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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 18
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Vorige/nächste Ausstrahlung:15.05.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Auch wenn wir gescheitert sind / Although We Fell Short
Autor: Tim Etchells
produziert in: 2014
produziert von: Edel Kids
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Collage
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Übersetzer: Astrid Sommer
Inhalt: In dieser Collage aus Fragmenten historischer und zeitgenössischer Texte und Reden geht es um die Macht der Sprache, die Kraft der politischen Rhetorik, die Suggestion als Spiel der Sprache.

Verführung, Überzeugung und Apologie. Die Sprache ist die Nahrung und das Fundament für die (Un-)Glaubwürdigkeit der Politik. Es geht um politische Verantwortung und die Bankrotterklärung der politischen Mittel und Strategien angesichts der (aktuellen und historischen) globalen Herausforderungen. Eine scheinbar hoffnungsfrohe Lektion in politischem Fatalismus.
Daten zu Tim Etchells:geboren: 1962
Vita: Tim Etchells, geboren 1962, ist ein englischer Theaterautor und Performer, Regisseur und Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine Arbeit mit der Performance-Gruppe "Forced Entertainment", die er 1984 in Sheffield gründete.
Erstsendung: 19.04.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 18
Titel: Barsach
Autor: Mudar Alhaggi
produziert in: 2005
produziert von: RBB
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Flucht und Vertreibung
Regie: Erik Altorfer
Übersetzer: Larissa Bender
Inhalt: Geschichten von Flucht sind so alt wie die Menschheit. Mudar Alhaggi erzählt von der syrischen Odyssee.

"Warum wir? Welchen Fehler haben wir gemacht, dass wir so hart bestraft werden?" Nach den ersten Toten in der syrischen Revolution beschäftigen diese Fragen den syrischen Autor Mudar Alhaggi. Ende 2015 flieht er zunächst nach Beirut, dann nach Deutschland und findet sich in einem Flüchtlingsheim in Thüringen wieder. Alhaggi versucht den Erinnerungen zu entfliehen und ist doch umringt von Geschichten vom Schrecken des Krieges, Katastrophen im Meer und dem Trauma der Migration. Er liest B. Travens "Totenschiff" und findet Parallelen zur eigenen Geschichte. Traurig, tragisch und absurd.
Sprecher:Winnie Böwe
MusikerNajwana al Serawan
Daten zu Mudar Alhaggi:geboren: 1981
Vita: Mudar Alhaggi floh 2013 aus seiner Heimatstadt Damaskus und beantragte 2015 in Deutschland Asyl. Er schreibt Theaterstücke und Essays, lebt inzwischen in Berlin.
Erstsendung: 30.04.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 3 von insgesamt 18
Titel: Das sind nicht wir, das ist nur Glas
Autor: Ivana Sajko
produziert in: 1987
produziert von: DLF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Übersetzer: Alida Bremer
Inhalt: "Alles ist im Arsch." Die Finanzkrise wird ein halbes Jahrzehnt alt. Was tun, wenn nicht mal mehr ein Lächeln etwas wert scheint? Wenn es keinen Grund mehr gibt, sich einen Wecker zu stellen? Das fragen sich die unausgeschlafenen Eltern und ihre schlecht gelaunten Kinder, die über die Trümmer der zusammengebrochenen Wirtschaft und die kläglichen Reste ihrer einstigen Werte stolpern. "Das sind nicht wir, das ist nur Glas" reflektiert die Zeit nach dem Gelduntergang aus unterschiedlichen Perspektiven. Während die einen resignieren und nur noch hoffen, dass der Lungenkrebs vor der Zwangsversteigerung zuschlägt, fordern die anderen das Leben, das ihnen einst versprochen wurde - koste es, was es wolle. Und wenn es das eigene Leben ist.
Erstsendung: 21.01.2013
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 18
Titel: Die neue Odyssee
Autor: Mudar Al Haggi
produziert in: 1981
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Komponist: Rudolf Schmücker
Übersetzer: Larissa Bender
Inhalt: »Warum wir? Welchen Fehler haben wir gemacht, dass wir so hart bestraft werden?« Nach den ersten Toten in der syrischen Revolution beschäftigen diese Fragen den syrischen Autor Mudar Al Haggi. Ende 2015 flieht er zunächst nach Beirut, dann nach Deutschland und findet sich in einem Flüchtlingsheim in Thüringen wieder. Al Haggi versucht den Erinnerungen zu entfliehen und ist doch umringt von Geschichten vom Schrecken des Krieges, Katastrophen im Meer und dem Trauma der Migration. Er liest B. Travens ›Totenschiff‹ und findet Parallelen zur eigenen Geschichte. Traurig, tragisch und absurd.
Sprecher:
offen
Karla Schütt (Mutter)
Uwe Friedrichsen (Jan)
Joachim Cadenbach (Henning)
Bernd Wiegmann (Rolfi)
Hans-Rolf Radula (Postbote)
Herma Koehn (Lucie)
Jens Scheiblich (Schurke)
Gert Haucke (Großer Bär)
Clive Farel (Redner)
Angela Kingsford-Röhl (Jeannie)
Gunther Bruggemann (Cabby/Polizist)
Libby Marshall-Wever (Mädchen)
Hela Hinrichs (kleines weißes Zwergkaninchen)
John Taylor (Mann)
Erstsendung: 30.04.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 18
Titel: Dunkel lockende Welt
Autor: Händl Klaus
produziert in: 1969
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Komödie; Krimi
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Eine Wohnungsübergabe der gespenstischen Art: die junge Zahnärztin Dr. Corinna Schneider hat geputzt wie blöd und will unbedingt weg, der einsame Vermieter Joachim Hufschmied, dessen Mutter kürzlich verstorben ist, versucht, sie aufzuhalten. Er hat keine Chance - bis er eine kleine Zehe entdeckt. Der österreichische Dramatiker Händl Klaus spielt in seiner abgefeimten Krimi-Komödie virtuos mit Lüge und Wahrheit in den (Lebens-) Geschichten, die wir uns erzählen.
Sprecher:Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
August Riehl (Erzähler)
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Händl Klaus:geboren: 17.09.1969
Vita: Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus (* 17. September 1969 in Rum), ist ein österreichischer Schriftsteller, Filmregisseur und Dramatiker.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 6 von insgesamt 18
Titel: Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm
Autor: Theresia Walser
produziert in: 1965
produziert von: BR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Drei Schauspieler - zwei von Rang und Namen, einer mit Aspirationen - bereiten sich auf eine Podiumsdiskussion vor, in der es um die Darstellbarkeit Hitlers gehen soll. Der Moderator ist noch nicht da, aber schon toben die Eitelkeiten und die damit verbundenen Spitzfindigkeiten. Ist die Bühne wirklich leer? Steht sie nicht immer schon voller Fragen, bevor man sie überhaupt betreten hat? Zwei der Männer haben Hitler bereits gespielt, der dritte war bisher nur Goebbels - das alles aber im Film. So fragen sich die drei, ob das Theater nicht ganz andere Anforderungen an sie stellen würde. Immerhin war Hitler eine reale Person, da ist das Theater ja wohl zwangsläufig zum Abbild der Wirklichkeit verpflichtet? Ein Kampf der Kulturen bricht aus: alter "Naturalismusschwindel" gegen heutige "Radikalbuben", die Stücke mit Videos und "Schrumsmusik" zukleistern. Mitten im Disput dämmert den drei Herren jedoch, wie tief sie in einer weiteren Theaterfalle sitzen. Denn eigentlich war ihr Gespräch ja erst für später vorgesehen - im Beisein von Publikum...
Sprecher:
offen
Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Alfred Pongratz
Erzähler: August Riehl
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Theresia Walser:geboren: 20.11.1967
Vita: Theresia Walser, geboren 1967 in Friedrichshafen am Bodensee, absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin in Bern und war sie zwei Jahre Ensemblemitglied am jungen Theater in Görringen. Heute lebt sie als freie Autor in und schreibt vor allem fürs Theater u.a. "Kleine Zweifel", "Restpaare ", "Ki ng Kongs Töchter", "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr". 1998 wählte die Zeitschrift "Theater heute" sie zur "Nachwuchsautorin des Jahres".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 7 von insgesamt 18
Titel: Eine Schneise
Autor: Händl Klaus
produziert in: 2016
produziert von: Lübbe Audio
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Inhalt: Kathrin, die Lehrerin, lebt mit ihrem Sohn Lukas in einem einsamen Dorf. Ein Brand im Wald lockt den Inspektor in ihre verschworene Nähe und lässt die Schutzhaut ihrer Geheimnisse schmelzen. Wie eingekapselt in eine andere Zeit, in unausgesprochene Zweifel und Fragen und an einem rätselhaft aus der Welt gefallenen Ort leben Mutter und Sohn. Wer ist der Vater? Wer hat den Brand im nahen Wald gelegt - und wer ist der kauzige Bienenzüchter, der plötzlich auftaucht? Händl Klaus lässt vier Menschen umeinander tanzen und sich die Worte aus dem Mund nehmen, die Sätze umdeuten und die Grundlagen ihres Daseins neu formulieren. Eine literarische Infragestellung von Worten und Werten.
Daten zu Händl Klaus:geboren: 17.09.1969
Vita: Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus (* 17. September 1969 in Rum), ist ein österreichischer Schriftsteller, Filmregisseur und Dramatiker.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 18
Titel: Geister sind auch nur Menschen
Autor: Katja Brunner
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Dramaturgie: Wolfram Höll
Inhalt: Das Altersheim: Eine Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Katja Brunner lässt sie zu Wort kommen: Die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Sie alle haben noch Bedürfnisse: Denn Geister sind auch nur Menschen.

In «Geister sind auch nur Menschen» schafft es Katja Brunner, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: Den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt, und der der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat, und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den gerümpften Blicken der anderen Menschen. Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben.
Sprecher:Albrecht Fabri (deutscher Text)
George Brecht (englischer Text)
Robert Filliou (französischer Text)
Chang Chung-Jen (chinesischer Text)
MusikerMario Marchisella
Daten zu Katja Brunner:geboren: 1991
Vita: Katja Brunner (* 1991 in Zürich) ist eine Schweizer Dramatikerin. Katja Brunner ist die Tochter des Staatsanwalts Andreas Brunner. Sie besuchte das Literargymnasium Rämibühl in Zürich bis zur Matura 2009 und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel (einem Fachbereich der Hochschule der Künste Bern) sowie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Im Alter von 18 Jahren verfasste sie im Rahmen des Autorenprojekts «Dramenprozessor» des Zürcher Theaters an der Winkelwiese das Stück "Von den Beinen zu kurz" über sexuellen Missbrauch aus der Sicht des Opfers, das am 31. März 2012 am Theater an der Winkelwiese uraufgeführt wurde. Die deutsche Erstaufführung folgte am 5. Januar 2013 am Staatstheater Hannover. Die Hannoveraner Produktion wurde 2013 zum Mülheimer Theaterfestival Stücke eingeladen, bei dem Katja Brunner für das Stück mit dem renommierten Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde. Auch als Performerin trat Katja Brunner an die Öffentlichkeit, unter anderem bei Salome Schneebeli am Theaterhaus Gessnerallee in Zürich, mit Nils Amadeus Lange unter anderem in der Performance Die Kotze auf dem heissen Blechdach beim Zürcher Theater Spektakel, mit der Theatercompagnie Gold+Hiebe und mit ihrer Gruppe Die Schinken von morgen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.05.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 18
Titel: Im bewohnten Gebiet der Schädelhöhle
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 1975
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Wo steckt die Seele? Wo hockt das Ich? Zwischen den Ohren! Das findet der Autor Gerhard Meister. Und lädt nun ein: Setzen Sie die Kopfhörer auf, und erleben Sie ein lustvolles Experiment. Denn: Was Hirnforschung kann, kann das Hörspiel schon lang.

Habe ich eine Seele? Was bin ich? Religion und Philosophie scheinen darauf keine Antworten mehr zu haben – oder zumindest keine, denen jeder Mensch zustimmen würde. Und doch kommt die Menschheit nicht aus dem Grübeln.

1 Milliarde Euro investiert ein EU-Förderprogramm in das «Human Brain Project»: Damit soll an der ETH Lausanne das menschliche Hirn nachgebaut werden – digital und voll funktionsfähig. Zehn Jahre lang wird geforscht. Der Hörspielautor Gerhard Meister hingegen braucht keine Stunde, um das Ich im Hirn zu suchen. Ein akustisches Experiment, das Fragen stellt, den Hirnlappen kitzelt und vor allem: unterhält.
Sprecher:Elfriede Gollmann
Susanne Schönwiese
Gabriele Jakobi
Kurt Müller-Walden
Christine Kisovic
Andreas Wolf
Gustav Dieffenbacher
Thomas Kasten
Klaus von Pervulesko
Ernst Zeller
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
Erstsendung: 25.03.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 18
Titel: In meinem Hals steckt eine Weltkugel
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Die Welt wird immer kleiner, ihre Widersprüche immer unausweichlicher. Die Einen leben im Überfluss, die Anderen von gar nichts. Und mit Afrika träumt ein ganzer Kontinent vom besseren Leben in Europa.

Was aber bedeutet das Gefälle zwischen Arm und Reich konkret für mich, mein Denken, Fühlen und Handeln? Soll ich auf mein Mobiltelefon verzichten, weil ich weiss, unter welchen Bedingungen in Afrika Koltan abgebaut wird? Das benötigt mein Wunderding nämlich, damit es mich jederzeit mit der Welt verbinden kann. Und was kann ich dafür, dass wir hier keine Hungertoten haben und mich die Hundekacke vor der Haustür mehr aufregt als zehn verhungerte Afrikaner? Solche und ähnliche Fragen stellen sich die Figuren in Gerhard Meisters Stück. Sie versuchen den verzweifelt komischen Kraftakt, sich hier und jetzt den Tatsachen ihres Lebens in dieser Welt zu stellen.

«In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde im Theater Bremerhaven mit grossem Erfolg als Bühnenstück inszeniert. Im Auftrag von SRF bearbeitete Gerhard Meister danach den Text und erstellte eine Hörspielversion.
Sprecher:Eva Bay (Lenni K.)
Lea Willkowsky (Patrizia S. (genannt "Patti"))
Iggy Pop
Lars von Trier
Brigitte Bardot
die Sehgewohnheiten
Kai Lanz-Diekmann
Anne Haug (Sekretär)
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
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Treffer 11 von insgesamt 18
Titel: Jemand schreit in unseren Rosen
Autor: Lukas Bärfuss
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Komponist: Martin Schütz
Inhalt: Ein Ehepaar legt sich zum Schlafen hin. Es ist nach Mitternacht, spät für die beiden. Sie waren beim Sohn zu Besuch, es gab viel zu besprechen. Der Mann fragt sich müde, welche Vorteile sein Sohn darin sehen könnte, eine ältere Frau zu heiraten. Die Gedanken gehen im Kreis, es beängstigt ihn, dass das Leben des Sohnes bis ins Detail dem eigenen gleicht. Er fasst den Beschluss, sein Leben zu ändern. Doch nun sollte er wirklich schlafen, denn schon in fünf Stunden wird der Wecker klingeln. Endlich geht der Atem gleichmässiger, sinkt der Kopf tiefer ins Kissen. Aber dann fällt in den ersten Schlaf ein Schrei, der keinen Zweifel lässt an einer grossen Not. Der Mann tritt ans Fenster, sieht jemanden in seinen geliebten Rosen stehen, zieht den Mantel über und geht aus dem Haus. Damit beginnt eine nächtliche Odyssee, in welcher der Mann seine private Sinnkrise in der Öffentlichkeit verhandelt sieht und schliesslich zu einer überraschenden (Selbst)-Erkenntnis findet.
Sprecher:Hitler-Darsteller: Stephan Bißmeier
Hitler-Darsteller: Josef Ostendorf
Goebbels-Darsteller: Marc Hosemann
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Treffer 12 von insgesamt 18
Titel: Mainstream
Autor: David Greig
Suspect Culture
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Übersetzer: Barbara Christ
Inhalt: In einem drittklassigen Strandhotel treffen sich der Talentsucher einer Plattenfirma und ein Personalberater, der das Befinden des Mainstream-Jägers im Musikbusiness ergründen soll. Es werden Fragen gestellt, Antworten gesucht und Ausflüchte gefunden. Man kommt sich näher, sogar sehr nah - natürlich nur, um sich am nächsten Morgen wieder zu trennen. Liebesbeziehungen scheinen sich anzubahnen, dann wieder ein Duell. Aber reden hier tatsächlich nur zwei Personen? Und welches Geschlecht haben sie? Alles scheint austauschbar. Das Puzzle der Identität fügt sich nicht zu einem festen Bild. Sind wir, was wir sagen, was wir tun, was wir getan haben, was wir von uns erwarten - oder was andere möchten? Sind wir am Ende nur Mainstream?

Ein Vexierspiel der Fragen und Antworten im Spannungsfeld von Realität und Phantasie: Das Erfolgsstück der britischen Performancegruppe Suspect Culture in Zusammenarbeit mit dem Dramatiker David Greig ist eine kalte Kapitalismus-Analyse im Umfeld des Musik-Business und ein Puzzle der Identitäten, die sich nie zu einem festen Bild fügen.
Sprecher:Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
August Riehl (Erzähler)
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Erstsendung: 19.09.2007
Datenquelle(n): SRF-Archiv
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 18
Titel: Marderin im Dirndl
Autor: Händl Klaus
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Ein junger Mann, dem eine Stromleitung zum Verhängnis wird. Ein Mädchen, das hoch hinaus will und sich dabei verbrennt. Ein älterer Herr, den seine Jugendlichkeit ins Grab bringt. In Händl Klaus' Kurzgeschichten tut sich eine Welt auf, die einer grausamen Logik folgt. Die Menschen sind einer Natur ausgesetzt, in der sie aufgehen oder an der sie zugrunde gehen. Eine Natur, die reichlich gibt und gerne nimmt. Und nicht alle bekommen das, was sie scheinbar verdienen.



«Diese Marderin war geschickt: Sie schlüpfte in ein feinkariertes Dirndl mit Rüschen bis zum Kehlkopf. Die Schürze bauschte sich im Wind; mit seinen spitzen Zähnen zog ihr Freund daran und band sie. Sie lief ins Dorf und klopfte an die... schwerste Tür und bat um frische Eier, zum Dank versprach sie ein Pelzlein... Es war im Herbst und wurde immer kälter... Die Bäurin öffnete ihr und holte zehn Eier. Inzwischen stahl die Marderin zwei Bienenkerzen aus dem Gang, von der Wand nahm sie ein kleines Gewehr und Nüsse, die in einem Samtbeutel vom Haken hingen, und liess sie in die Schürzentaschen rieseln.»
Sprecher:Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Alfred Pongratz
Erzähler: August Riehl
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Händl Klaus:geboren: 17.09.1969
Vita: Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus (* 17. September 1969 in Rum), ist ein österreichischer Schriftsteller, Filmregisseur und Dramatiker.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 18
Titel: Monolog braucht Bühne
Autor: Rosa Pock
produziert in: 1966
produziert von: BR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Inhalt: "Monolog braucht Bühne" von 1993 war Rosa Pocks erste Buchveröffentlichung und beginnt mit folgenden Sätzen: "Schiff fährt fort heute. Himmel und Erde färben sich ein in Blau von Natur und Amsel spielt mit Drossel, wenn ich lasse frei Vogel Artus zu fliegen davon. Wie viele bin ich auf Welt gekommen zu sehen, wieviele auf Welt gekommen, und gehe los auf Hügel und Berg, zu suchen den Zauber von Sonne, Mond." Es ist - unter anderem - die Geschichte einer Trennung und der zögerliche Versuch zu einem neuen Anfang, der Neudefinition der eigenen Identität als einer selbständigen Person und nicht mehr nur als Teil eines Paares. Mit Witz und Eigensinn ist in 39 Paragraphen, keiner länger als eine Seite, Privates wie Allgemeines in stark rhythmisierte Prosa verwandelt. Von lyrischen Formen ausgehend, hat sich Rosa Pocks Schreiben immer mehr der Prosa angenähert und eine ganz eigene Sprache entwickelt. Sie hat einen Weg gefunden, nicht nur die Grammatik zu relativieren, sondern unsere Vorstellungen von uns selber und der Welt höchst produktiv zu irritieren. Alles ist gleichzeitig traurig und witzig, einfach und kompliziert, konventionell und überraschend. Der Literaturkritiker Anton Thuswaldner schrieb: "Die Autorin nimmt es genau mit der Sprache, sie dreht und wendet die Worte, zerhackt die Syntax und beweist Sinn für Humor. Sie hat sich eine eigene Sprache angeeignet, die die Welt von ihrem Gewicht befreit und ihr gleich - wie sollte es auch anders sein - neue Gewichte anhängt."
Sprecher:Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 18
Titel: Naturkunde für Altweltaffen
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 1989
produziert von: RB
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Wer sind wir, wenn wir auch nicht besser sind als die Regenwürmer, deren Exkremente Charles Darwin im Alter so hingebungsvoll erforschte? Wer sind wir, wenn die Welt nicht eigens für uns und unsere Zwecke erschaffen wurde? Was sollen wir mit unserem Leben, wenn nicht ein Schöpfergott, sondern die Evolution es lenkt?

Gerhard Meister folgt in «Naturkunde für Altweltaffen» den Spuren von Verunsicherung und Hoffnung, die Darwin mit seinen bahnbrechenden Einsichten gelegt hat, aber auch der Persönlichkeit eines Mannes, der seine Forschungen mit fast schon kindlicher Begeisterung und Offenheit betrieb und so wunderbare Sätze schreiben konnte wie diesen, mit neunzehn, an seinen Cousin W. D. Fox: «Zoll für Zoll gehe ich daran zugrunde, dass ich niemanden habe, mit dem ich über Insekten sprechen kann.»
Sprecher:
offen
Stephan Schwartz (Felix)
Peter Kaempfe (Victor)
Sabine Postel (Laura)
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 18
Titel: Sowie weitere Verstösse gegen die Weltordnung
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Auch in der Schweiz setzte die revolutionäre Hoffnung nach 1968 nicht mehr nur auf die Power von Blumen sondern auch auf die Wirkung von Sprengstoff. Anders aber als in Deutschland zielte die Gewalt von links nie gegen Menschen. Das Gespenst der Subversion setzte dennoch eine grossangelegte staatliche Bespitzelung in Gang, die ganz nebenbei verfassungswidrig war.

"Sowie weitere Verstösse gegen die Weltordnung" mischt Dokumente aus den 70er Jahren (zum Beispiel Auszüge aus der dicken Akte, schweizerisch: Fiche, die über den Schriftsteller Daniel de Roulet angelegt wurde - wobei den Schnüfflern und ihren Helfershelfern de Roulets einzige kriminelle Tat, 1975 das Gstaader Chalet von Axel Springer in Brand gesteckt zu haben, ironischerweise entging) in einen Reigen fiktiver Szenen - Szenen, die vom Bombenbasteln erzählen, und von Überwachung und Kontrolle, die schliesslich im Versuch gipfeln, einem jungen Menschen seinen kritischen Blick auf die Welt buchstäblich abzukaufen. Es ist doch viel vernünftiger, mit seiner politischen Einstellung Geld zu verdienen, als wirklich politisch zu sein, nicht wahr?
Sprecher:Susanne Barth
Peter Lieck
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
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Treffer 17 von insgesamt 18
Titel: That night follows day / Dass die Nacht dem Tag folgt
Autor: Tim Etchells
produziert in: 1969
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Übersetzer: Wilfried Prantner
Inhalt: "Ihr versucht, uns etwas über die Welt zu erzählen. Ihr erklärt uns, was Liebe ist. Ihr erklärt uns, was Krieg bedeutet. Ihr küsst uns, während wir schlafen. Ihr flüstert, wenn ihr denkt, wir würden nichts hören. Ihr erklärt uns, dass die Nacht auf den Tag folgt." "That Night Follows Day" ist ein Stück von Kindern für Erwachsene. Es zeigt, wie die Welt der Kinder von der der Erwachsenen definiert ist und dominiert wird: Erziehung, Disziplin, Fürsorge, Glücksprojektionen und familiäres Zusammenleben.
Sprecher:Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Alfred Pongratz
Erzähler: August Riehl
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Tim Etchells:geboren: 1962
Vita: Tim Etchells, geboren 1962, ist ein englischer Theaterautor und Performer, Regisseur und Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine Arbeit mit der Performance-Gruppe "Forced Entertainment", die er 1984 in Sheffield gründete.
Erstsendung: 05.10.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 18
Titel: Von den Beinen zu kurz
Autor: Katja Brunner
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Genre: Hörspiel
Regie: Erik Altorfer
Inhalt: Und die Tochter? Verteidigt den Vater auch noch. Auch später noch, allen Therapien zum Trotz. "Ich habe doch als Menschenwesen das Recht, zu lieben, wen ich will." Für sie ist es eine einmalige Liebesgeschichte.

Sie hat es nicht anders gelernt. Vom Tag ihrer Geburt an liebt der Vater sie abgöttisch. Seine Liebe kennt keine Grenzen, auch keine körperlichen. Sein Begehren wird zur Normalität, mit der sie umgehen muss - weil sie keine andere Wahl hat. Für die Mutter ist sie die Konkurrentin, die ihr den Mann gestohlen hat. Für den Vater ist sie der Inbegriff der Verführung, gegen die er nicht ankommt. Für den Arzt ist sie einfach eine Fünfjährige mit Scheidenpilz, so was kommt vor. Und die Tochter? Verteidigt den Vater. Liebt den Vater. Klammert sich verzweifelt an die einzige Liebe, die sie kennt.

Die Autorin Katja Brunner war erst 18 Jahre alt, als sie den Text schrieb. Sie gewann damit 2013 den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis. "Die Autorin überschreitet Tabus, ohne dabei je reißerisch zu sein", heißt es in der Begründung der Jury.
Daten zu Katja Brunner:geboren: 1991
Vita: Katja Brunner (* 1991 in Zürich) ist eine Schweizer Dramatikerin. Katja Brunner ist die Tochter des Staatsanwalts Andreas Brunner. Sie besuchte das Literargymnasium Rämibühl in Zürich bis zur Matura 2009 und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel (einem Fachbereich der Hochschule der Künste Bern) sowie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Im Alter von 18 Jahren verfasste sie im Rahmen des Autorenprojekts «Dramenprozessor» des Zürcher Theaters an der Winkelwiese das Stück "Von den Beinen zu kurz" über sexuellen Missbrauch aus der Sicht des Opfers, das am 31. März 2012 am Theater an der Winkelwiese uraufgeführt wurde. Die deutsche Erstaufführung folgte am 5. Januar 2013 am Staatstheater Hannover. Die Hannoveraner Produktion wurde 2013 zum Mülheimer Theaterfestival Stücke eingeladen, bei dem Katja Brunner für das Stück mit dem renommierten Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde. Auch als Performerin trat Katja Brunner an die Öffentlichkeit, unter anderem bei Salome Schneebeli am Theaterhaus Gessnerallee in Zürich, mit Nils Amadeus Lange unter anderem in der Performance Die Kotze auf dem heissen Blechdach beim Zürcher Theater Spektakel, mit der Theatercompagnie Gold+Hiebe und mit ihrer Gruppe Die Schinken von morgen.

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Erstsendung: 07.07.2014
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550868971
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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