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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 13
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Titel: Blauzeugen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2000
Autor: David Gieselmann
produziert in: 2000
produziert von: DKultur; Studio elektro-automatisch 2000 (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: No Underground
Inhalt: Der Maler Kurt Schwab kündigt seiner Freundin beinahe täglich an, dass er eines Tages durch die Kunst reich und berühmt werde. Mit seinen Bildern schafft er es nicht. Als Schwab schließlich auf einer eher bedeutungslosen Vernissage geladene Maschinenpistolen ausstellt, kommt es zu der ersehnten Blitzkarriere. Man feiert ihn als exzessiven Pop Star. Mit siebenundzwanzig Jahren bringt er sich um. Vom Himmel herab kommentiert Schwab, wie Mutter, Freundin, Biograph und alle Welt mit seinem Tod umgehen.
Sprecher:Tim Grobe (Kurt Schwab)
Monika Dortschy (Hilde, seine Mutter)
Elisabeth Blonzen (Melanie Lobe, seine Freundin)
Bernd Stempel (Andreas Stig, sein Biograph)
Christian Ulmen (Christian Ulmen, sein Engel)
Daten zu David Gieselmann:geboren: 1972
Vita: David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein erstes Hörspiel "Blauzeugen" gewann den "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin 2000. Er schrieb unter anderem Theaterstücke für die Schaubühne Berlin und das Royal Court Theatre, London. Für den WDR realisierte er mit Christoph Kalkowski das Hörspiel "Der Android" (2001).
Hompepage o.ä.: http://gieselmann.typepad.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.03.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 13
Titel: Der Android
Autor: David Gieselmann
Christoph Kalkowski
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Kalkowski
Inhalt: Im Jahre 2268: Eine Routinemission durchs Weltall wird zum Psychokrieg unter der Besatzung, als eine mysteriöse Infektionskrankheit ausbricht. Nur der leitende Ingenieur, der einzige Android an Bord, ist dagegen gefeit. Immun auch gegen die sexuellen Konkurrenzen der restlichen Besatzung, ist er zu jedem Zeitpunkt in der Lage, seine Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Doch plötzlich zeigt er ähnliche Symptome wie die Erkrankten. Er entwickelt ein reges Interesse an Geschichte, Soziologie und Kunst und beginnt zu dichten. Sein irrationales Interesse, gepaart mit seinen rationalen Fähigkeiten, verunsichert die anderen. Mobbing und Mord sind die Folge.
Sprecher:Astrid Meyerfeldt (Liz)
Ute Springer (Becky)
Hendrik Arnst (Prot)
Julika Jenkins (Stimme)
Thomas Gerber (Visual)
Thomas Gerber (Visual)
Jürgen Kuttner (Judikativlequid Kuttner)
Cathlen Gawlich (Administrativlequid P3 P7)
Daten zu David Gieselmann:geboren: 1972
Vita: David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein erstes Hörspiel "Blauzeugen" gewann den "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin 2000. Er schrieb unter anderem Theaterstücke für die Schaubühne Berlin und das Royal Court Theatre, London. Für den WDR realisierte er mit Christoph Kalkowski das Hörspiel "Der Android" (2001).
Hompepage o.ä.: http://gieselmann.typepad.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Christoph Kalkowski:geboren: 1967
Vita: Christoph Kalkowski, geboren 1967 in Leipzig, ist Theater- und Hörspielregisseur. "Der Android" ist seine erste Arbeit als Co-Autor. Zuvor arbeitete er als KFZ-Mechaniker, staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter und Toningenieur an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin. 1999 führte er Regie für das Hörspiel "Blauzeugen" von David Gieselmann.
Erstsendung: 04.12.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 13
Titel: Der Fleischgott
Autor: Daniel Goetsch
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: Christian Lorenz
Inhalt: Tom und Tina, zwei junge, erfolgreiche Akademiker, wollten eigentlich nur Urlaub in der Sonne machen. Und Toms Jugendfreund treffen, Minski, der dauerhaft in dem nordafrikanischen Land lebt, das Tom und Tina sich als Reiseziel ausgesucht hatten. Aber dann läuft etwas schief. Bei einem Abstecher zu antiken Ruinen in der Wüste werden sie von drei Männern überwältigt. Tom und Tina finden sich in einem Bunker wieder bei Wasser und Grießbrei. Sie wissen nicht, was mit Minski geschehen ist, und rätseln über die Absichten ihrer Entführer, die sich allmählich als der Kleine, der Schwarze und der Dicke entpuppen. Immer wieder versuchen Tom und Tina zu rekonstruieren, wie es dazu gekommen ist. Wann und wo sie einen Fehler gemacht haben. Sie tappen durch eine Vorgeschichte, die genauso mehrdeutig ist wie ihre Gegenwart. Verfolgen ihre Entführer politische Absichten oder geht es nur um Geld? Was hat es mit den Verhören auf sich? Warum erhalten sie eine Bibel? Und wer werden sie sein, falls sie überleben?
Sprecher:Caroline Peters (Tina)
Max Hopp (Tom)
Axel Wandtke (Minski)
Daten zu Daniel Goetsch:geboren: 1968
Vita: Daniel Goetsch ist 1968 in Zürich geboren und lebt in Zürich und Berlin. Im Jahr 2000 besuchte er den Dramenprozessor und 2004 das Autorenförderprogramm „Hörstatt" von DRS1. In der Folge entstanden die Hörspiele Das Hotel hat ein Loch (Ursendung DRS1, 2006) sowie «Der Fleischgott» (Ursendung WDR, Oktober 2007).
Erstsendung: 09.10.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 13
Titel: Der Kongreß der Supervisionäre
Autor: Christoph Kalkowski
Matthias Wittekindt
produziert in: 2007
produziert von: Studio elektro-automatisch
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: Patric Catani
Inhalt: Siggi könnte eigentlich zufrieden sein. Das Attentat ist geglückt. Er hat Professor Le Marque - auch Professor Tomate genannt - eine seiner genveränderten Tomaten an den Kopf geworfen und ihn so außer Gefecht gesetzt. Sein Kompagnon Fred ist höchst zufrieden, während Siggi nach größeren revolutionären Taten dürstet und sein Aggressionspotential trotz Belehrung durch einen Supervisor nicht so recht kanalisieren kann. Das bekommt auch ihr Auftraggeber Philipp zu spüren. Er ist der - allerdings in einem Reagenzglas gezeugte - Sohn des Professors, der seinen Vater nebst Tomatenmonopol entmachten will. Da hat er allerdings nicht mit seiner Oma gerechnet und wohl kaum mit einer höchst eigenwillig durchgeführten Operation des mit der Tomate verwachsenen Gehirns des Professors und schon gar nicht mit den Folgen des Kongresses der Supervisionäre....
Sprecher:
offen
Mutter: Bärbel Bolle
Philip: Meike Schlüter
Jean: Thomas Gerber
Siggi: Milan Peschel
Fred: Hendrik Arnst
Arzt: Axel Wandtke
Schwester: Susanne Sachße
Reporterin: Margit Bendokat
Pater Tranquilius: Zazie de Paris
Daten zu Christoph Kalkowski:geboren: 1967
Vita: Christoph Kalkowski, geboren 1967 in Leipzig, ist Theater- und Hörspielregisseur. "Der Android" ist seine erste Arbeit als Co-Autor. Zuvor arbeitete er als KFZ-Mechaniker, staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter und Toningenieur an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin. 1999 führte er Regie für das Hörspiel "Blauzeugen" von David Gieselmann.
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
Erstsendung: 14.12.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 13
Titel: Der Reaktor
Autor: Elisabeth Filhol
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Christoph Kalkowski
Komponist: Vredeber Albrecht
Übersetzer: Cornelia Wend
Inhalt: Drei Selbstmorde hat es gegeben unter den Arbeitern im Atomkraftwerk. Einer der Toten ist Loïc, Yanns bester Freund, mit dem zusammen er schon seit Jahren als Zeitarbeiter im Rhythmus der jährlichen Wartungen von Reaktor zu Reaktor zieht. »Neutronenfutter« nennen sich diese Leute selbst, denn für jeden, der wegen zu hoher Strahlenbelastung ausfällt, gibt es sofort willigen Ersatz. Die Arbeiter leben im Wohnwagen oder im Hotel, vereint durch eine gewisse Solidarität, die sich aber bei der fehlenden Arbeitsplatzsicherheit und dem Stress unter der nuklearen Bedrohung schnell verbraucht.
Sprecher:
offen
Kraftwerk: Laura Maire
Yann: Matthias Buss
Loic: Bernhard Schütz
Mathieu: Hubertus Gertzen
Henri: Bodo Primus
Fräulein: Nadine Kettler
Arzt: Ronald Spieß
Erstsendung: 11.03.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 13
Titel: Der Tod hört mit
Autor: Charles Foley
André de Lorde
produziert in: 2003
produziert von: WDR; elektro-automatisch
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Horror
Regie: Matthias Wittekindt
Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Matthias Wittekindt; Christoph Kalkowski
Übersetzer: Maren Zindel
Inhalt: Ein Klassiker aus der Zeit, als Grusel zu Horror wurde: Ein herrschaftlicher Landsitz an der nordfranzösischen Küste. Der Regen peitscht ums Haus, die Sturmwolken hängen tief. Der Herr des Hauses wartet auf die Kutsche, die ihn zu einem geheimnisvollen Geschäftstreffen bringen soll. Seine junge Frau und den kleinen Sohn lässt er mit dem Hausmädchen und einem geistig verwirrten Diener allein zurück. Die Nacht bricht an, und um das Haus zieht sich ein namenloses Unheil zusammen. Das Grand Guignol, oder auch "Theater der Angst", wurde 1897 in Paris gegründet. Bis 1963 unterhielt es sein sensationsbegieriges Publikum mit Angst und Terror. Es gilt als Bühnen-Vorläufer von heutigen Filmgenres wie Splatter und Horror.
Sprecher:Astrid Meyerfeldt (Nanette)
Caroline Peters (Marthe/Frau)
Bernhard Schütz (Marex/Mann)
André Kemnitz (Balise)
Arvid Mahler (Pierre)
Cathlen Gawlich (Madame Rivoire)
Erstsendung: 20.02.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 13
Titel: Die andere Seite
Autor: Alfred Kubin
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Axel Wandtke
Komponist: Vredeber Albrecht
Inhalt: In den Bergen Asiens hat der exzentrische Patera ein streng abgeschirmtes "Traumreich" gegründet, zu dem nur Auserwählte Zugang erhalten. So auch ein Freund aus Jugendzeiten, der als Künstler in diesem Utopia auf ein sorgenfreies Leben hofft. Einmal im Traumreich angelangt, verfällt er der kollektiven Faszination für Patera, die alle Bewohner ergriffen hat. Der rätselhafte Gründer scheint hier mehr als überpersönliches, totalitäres Prinzip denn als Mensch in Fleisch und Blut zu herrschen. Doch die anfängliche Euphorie weicht zunehmend Lethargie und Ohnmacht. Bis ein Eindringling von außen den Bann bricht. Das Traumreich wandelt sich in einen Albtraum.
Sprecher:Jürgen Thormann (Alfred)
Axel Wandtke (Alfred)
Mandy Rudski (Emmy)
Bernhard Schütz (Baron Hektor von Brendel)
Thorsten Merten (Dr. Lampenbogen)
Almut Zilcher (Friseur)
Hakon Hirzenberger (Kellner Anton)
Daniela Hoffmann (Melitta Lampenbogen)
Zazie de Paris (Torwächter des Traumreichs)
Lars Rudolph (Abgesandter Gautsch/Exzellenz)
Dieter Mann (Herkules Bell, der Amerikaner)
Dimiter Gottchef (Patera)


MusikerTraumstädter
Daten zu Alfred Kubin:Vita: Alfred Kubin (1877-1959) war ein österreichischer Grafiker. Er gründete mit Kandinsky, Gabriele Münter und anderen die "Neue Künstlervereinigung München", einen Vorgänger des "Blauen Reiters". Seine Zeichnungen nannte er selbst "Traumprotokolle". "Die andere Seite" ist sein einziger Roman und entstand 1909.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 13
Titel: Die Menschenfabrik
Autor: Oskar Panizza
produziert in: 2001
produziert von: Der Audio-Verlag
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Christoph Kalkowski
Komponist: Schlammpeitziger
Inhalt: Der Schriftsteller und Nervenarzt Oskar Panizza provozierte mit seinen Schriften immer wieder Staat und Gesellschaft des Kaiserreichs, so auch in seiner Erzählung 'Die Menschenfabrik'.

Auf dem Weg zu einem Freund wird ein junger Mann von einem Unwetter überrascht und sucht Unterschlupf in einem nahegelegenen Haus. Das Haus sei eine "Menschenfabrik", behauptet ein alter Mann, der ihn dort empfängt. Erschrocken wagt er einen Blick in die glühenden Öfen... Schöne neue Welt?

In Oskar Panizzas Groteske wird ein künstlicher Menschentypus vorgestellt, der sich vom 'alten Adam' deutlich unterscheidet: still, anspruchslos, ohne aufrührerische Gedanken, frei von jeder Moral - auch der scheinheiligen -, bezaubernd schön und somit ein Schmuck für jedes Heim. Kein Wunder, dass die neue Menschenrasse ein Verkaufsschlager ist.
Sprecher:Ute Springer
Thomas Gerber
Martin Engler
Daten zu Oskar Panizza:geboren: 12.11.1853
gestorben: 28.09.1921
Vita: Leopold Hermann Oskar Panizza (* 12. November 1853 in Kissingen; † 28. September 1921 in Bayreuth) war ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Publizist.
In seinen Schriften attackierte Panizza den wilhelminischen Obrigkeitsstaat, die katholische Kirche, sexuelle Tabus und bürgerliche Moralvorstellungen. Als literarischer Individualist nimmt er eine Sonderrolle in der deutschen Literaturgeschichte ein: Der Einzelgänger der Münchner Moderne lässt sich nur grob zwischen Naturalismus und Expressionismus einordnen. Panizzas Schreibstil war spontan, flüchtig und unkonventionell – dem späteren Expressionismus ähnlich; dabei benutzte er ab 1893 eine phonetische Orthographie. Er verwendete zwar häufig die Formensprache des Naturalismus, doch ist der größte Teil seiner Erzählungen und seiner Gedichte auf das Innenleben des Erzählers ausgerichtet, das sich häufig stark von der realen Außenwelt unterscheidet. Seine Themen waren häufig autobiografisch geprägt und dienten ausdrücklich auch der Selbsttherapie des psychisch labilen Autors.
Panizzas Hauptwerk ist das 1894 erschienene satirische Drama Das Liebeskonzil – eine in der Literaturgeschichte beispiellose antikatholische Groteske. Bedeutend sind daneben Panizzas bizarre Erzählungen, in denen er Realistik und Phantastik verband. Als äußerst polemischer Publizist setzte Panizza vor allem satirische Mittel ein und gab von 1897 bis 1900 die Zeitschrift Zürcher Diskußjonen heraus, in der er individualanarchistische und atheistische Überzeugungen vertrat. Panizzas lyrisches Schaffen wird in erster Linie als bemerkenswertes Zeugnis seiner zunehmenden Geistesgestörtheit rezipiert. Waren die ersten Veröffentlichungen noch deutliche Nachahmungen romantischer Lyrik, so sind die expressiven Gedichte der 1899 erschienenen Parisjana inhaltliche wie stilistische Provokationen, die selbst von ehemals befreundeten Zeitgenossen als „Material für den Irrenarzt“ gewertet wurden.
Das von spektakulären Literaturskandalen begleitete Werk Oskar Panizzas ist kaum von seiner bewegten Lebensgeschichte zu trennen: Nach einer streng pietistischen Erziehung und einer von Leistungsverweigerung geprägten Schulzeit wurde er Nervenarzt, wandte sich aber bald der Literatur zu. Seine blasphemischen Provokationen brachten ihn nach einem aufsehenerregenden Prozess 1895 ein Jahr lang wegen Gotteslästerung ins Gefängnis. Er gab die deutsche Staatsangehörigkeit auf und ging ins Exil nach Zürich und, nachdem er dort ausgewiesen wurde, nach Paris. Nach Erscheinen seines Gedichtbandes Parisjana 1899 – seines letzten gedruckten Werks – lief eine internationale steckbriefliche Fahndung wegen Majestätsbeleidigung nach ihm, und sein gesamtes in Deutschland verbliebenes Vermögen wurde eingezogen. Deshalb nach Deutschland zurückgekehrt, endete der ehemalige Irrenarzt Panizza, der sich während seines Studiums mit Syphilis infiziert hatte, selbst als paranoider, von Wahnvorstellungen und Halluzinationen beherrschter Geisteskranker in der Nervenklinik. Nach 16 Jahren in der Heilanstalt starb er 1921 im Bewusstsein, als Dichter gescheitert zu sein: „Ich hab umsunst gelebt“.
Kein anderer Autor des wilhelminischen Deutschland – vielleicht Frank Wedekind ausgenommen – war so sehr von der Zensur betroffen, keiner wurde für seine literarischen Werke ähnlich hart durch die Justiz bestraft. Fast alle seine Bücher wurden schon kurz nach ihrer Veröffentlichung verboten und konfisziert, an eine Aufführung seiner Theaterstücke war jahrzehntelang nicht zu denken und seine Familie weigerte sich nach seinem Tod, die Urheberrechte freizugeben. So konnte eine Rezeption seiner Werke erst in den späten 1960er Jahren einsetzen, in größerem Umfang geschah dies erst in den 1980er Jahren.

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Treffer 9 von insgesamt 13
Titel: Im Angesicht des Todes
Autor: Alfred Savoir
Léopold Marchand
produziert in: 2003
produziert von: DKultur; Matthias Wittekindt (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Matthias Wittekindt
Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Matthias Wittekindt; Christoph Kalkowski
Übersetzer: Maren Zindel
Inhalt: Nach einer historischen Theatervorlage

In einem verwunschenen Schloss empfängt der Hausherr eine junge Boulevard-Journalistin. Er möchte von Ereignissen einer Tollwut-Epidemie berichten, sie interessiert seine tragische Liebesgeschichte. Ein mysteriöses Spiel beginnt ...
Sprecher:Astrid Meyerfeldt (Reporterin)
Hendrik Arnst (Doktor Coaltar/Doktor Plassant)
Caroline Peters (Gilda/Radiostimme)
Axel Wandtke (Jean)
Kathrin Angerer (Eve)
Erstsendung: 16.02.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 13
Titel: Kein Wort zu Oosterbeek
Autor: Daniel Goetsch
produziert in: 2010
produziert von: WDR; Studio elektro-automatisch
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: Fredebeer Albrecht
Inhalt: Einmal im Jahr trifft sich die Elite aus Westeuropa und den USA abseits der Öffentlichkeit zum Oosterbeek-Symposium. Gemeinsam soll eine Strategie gefunden werden, um den "Internationalen Common Sense" durchzusetzen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind pedantisch, die Verschwiegenheit ist vollkommen. Bräuning, ein junger Tontechniker, erlebt vor Ort eine Atmosphäre der Überwachung und Angst vor Anschlägen, gleichzeitig aber auch die Unersättlichkeit der Mächtigen. Und es gibt keine Möglichkeit, die Öffentlichkeit über die Vorgänge und Beschlüsse zu informieren ... oder doch? - Das Hörspiel beruht auf Recherchen zu den realen, alljährlichen Bilderberg-Konferenzen, auf denen seit 1954 angeblich heimlich weltpolitische Absprachen getroffen werden.
Sprecher:Susanne Bormann (Svenja Kosic)
Almut Zilcher (Frau Retinger)
Michael Klammer (Fil Bräuning)
Bernhard Schütz (Von Zilk)
Axel Wandtke (Vattek)
Thorsten Merten (Hirschfeld)
Daniel Goetsch (Natogeneralsekretär/Superbanker)
John Nijenhuis (Globalplayer)
Daten zu Daniel Goetsch:geboren: 1968
Vita: Daniel Goetsch ist 1968 in Zürich geboren und lebt in Zürich und Berlin. Im Jahr 2000 besuchte er den Dramenprozessor und 2004 das Autorenförderprogramm „Hörstatt" von DRS1. In der Folge entstanden die Hörspiele Das Hotel hat ein Loch (Ursendung DRS1, 2006) sowie «Der Fleischgott» (Ursendung WDR, Oktober 2007).
Erstsendung: 02.11.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 13
Titel: Limassol
Autor: Yishai Sarid
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Christoph Kalkowski
Übersetzer: Helene Seidler
Inhalt: Ein Ermittler des Shabak, des israelischen Inland-Geheimdienstes, ist spezialisiert auf die Verhinderung von Selbstmordattentaten. Bei seinen Verhören von Verdächtigen wendet er auch Folter an. Als ein Mann dabei stirbt, wird er abgezogen und undercover eingesetzt: Er wird in die israelisch-palästinensische Literatenszene eingeschleust, um das Vertrauen eines alten palästinensischen Dichters zu gewinnen. Dessen Sohn ist ein Drahtzieher des islamistischen Terrorismus. Mit Hilfe des todkranken Vaters soll er nach Limassol auf Zypern gelockt und dort eliminiert werden. Ebenso zerrissen wie besessen verfolgt der Ermittler sein Ziel. Sein Auftrag wird zu einem persönlichen Verrat - an denen, die ihm vertrauen, und an sich selbst.
Sprecher:Axel Wandtke (Chabibi)
Johanna-Julia Spitzer (Daphna)
Jürgen Thormann (Hani)
Michael Klammer (Jotam)
Judith Engel (Sigi)
Gabriele Blum (Staatsanwältin)
Viktor Neumann (Arzt)
Gitta Schweighöfer (Kollegin)
Max Volkert Martens (Chaim)
Errol Trotman-Harewood (CIA-Mitarbeiter)
Daten zu Yishai Sarid:geboren: 1965
Vita: Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren, wo er heute noch lebt. In der israelischen Armee war er als Nachrichtenoffizier tätig, anschließend studierte er Jura und ist heute Rechtsanwalt. Er veröffentlichte Artikel in verschiedenen Zeitungen. 2000 publizierte er seinen ersten Roman und 2010 seinen Politthriller "Limassol".
Erstsendung: 03.12.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 13
Vorige/nächste Ausstrahlung:22.05.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Masse - Mensch
Autor: Ernst Toller
produziert in: 2019
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Ben Neumann
Komponist: Christoph Kalkowski
Inhalt: 2019: 30 Jahre nach dem Mauerfall, 50 Jahre nach der 68er Bewegung, 100 Jahre nach dem Ende der deutschen Monarchie und nach der Gründung der ersten deutschen Republik. Wie weit sind wir? Wirklich? Wir, die Bürgerinnen und Bürger des 21. Jahrhunderts – sind wir mündig? Die „Klassenfeinde“ und Monarchen, die Spekulanten und Revolutionäre von einst tragen heute nur andere Namen. Neid, Gier, Ignoranz waren und sind die Triebfedern aller Konflikte, allen Terrors. Ernst Tollers 1919 verfasste, konzentrierte Studie „Masse – Mensch“ ist eine fast schon exemplarische Auseinandersetzung mit der Frage nach der eigenen Verantwortung.

Wann erheben wir uns? In Tollers expressionistischem Stück lässt die Hauptfigur, Sonja Irene L., Gesellschaft und Familie hinter sich und folgt ihrer Empörung über die Zustände in aller Konsequenz. Sie wird Teil einer revolutionären Masse.
Daten zu Ernst Toller:geboren: 01.12.1893
gestorben: 22.05.1939
Vita: Ernst Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz Posen; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und linkssozialistischer Revolutionär.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.05.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 13
Vorige/nächste Ausstrahlung:19.01.2019 um 20:05 bei SRF 2 (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Wir
Autor: Jewgeni Samjatin
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 95 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Ben Neumann
Komponist: Raphael Thöne
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Übersetzer: Gisela Drohla
Inhalt: Samjatins 1920 entstandener, dystopischer Roman "Wir" gilt als Vorläufer der Romane "Brave New World" von Aldous Huxley und "1984" von George Orwell. Er beschreibt die Gesellschaft des Einheitlichen Staates: Privatheit und Gefühle sind auf ein Minimum reduziert, allen Menschen werden Nummern anstelle von individuellen Namen zugeordnet; persönliche Freiheit, Liebe und Phantasie glaubt man überwunden zu haben. D-503 ist der Ingenieur eines großen Raumgleiters, durch den der Einheitliche Staat seine Macht über die irdische Welt hinaus manifestieren will. Vor dem ersten Testflug trifft D-503 auf die junge rebellische I-330 und verliebt sich in sie. I-330 zeigt ihm die Welt jenseits der gläsernen Städte, wo sich der Widerstand gegen das bestehende System sammelt.
Sprecher:Andreas Pietschmann (D-503)
Jana Schulz (I-330)
Patrizia Ziolkowska (O-90)
Hanns Zischler (Wohltäter/Fonolektor)
Winfried Hochholdinger (S-4711)
Thomas Höhne (A-71)
Sebastian Mirow (K-700)
Hedi Kriegeskotte (U-500)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Chor: Collegium Musicum Jonathan Stockhammer (Leitung)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Martin Vögele, Daniel Sänger, Andreas Priemer
Daten zu Jewgeni Samjatin:vollständiger Name: Jewgeni Iwanowitsch Samjatin
geboren: 01.02.1884
gestorben: 10.03.1937
Vita: Jewgeni Iwanowitsch Samjatin (russisch Евгений Иванович Замятин, wiss. Transliteration Evgenij Ivanovič Zamjatin; * 1. Februar 1884 in Lebedjan; † 10. März 1937 in Paris) war ein russischer Revolutionär und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.12.2014
Datenquelle(n): dra
SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4657 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (18.01.2019)  (19.01.2019)  (20.01.2019)  (21.01.2019)  (22.01.2019)  (23.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547700194
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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