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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Regisseur entspricht 'Egon Monk' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Wolfgang Weyrauch
produziert in: 1959
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: 400 Jahre vor Christus geriet ein Heer von zehntausend griechischen Soldaten in eine nahezu ausweglose Situation. Es war nach Persien gezogen, um auf der Seite des persischen Kronprinzen Kyros in die Auseinandersetzung mit Artaxerxes einzugreifen. In der Entscheidungsschlacht fällt der Führer Kyros, und damit scheint das Schicksal des Heeres besiegelt: Es steht allein, zweitausend Kilometer von der Heimat entfernt, mitten in Kleinasien. In dieser Situation fassen die Soldaten jedoch den rettenden Entschluss, nicht einen Offizier, sondern einen Zivilisten, den Schriftsteller Xenophon, zu ihrem Führer zu machen. Dieser vertritt das Prinzip der Gewaltlosigkeit und will auf diesem Wege die erschöpften Soldaten nach Hause führen: »Soldaten, es ist tapferer, keinen Krieg zu führen, als Krieg zu führen.« Mit seiner Einstellung gerät Xenophon allerdings in Konflikt mit dem Hauptmann, der die feindlichen Truppen niederschlagen will. Und so schließen die beiden eine Wette ab. Sollte innerhalb von drei Nächten ein Spähtrupp das rettende Meer finden, so soll der Hauptmann sterben. Glückt die Suche jedoch nicht, so ist Xenophon bereit, sich steinigen zu lassen. Wird nun, in dieser kritischen Situation, die Gewalt oder die Vernunft siegen?

"Anabasis" (frei nach dem Text des Xenophon) ist von Weyrauch bereits 1932 zusammen mit Ernst Gläser als Hörspiel geschrieben worden. Im Mittelpunkt dieses Werkes stand die "Masse Held". In der 1959 konzipierten zweiten Version "Anabasis" steht ein Einzelner im Mittelpunkt des Geschehens: der griechische Schriftsteller Xenophon.
Sprecher:Wolfgang Kieling (Xenophon)
Richard Lauffen (Hauptmann)
Eric Schildkraut (Schuster)
Peter Fitz (Flötenspieler)
Rolf Nagel (Stummer)
Paul-Albert Krumm (Soldat)
Peter Lehmbrock (Soldat)
Gerd Martienzen (Soldat)
Joachim Nottke (Soldat)
Gert Günther Hoffmann (Soldat)
Reinhard Zobel (Soldat)
Udo Wulff (Soldat)
Adolf Hansen (Soldat)
Erwin Laurenz (Soldat)
Raymond Joob (Feindrufer)
Willy Witte (Feindrufer)
Daten zu Wolfgang Weyrauch:geboren: 15.10.1904
gestorben: 07.11.1980
Vita: Wolfgang Weyrauch (* 15. Oktober 1904 in Königsberg; † 7. November 1980 in Darmstadt; Pseudonym: Joseph Scherer) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.03.1959
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1960
Autor: Franz Hiesel
produziert in: 1959
produziert von: NDR; ORF-W
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Herr Georg, ein junger kapitalistischer Müßiggänger, Hauptaktionär eines österreichischen Stahlwerks, hat seit langem beschlossen, sein Dasein in den Dienst wissenschaftlich-psychologischer Selbstbeobachtung und Selbstdokumentation zu stellen. Auf Hunderten von Tonbändern hat er es fast lückenlos festgehalten. Die Sammlung soll als Beispiel für das Seelenleben "eines bedeutenden Menschenexemplars aus dem zwanzigsten Jahrhundert" der Columbia- Universität vermacht werden. Leider steht die Krönung der intimen Offenbarungen noch aus: die Aufnahme seines feierlichen Suizids. Zwar hätte sich Herr Georg ein so frühes Ende eigentlich gern erspart, aber seine ihm im Tod (durch Veronal) vorausgegangene Frau Hannemarie war so impertinent, ihren eigenen Selbstmord - aus Verzweiflung darüber, daß sie sogar im Schlafzimmer vor versteckten Mikrophonen nicht sicher war - schweigend, also undokumentiert zu vollziehen. Ihr dünkte "an einer deutschen Frau die Scham das Beste". Georg konnte nur beklagen, wie sehr ihr jenes Verständnis für die Wissenschaft mangelte, das ihm selbst nun, "tausendjährigem" Nachruhm zuliebe das Rasiermesser in die Hand zwingt. Indessen, ehe er das scharfe Instrument ansetzt, beichtet er seinem Butler Sebastian noch weitere Lücken der tönenden Autobiographie. Es fehlt z.B. der Beweis, daß Lydia, ein weiblicher Leutnant der russischen Besatzungsmacht, damals in Wien seine Liebe wirklich erwiderte. Diese Liebe war ihm so wichtig, daß er ihretwegen sogar auf Freilassung seines Vaters, des großen Nazi-Rüstungsindustriellen, verzichtet hat. Die Russen aber honorierten seinen Verzicht (der ihn übrigens auch beschleunigt zum Erben machte) mit einer Siebenjahreslizenz für die Produktion von Kochtöpfen: eine damals unerhört lukrative Angelegenheit, die die Familie, also Georg, finanziell enorm in die Höhe brachte. Doch hier fehlt nun leider ein weiteres Tondokument: Georgs Mutter ließ es sich damals mit einer riesigen Apanage honorieren, daß sie zu Georgs Verrat am Vater, zum Selbstmord seiner Frau und zu der Tatsache, daß Georgs Schwiegervater Nazi-Gauleiter war, geschwiegen hat. Georg setzte die verehrte Mama nachher dennoch unter finanziellen Druck; und gegen die Garantie weiterer Zahlungen versprach sie ihm eine Bandaufnahme, die die mangelnde Bettüchtigkeit ihres hündisch-devoten Galans auf demütigende Weise dokumentieren sollte. Dieses Versprechen aber blieb bis heute ungehalten, worüber Georg besonders ungehalten ist. - Trotz der Lücken in seiner Sammlung will er sich nun anschicken, sich die Pulsadern zu öffnen, da klingelt plötzlich das Telefon. Er hofft, es sei die Mutter, deren letzten, zusagenden Anruf er erwartet. Doch es ist eine Illustrierte, der Butler Sebastian noch vor Übergabe der Dokumente an die Columbia-Universität das Abdrucksrecht an der Lebensgeschichte seines verstorbenen Herrn teuer verkauft hat. Enttäuscht von so viel Unzuverlässigkeit, vor allem gegen die Wissenschaft, gibt Georg nun seine Selbstmordabsicht auf. Er wird statt dessen lieber das Verständnis der standhaften Mutter suchen,der einzigen, die ihm an Skrupellosigkeit einigermaßen ebenbürtig ist. (aus: Heinz Schwitzke, Reclams Hörspielführer)
Sprecher:
offen
Georg: Walter Kohut
Sebastian: Hans Thimig
Georgs Mutter: Adrienne Gessner
Hannemarie: Maria Emo
Leutnant Lydia: Eva Zilcher
Oberst: A. Fedorowski
Daten zu Franz Hiesel:geboren: 11.04.1921
gestorben: 02.11.1996
Vita: Franz Hiesel, 1921-1996. Arbeitete nach dem Krieg als Straßenbahnschaffner und Bibliothekar in Wien, war Hörspieldramaturg des NDR, leitete danach die Hörspielredaktion des ORF/Studio Wien. Veröffentlichte Erzählungen, Gedichte, zwei Theaterstücke und viele Hörspiele wie z.B. "Die gar köstlichen Folgen einer missglückten Belagerung" (1974). "Was halten Sie von Irma Prein?" (1976). Für sein Stück "Auf einem Maulwurfshügel" erhielt er 1959 den "Hörspielpreis der Kriegsblinden".

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Erstsendung: 24.11.1959
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Peter Tügel
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: "Ihr dürft nicht fragen, Herr, Ihr müßt jetzt scheinen. Wir sind im Hotel. In dem Hotel, das sie das Leben nennen, die Jetztzeit, die moderne Welt, - wie Ihr wollt. Ihr müßt hier scheinen, Herr ..." Mit diesen Worten informiert der Diener Paddy seinen Herrn Martio, als sie nach langer Fahrt am Ziel angekommen sind. Dieses so seltsame Hotel ist voll von Gästen, bemerkt Martio. Es gibt sehr komfortable Räume, Spielsäle, Fahrstühle. Aber bei allem Komfort schwebt kalte Nüchternheit durch die Räume. Da fällt Martio ein, daß er eine Tasche vergessen habe. Eine von der Mutter geschenkte Tasche, in der alles Schöne ist. Martio kommt durch sein Suchen auch in die untern Räume, in die Keller und Heizungsanlagen. Die Menschen dort schuften und mühen sich, gehen in der Tretmühle niedrigster Arbeit und bereiten denen oben das Essen und die Zimmerwärme. Martio erfährt von den beiden Freunden Oje und Karl, wie der Aufseher sie niederdrückt. Es muß einen Ausweg geben, dieses Leben unten besser zu gestalten, überlegt er, und schon ruft er die im Keller auf zu gegenseitiger Hilfe, zur wechselseitigen Ablösung von der schwersten Arbeit. Und da spürt er zum ersten Male Glück: er hat einfach etwas getan ohne Frage nach dem Lohn und ohne Warum. Einfach als Mensch. Und das bringt ihm selber den sonst durch lauter Türen verwehrten Aufstieg in die oberen Regionen des Hotels. Eine Laune führt ihn an den Spieltisch. Mit einem Schlage ist viel Geld sein eigen. Aber die Stimme, die nach der verloren gegangenen Tasche ruft, will nicht schweigen. Und abseits des großen Getriebes, in einem romantischen stillen Garten - dem eigentlichen Bauboden, auf dem das monströse Hotel später entstanden ist - da findet Martio ein Mädchen, das ihm die Tasche reicht. Zu zweit ergehen sie sich in den alten Laubengängen. Ein Lebensbezirk öffnet sich ihnen, in dem menschliche Wärme und Vertrauen herrschen. Hinter ihnen liegt das strahlende Hotel, in dessen oberen Etagen das Scheinen regiert, wo die meisten jungen Leute lieber den glatten, übersichtlichen Weg, den Weg der Seelenlosigkeit benutzen. Das junge Paar im alten Park aber weiß den richtigen Pfad. Man kann ihn sich zeigen lassen, aber gehen muß man ihn selbst ... und sich ab und an ein bißchen umsehen, ob man irgendjemand helfen kann und auch ihm den Weg zeigen, damit er ihn gehe ...
Sprecher:Hans Putz (Paddy)
Helmut Ahner (Martio)
Hans Stiebner (Fremder)
Friedrich Maurer (Alter)
Gert Haucke (Beamter)
Klaus Becker (Karl)
Erich Dunskus (Oje)
Otto Matthies (Charly)
Albert Johannes (Herr Rat)
Stanislaw Ledinek (Morasow)
Dagmar Sörensen (Sie)
Erstsendung: 24.10.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Fritz Habeck
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Der Industriemagnat Dr. Ernst Mehring ist entsetzt, als seine Tochter Kitty einen mittellosen jungen Maler heiraten will, der in des Vaters Fabrik als Nachtportier arbeitet. In einer Aussprache mit dem jungen Mann gewinnt er die Überzeugung, daß er es mit einem völlig asozialen Individuum zu tun hat. Der Vorwurf des Malers, er jage nur dem äußerem Erfolg nach, habe seine Seele an das Geschäft verkauft, führt dann bei Mehring zu einem Nachdenken darüber, ob der Mensch 'anders' leben könne und die Möglichkeit habe, eine letzte Erkenntnis der Dinge zu erringen. Aber für seine Person weiß er bald, daß es genügt, im Leben seine Pflicht zu tun. Überzeugt davon, richtig zu handeln, kauft er sich den Maler mit einem hohen Stipendium, trennt ihn von seiner Tochter und zerstört so die Liebe der beiden jungen Menschen. Als er nach einiger Zeit erkennt, daß die beiden sich nicht zu ihrem Vorteil entwickeln, woraus er den Schluß zieht, daß stets eine Lücke zum Irrationalen hin offen bleibe, wird er erneut nachdenklich. Er beschließt, sein ganzes Leben zu ändern. Er begegnet dem "Fremden jenseits des Flusses", dem Spiegelbild des eigenen "Ich". Man muß dieses "Ich" anerkennen und mit der Einordnung in die Schöpfung auch wieder verlieren - das ist Mehrings Erkenntnis auf der Suche nach dem eigenen Weg.
Sprecher:Rudolf Fernau (Dr. Ernst Mering)
Hans Albert Martens (Bernhard , sein Bruder)
Ulla Wollank (Kitty, seine Tochter)
Klaus Kammer (Heinz Lorenz)
Arthur Schröder (Landgerichtsrat)
Gert Haucke (Referendar)
Friedrich Maurer (Alter Mann)
Peter Sandberg (Professor)
Robert Klupp (Philosoph)
Albert Johannes (Pfarrer)
Erstsendung: 09.01.1957
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Johannes Hendrich
produziert in: 1957
produziert von: RIAS
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Wenn Münchhausen mit im Spiel ist, dann sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn es ist überliefert: Münchhausen ist sogar auf dem Mond gewesen! Ein Abenteurer wie er brauchte natürlich auch eine Waffe, eine besondere; ein gewöhnlicher Schießprügel hätte ihm wenig genützt. Wir haben es schwarz auf weiß, daß Münchhausen mit seiner Büchse ungeheuer weit schießen konnte. Neu aber ist, was Johannes Hendrich nach langen, mühevollen Forschungsarbeiten herausgefunden hat: Mit der Büchse Münchhausens konnte man um die Ecke schießen, und die Kugel zwängte sich durch die kleinste Öffnung hindurch! Diese Wunderbüchse findet nun ein Mann, der im Wald spazieren geht, in irgendeinem Wald, in irgendeinem Land, in irgendeiner Zeit. Münchhausen hat sie dort verloren, es liegt sogar noch Munition dabei. Und da der Mann in einem Lande lebt, das von einem Diktator regiert wird, dreht er sofort am Knopf des Zielfernrohres, bis er den Verhaßten auf dem Korn hat. Er braucht nur abzudrücken. Bumm, erledigt. Erledigt? Irrtum! Wieso? Diese Frage beantwortet das Hörspiel.
Sprecher:Hans Nielsen (Münchhausen)
Walter Bluhm (Hans)
Gudrun Genest (Eva)
Ernst Schröder (Diktator)
Klaus Miedel (Sekretär)
Wolfgang Kühne (Leibzahnarzt)
Rudolf Fernau (Josef Fabian)
Aribert Wäscher (Kanonenbauer)
Ilse Kiewiet (Die Nelke)
Gert Haucke (Der Scherenkrebs)
Achim Strietzel (Die Wolke)
Herbert Weissbach (Lasso)
Christiane Eisler (Kammerjungfer)
Erstsendung: 31.07.1957
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Claus Hubalek
produziert in: 1956
produziert von: NDR; WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: In der Endphase des 2. Weltkrieges wird eine deutsche Stadt (Königsberg) von russischen Truppen eingeschlossen. Der Kommandant steht vor der Entscheidung zwischen Übergabe und Verichtung. Die Übergabe erscheint als die sinnvollere MöglicMeit. Die Antwort, die der Adjutant des Generals auf die letzte Anfrage an das Führerhauptquartier erhält, heißt: Durchhalten bis zum Ende. Doch der Adjutant meldet dem Kommandanten der Festung, er sei von jedem Durchhalte-Befehl entbunden. Der General will daraufhin einen Offizir als Parlamentarier auf die russische Seite senden. Dieser Offizier, ein fanatischer Anhänger des Regimes, telefoniert um sicher zu gehen noch einmal beim Armeekommando an und erfährt von dem bedingungslosen Durchhaltebefehl. Es gelingt ihm, das Kommando über die Festung an sich zu reißen. Den General, der die Verantwortung für den Übergabebefehl auf sich nimmt, läßt er erschießen. Kurz darauf beginnt der Angriff der sowjetischen Truppen.
Sprecher:Werner Hinz (General Kress)
Richard Münch (Oberst Witt)
Erich Schellow (Hauptmann Werner)
Hans Paetsch (Major von Brockdorff)
Peter Fitz (Leutnant Krämer)
Heinz Klingenberg (General Jacobi)
Joseph Dahmen (Großherr)
Erich Dunskus (Alter Mann)
Ernst Rottluff (Bauer)
Herbert A.E. Böhme (Feldwebel)
Gerhard Bünte (Stabsarzt)
Gustav von Ergk (Russischer Major)
Uwe Friedrichsen (2. Posten)
Hans Irle (1. Posten)
Kurt Klopsch (Fahrer Klatt)
Serge Knuth (Dolmetscher)
Peter Lehmbrock (Soldat)
Karl Schill (Gauleiter)
Werner Schumacher (Pilot)
Gerd Segatz (Stimme)
Werner Uschkurat (1. Funker)
Willy Witte (Fernsprecher)
Udo Wulff (2. Funker)
Karl-Walter Fleischer (Nachrichtensprecher)
Erstsendung: 15.11.1956
Datenquelle(n): dra
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vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 22
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1953
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Teresa Carrar hat ihren Mann, einen armen Fischer, im spanischen Bürgerkrieg verloren. Sie versteckt seine Gewehre und will ihre beiden Söhne vom Kriegsgeschehen fernhalten. Sie schickt ihren Sohn Juan hinaus aufs Meer zum Fischen, damit er nicht von den Aufständischen rekrutiert wird. Als er jedoch von den Faschisten erschossen wird, gibt Frau Carrar ihre pazifistische Position auf und greift selbst zu den Gewehren.
Sprecher:Helene Weigel (Frau Carrar)
Ekkehard Schall (José, ihr Sohn)
Erwin Geschonneck (Pedro)
Erich Franz (ein Verwundeter)
Regine Lutz (Manuela)
Norbert Christian (der Padre)
Angelika Hurwicz (die alte Frau Perez)
Friedrich Gnass (Fischer)
Harry Gillmann (Fischer)
Josef Noerder (Erzähler)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 23.01.1953
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 22
Titel:
Autor: Werner Klose
produziert in: 1959
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Egon Monk
Sprecher:Stefan Geisel (Guido Jurek)
Klaus Kobosil (Klaus Mellgas)
Dieter Graalfs (Uwe Mommsen)
Heinz Gombel (Peter Haym)
Ursula Janß (Doris Haym)
Christian Grupe (Harry Schlehsog)
Jürgen Graalfs (Otto Lupius)
Hans Paetsch (Vater Jurek)
Otto Lüthje (Reethe)
Frauke Grund (Frau Kallmann)
Heinz Giese (Herr Kallmann)
Erstsendung: 23.08.1959
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Moscheh Ya-akov Ben-Gavriel
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Egon Monk
Inhalt: Als dem britischen Ornithologen Gordon mitten im afrikanischen Busch der Besuch eines Forscherkollegen angezeigt wird, weckt diese Tatsache bei ihm gespannte Aufmerksamkeit. Dieser Besuch wird anders sein als die normale gastfreundliche Kontaktnahme zweier Landsleute. Das weiß Gordon, denn er erwartet in den Besucher in vollem Bewußtsein einen Gegner. Und als die beiden Männer - Gordon und King - sich im Bungalow gegenübersitzen, geht Gordon auf sein Ziel zu: den Fremden zu entlarven. Draußen geben die Eingeborenen in der Trommelsprache eine Nachricht weiter, ein man-eater, ein auf Menschenfleisch lüsterner Löwe durchstreift die Gegend, - so wenigstens deutet der Negerboy irrtümlich die Signale. Aber diese Atmosphäre der Gefahr trägt dazu bei, daß Gordon langsam und mit psychologisch überlegten Kniffen vorgeht und seinen Gegner in die Enge treibt: Wie war doch der Name - Dr. King? Nun, er kenne da einen King, der eine dunkle Vergangenheit habe - einen Mann, der gar nicht King heiße, sondern Putnam. Dieser John Putnam, ein innerlich leerer Mensch, hat zweimal im Leben seiner krankhaften Sucht nachgegeben, die Rolle eines anderen zu spielen. Schon in der Jugend hat sich dieser Zug, ein Zug zur Feigheit - sagt Gordon, bemerkbar gemacht. Dann aber, während des Krieges, in einem deutschen Gefangenenlager, hat King noch einmal eine Chance gesehen, sein eigenes unbedeutendes Leben gegen ein anderes einzutauschen; eine Rolle zu spielen, die ihm nicht zukam. Er hat damit einen anderen aus dem Weg geräumt, hat sich dessen Namen, Ruf und Titel, dessen gesellschaftliche Stellung erschlichen. Damals hat er durch Verrat an die deutsche Lagerführung den Leutnant King in den Tod gehetzt. Weil er - Putnam - selber wie ein Doppelgänger Kings aussah, ist das Spiel leicht gewesen. Gordon, der alle diese Zusammenhänge von einem Freund erfuhr, wartete jahrelang auf die Abrechnung. Nun schleudert er sie dem Hassardeur ins Gesicht, der aus Feigheit und falschem Ehrgeiz das Leben von Gordons Freund King zerstört hat. Unter dem unheimlichen Lärm der Negertrommeln und dem Druck der Anklage stürzt Putnam-King in kopfloser Flucht ins Freie, kommt an einem Graben zu Fall und verblutet im Steingeröll. Hat das Schicksal gerichtet? Und was ist mit dem man-eater, dem gefährlichen Löwen? O nein, erfährt Gordon, von Löwengefahr haben die Trommeln nicht gesprochen - vielmehr von einer Mondfinsternis. Denn dies sei der Glaube einiger afrikanischer Stämme: ein überirdischer Löwe verschluckt den Mond und speit ihn wieder aus.
Sprecher:Horst Niendorf (Gordon)
Helmut Ahner (Leonardo, sein Boy)
Hans Putz (John Putnam)
Wolfgang Schill (Der kleine Putnam)
Ottokar Runze (Geoffrey King)
Harry Langewisch (Pater Alexander)
Albert Johannes (Der Untersuchungsrichter)
Friedrich Maurer (Wheeler, ein Zeuge)
Stanislaw Ledinek (Snyder, ein zweiter Zeuge)
Paul Paulschmidt (Der Gerichtsdiener)
Kurt Buecheler (Ein deutscher Hauptmann)
Georg Arnim (Stimme)
Fred Siebert (Stimme)
Josef Wilhelmi (Stimme)
Erstsendung: 05.09.1956
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Günter Eich
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Egon Monk
Inhalt: In romantisch abenteuerlicher Gestalt nimmt das Stück, das mit seinem symbolischen Gehalt wie eine orientalische Legende anmutet, zu den Problemen des Kismet Stellung. Der Kaufmann Mohallab erlebt träumend in der Oase El Kuwehd sein Schicksal. Er, der Begüterte, folgt dem abenteuerlichen Wink einer Frau und verliert Hab und Gut. Träumend irrt er durch den Dschungel des Lebens, niemals mehr die Wirklichkeit erkennend und doch sein Los bis zum bitteren Ende auskostend. Er erwacht und findet sich auf dem harten Oasenlager. - Und jetzt tritt die winkende Frau, die er im Traum erlebt hat, in Wirklichkeit zu ihm, und er folgt ihr dennoch bedenkenlos. - Ein Mensch kann seinem Schicksal nicht entgehen (Pressetext).
Sprecher:Hans Dieter Zeidler (Mohallab, ein Kaufmann)
Klaus Kammer (Welid, sein Diener)
Franz Weber (Jezid)
Renée Stobrawa (Magd)
Hans Putz (Omar, ein Räuber)
Luitgard Im (Trug, seine Schwester)
Conrad Wagner (Saar, Fürst der Parsen)
Marion Degler (Schirin, sein Weib)
Stanislaw Ledinek (Okba, der Henker)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Erstsendung: 19.09.1956
Datenquelle(n): dra
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vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 22
Titel:
Autor: Johannes Hendrich
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Gegen 9 Uhr abends verläßt Kurt Höppner die Wohnung, um in der Kneipe schräg gegenüber Zigaretten zu holen. "Ich bin gleich wieder da", sagt er zu seiner Frau, und es ist, als hätte er damit das Schicksal herausgefordert, als solle ihm gezeigt werden, daß die Unsicherheit unserer Welt zu groß ist, um sich mit einer so selbstsicheren Redensart verabschieden zu dürfen. Kurt wird in heimtückischer Weise in einen 'Fall' verstrickt; plötzlich steht er der Unterwelt, die er nur aus Zeitungsberichten oder von der Kinoleinwand her kennt, gegenüber. Als er begreift, in welcher Gefahr er schwebt, verliert er die Nerven und macht sich verdächtig, so daß er annehmen muß, die Polizei verfolge seine Spur. Eine Untersuchungshaft würde ihn seinen Arbeitsplatz kosten, da seine Firma 'größten Wert auf tadellosen Leumund' legt. Einziger Ausweg: er muß den wirklichen Täter finden. Hendrich schildert mit harten, schonungslosen Dialogen die Stationen, die Kurt durchlaufen muß, wie er in seiner Not über sich selbst hinauswächst, die Hoffnung verliert und den Kampf doch wieder aufnimmt, und wie sich dabei eine ganz unpathetische Freundschaft bewährt. Indessen läuft die Fahndung der Polizei, ein Kneipenwirt gerät in einen Gewissenskonflikt, und Kurts Frau, kommt zu einer Erkenntnis.
Sprecher:Reinhold Bernt (Kurt Höppner)
Gudrun Genest (Luise, seine Frau)
Dagmar Biener (Gisela, ihre Tochter)
Roland Kaiser (Günter,ihr Sohn)
Bruno Fritz (Engelmann)
Anneliese Würtz (Elli, seine Frau)
Gerd Martienzen (Wulf)
Renate Danz (Karin)
Else Ehser (Frau Beck)
Erhard Stettner (Herr Müller)
Heinz Giese (Kommissar)
Gerd Vespermann (Sekretär)
Reinhard Kolldehoff (Hanne Gabert)
Ellen Isenta (seine Tatne)
Horst Niendorf (Egon)
Maria Axt (Cillie)
Otto Matthies (Harry)
Erstsendung: 09.11.1956
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Erich Fried
produziert in: 1960
produziert von: NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Hans Keller
Sprecher:Sebastian Fischer (Izanagi)
Solveig Thomas (Izanami)
Armas Sten Fühler (Weitersager)
Edda Seippel (Lautenspielerin)
Rolf Nagel (Kagu Tsuchi)
Karin von Wangenheim (Mädchen)
Adalbert Kriwat (Männerstimme)
Jutta Zech (Frauenstimme)
Ingrid von Bothmer (Frauenstimme)
Lia Meinig (Frauenstimme)
Christine Mylius (Frauenstimme)
Anna Blask (Frauenstimme)
MusikerBenthien Quartett Chor: Mitglieder des NDR-Chores Otto Franze Chor: Mitglieder des NDR-Chores
Daten zu Erich Fried:geboren: 06.05.1921
gestorben: 22.11.1988
Vita: Erich Fried (* 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist.

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Erstsendung: 30.03.1960
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Friedrich Schiller
produziert in: 1959
produziert von: NDR
Laufzeit: 106 Minuten
Regie: Egon Monk
Bearbeitung: Goetz Kozuszek
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: Schiller scheint sein 1800 uraufgeführtes Trauerspiel um die große schottische Königin Maria Stuart geschrieben zu haben, um sie in einer persönlichen Begegnung mit Elisabeth, ihrer Rivalin im Machtkampf um den Thron von England, konfrontieren zu können. Das ganze Geschehen ist auf diese Szene ausgerichtet. Und doch ist gerade die Szene zwischen den Königinnen das Unhistorischste an diesem historischen Drama. Hier überstimmte der Dramatiker Schiller den Historiker. Es ging ihm darum, die Charaktere der beiden großen Frauen direkt gegeneinanderzustellen und sie durch ihre Gegensätzlichkeit plastisch zu machen. Sein Mitgefühl gehört der nach einer Intrige zum Schafott geführten Maria, aber als Verwalterin politischer Macht rechtfertigt sich die kühlere Elisabeth.

Die grandios besetzte Funkfassung setzte zeitlose Maßstäbe und bedeutete - so ein Kritiker nach der Erstausstrahlung - "die Erfüllung aller Wünsche" und "eine glanzvolle Huldigung an Schiller".
Sprecher:Luitgard Im (Maria Stuart)
Marianne Hoppe (Elisabeth von England)
Kurt Meisel (Leicester)
Albert Johannes (Paulet)
Ernst Schröder (Burleigh)
Hans Hessling (Davison)
Friedrich Maurer (Melvil)
Hans Clarin (Mortimer)
Paul-Albert Krumm (Graf Aubespine)
Carl Wery (Shrewsbury)
Raymond Joob (Offizier)
Rolf Prasch
Andreas von der Meden
Max Zawislak
Heinz Roggenkamp
Waldemar Adelberger
Erwin Laurenz
Ingrid von Bothmer
Gisela Gressmann
MusikerJohannes Aschenbrenner (Cembalo) Adolf Handke (Naturhorn)
Daten zu Friedrich Schiller:vollständiger Name: Johann Christoph Friedrich von Schiller
geboren: 10.11.1759
gestorben: 09.05.1805
Vita: Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.

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Erstsendung: 16.09.1959
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Georg Bedau
produziert in: 1957
produziert von: RIAS
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Ein Tag in Bautzen, in der Region der Wachtürme und des Stacheldrahts, hinter den Mauern der sowjetzonalen Haftanstalt - ein Tag nur, aber viele Schicksale! Da hat ein kleiner Schneidermeister irgendjemandem zur "Republikflucht" verholfen, da hat ein Studienrat in der Schule ein "unrechtes" Wort gesagt, da ist sogar ein überzeugter Kommunist mitten aus seinem Ministerium heraus verhaftet worden aus undurchsichtigen Gründen - sie finden sich hier auf engstem Raum mit vielen zusammen, umzäunt von einem Gitter von Vorschriften, Verordnungen, Drohungen. Und sie müssen sich mit dieser Welt auseinandersetzen, müssen ihr so viel Hoffnung abtrotzen, wie man braucht, um am Leben zu bleiben. Heimlich entsteht ein kleiner Chor, der hinter verschlossener Tür abends singt. Eine kleine Gruppe lernt fremde Sprachen, einige sogar Latein und Griechisch, andere beschäftigen sich mit Mathematik. Einer schreibt sogar mit einem Stummel von Bleistift - auf mühsam gehortetem Papier - ein Stück gegen die Diktatur. Aber für den Judaslohn einer Zigarettenzuteilung oder einiger Scheiben Brot findet sich ein Verräter. Das gefährliche Manuskript wird entdeckt, der Verfasser herausgeholt aus dem Saal. Schwerer Karzer ist die Mindeststrafe. Der Verrat wird von den Kameraden heftig diskutiert. Der Verräter muß büßen. Doch das Leben, dieses Leben hinter Gittern, geht weiter. Man wartet .. wartet ... auf eine Begnadigung, auf eine Veränderung der Verhältnisse oder auch nur darauf, daß der Tag zu Ende geht. "Das Regal,in das wir eingestapelt sind", sagt der Strafgefangene Hermann, "hat zwei Fächer, eines oben, eines unten .. ich liege im unteren Fach ... ich bin der vierundfünfzigste von links ... in einer Reihe von hundert Mann. Und uns gegenüber noch ein Regal mit zwei Fächern ... unten hundert, oben achundneunzig Mann ... macht 398 ... Saal sieben, belegt mit 398 Strafgefangenen ..."
Sprecher:Heinz Giese (Hermann)
Sidney Loder (Saalältester)
Willi Rose-Weinert (Detlev)
Helmut Ahner (Wolfgang)
Günter Pfitzmann (Robert)
Herbert Staskiewicz (Klaus)
Günther Theil (Matzke)
Wolfgang Gruner (Rudolf)
Albert Johannes (Studienrat)
Joachim Nottke (Franke)
Wolfgang Conradi (Sani)
Gert Haucke (Kommissar)
Manfred Meurer (Hauptwachtmeister)
Fritz Daniger (Wachtmeister)
Erstsendung: 10.03.1958
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jules Supervielle
produziert in: 1957
produziert von: NDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Egon Monk
Bearbeitung: Anne Bauer
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Sprecher:Heinz Klevenow (Ochs)
Heinz Reincke (Esel)
Ingrid Stenn (Maria)
Herbert A.E. Böhme (Joseph)
Rudolf Fenner (Löwe)
Daten zu Jules Supervielle:geboren: 16.01.1884
gestorben: 17.05.1960
Vita: Jules Supervielle (* 16. Januar 1884 in Montevideo; † 17. Mai 1960 in Paris) war ein Lyriker, Verfasser von Bühnenwerken und Kurzgeschichten, der in französischer Sprache, gleichzeitig aber auch in spanischer Tradition dichtete. Themen Supervielles sind die Sehnsucht nach glücklicher Kindheit, nach der räumlichen Weite seiner südamerikanischen Heimat sowie Fragen der tieferen Identität aller Lebewesen und unseres menschlichen Einklangs mit der Welt.

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Erstsendung: 24.12.1957
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Walter Jens
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Olaf Bienert
Inhalt: Eine sommerlich-heitere Begebenheit aus unserer an romantisch-liebenswerten Ereignissen angeblich so armen Zeit. Die Geschichte beginnt damit, daß eines Tages in dem angesehensten Hotel eines noch angeseheneren Kurortes ein amerikanischer Millionär angemeldet wird und, wenige Tage später, nach einigen unplanmäßigen Aufregungen, auch planmäßig eintrifft ... jedenfall hat niemand Grund, Gegenteiliges anzunehmen; und es wäre wohl auch nichts Außergewöhnliches passiert, wenn nicht gerade in dem Augenblick, da ein großer Wagen vor der Hoteleinfahrt vorfährt, der Arzt des Ortes und nebenher wichtigstes Mitglied des Gemeinderates, unbedingt ein paar Worte mit dem durch die Begrüßungszeremonie ganz in Anspruch genommenen Besitzer des Hotels wechseln müßte. Diese wenigen Worte bringen den Stein ins Rollen, der rasch zu einer Lawine anwächst und schließlich den ganzen Kurort zu verschütten droht; denn binnen kürzester Zeit verbreitet sich das Gerücht, der große Amerikaner sei gar nicht der erwartete Millionär, sondern ein bekannter europäischer Potentat. Presse und Wochenschau erscheinen. und in dem sonst so stillen Ort ist mit einem Schlage kein Platz zum Essen, geschweige denn ein Zimmer zum Übernachten erhältlich. Nur einer scheint von all der Unruhe, die seine Anwesenheit verbreitet, keine Notiz zu nehmen: Mr. Seiler selbst. Wer aber ist Mr. Seiler? Ein König? Ein amerikanischer Millionär? Ein Gauner? Oder... Antwort auf diese Fragen gibt das Hörspiel.
Sprecher:Emil Surmann (Deiters, Hoteldirektor)
Agnes Windeck (Frau Luppy)
Gerda Harnack (Helene, Hotelsekretärin)
Max Grothusen (Seiler)
Else Ehser (Fräulein Zibeth)
Sigurd Lohde (Seine Majestät, König von Portugal)
Anneliese Würtz (Frau Siebenhühner)
Reinhold Bernt (Bürgermeister)
Herbert Weissbach (Ober Kraus)
Franz Weber (Lehrer Kettermann)
Wolfgang Kühne (Fürst)
Achim Strietzel (Graf)
Daten zu Walter Jens:geboren: 08.03.1923
gestorben: 09.06.2013
Vita: Walter Jens (* 8. März 1923 in Hamburg; † 9. Juni 2013 in Tübingen) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er war Ordinarius für Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin.

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Erstsendung: 13.06.1956
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Egon Monk
produziert in: 1960
produziert von: NDR
Laufzeit: 180 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Die Hoftheater, Brahm, Reinhardt

Zusammenstellung von Originalausschnitten aus historischen Inszenierungen klassischer und zeitgenössischer Dramen
Erstsendung: 15.01.1960
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Egon Monk
produziert in: 1960
produziert von: NDR
Laufzeit: 123 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Prinz von Homburg
Erstsendung: 29.01.1960
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Egon Monk
produziert in: 1960
produziert von: NDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Bertolt Brecht
Sprecher:Egon Monk
Erstsendung: 01.04.1960
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Egon Monk
produziert in: 1960
produziert von: NDR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Albert Bassermann erzählt
Sprecher:Albert Bassermann
Erstsendung: 09.04.1960
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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