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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 39
Kriterien: Regisseur entspricht 'Christine Nagel' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: 400% Bessler
Autor: Christine Nagel
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christine Nagel
Peter Ewald
Inhalt: Ein abgelegenes Bauernhaus in Brande-Hörnerkirchen sowie eine umgebaute Scheune, die das Ton- und Musikstudio Seven Oaks beherbergte, waren für viele Jahre Wohn- und Arbeitsstätte von Gerd Bessler (1950-2011). Der Musiker und Komponist, dem Hörspiel und Theater nicht nur zahlreiche wunderbare Kompositionen verdanken, sondern auch passioniert ausgetüftelte Sounddesigns, war ein Multi-Instrumentalist mit besonderer Leidenschaft für Bratsche, Viola d’Amore und zuletzt vor allem für den Flügel. In Frankfurt am Main studierte er Musikwissenschaften, Komposition und Elektronische Musik.
1987 begann seine Zusammenarbeit mit Robert Wilson, Tom Waits, Phil Glass und William S. Burroughs, die zu dem Theaterereignis The Black Rider am Thalia Theater in Hamburg führte. Darüber hinaus war er als Komponist für Schauspielmusik an allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen sowie am Burgtheater Wien und den Wiener Festwochen tätig, lange Jahre vor allem mit Luc Bondy, später mit Anna Badora und Jette Steckel. Seine zahlreichen Hörspielkompositionen sind bis heute in der ARD und Deutschlandradio zu hören. Den Schauspieler Otto Sander begleitete er bei dessen legendären Ringelnatz-Lesungen ab 1995; live unterwegs war er auch mit dem Avantgarde Trio ABQ/Berlin (Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten, Bessler selbst und Hipek Quirin). Seine Kammeroper „SIRENE 16/8/34“ für Mezzosopran und kleines Orchester nach dem Libretto von Christine Nagel und Irmtraud Morgner kam nicht mehr zur Uraufführung.
Gerd Bessler starb am 14. Juni 2011 in Hamburg. Christine Nagels nachgetragenes, akustische Epitaph, das fast ausschließlich aus Materialien des Nachlasses besteht, ist ein eigenständiges und sensibles Radiostück geworden, in dem Bessler über die Götter in Hamburg spricht, über Musik (und ihre Bereicherungen), die in seine allseits geliebten Alphawellen führt (vom Theta-Bereich ganz zu schweigen), und über das schlimmste Glatteis, das es gibt.
Sprecher:Bettina Debus
Frieder Butzmann
Britta-Ann Flechsenhar
Friederike Feldmann
Norbert Henschel
Gitarre: Christoph Hahn
Daten zu Christine Nagel:geboren: 1969
Vita: Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim/Main, studierte Geschichte, Germanistik und Politik, arbeitet seit 1994 als freie Autorin. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 05.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 39
Titel: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Autor: Judith Kerr
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 96 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Dramaturgie: Christina Schumann
Übersetzer: Annemarie Böll
Inhalt: Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Daten zu Judith Kerr:Vita: Judith Kerr, geb. 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London. 1974 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl".
Erstsendung: 19.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 3 von insgesamt 39
Titel: Arizona Phoenix Israel
Autor: Matthias Wittekindt
produziert in: 1956
produziert von: ORF-V
Genre: Science Fiction; Krimi; Parodie
Regie: Christine Nagel
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: Es ist immer dieselbe Szene: ein Mann und eine Frau betreten sein Hotelzimmer in Phoenix, Arizona. Sie kommen mit einer Schreibmaschine und nennen ihn „Daddy“. Er erschießt sie, immer und immer wieder. Geschieht dies wirklich? Ist es eine Szene aus einem seiner Romane? „Daddy“ kann sich nicht erinnern. Kein Wunder, denn „Daddy“ ist tot. Als er noch lebte, war „Daddy“ Schriftsteller und der Vater von Tanja, um die er sich jedoch seiner Bücher wegen kaum gekümmert hat. Nun ist Tanja selbst Mutter – ihre Kinder hat sie bei ihrem Mann in Hameln zurückgelassen. Tanja ist vor allem Wissenschaftlerin. Ihr Forschungsfeld: linguistische Muster. Ihr Forschungsgegenstand: „Daddy“. Durch das Einspeisen seiner Bücher will sie ihn in ihrem Institut in Israel Seite um Seite reanimieren. Sie will ihren Vater zurück. Doch was zunächst nur eine Frage der richtigen Programmierung scheint, erweist sich als ein rasant wachsendes und bald nicht mehr zu überblickendes virtuelles Feld, das zu allem Übel auch von Trojanern gehackt wird. „Daddy“ entwickelt ein Eigenleben.
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
Erstsendung: 05.12.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 39
Titel: Aus der Tiefe
Autor: Ruth Johanna Benrath
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Christine Nagel
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: "Am Anfang wie am Ende Dunkel, unter den Augenlidern eine Spur von Licht. Dunkelorange, violett. Ein Flackern, ein Flüstern. Ein Säuseln." Ein Mensch stirbt. Zeitlebens war er ein Arbeitstier, Familienmensch, Wissenschaftler, Theologe. Nun hängt er am Dialysegerät, beobachtet seinen Verfall. Spürt, wie alle Lebensfunktionen schwinden, wie er physisch zum Schatten seiner selbst wird, abhängig von Pflege und medizinischen Geräten. Der Geist jedoch scheint davon abgehoben.

Alles ist präsent: geplante Arbeiten, Texte, die noch nicht verfasst sind, griechische Vokabelreihen, Gedanken, die der Niederschrift harren, Lieder, Erinnerungen an die Kindheit und die eigenen Kinder. Der Geist kämpft – kämpft gegen den Verfall, so lange es geht. Irgendwann geht es dann nicht mehr.
MusikerJean Szymczak
Daten zu Ruth Johanna Benrath:geboren: 1966
Vita: Ruth Johanna Benrath, geboren 1966 in Heidelberg, studierte dort Germanistik, Philosophie und Geschichte und gründete die »Literaturoffensive«. Sie lebt in Berlin und arbeitete mehrere Jahre als Lehrerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität. 2009 erschien bei Steidl ihr Roman »Rosa Gott, wir loben dich«, 2011 bei Suhrkamp »Wimpern aus Gras«. Sie schreibt außerdem Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Stipendien gewürdigt, u.a. mit einem Stipendium des Berliner Senats und der Akademie der Künste, mit dem Frau Ava Preis und zuletzt mit dem Preis des Forums für junge Autoren des Landestheaters Coburg und dem Stipendium zum deutschen Kindertheaterpreis 2014.
Erstsendung: 05.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 39
Titel: Blatnýs Kopf oder: Gott der Linguist lehrt uns atmen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2018
Autor: Christine Nagel
produziert in: 1994
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Christine Nagel
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Übersetzer: Jan Faktor
Anette Simon
Inhalt: Der tschechische Lyriker Ivan Blatný (1919 – 1990) galt viele Jahre als verschollen. Eine Lesereise nach England nutzte er 1948 zur Flucht aus der Tschechoslowakei und wurde daraufhin zur persona non grata erklärt. Von diesem Zeitpunkt an war Blatný staaten- und mittellos. Er suchte Schutz hinter den Mauern einer englischen Psychiatrie. Doch seine wahre Zuflucht fand er im Schreiben.

Mit 280 000 Versen auf 5500 Notizbuchseiten, auf Tschechisch, Französisch, Englisch und Deutsch, erfüllte er sich seinen Lebenswunsch: im Schreiben existieren zu können. Sprache war ihm Lust und Vergnügen. „Words words says Hamlet desperately/ I love the words says Monika/ wie Streuobstwiesen die blühten/ wie Tee der Jetley heißt/ das ist das Erwachen des Dichters.“
Sprecher:Siegfried Meisner, Bruno Felix, Hans Peter Link, Helmut Kasimir, Ingold Wildenauer, Dietlindt Haug, Rudi Kurzemann, Frederik Ribell
MusikerPeter Ehwald
Daten zu Christine Nagel:geboren: 1969
Vita: Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim/Main, studierte Geschichte, Germanistik und Politik, arbeitet seit 1994 als freie Autorin. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 09.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 39
Titel: Bleibtreu heißt die Straße
Autor: Mascha Kaléko
Jan Koneffke
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christine Nagel
Inhalt: Wenige Monate vor ihrem Tod besucht die Dichterin Mascha Kaléko, die 36 Jahre zuvor mit Mann und Kind vor den Nazis in die Vereinigten Staaten floh, noch einmal ihre Stadt Berlin. Auch dem Haus in der Bleibtreustraße, das die Familie bewohnte, stattet sie einen Besuch ab. Der Aufenthalt an der Spree wird zu einer Reise in die Vergangenheit, von der Flucht im Ersten Weltkrieg aus Galizien ins Kaiserreich über die frühen Jahre in der pulsierenden Hauptstadt, vom amerikanischen Exil bis zur Rückkehr in ein Nachkriegsdeutschland, das die „Großstadtlerche” in die Arme schließt: als Alibi. Dass sich Kaléko dieser Rolle verweigert, wird ihr nicht verziehen. Jan Koneffkes Hörspiel-Poem, das vom Reim in den Versen Mascha Kalékos als Déjà-vu-Erfahrung des glücklichen Gleichklangs erzählt, ist ein Porträt nicht nur der sich selbst befragenden Dichterin, sondern auch des Landes, in dem sie nicht mehr heimisch werden konnte. Ihr letztes Gedicht ‚Bleibtreu heißt die Straße‘ bleibt ungereimt.
Sprecher:Johanna Fritsch (Inge)
Elisabeth Hoppe (Erzählerin)
Lena Stolze (Mutter)
Ingo Hülsmann (Vater)
Kornelia Boje (Großmutter)
Horst Sachtleben (Großvater)
Eva Derleder (Therese)
Nadine Kettler (Aufseherin/Frau im Zug)
Reinhold Weiser (Polizist 1)
Berth Wesselmann (Polizist 2)
Sebastian Mirow (Mann)
Thomas Höhne (Aufseher)
Mascha Camino (Sarah)
Joel Hernandez (Schorschi)
Ole Meyer (Rudolf)
Lea Kübler (Elisabeth)
Judith Fritsch (Doris)
Hannah Günther (Ruth)
Joshua Jacobs (Rolf)
MusikerMichl Schacht (Vokalist)
Erstsendung: 11.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 39
Titel: Deiner fernen Wüste Trauer
Autor: Maria Wolkonskaja
produziert in: 1994
produziert von: SR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Inhalt: Silvester 1827. Kurz vor dem Ural bleibt eine Kutsche im Schneesturm stecken. Die Reisenden: die 21-jährige Fürstin Maria Wolkonskaja mit ihrer störrischen Kammerzofe. Im Gepäck hat Maria, die selbst ihren 2-jährigen Sohn bei ihrer Familie zurücklassen musste, wenig mehr als die Erinnerungen an eine behütete Kindheit, Liebesgedichte von Alexander Puschkin und Melodien aus der Ukraine - vor ihr liegt die Strecke von 6500 Kilometern nach Sibirien. Sie folgt ihrem Ehemann, der wegen Beteiligung am Dekabristenaufstand von 1825 zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit und lebenslanger Verbannung verurteilt ist. Um zu verhindern, dass die Frauen ihren Männern in die Gefangenschaft folgen, wird ihnen von vornherein verboten auch nur besuchsweise zurückzukehren, und die Fürstin erwartet eine entbehrungsreiche Existenz in der eisigen Wüste Sibiriens. Trotzdem bleibt sie später über die Begnadigung ihres Mannes hinaus und kehrt erst nach 28 Jahren ins europäische Russland zurück.

Das Hörspiel basiert auf den Memoiren der Fürstin Wolkonskaja.
Sprecher:Dagmar Casse (Frau 6)
Susanne Evers (Frau 2)
Eva Garg (Frau 7)
Almut Henkel (Frau 4)
Nana Kamany (Frau 5)
Marianne Mosa (Frau 9)
Caroline Peters (Frau 1)
Hannah Schröder (Frau 3)
Marianne Weber-Riedel (Frau 8)
Gunter Cremer (Mann 9)
Ulrich Gall (Mann 8)
Jochen Ganser (Mann 4)
Heinrich Giskes (Mann 6)
Wolfgang Harrer (Mann 3)
Thomas Hübner (Mann 2/Nachbar)
Thomas Lang (Mann 5)
Markus Reinhardt (Mann 1)
Berthold Toetzke (Mann 7)
Ole Puppe (Die Wand)
Erstsendung: 13.12.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 39
Titel: Der Elch ist schuld
Autor: Jenny Reinhardt
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Inhalt: Nach einem Autounfall läuft das Mädchen Sari einen endlos langen Weg, um Hilfe zu holen.

Sari fährt im Auto mit Mama und Papa durch den Wald. Sie alle sind zerstritten und da treffen sie noch auf einen Elch! Papa kann den Lenker nicht halten, sie fahren in den Wald und das Auto kippt um. Was nun? Mama und Papa klemmen im Auto fest. Sari ist unverletzt und läuft los, um Hilfe zu holen. Das Auto kennt den Weg und gibt ihr gute Ratschläge, noch nie ist sie allein einen so langen Weg gelaufen. Gut, dass sie Hilfe bekommt. Ein Fuchs borgt ihr seinen halben Geruchssinn, ein Habicht breitet die Flügel aus und sieht nach, ob der Weg durch den Wald kürzer ist. Und der Elch spornt sie mit seinen schnellen Hufen zum Wettrennen an.
Sprecher:Dustin Semmelrogge
Daten zu Jenny Reinhardt:geboren: 1949
Vita: Jenny Reinhardt, geboren 1949, hat Germanistik studiert, war Hörspieldramaturgin, lebt als freie Autorin in Berlin. Schreibt Geschichten und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.
Erstsendung: 08.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 39
Titel: Der korallene Wald
Autor: Ruth Johanna Benrath
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christine Nagel
Komponist: Ruta Paidere
Inhalt: Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) versuchte im Schreiben ihrem unbändigen Freiheitsdrang Ausdruck zu verleihen, da ihr im Leben als unverheiratete Adelige strenge Grenzen auferlegt waren. Kühne Metaphern, drastische Naturbeschreibungen, Antithetik und Ambivalenz, Mehrdeutigkeit und Offenheit sind die Spezifika ihres Schreibens, die ihre Texte ausgesprochen modern wirken lassen.

Ausgangspunkt ist die Genese des literarischen Textes: Um die für Annette von Droste-Hülshoff typische Arbeitsweise der oft unter Mühen hervorgebrachten Textstufen nachzubilden, werden die einzelnen Formulierungsvarianten in einer Art Collage nebeneinander und übereinander gelegt. Das Tasten nach einer Formulierung, das Abwägen, die Selbstkorrektur und oftmals auch die Rückverbesserung, also die Wiederaufnahme einer schon verworfenen Zeile kann als Gespräch der Autorin mit sich selbst gedacht werden. Hörbar gemacht wird der Moment des Sich-Veräußerns beim Dichten, ein sehr intimer und fragiler Moment. Die Autorenstimme der Annette von Droste-Hülshoff mischt sich ein, die der Autorin Ruth Johanna Benrath tritt hinzu, ein Stimmen-Gewebe entsteht, das ein Gedankenfeld im akustischen Raum abbildet.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Erzähler)
Anne Weber (Potilla)
Paul Puhlmann (Arthur)
Friederike Baier (Esther)
Leon Alexander Rathje (Ben/Bruno)
Oda Thormeyer (Tante Elsbeth)
Philipp Hochmair (Mützendieb)
Wolf-Dietrich Sprenger (Finsterling)
Tilo Werner (Uhu)
Maren Meyer (Fee 1)
Antonia Hartwich (Fess 2)
Wiba Stein (Fee 3)
Rabea Lübbe (Fee 4)
Charlotte Sponholz (Fee 5)
Daten zu Ruth Johanna Benrath:geboren: 1966
Vita: Ruth Johanna Benrath, geboren 1966 in Heidelberg, studierte dort Germanistik, Philosophie und Geschichte und gründete die »Literaturoffensive«. Sie lebt in Berlin und arbeitete mehrere Jahre als Lehrerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität. 2009 erschien bei Steidl ihr Roman »Rosa Gott, wir loben dich«, 2011 bei Suhrkamp »Wimpern aus Gras«. Sie schreibt außerdem Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Stipendien gewürdigt, u.a. mit einem Stipendium des Berliner Senats und der Akademie der Künste, mit dem Frau Ava Preis und zuletzt mit dem Preis des Forums für junge Autoren des Landestheaters Coburg und dem Stipendium zum deutschen Kindertheaterpreis 2014.
Erstsendung: 30.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 39
Titel: Der Weg durch die Wand
Autor: Robert Gernhardt
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Immer am Mittwoch gegen vier Uhr nachmittags besuchen Sandra und ihr Bruder Inti Herrn P. Das ist genau die richtige Zeit für Kakao und Kuchen. Doch eines Tages kommen die beiden zufällig eine Stunde zu früh. Herr P. verhält sich diesmal seltsam. Er erzählt ihnen die Geschichte von der Frau mit den tausend Namen.

Dann sucht er aufgeregt Bohnen, die angeblich ihre Farbe verändern. Schließlich behauptet Herr P., dass auf seinem Balkon eine Wahrheitsblume blüht. Aber nur wer noch nie in seinem Leben gelogen hat, kann sie sehen.

Auf dem Nachhauseweg streitet Sandra mit ihrem Bruder. Denn Inti behauptet, dass er die Blume sehen konnte. Sandra glaubt weder Inti noch Herrn P. Aber es macht Spaß, den unglaublichen Geschichten auf die Spur zu kommen.
Sprecher:Falk Rockstroh (Richter Scheving)
Judith Engel (Steinunn)
Anjorka Strechel (Ingibjörg Egilsdottir)
Benjamin Kramme (Pall Kolbeinsson)
Ernst Jacobi (Sera Jon)
Matti Krause (Björn Bjarnason)
Jens Harzer (Eiulfur)
Devid Striesow (Bjarni)
Daten zu Robert Gernhardt:geboren: 13.12.1937
gestorben: 30.06.2006
Vita: Robert Gernhardt (* 13. Dezember 1937 in Tallinn (deutsch Reval), Estland; † 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 39
Titel: Die Nächsten Besten - Ein familiäres Phantasma
Autor: Dunja Arnaszus
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Christine Nagel
Inhalt: Martha, Anne und Erik Westphal sind eine Familie. Gewissermaßen.

Der Vater, forschungsreisender Bakteriologe erzählt seiner 10jährigen Tochter am Telefon Einschlafgeschichten aus der Welt der Virusinfektionen.

Die Mutter Anne Westphal macht sich selber überflüssig und bereitet als Elektrotechnikerin ihr eigenes Verschwinden vor, indem sie ihrer Tochter eine vollautomatisierte Betreuungsanlage konstruiert.

Dergestalt aus dem feinen Netz aus Stille und Abstand ihrer bürgerlichen Nuklearfamilie herauszentrifugiert begegnet sie einem Chor hexameternder Erinnyen und einem bußfertigen Dieb.

Die Tochter Martha steht diesen Entwicklungen einigermaßen ungerührt gegenüber: gemeinsam mit ihrer Freundin will sie nämlich die Welt retten. Oder wenigstens ein paar Tiere aus der Zoohandlung nebenan.

So müssen schließlich alle an der familiären Versuchsanordnung beteiligten Heldinnen und Helden - vor dem Eintreten des ultimativ-kathartischen Happy Ends - Erpressung, Tod (wenn auch nur von Säugetieren niederer Ordnung) und eindeutig präkonzertantes Bratschenspiel überwinden. In diesem schnellschnittigen Hörspiel bündelt Dunja Arnaszus ihre Protagonisten im klassischen Vater-Mutter-Kind - Verbund. Um die Familie sogleich stetig auseinander zu treiben: die Unterschiedlichkeit der Charaktere, die von klassisch-antik, über technisch-wissenschaftlich zu idealistisch-phantastisch grätscht, lässt sich nicht umstandslos durch Liebe kitten. Quer durch die Genres nähert sich das Hörspiel den vielgestaltigen Möglichkeiten sich individuell, als Teil der Gesellschaft und innerhalb einer Familie zu positionieren.

Humorvoll und zart inszeniert Christine Nagel die Suchbewegungen der verwandten Querulanten und Gerd Bessler komponiert und musiziert dazu kapriziös und kühn.
Sprecher:Hubertus Gertzen (Peter Förstner)
Susanne Heydenreich (Gundula Euskirchen-Förstner)
Lucia Schlör (Elke Förstner)
Walter Schultheiß (Opa Förstner)
Marcus Michalski (Roman)
Annabelle Leip (Aurelie)
Berthold Biesinger (Specksepple-Bauer)
Peter Höfermayer (Kirchberg-Bauer)
Marius Marx (Georg von Rosenfeld)
Robert Bischoff (Micha)
Peter Binder (FS-Sprecher/Intro-Sprecher/Apotheker)
Tobias Ignée (Polizist)
Thomas Vogel (Lkw-Fahrer)
Daten zu Dunja Arnaszus:geboren: 07.07.1970
Vita: Dunja Arnaszus, geb. 1970 in Göttingen, lebt in England. Zirkus- und Performancekünstlerin, Schauspielerin, Dramaturgin, Hörspielautorin. Weitere Hörspiele u.a. "Nebeneinander Gehen" (DLF 2006), "Futsch" (DLF 2010), "Die Nächsten Besten - Ein familiäres Phantasma" (NDR 2010), "Die letzte Schlacht - ein präpostkapitalistisches Bekennerschreiben" (NDR 2011), "Schrille Post" (SWR/LiMA 2012).
Erstsendung: 10.01.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 39
Titel: Die Ziege
Autor: Matthias Wittekindt
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christine Nagel
Inhalt: So richtig verstehen kann sie niemand. Da hat Lisa endlich ein erfolgreiches Jura-Examen hingelegt, eine aussichtsreiche Stelle bei einer renommierten Kanzlei in der Tasche, könnte mit Volldampf ihre Karriere starten - und dann bockt sie. Steigt aus. Schwingt sich aufs Motorrad und knattert einem dahergelaufenen Spanier hinterher. Natürlich ist der Mann kein Prinz, und er entführt sie auch nicht auf sein Schloss, sondern in eine unwirtliche Hütte ohne Toilettenspülung inmitten der Berge, unweit eines abgelegenen Fischerdorfs, wo die Sonne die Haare bleicht und der Wind die Haut gerbt. Hier verschwinden Männer hinter versteinerten Mienen und wortkargen Dialogen, im Dunst von Joints und Alkohol. Hier sagen sich Hase und Igel gute Nacht, und zu Besuch kommt gelegentlich eine Ziege: ein aufdringlicher Gast, der nicht eingeladen wurde. Eine flirrende Sommer-Geschichte mit gothic Kolorit, ein poetisches Kammerspiel über einen Aufbruch und die Lust am Fremden.
Sprecher:
offen
Jens Wawrczeck (Pix)
Andreas Fröhlich (Michael Herder)
Jele Brückner (Frau Herder)
Fanny Thevissen (Hanna Herder)
Tobias Meister (Jähudi Schäfer)
Karina Krawczyk (Serena Angel)
Hans Peter Hallwachs (Dr. Eden)
Dörte Lyssewski (Gabriele Eden)
Ernst August Schepmann (Dr. Wächter)
Petra Kuhles (Themenbar)
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 39
Titel: Eisen
Autor: Rona Munro
produziert in: 1961
produziert von: SFB
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Christine Nagel
Übersetzer: Dieter Giesing
Inhalt: Fay, die nach dem Mord an ihrem Ehemann eine lebenslängliche Haftstrafe verbüßt, bekommt nach 15 Jahren Besuch von ihrer Tochter. Josie, 22, hat keine Erinnerung an ihre ersten sieben Lebensjahre. Die Mutter soll ihr dieses Stück Leben wiedergeben. Jetzt holen die beiden nach, was sie nicht gelebt haben: Misstrauen, Liebe und Ablösung. Der Kampf von Mutter und Tochter, ihre Verschmelzung und Trennung, eng verbunden mit der Frage nach dem Mord, provoziert immer neue Aspekte, Antworten oder Fragen nach Schuld oder Unschuld der Mörderin. Wie in jedem guten Krimi, glaubt man sich der Wahrheit zu nähern. Aber die Geschichten der Fay lassen nur Bruchstücke des tatsächlichen Geschehens durchschimmern.
Sprecher:
offen
Ilse Kiewiet
Herbert Wilk
Marion Martienzen
Daten zu Rona Munro:Vita: Rona Munro, 1959 in Aberdeen, Schottland, geboren, lebt in London. Sie ist Autorin vieler, teils preisgekrönter Hörspiele und Drehbücher, u.a. der Scripts zu "Ladybird, Ladybirds" und "Aimée und Jaguar". "Eisen" wurde 2002 am Travers Theatre in Edinburgh uraufgeführt, die deutschsprachige Erstaufführung fand 2004 am Volkstheater in Wien statt.
Erstsendung: 09.10.2004
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 39
Titel: Frau Fledder und Herr Zitrone
Autor: Bernd Gieseking
produziert in: 1978
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Die eine frisst Motten, der andere Körner. Sie verbringt den Tag lieber kopfüber hängend, er kopfhoch stehend. Sie ist schwarz, er blau. Frau Fledder ist eine Fledermaus, die es in sich hat – und sich Hals über Flügel in Herrn Zitrone verliebt, einen kleinen blauen Wellensittich, von der eher sensiblen, ängstlichen Sorte. Ausgerechnet er wohnt bei Marie, die ihm am liebsten Gruselgeschichten vorliest. Mit Jonas, dem neuen Nachbarsjungen, versteht er sich jedoch auf Anhieb bestens. Zu dumm nur, dass dieser eine feine Spürnase für die dunklen Seiten manch anderer Nachbarn hat und selbst vor einer nächtlichen Verbrecherjagd nicht zurückschreckt. Dabei wird Herr Zitrone plötzlich mutiger, als er es sich je erträumt hat. Ein flatterhaft poetischer Kinderkrimi über das Anders- und Mutigsein.
Sprecher:Harry Fuß (Harry Horwath)
Erne Seder (Erne Fröhlich)
Guido Rieger (Kurt Seeger)
Gerty Sedlmayr (Frau Dr. Mark)
Bruno Felix (Herr Bratz)
Daten zu Bernd Gieseking:geboren: 07.10.1958
Vita: Bernd Gieseking, geboren 1958, Ostwestfale und gelernter Zimmermann, lebt in Dortmung und ist seit 1990 als Kabarettist und Autor tätig. Neben seinen Tourneen schreibt er Kolumnen für die "TAZ" und Bücher für Kinder und Erwachsene. Bernd Gieseking arbeitet regelmäßig für KiRaKa, er macht dort Radiogeschichten und schreibt vor allem Hörspiele, u. a. "Trolle nach Süden" und "Die Honigkuchenbande".
Hompepage o.ä.: http://www.bernd-gieseking.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 39
Titel: Gaffer / Seitenwechsel
Autor: Chris Chibnall
produziert in: 1985
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: George ist Familienvater, aber sein Leben gehört dem Fußball. Als Trainer von Northbridge Town hat er genau 100 Tage Zeit, um den Verein aus der finanziellen Schieflage zu retten. Im Kampf um den sportlichen Aufstieg lässt er seinen Männern keine Schwäche durchgehen. Und er baut ein Nachwuchstalent auf, mit dem noch niemand rechnet.

Als das Pokalspiel gegen den übermächtigen FC Liverpool fast schon verloren ist, kriegt der 17-jährige Darren Quinn seine große Chance. Über das Ausgleichstor ist der Trainer ebenso glücklich wie sein Schützling. Am Tag nach dem Erfolg erscheint ein Foto in der Zeitung, das einen Skandal auslöst.
Sprecher:
offen
Nelly: Ursula Langrock
Paul: Heinz Meier
Camillo: Heinz Schimmelpfennig
Metzgermeister Kuhn: Dieter Eppler
Helen: Dorothee Reize
Werner: Andreas Szerda
1. junger Mann: Tobias Lelle
2. junger Mann: Sascha Thiesen
Nicole Bogut, Domninik Zeindler, Wolfgang Reinsch, Hans Edgar Stecher
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 39
Vorige/nächste Ausstrahlung:12.04.2019 um 21:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: GEH DICHT DICHTIG!
Autor: Ruth Johanna Benrath
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Christine Nagel
Inhalt: Ein lautpoetischer Dialog mit Elfriede Gerstl

In GEH DICHT DICHTIG! tritt die in Berlin lebende Autorin Ruth Johanna Benrath in einen fiktiven Dialog mit der von ihr verehrten Wiener Dichterin Elfriede Gerstl (1932-2009), die zu den Größen der österreichischen Literatur nach 1945 zählt. Gerstl verfasste Gedichte, Essays, kurze Prosastücke und "Denkkrümel", wie sie selbst einige ihrer Texte nannte. Sie stammte aus einer jüdischen Zahnarztfamilie und überlebte die Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Verstecken in Wien. Nach 1945 studierte Gerstl Medizin und Psychologie, brach das Studium aber ab und verbrachte die 1960er Jahre in Berlin, bis sie 1968 nach Wien zurückkehrte. 1980 betrachtete Elfriede Gerstl in ihrem Essay Aus der Not ein Hörspiel machen, zur Not ein Hörspiel hören die Chance des Hörspiels im Verursachen von "Denkanstößen". Diesen Gedanken nimmt Benrath in GEH DICHT DICHTIG! auf, indem sie aus Anlass von Gerstls 10. Todestag mit eigenen Texten auf deren "Denkkrümel" antwortet. Dabei werden Gerstls Formprinzipien des Schreibens - Witz, Sprachspiel, Pointe, Kritik am Bestehenden - sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der sprachlichen Ebene aufgegriffen und von der aus den USA stammenden Stimmkünstlerin und Komponistin Lauren Newton weitergesponnen. Die Inszenierung von Christine Nagel folgt auch auf der akustisch-musikalischen Ebene dem Dialog-Modell. So werden sprachspielerische Grundprinzipien von Elfriede Gerstls Texte auf der akustischen Ebene widergespiegelt. Die Sprechenden durch- und erleben mit ihrer Stimme den Text, sie nutzen alle Möglichkeiten, vom Flüstern bis zu gesangsähnlichen Momenten. Lauren Newton übernimmt den musikalischen Teil und improvisiert mit ihrer Stimme wie mit einem Instrument zu dem Sprachdialog der beiden Autorinnenstimmen, die sich zu einem Text-Klangraum verweben.
Sprecher:Armin Kopp (Kommissar)
Gottfried Breitfuss (Professor Zeppenfeld)
Päivi Stalder (Frau)
Daten zu Ruth Johanna Benrath:geboren: 1966
Vita: Ruth Johanna Benrath, geboren 1966 in Heidelberg, studierte dort Germanistik, Philosophie und Geschichte und gründete die »Literaturoffensive«. Sie lebt in Berlin und arbeitete mehrere Jahre als Lehrerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität. 2009 erschien bei Steidl ihr Roman »Rosa Gott, wir loben dich«, 2011 bei Suhrkamp »Wimpern aus Gras«. Sie schreibt außerdem Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Stipendien gewürdigt, u.a. mit einem Stipendium des Berliner Senats und der Akademie der Künste, mit dem Frau Ava Preis und zuletzt mit dem Preis des Forums für junge Autoren des Landestheaters Coburg und dem Stipendium zum deutschen Kindertheaterpreis 2014.
Erstsendung: 12.04.2019
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 39
Titel: Geschichten in einem Satz
Wurfsendung (Folge 89)
Autor: Marion Pfaus
produziert in: 1996
produziert von: SR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Christine Nagel
Komponist: Rolf Julius
Inhalt: 01. Fünf S, Länge: 0`46"

02. Im Sommer, Länge: 0`47"

03. Bauarbeiterhose, Länge: 0`46"

04. 2m², Länge: 0`49"

05. Am Telefon, Länge: 0`49"

06. Automat, Länge: 0`49"

07. Fahrradsturz im Volkspark, Länge: 0`45"

08. Die Psychologie der Tabelle, Länge: 0`49"

09. Arbeitslos, Länge: 0`43"
Sprecher:Sprecher: Bernt Hahn
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 39
Titel: Helden
Wurfsendung (Folge 122)
Autor: David Wagner
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Christine Nagel
Inhalt: 01. Nero, Laenge: 0'30"

02. Mitunternehmer, Laenge: 0'24"

03. Arbeit, Laenge: 0'26"

04. Unverheiratet, Laenge: 0'17"

05. Bach, Laenge: 0'27"

06. 168 Stunden, Laenge: 0'39"

07. Die Führung der Glitzersteinsparte, Laenge: 0'21"

08. Die Pflichten des Vorstandsvorsitzenden, Laenge: 0'20"

09. Kein Platz für Kinder, Laenge: 0'15"

10. Kräuterbutter, Laenge: 0'22"

11. Außenseiter, Laenge: 0'27"

12. Weltmarktführer, Laenge: 0'22"

13. Totenglocken, Laenge: 0'23"
Sprecher:Niko Eleftheriadis
Stephanie Kämmer
Karsten Morschett
Rosalinde Renner
Andreas Szerda
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Treffer 19 von insgesamt 39
Titel: Ich will fortgehn - Erzählung für sieben Stimmen
Autor: Johannes Bobrowski
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Christine Nagel
Komponist: Heinrich Franck
Inhalt: Eine Stimme insistiert: "Ich will fortgehen". "Wie lernt man das", fragt eine zweite Stimme. Schreiben ist immer wieder Beschwörung einer Landschaft: "Sarmatien", ein untergegangener Landstrich, in dem Litauer, Polen, Russen, Juden und Deutsche friedlich zusammenlebten bis zum Zweiten Weltkrieg.

Das lyrische Ich spaltet sich in Stimmen auf, die in assoziativen Gedankenströmen Erinnerungsbilder malen und wieder verwischen. Der Friedhof des Heimatdorfes ist poetischer Ausgangspunkt für die polyphonen Stimmen der Erinnerung an Orte, die das Bewusstsein nicht löschen kann, die man nicht verlassen kann, auch wenn man wollte.
Sprecher:
offen
Günter Dybus (Der Sponsor)
Werner Rundshagen (Sam)
Josef Meinertzhagen (William)
Karlheinz Tafel (James)
Andrea Witt (Frau von James)
Maria Barring (Frau von Sam)
Daten zu Johannes Bobrowski:geboren: 09.04.1917
gestorben: 02.09.1965
Vita: Johannes Bobrowski (* 9. April 1917 als Johannes Konrad Bernhard Bobrowski in Tilsit; † 2. September 1965 in Berlin) war ein deutscher Lyriker und Erzähler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.04.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 39
Titel: Karim und Kater im Zug
Autor: Anna-Luise Böhm
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Komponist: David Graham
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Als blinde Passagiere sind Mona und Karim unterwegs Richtung Norden. Als syrischer Flüchtling kann Karim kein Deutsch. Doch zum Glück hat er einen sprechenden Kater als Gefährten.

Während seiner Flucht aus Syrien hat Karim einen sprechenden Kater gefunden. Er hat ihn bis nach Deutschland geschleppt, aber jetzt darf er ihn nicht mit in die Flüchtlingsunterkunft nehmen. Karim läuft weg, steigt in einen Zug - und trifft Mona, die sich auch dort versteckt. Als die beiden blinden Passiere um das beste Versteck kämpfen, stören sie Achim und Gabi, die auf dem Weg in den Urlaub sind.
Sprecher:Wolfgang Rüter (A)
Marianne Rogée (N/Y)
Caroline Schreiber (Q/Ausrufezeichen)
Hans Holzbecher (P/U)
Matthias Haase (E/V)
Matthias Leja (M)
Peter Nottmeier (X/Ausrufezeichen)
Brigitte Wanninger (B/W)
Thomas Anzenhofer (König)
Roland Jankowsky (Z)
Daten zu Anna-Luise Böhm:geboren: 1975
Vita: Anna-Luise Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.
Erstsendung: 08.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550581276
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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