiger Tierarzt, wird Opfer eines Mordes, den seine Frau aus Rache für seine Untreue und sein Schwiegervater, um sich in den Besitz seiner Forschungsergebnisse zu bringen, gemeinsam an ihm begehen.
Sprecher:Günter Grabbert (Inspektor Cramer)
Michael May (Fitzgerald)
Ellen Hellwig (Miriam Silvester)
Hans Joachim Hegewald (Redgrave)
Katrin Fischer (Betty)
Dieter Bellmann (Paul)
Bernd Stübner (Harald)
Ingrid Hille (Barbara)
Walpurgis Brückner-Curth (Nachbarin)
Erstsendung: 30.09.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 85
Titel: Der Fall Bielek
Autor: Karl Heinz Schröter
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 85
Titel: Der gestohlene Großpapa
Autor: Barbara Neuhaus
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Sprecher:Alfred Struwe
Ingeborg Ottmann
Gesine Creutzburg
Fred Delmare
Hans-Joachim Hegewald
Fred-Arthur Geppert
Daten zu Barbara Neuhaus:geboren: 1924
Vita: Barbara Neuhaus, 1924 in Schlesien geboren, seit 1964 Autorin, Verfasserin zahlreicher Kriminalhörspiele.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 85
Titel: Der Nachtbesuch
Autor: Mircea Enescu
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Günter Bormann
Komponist: Eckart Rödger
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 85
Titel: Der Perückenbock
Autor: Karl-Heinz Zydorek
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Günter Bormann
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 85
Titel: Der Schatten
Autor: Ireneusz Iredynski
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Günter Bormann
Übersetzer: Peter Ball
Inhalt: Unsere Schüler wenden sich in ihrer Freizeit gern Hörspielen zu. Als Zuhörern ist ihnen Literatur schon vor dem Lesenlernen vertrautgeworden; literarisches Hören und Lesen so früh wie möglich miteinander in ein fruchtbringendes Verhältnis zu bringen, dabei können gemeinsame Hörspielerlebnisse helfen im Literaturunterricht und durch ihn gelenkt auch in außerunterrichtlichen Veranstaltungen, z.B. in der Pionierarbeit (Klassen 5-7) und der Arbeit im Hort.


Der gemeinsame Empfang von Hörspielen zielt darauf, die Schüler "nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen", sie mit ihren Eindrücken untereinander in Beziehung zu setzen und im Gespräch die Kritikfähigkeit, das Literaturinteresse, -Verständnis und -bedürfnis weiterzuentwickeln.


Durch Hör- und Lenkungsaufgaben auf die Problematik des Geschehens in den Hörspielen hingewiesen, äußern die Schüler gern ihre Meinung. Weil sozialistische Hörspielkunst außerordentlich reich und vielfältig sowohl in inhaltlicher als auch formkünstlerischer Hinsicht ist, ergeben sich für die methodische Gestaltung des unterrichtlichen Einsatzes von Werken der Hörfunkdramatik sehr viele verschiedenartige Wege. Im folgenden werden Einsatzhinweise für unsere Hörspielauswahl gegeben.


Janek, acht Jahre alt, verteidigt gegenüber seiner Umwelt eine Fantasieerscheinung, einen in seiner Vorstellung lebendig gewordenen Schatten. Abend für Abend erscheint ihm auf diese Weise der Schatten eines Zweiges des Baumes, der vor dem Schlafzimmerfenster wächst. Janek freundet sich mit dem Schatten an. Ihm kann er seine Sorgen und Nöte anvertrauen. Verzweifelt kämpft er um die Existenz ' seines "Freundes", denn weder seine Eltern noch sonst irgend jemand wollen diese Freundschaft wahrhaben.


"Der Schatten" - ein Hörspiel für Kinder und Erwachsene! Jeder Mensch wächst auf mit Märchen; die Fantasie der Kinder bringt jeden Gegenstand zum Reden, erweckt ihn zum Leben, macht ihn zum Gesprächspartner, zum Spielgefährten und Freund. Mit zunehmendem Alter und dem immer umfangreicheren, tieferen Erfassen der Realität scheint das Märchenhafte aus dem Leben zu verschwinden, man schämt sich der Gefühle, ja, es kann vorkommen, daß man bestreitet, sie jemals gehabt zu haben. Janeks Eltern sehen ihren Fehler ein, sie ringen sich zur Ehrlichkeit durch und haben Verständnis für das Verhalten ihres Kindes. Besonders aufschlußreich ist der Dialog zwischen Janek und seinem erfundenen Gesprächspartner. Es werden Lebensweisheiten vermittelt, ohne Janek zu bevormunden.


Vor dem Einsatz des Hörspiels im Unterricht (Klassen 5-6) ist eine knappe Einführung angebracht, weil die Eigentümlichkeit der Geschichte eingestimmte Zuhörer braucht. Bewährt hat sich folgender Anfang:


Ist es nicht verwunderlich, wenn leblose Dinge plötzlich zu sprechen beginnen, und wenn dann dieselben leblosen Dinge zu Freunden der Menschen, der Kinder werden?


Ob es so etwas überhaupt geben kann? (Ein anderer Weg: Es wird vom Titel des Hörspiels ausgegangen und gefragt, was sich wohl dahinter für eine Geschichte verbirgt?)


Wichtig ist, das Gespräch mit einem solchen Anstoß zu eröffnen, der möglichst alle Schüler interessiert und ihnen die Möglichkeit bietet, sich vom eignen Eindruck her an der Diskussion zu beteiligen. Vorschlag:


Wie beginnt das Hörspiel, und was soll damit erreicht werden? (Dazu den Anfang nochmals vorspielen.) Die Schüler erkennen, daß die schrille, anschwellende Musik und das damit verbundene dumpfe Dröhnen den Eindruck des Unheimlichen, Bedrohlichen beim Zuhörer entstehen läßt und daß Janeks Angst und Entsetzen durch dessen Aufschrei spürbar gemacht werden. Die Funktion von Musik und Geräusch im Hörspiel erklären sich hier nahezu von selbst, nämlich situations-, spannungs- und stimmungserzeugendes Mittel zu sein. Das zeigt sich auch im weiteren Verlauf, zum Beispiel in der starken Kontrastwirkung, die von der beruhigenden und freundlichen Stimme ausgeht, mit der der Schatten spricht. Dadurch wird die anfänglich bedrohliche Atmosphäre aufgehoben.


Kann die Geschichte wirklich passiert sein?


Das ist durchaus möglich. Aber hat Janeks Fantasieerlebnis überhaupt einen Sinn?


Wieso kann Janek in dem Schatten seinen Freund sehen?


Janek ist sich oft selbst überlassen und sucht sich deshalb neben seinen Schulfreunden (Janek ist kein weltfremder Hans-guck-in-die-Luft!) vorgestellte, erfundene Freundschaften.


Welche Stelle im Gespräch zwischen Janek und dem Schatten ist besonders schön?


Es ist für den Gedankenaustausch im Kollektiv besonders sinnvoll, sich bei der Fülle des Möglichen auf jene Dialogstelle zu konzentrieren, in der der Schatten zu Janek über die Kraft und den Reichtum der Fantasie spricht:


Janek "Was ist das: Fantasie?"


Der Schatten "Fantasie, das ist die Fähigkeit, sich alles Mögliche auszudenken, zum Beispiel: Märchen. Die Fantasie kann alles ringsum verwandeln. Sie hilft in traurigen Momenten über Kummer hinweg. Sie hilft auch, lustige Spiele zu erfinden und über-haupt Spaß am Leben zu haben. Die Fantasie der Kinder ist unerschöpflich, aber auch sehr verschieden .. . "


(Am besten ist es wohl, dieser Ausschnitt wird den Schülern nochmals vorgespielt, und vielleicht gibt man ihnen außerdem den Textauszug in die Hand) Es wird darüber zu sprechen sein, daß die Übertragung von Realem ins Fantastische dem Bekannten die Alltäglichkeit, Gewöhnlichkeit nimmt, daß man dadurch Vertrautes auf völlig neue Weise sehen kann.


Fantasie hilft, das Wirkliche genauer, das Schöne im Wirklichen reicher zu erfassen, ohne das Prinzip der Wahrhaftigkeit zu verletzen.


Was meint ihr zum Verhalten der Eltern gegenüber Janek, als er ihnen von seinem fantastischen Erlebnis erzählt?


Zunächst wird Janek von ihnen nicht ernst genommen. Jedoch dann vollzieht sich eine Wende, die Eltern werden nachdenklich und gestehen, daß sie in ihrer Kindheit ähnlich wie Janek empfunden und gedacht haben. Auf diesem Wege verwandelt sich die Abneigung, die beim Zuhörer gegenüber den Eltern anfänglich entstanden war, in Sympathie. (Es empfiehlt sich, auf dieses Hörspiel im Muttersprachunterricht zurückzugreifen, und zwar bei Übungen im Erzählen.)


Interessante Vergleichsmöglichkeiten bestehen zum Hörspiel "Ein ganz langweiliges Zimmer" von Anna Seghers. Siehe Methodik Deutschunterricht/Literatur. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1977, S. 419 ff.)


Waltraud von Dühren und Dr. Eberhard Rutz, 1979
Sprecher:
offen
Janek: Hans-Jürgen Pfaff
Er, der Schatten: Gerd Grasse
Mutter: Friederike Raschke
Vater: Wolfgang Winkler
Daten zu Ireneusz Iredynski:geboren: 04.06.1939
gestorben: 09.12.1985
Vita: Ireneusz Iredynski, 1939 in Stanislawow (Ostgalizien) geboren, gehört zu den wichtigsten Autoren der jüngeren Generation in Polen. Literarische Sensationen waren seine Kurzromane "Tag des Betrügers" (1962) und "Versteckt in der Sonne" (1963). Es folgten Theaterstücke, Filmszenarien, Hör- und Fernsehspiele. Im Hörspielprogramm des SDR wurden "Terrarium" (1976), "Quadrophonie" (1978) und die beiden Kurzhörspiele "Der Redner" und "Vor dem Vortrag" (1981) erstmals in deutscher Sprache gesendet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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    11. Januar 2015
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