• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.178 Einträge, sowie 1.665 Audiopool-Links und 412 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 238 (238/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 20
Kriterien: Regisseur entspricht 'Elisabeth Putz'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Abzählen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.2013
Autor: Tamta Melaschwili
produziert in: 2012
produziert von: SR; DLR; France Culture
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Komponist: Jakob Diehl
Übersetzer: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Inhalt: Eine "Konfliktzone", ein nicht näher benannter, vom Krieg verwüsteter Ort. Wer Geld hat, ist geflüchtet. Die Männer sind an der Front oder vegetieren als Krüppel beziehungsweise Wracks vor sich hin. Hiergeblieben sind nur noch Frauen, Alte und Kinder.

Inmitten der gespenstischen Szenerie: zwei Mädchen, Ninzo und Zknapi, 13 Jahre. Die eine pflegt ihre sterbende Großmutter, die andere kümmert sich um ihre Mutter und den neugeborenen Bruder. Ninzo und Zknapi klauen Tabak, Medikamente, Babynahrung, schmuggeln Drogen, brechen in die verlassenen Häuser ein. Ihr alter Werte-Kosmos erodiert.So unterschiedlich sie auch sein mögen, sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Fetzen sich, konkurrieren und spielen miteinander, flirten, entdecken ihre neu erwachte Weiblichkeit. Sie kämpfen füreinander und um ihr Leben, eine Allianz gegen das große Sterben ringsum. Am Ende des Buches wird eine tot sein, zerfetzt von einer Mine, auf die sie trat.

Ein aufwühlendes Debüt

Tamta Melaschwili hat ihren Roman unter dem Eindruck der kurzen, aber blutigen Schlacht um Südossetien geschrieben, die im August 2008 zwischen georgischen und russischen Truppen tobte. "Abzählen" ist ein Aufschrei gegen den Krieg und eine Geschichte über gestohlene Jugend und große Freundschaft.
Sprecher:Aurélie Youlia (L'élève)
Andrea Schieffer (Le professeur)
Geno Lechner (Die Sprache)
David Bennent (Die Zeit)
Anne Bennent (Der Tod)
Julia Myrto Kunze
Daten zu Tamta Melaschwili:geboren: 1979
Vita: Tamta Melaschwili, geboren 1979, wuchs in Georgien auf und bekam für ihren Debütroman "Abzählen" den renommierten georgischen Literaturpreis Saba.
Erstsendung: 17.11.2013
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 20
Titel: Ariel 15 oder Die Grundlagen der Verlorenheit
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.2008
Autor: Helene Hegemann
produziert in: 2004
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Komponist: Hans Hassler
Inhalt: Lisa ist 15, lebt in Berlin, geht zur Schule und verbringt Zeit mit ihren Altersgenossen. Zum Geburtstag bekommt sie ein formschönes Apple Keyboard aus eloxiertem Aluminium von ihrem Elternteil, weil das ein echter Blickfang ist und kinderfreundlicher als Wohnaccessoires und Sexspielzeuge.

"Ich prophezeie. Ich spreche Kindermund, man merkt sich die Aussprüche, man wiederholt sie vor mir. Diese Aussprüche sind Gedichte, das Rezept ist einfach: Man muss sich auf den Teufel verlassen, auf den Zufall, auf das Vakuum."

Kompromisslos durchläuft sie den komplizierten Weg des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe. "Ich bin Ariel die kleine Meerjungfrau aus dem gleichnamigen Zeichentrickklassiker von Walt Disney und du bist irgendwie tot".
Sprecher:André: Felix von Manteuffel
Gaston: André Jung
Bernd: Klaus Brömmelmeier
Daten zu Helene Hegemann:Vita: Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Sie geht zur Schule und arbeitet an Theater- und Filmprojekten. Anfang des Jahres realisierte sie ihren ersten Film "Torpedo".
Erstsendung: 13.10.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 20
Titel: Aussetzer
Autor: Lutz Hübner
produziert in: 1980
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Inhalt: Der notorische Schulschwänzer Chris braucht zum Bestehen seines Abschlusses in einem der Fächer seiner Lehrerin Stöhr eine Drei statt einer Fünf und will sie zu einer Manipulation überreden.

Der Plan geht jedoch schief, und die Situation eskaliert, Chris schlägt die Lehrerin zu Boden. Doch statt ihn anzuzeigen, entscheidet sie sich für einen anderen Weg. Sie gibt ihm Nachhilfe. Damit dieser auf ehrlichem Wege und mit Fleiß zu einer befriedigenden Note kommt. Geschickt kombiniert Hübner Monologe und Zwiegespräche, sodass zwei Psychogramme entstehen. Jeder muss über die Motivationen der Figuren nachdenken, deren zwischenmenschliche Berührungen eher vage bleiben, aber durchaus einzubeziehen sind.
Sprecher:Peter Fitz (Er)
Libgart Schwarz (Sie)
Paul Burian (Er 2)
Daten zu Lutz Hübner:geboren: 1964
Vita: Lutz Hübner, geboren 1964 in Heilbronn, lebt als freischaffender Autor in Berlin, schreibt erfolgreich Theaterstücke für Erwachsene, "Held Baltus" ist sein erster Theatertext für Kinder.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 20
Titel: Barbarellastrip
Autor: Jörg Albrecht
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Ein kleiner Crashkurs für Rekruten im 21. Jahrhundert: In der Coaching Zone macht eine ewig junge Frau sich und uns bereit für den urban edit war. Mit Jane Fonda auf in die Problemzonen! Ins Aerobic- Studio, in die dunkle Stadt Sogo, nach Vietnam, in den urbanen Einzelkampf. Unermüdlich im Einsatz für ein friedliches Universum und die Optimierung ihrer selbst trainiert sie Körper und Identitäten so lange, bis sie auch ungeschminkt ganz authentisch aussieht.
Daten zu Jörg Albrecht:geboren: 1981
Vita: Jörg Albrecht, geboren 1981 in Bonn, lebt in Berlin. 2011 promovierte er über Abbrüche in Prosa und Hörstücken. Er veröffentlichte Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane (zuletzt "Beim Anblick des Bildes vom Wolf", 2012) und Arbeit für intermediale Serien. Zusammen mit seinem Theaterkollektiv "copy & waste" erforscht er seit 2007 die Architektur von Städten und Fiktionen. Weitere BR-Hörspiele sind "Moon Tele Vision" (2008) und "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009).
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 20
Titel: basement TAPES
Autor: Eberhard Petschinka
Elisabeth Putz
produziert in: 1971
produziert von: HR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Eberhard Petschinka
Elisabeth Putz
Inhalt: Wir befinden uns in den Kellern der Herren Prikopil, Fritzl & Dutroux. Prikopil war der Kerkermeister von Natascha Kampusch. Fritzl der Inzest-Vater aus Amstetten. Und wer müsste Marc Dutroux vorstellen, den Gefängniswärter, der kleine Mädchen und junge Frauen für eine handverlesene und unbestrafte Gesellschaft von der Straße weggeraubt und im Keller seines Hauses für große Partys und geheime Filmaufnahmen bereithielt. Fritzls Memoiren sind einer Londoner Tageszeitung Millionen wert. Im Internet gibt es ein Kondolenzbuch für Fans von Prikopil. Und Dutroux' Haus wurde längst zu einem Torture-Museum umgebaut, durch das man sich führen lassen kann. Wir haben uns für Sie über den Boulevard gebeugt, um keine noch so herrschaftliche Lust auf Sensation unbefriedigt zu lassen.
Sprecher:Herbert Fleischmann (Dr. Jan Wiebes)
Alf Marholm (Direktor)
Uwe Koschel (Assistent)
Werner Eichhorn (Kwant)
Rosemarie Fendel (Frau Kwant)
Jürgen Tietze (1. Journalist)
Elmar Gunsch (2. Journalist)
Claus Hinrich Casdorff (3. Journalist)
Rudolf Rohlinger (4. Journalist)
Hanns Joachim Friedrichs (5. Journalist)
Friedrich Schönfelder (Egmont)
Erich Schellow (Hoorne)
Thomas Köhler (Nachrichtensprecher)
Günther Amberger (Lehrer)
Daten zu Eberhard Petschinka:geboren: 19.10.1953
Vita: Eberhard Petschinka (krok & petschinka), geboren 1953, lebt als Maler, Schriftsteller und Regisseur in Wien. Das Hörspiel "krok" wurde 1995 mit dem Prix Futura geehrt. Sein Stück "Santo Subito" wurde 2007 mit dem Prix Europa und 2008 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. 2009 wurde Petschinka der Günter-Eich-Preis verliehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 20
Titel: Bekenntnisse eines Hilton-Doubles
Autor: Christine Demaitre
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Komponist: Stini Arn
Inhalt: Paris Hilton, Urenkelin des Hotelkönigs Conrad Hilton, IT-Girl der American Society, außerdem Star des privaten Pornovideos "One Night in Paris", nach ihren Alkohol-Exzessen auch als Häftling Nummer 9818783 bekannt. Diese Paris Whitney Hilton fährt mit ihrem Bentley gegen einen Baum und liegt im Koma. Ihre Mutter hat ein Problem: die Hochzeit mit dem reichen griechischen Erben Paris Latsis ist bereits eingefädelt und auch sonst gilt es noch wichtige Society Events zu absolvieren. Ein Double muss her, bis "die echte Paris" wieder aufwacht! Eine junge Frau erhält Schnellkurse im gesellschaftlich richtigen Verhalten, fliegt zum Wiener Opernball, lernt Zsa Zsa Gabor und David Letterman kennen, tanzt mit Paris Latsis auf der Verlobungsfeier und macht schlussendlich klar, wer in Wirklichkeit die Karten ausspielt.
Sprecher:Hundsflecken: Katja Reinke
Hundsflecken: Michael Hasenfuß
Um Damaskus: Lara Körte
Um Damaskus: Desirée Meiser
Um Damaskus: Klaus Brömmelmeier
Um Damaskus: Vincent Leittersdorf
Der Zeuge: Julika Jenkins
Der Zeuge: Till Kretzschmar
Der Zeuge: Ahmed Belbachir
Daten zu Christine Demaitre:Vita: Christine Demaitre, geboren 1986 in Châteaugiron (Frankreich), studierte Filmwissenschaften und Mikrobiologie in Paris, wo sie auch heute lebt.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 20
Titel: Blowback | Der Auftrag
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 1.2015
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 1972
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: In der nahen Zukunft, in 2047, kämpfen die Nationen um Trinkwasser. Wasser ist plötzlich der wertvollste Rohstoff der Welt. In dieser Welt sucht der ehemalige Agent Dereo Durand die Geophysikerin Josefine Emmanuel. Die Spur der Geophysikerin Josefine Emmanuel verliert sich in einem Unterwasserhotel, das unterhalb der Plattform Sealand entstanden ist, einem Jahrzehnte alten ehemaligen Fürstentum. Dort eingetroffen, trifft der Agent Dereo Durand eine Journalistin, die herausfinden will, wem das Hotel gehört. Die beiden machen überraschende Entdeckungen.
Sprecher:Heinz Petters
Lea Pilz
Hilde Sochor
Friedl Hofmann
Rudolf Rösner
Ludwig Blaha
Veronika Königswieser
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 19.01.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 20
Titel: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
Autor: Elisabeth Tova Bailey
produziert in: 1957
produziert von: SDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Übersetzer: Kathrin Razum
Inhalt: «Selbstporträt mit Schnecke»: Durch eine seltene Krankheit ist Elisabeth Tova Bailey ans Bett gefesselt. Eine Freundin bringt ihr aus einer Laune heraus eine Schnecke mit, die sie im Wald gefunden und zusammen mit ein paar Ackerveilchen in einen Terrakottatopf gesetzt hat. Bailey beginnt das Tier zu beobachten. Zuerst ohne grosses Interesse, doch dann entdeckt sie in ihm einen faszinierenden biologischen Kosmos. Und Hoffnung.

Später hat Elisabeth Tova Bailey die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben. Mit wachsender Hingabe beschreibt sie die Bewegungen der Teleskopfühler und die Windungen des Gehäuses ihrer Schnecke. Sie findet heraus, was ihre kleine Freundin am liebsten frisst, wann sie schläft, wie sie sich fortpflanzt – und sie hört das Geräusch, das die Schnecke beim Essen mit ihren über zweitausend winzigen, scharfen Zähnen macht. Dank ihrer buchstäblichen Langsamkeit wird die Schnecke für die Erzählerin zur Begleiterin auf dem Weg der Genesung.

Regisseurin Elisabeth Putz hat die Geschichte, die 2014 auf Deutsch erschienen ist, fürs Hörspiel bearbeitet: «Ich verliebte mich schnell in dieses Buch, das autobiografisch und somit authentisch ist und an das ich immer wieder denken muss, vor allem dann, wenn mir – als einer ungeduldigen und zur Hetze neigenden Person – die Schnelligkeit wieder einmal zu viel wird.»

In der Musikerin Fatima Dunn hat Elisabeth Putz die ideale Partnerin gefunden, um die seelischen Vorgänge der Protagonistin nachzuzeichnen und die Wunderwelt der Schnecke hörbar zu machen.
Sprecher:Lilo Barth
Fritz Albrecht
Hans-Helmut Dickow
Kurt Haars
Walter Hilsbecher
Alf Tamin
Daten zu Elisabeth Tova Bailey:Vita: Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zuerst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten. Mit 34 Jahren erkrankte sie auf einer Europareise an einer Virusinfektion und war lange Zeit bettlägerig.
Hompepage o.ä.: http://www.elisabethtovabailey.net/
Erstsendung: 27.08.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 20
Titel: Die Hochzeit
Autor: Elisabeth Putz
produziert in: 1983
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Komponist: Heinz Cabas
Inhalt: Angeblich, ja angeblich ist der Hochzeitstag der schönste Tag im Leben der Braut und des Bräutigams. Dass sich hinter diesem "schönsten Tag" aber natürlich auch einiges an Vorbereitungs- und Nachbereitungsstress verbirgt, versucht dieser Beitrag von Elisabeth Putzdem Hörer sehr anschaulich und natürlich "hörlich" nahe zu bringen.

"Die Hochzeit" zeigt sehr authentisch die Nervosität, die hinter einem derartigen Ereignis liegt. Elisabeth Putz beleuchtet dabei, ohne zu sehr ins Pathetische abzugleiten, was hinter dem "Ja-Wort" steht: nicht nur eine endgültige Entscheidung. Und dahinter liegen noch so unendlich viele andere Dinge, die zu einer so tiefgreifenden Entscheidung führen, wie der, eben dieses "Ja" auszusprechen. Elisabeth Putz bringt in diesem Stück eben das zum Ausdruck.

Nicht umsonst schreibt sie im Text zu ihrer Einreichung: "Es ist eine Kurzhommage an meine Schwester Claudia, die im August 2008 als erste der 6 "PUTZ MÄDCHEN" in einem kleinen Dorf in Niederösterreich ihrem Freund Martin Fritz das Ja-Wort gegeben hat." "Die Hochzeit" wird somit zu einem sehr persönlichen Beitrag, der nicht zuletzt durch seine Authentizität besticht.
Sprecher:
offen
Franz Kainrath (Goldoni)
Günter Rainer (Truffaldino)
Eleonore Bürcher (Donna Isotta)
Franziska Grinzinger (Smeraldina)
Fritz Hörtenhuber (Don Tristano)
Rudolf Hießl (Brighellea)
Urs Prugger (Capitano)
Volker Krystoph (Dottore)
Emo Cingl (Don Pantalone)
Winfried Goerlitz (Lessing)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 20
Titel: Die Hochzeit
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis der Kritik: 2012
Autor: Elisabeth Putz
produziert in: 2009
produziert von: SWR; ORF; DLR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Es war einmal ein kleines Dorf, das zählte exakt 800 Einwohner. Ein Prozent dieser Zahl machte eine besondere Familie aus. Die Familie Putz. Vater und Mutter Putz waren vor mehr als 30 Jahren in das beschauliche Dorf gezogen. Mutter Putz gebar innerhalb von neun Jahren sechs Töchter. Die Zeit verging und diese sechs Mädchen wuchsen heran. Und wie die meisten Mädchen träumten auch sie davon, eines Tages ihren Traumprinzen kennenzulernen. Doch nur einer gelang es. Im zarten Alter von 16 Jahren traf die Zweitgeborene - Claudia - ihren Märchenprinzen auf einem Ball in der nahe gelegenen Landeshauptstadt.

Elf Jahre lebten sie in wilder Ehe, bis er ihr an einem Herbstabend einen Antrag machte. Gefragt, geplant. Fast ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für dieses Megaereignis provinciale. Die Mutter buk 25 Kilo Kekse und träumte von einer Generalsanierung des in die Jahre gekommenen Hauses, der Vater versorgte gewissenhaft den Garten, die fünf Schwestern suchten fieberhaft nach ihren Brautjungferkleidern. Und die Braut? Die stürzte sich in die Arbeit - wollte sie doch bei der Planung ihrer Hochzeit nichts dem Zufall überlassen. Immerhin heißt es, die Hochzeit sei der schönste Tag im Leben.

Elisabeth Putz, die Autorin und Regisseurin dieses Stücks, ist eine der Schwestern. Über Monate hindurch hat sie die Hochzeitsvorbereitungen mit dem Mikrofon begleitet. Liebend, aufmerksam und zärtlich. Und auch wenn die Ehe als Institution ein wenig in Verruf geraten sein mag: Gelegentlich findet man es doch, das große, vollkommene, romantische Liebesglück.
Sprecher:Andrea Clausen
Martin Schwanda
Christoph von Friedl
Jennie Johnson
Erstsendung: 08.03.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 20
Titel: Hell
Autor: Lolita Pille
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Komponist: Lee Buddah
Übersetzer: Elisabeth Putz
Inhalt: »Ich bin eine von der schlimmsten Sorte, eine Luxusschlampe aus dem 16. Arrondissement. Ich bin das schillernde Symbol dafür, wie recht Marx doch hatte, ich bin der Inbegriff aller Privilegien und all der verlockenden Reize des Kapitalismus.« Hell, eigentlich Ella, 18 Jahre, von Beruf Tochter, kauft bei Gucci, Prada und Armani. Ihre Antriebsmittel: der neueste Porsche und Kokain. Ihr Credo: Sei schön und konsumiere. Mehr weiß sie mit ihrem Leben nicht anzufangen. Dann lernt sie Andrea kennen. Er ist reich und illusionslos wie sie, doch er vermittelt ihr eine Ahnung von dem, was Glück sein könnte. Lolita Pille beschreibt eine Generation, der es an nichts fehlt - außer an Träumen.
Sprecher:
offen
Marleen Lohse (Junge Frau)
Denis Moschitto (Jan)
Oliver Brod (Betrunkener)
Sigrid Maria Schnückel (Kassiererin)
Luise Lunow (Alte Frau)
Stefan Feddersen-Clausen (Höhlenführer / Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Sönke Möhring (Hotelier)
Horst Mendroch (Erzähler)
Fritz Hammer (Kranker (Herr Bödecken))
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 20
Titel: Inferno Livestream
Autor: Iris Nindl
Elisabeth Putz
produziert in: 1987
produziert von: Bay Area Radio Drama; WDR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Arusha, Tansania, Afrika: Ein Ort, an dem Tourismusbauten und Luxushotels sprießen wie die Fliegenpilze. Daneben: Dreck, Müllhaufen, Lehmhütten, Slums. Der Osten ist reich, der Westen ist arm. In Arusha legt man großen Wert auf ein sauberes Stadtbild. Man beschließt, alles, was dieses Bild stört, von Zeit zu Zeit zu beseitigen: Straßenkinder, Obdachlose, Leprakranke. Operation: Make the City clean. Die Autorin Iris Nindl hat diese Aktionen mehrmals miterlebt.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 20
Titel: King Kong Theorie
Autor: Virginie Despentes
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Komponist: Bo Wiget
Übersetzer: Kerstin Krolak
Inhalt: „Ich schreibe aus der Ecke der Hässlichen für die Hässlichen….“ Texte von Virginie Despentes und Filmzitate aus 'King Kong'

»Das Idealbild der weißen Frau: Verführerisch, aber nicht nuttig! Gut verheiratet, aber nicht an die Wand gedrängt. Berufstätig, aber nicht übertrieben erfolgreich. Stets von undefinierbar jugendlichem Alter! Diese glückliche weiße Frau, die man uns ständig unter die Nase hält, der wir nach Leibeskräften nacheifern sollen, die gibt es überhaupt nicht.« In ihrem autobiografischen Roman ›King Kong Theorie‹ schreibt Virginie Despentes über ihre Vergewaltigung mit 17 Jahren, über das erlittene Trauma, das sie zur Schriftstellerin gemacht hat. Im Hörspiel sind autobiografische Texte mit Interviewauszügen verwoben. Dazu kommen Passagen aus dem Film ›King Kong‹.
Sprecher:Matthias Breitenbach
Dorothee Metz
Jürgen Wink
Ulrich Peltzer
Henning Bochert
Eva Brunner
Kirsten Hartung
Martin Molitor
Leopold von Verschuer
Nele Rosetz
Jan Uplegger
Hanns Zischler
Daten zu Virginie Despentes:geboren: 13.06.1969
Vita: Virginie Despentes, geboren 1969 in Nancy, Autorin. 1994 erschien der Roman ›Baise moi‹. Die von ihr selbst inszenierte Verfilmung (2000) landete wegen des Vorwurfs der Pornographie auf dem Index. Romane auf Deutsch: ›Die Unberührte‹ (1999), ›Pauline und Claudine‹ (2001), ›Teenspirit‹ (2003). ›King Kong Theorie‹ erschien 2007.
Erstsendung: 07.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 20
Titel: L A C A N
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: "Hysterische Persönlichkeitsstruktur. Das steht auf meinem Befund. Ich war 20. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen hatte. Meine Psychoanalyse dauerte sechs Jahre, fast auf den Tag genau. Ich wurde ein zweites Mal geboren. Und diese zweite Geburt war alles andere als einfach."

Die Analyse ist die harte Arbeit eines Diskurses ohne Ausflüchte, sagt Jacques Lacan, grand maître für die einen, Scharlatan für die anderen, enigmatisch, barock, mäandrisch. Lacan, gestorben am 9. September 1981 in Paris, postulierte eine Rückkehr zu Freud und ging dabei noch über den Entdecker der Psychoanalyse hinaus. Für die Formulierung seiner Theoreme bediente er sich der Sprachwissenschaft, der Philosophie, der Theologie, der Mathematik und schuf ein Werk, das bis heute - 30 Jahre nach seinem Tod - jede Menge Fragen aufwirft.

Elodie Pascal sprach mit Lacan-Kennern, Psychoanalytikern und Menschen, die Lacan-Seminare besucht haben - Seminare, die im Paris der 70er Jahre Kultstatus hatten - und kombiniert diese Interviews mit Szenen aus dem Leben eines Mädchens, das eine Psychoanalyse gemacht hat.
Sprecher:Joachim Luger
Thomas Lang
Jürgen Hilken
Alois Garg
Fritz Bachschmidt
Hans Faber
Karl-Heinz Fiege
Josef Quadflieg
Wolf Aniol
Walter Spiske
Hendrik Stickan
Clausdieter Enskat
Reinhard Schulat
Fritz Stavenhagen
Nico Grüneke
Walter Gontermann
Michael Prelle
Walter Stickan
Erwin Brunn
Helmut EBerke
Rolf Berg
Herbert Meurer
Christian Bossert
Claus-Dieter Clausnitzer
Christian Korp
Lucius Woytt
Dieter Bach
Erwin Geisler
Werner Woelberg
Wolfgang Woytt
Karl-Heinz Bender
Anne Wehner-Bachschmidt
Renate Koehler
Adele Haupt
Elsa Kirsten
Gabriele Schneider
Peter Seuser
John Vellage
Joachim Walter
Lars Ahlbory
Simon Roden
Andreas Ulrich
Folkert Milster
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 06.09.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 20
Titel: La vie en vogue
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2013
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 1954
produziert von: SWF; BR; RB; ORF
Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Komponist: Rolf Unkel
Inhalt: Sie sind Models. Sie arbeiten in Berlin, London, New York, Tokio, Wien, schlafen fünf Stunden in der Nacht, haben 40 Castings in vier Tagen zu bewältigen und wollen alle eines werden: »The Face of the Future«.

»Am Anfang dachte ich auch: Oh Gott, das ist jetzt genau wie bei "Topmodel".« »Es ist ein Job letztlich. Du musst bestehen und in der Sekunde da sein, mit allem was du hast. Und glaube mir, für jedes Mädchen stehen beim Gong fünf in der Tür. Jünger, größer, genauso hübsch.« Die Autorin lässt Models und Exmodels, aber auch Booker, Designer und Agenten zu Wort kommen und verwebt Dokument und Fiktion zu einem Hörspiel über Faszination und Schattenseiten einer Glitzerwelt. »Ich suche gesunde Körper - Heroin Chic mit einer Prise Angst!«
Sprecher:Gisela von Collande (Klytämnestra)
Heinz Klingenberg (Der Bote)
Heinz Klevenow (Agamemnon)
Joana Maria Gorvin (Kassandra)
Arthur Mentz (Ägisth)
Jürgen Goslar (Orest)
Anneliese Betschart (Elektra)
Robert Rathke (Wächter)
Alice Verden (Amme)
Max Walter Sieg (Diener)
Hans Paetsch (Apollo)
Elisabeth Höbarth (Athene)
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 18.03.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 20
Titel: Man down
Autor: André Pilz
produziert in: 1974
produziert von: RIAS
Laufzeit: 270 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Kai ist 25 und am Ende. Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist kaum mehr als ein Verschlag, er selbst benebelt sich das Hirn mit Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Freund Shane großzügig versorgt. Bei dessen kriminellen Brüdern steht er tief in der Kreide. Es dauert nicht lang, und sie unterbreiten ihm ein zweifelhaftes Angebot: er kann seine Schulden abarbeiten, wenn er als Drogenkurier für sie in den Ring steigt. Hat er eine Wahl? Immer tiefer gerät Kai in einen Strudel, der ihn abwärts zieht. Und ob ihn die Liebe daraus retten kann, ist mehr als fraglich, denn die junge Frau, der er sich in aller Radikalität verschreibt, ist definitiv nicht das, was sie zu sein scheint.
Sprecher:Erzähler: Ewald Wenck
Otto Klinke: Edgar Ott
Roderich Klinke: Klaus Herm
Frau Bollmann: Edith Schollwer
Julia: Ingeborg Wellmann
Anton: Wilfried Herbst
Grete: Gisela Fritsch
Rechtsanwalt Benecke: Siegfried Niemann
Daten zu André Pilz:geboren: 1972
Vita: André Pilz, geboren 1972, lebt in München und Vorarlberg. Er war Student und arbeitete als Briefträger, Museumswärter, Flughafenarbeiter und ist seit 2007 freier Schriftsteller.
Erstsendung: 20.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 20
Titel: Mein Körper ist ein Schlachtfeld
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Selten war ein Hörspiel so körperlich. Der Körper ist Ausgangsort von Gesprächen und Reflexionen und zugleich der Austragungsort innerer Schlachten. Vier Personen sprechen mit ihrem Körper und sie sprechen über ihn. Von Erstickungs- und Entspannungsgefühlen ist die Rede, von inneren Freuden und Kämpfen. Der Körper wird zum Schlachtfeld, er wird verziert, geschnitten, gerahmt, gemeißelt, geformt. Nicht weil es weh tut, sondern weil es gut tut. Die Gefühle davor: "Stau". Die Vorbereitung: "Desinfektionsmittel, Tupfer". Währenddessen: "Es ist nicht wie Sex, aber es ist zu spüren wie Sex". Danach: "Entspannung, Scham". Die Auswahl der Schnittstellen, das Verdecken derselben. Der Grund: "Ein zuckender Körper, der beruhigt werden muss, ein starrer Körper, der ins Leben zurückgeholt werden soll". Das Schlachtfeld wird vorübergehend zum Vergnügungspark.

Elodie Pascal und ihre Regisseurin Elisabeth Putz haben Gespräche mit jungen Frauen zu einem gewaltigen akustischen Tattoo geformt. Wort- und Satzfetzen werden zu Noten und Phrasen einer stechenden und bestechenden Partitur. Die drei Sätze des Stücks legen eine unerwartete Erkenntnis nahe: Selbstzugefügte Verletzungen sind nicht immer das Problem. Manchmal sind sie die Lösung.
Sprecher:Eva Bay (Lenni K.)
Lea Willkowsky (Patrizia S. (genannt "Patti"))
Iggy Pop
Lars von Trier
Brigitte Bardot
die Sehgewohnheiten
Kai Lanz-Diekmann
Anne Haug (Sekretär)
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 17.06.2008
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 20
Titel: Töten ist menschlich. Prélude in d-Moll
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 1962
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Eine junge Frau will sich töten. Fasziniert von der Plastizität der Todesstrafe wünscht sie in einem Land zu leben, in dem es diese noch gibt: "Da kann man der Agonie ins Gesicht blicken, da weiß man zumindest woran man ist." Doch die junge Frau kann sich nicht töten. Das Wissen um ihre Familie hält sie ab. Und so entwirft sie drei Bedingungen: Niemand soll von diesem Wunsch erfahren. Niemand darf dabei sein. Der Tod soll nicht schmerzvoll sein.

Die Unerfüllbarkeit dieser Bedingungen treibt die Frau zu einem endgültigen, kühlen Plan: Sie muss zunächst die Familie beseitigen, um sich selbst töten zu können. Doch die junge Frau ist nicht gewohnt mit ihren eigenen Händen zu töten. Sie hat es nicht gelernt. Deshalb bleibt ihr nichts anderes übrig als das zu tun, was alle anderen in ihrer Umgebung ebenso machen. Sie verwendet die Sprache als Waffe und manipuliert ihr Umfeld. "Als würden die Worte nicht in Taten müden. So kurze Sätze, so harmlos, so freundlich, ein paar Sätze, die sich wie eine unsichtbare Materie in dem Gehirn der anderen einnisten. Larven und nochmals Larven."

In ihrer zweiten Hörspielarbeit - nach der Selbstverstümmelungsstudie 'Mein Körper ist ein Schlachtfeld' - thematisiert Elodie Pascal die Sehnsucht nach dem Tod. Sie variiert Selbstmord- und Todesphantasien, ergänzt durch eine kleine Kulturgeschichte der geläufigsten Todesarten.
Sprecher:Siegfried Weiß (Geier)
Guido Matschek (Fuchs)
Ekkehard Schall (Wolf)
Walter Lendrich (Bisamratte)
Dietrich Körner (Castro)
Hans-Edgar Stecher (Fieber)
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 11.05.2009
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 20
Titel: Wie kommt das Salz ins Meer
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis: 2012
Autor: Brigitte Schwaiger
produziert in: 1989
produziert von: HR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Inhalt: Sie war die Senkrechtstarterin der österreichischen Literatur. Mit ihrem Debutroman "Wie kommt das Salz ins Meer" landete die damals 28-jährige Oberösterreicherin Brigitte Schwaiger einen Sensationsbestseller, der sich allein im deutschsprachigen Raum hunderttausendfach verkaufte.

Das Buch hatte offensichtlich den Nerv seiner Zeit getroffen. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, irgendwo in der österreichischen Provinz, die von Kindesbeinen an vor allem eines lernt: Sich selbst zu verleugnen um den Normen und Erwartungen einer bigotten, repressiven bürgerlichen Gesellschaft zu entsprechen. Eine frühe Heirat führt keineswegs zur Befreiung, sondern steigert das Gefühl der Fremdbestimmung nur. "Ich bin nicht ich", sagt die namenlose Ich-Erzählerin, "ich bin Rolfs Frau". Es folgen eine Affäre, eine Abtreibung, Depressionen und schließlich die Scheidung. Eine Abfolge von Dramen und Schicksalsschlägen, von denen auch die Autorin selbst nicht verschont geblieben ist. Zunächst als literarisches Wunderkind gefeiert landete sie später, von Depressionen und Selbstmordabsichten gequält, in der Psychiatrie. Im Juli 2010 wurde Brigitte Schwaiger tot in einem Nebenarm der Donau aufgefunden.

Die österreichische Autorin, Regisseurin und Hörspielmacherin Elisabeth Putz hat Brigitte Schwaigers düsteren Erfolgsroman für das Radio bearbeitet und als Hörspiel inszeniert. Eine Untersuchung, die zeigt, dass die Thematik keineswegs in ihre Entstehungszeit zurückverwiesen werden kann. Mehr als drei Jahrzehnte nach Erscheinen des Romans entfalten die Mechanismen von Selbstverleugnung, Repression und Unterdrückung nach wie vor ihre unheilvolle Macht. Auch wenn die von Brigitte Schwaiger dargestellte Provinz ohne Frage heller und freundlicher geworden ist.
Sprecher:Marita Marschall
Thomas Thieme
Daten zu Brigitte Schwaiger:geboren: 06.04.1949
gestorben: 26.07.2010
Vita: Brigitte Schwaiger (* 6. April 1949 in Freistadt, Oberösterreich; † 26. Juli 2010 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.11.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 20
Vorige/nächste Ausstrahlung:17.12.2018 um 00:05 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Wir Tiere
Autor: Justin Torres
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: Drei Brüder balgen sich durch ihre Kindheit in Brooklyn: Sie bewerfen sich gegenseitig mit Tomaten, bauen aus Müllsäcken Drachen, klauen, verstecken sich, wenn sich die Eltern anschreien, dreschen aufeinander ein. Die Eltern, nur wenig älter als ihre Kinder – er ist Puerto Ricaner, sie eine Weiße – befinden sich ausdauernd im Kampfmodus, ihre Konflikte schweißen die Familie zusammen und reißen sie auseinander. Laut ist es in diesem Haushalt und leidenschaftlich, die Jungs sind immer hungrig und wollen mehr: mehr Fleisch, mehr Krach, mehr Wärme, mehr Leben.
Sprecher:Anna-Barbara Kurek (Julia)
Luitgard Im (Julia, alt)
Christine Heiß (Dadul)
Christiane Bachschmidt (Vánja)
Nina Hoger (Emila)
Viktor Neumann (Mira)
Wolfgang Forester (Ein Herr)
Daten zu Justin Torres:geboren: 1980
Vita: Justin Torres, geboren 1980, ist ein amerikanischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6651 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (17.12.2018)  (18.12.2018)  (19.12.2018)  (20.12.2018)  (21.12.2018)  (22.12.2018)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544942120
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.571.771
Top