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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 179
Kriterien: Regisseur entspricht 'Christiane Ohaus' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: 81
Autor: Sibylle Lewitscharoff
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Angenommen, jemand ist die Traurigkeit in Person und dreht am großen Zeiger einer Uhr, dreht und dreht, bis der Zeiger landet auf der - 9. So wäre er wohl gern ein allwissender Säugling geblieben und ist leider sorgenvoll emporgewachsen, um ein Grübler zu werden, der über die Störung im ursprünglichen Plan der Schöpfung nachdenkt.

Über jenen winzigen Anfall von Lachlust, jenes krampfige Öffnen, Schließen und wieder Öffnen, das den Schöpfer überkam und das Chaos auf den Plan rief. Von allen Geschöpfen setzt dieses Chaos dem Menschen am härtesten zu. Er ist leider auch so ein Mensch - Im Uhrzeigersinn dreht er von Ziffer zu Ziffer alle fünf Minuten weiter. Ein Stafettenlauf.
Daten zu Sibylle Lewitscharoff:geboren: 16.04.1954
Vita: Sibylle Lewitscharoff (* 16. April 1954 in Stuttgart) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie wurde 2013 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.01.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 179
Titel: Album
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Inhalt: Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Texte von nahezu jeder Spielart (Verse, Lieder, Sprüche, Essays, Abhandlungen ...) über all dies oder jene, selbst verfasst oder aus fremder Feder, hat Hans Magnus Enzensberger in seinem "Album" (v.lat. albus, weiß, weißes Blatt) zusammengetragen. Er selbst schreibt darüber: "Wir haben es nicht nur mit einem Tagebuch zu tun, sondern mit einem Capriccio, einem Quodlibet, einem Potpourri, besser gesagt mit einem mixtum compositum oder schlicht und einfach mit einem Allgemeinen Brouillon. Bin ich verständlich? Ich meine ein hotchpotch, ein maremagno, ein salmagundi. Mit anderen Worten: was hier vorliegt, ist wahrscheinlich eine olla podrida, ein Kuddelmuddel, ein Sammelsurium oder (...) kurz und gut, und damit fertig, es ist ein scrap-book.

Oder ist es doch zu hoch gegriffen? Vielleicht handelt es sich ja nur um eine Wundertüte. Damit wir uns recht verstehen, meine Lieben: so und nicht anders geht es zu in unserem Gehirn, einem undisziplinierten Organ, das sich an keine Reihenfolge hält, ohne Inhaltsverzeichnis auskommt und keine Chronologie kennt."

Entsprechend vielfältig und offen in der Form kommt das Hörspiel als eine bunte Collage aus Stimmen und Musik daher, die dem Hörer auf vergnügliche Art gedankliche und sprachliche Spielräume eröffnet.
Sprecher:FALKNER (Ivan)
Simon Falkner (das Kind)
Till Firit (der Innenminister)
Fritz Aigner (die Kinder)
Lorenz Buchinger (die Kinder)
Jonas Falkner (die Kinder)
Simon Falkner (die Kinder)
Dominik Wiesmüller (die Kinder)
Gabriel Zirngast (die Kinder)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Erstsendung: 24.12.2011
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 179
Titel: Alte Geschichten - Ein Kammerspiel
Autor: Dietmar Guth
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Rolf und Werner sind Brüder. In der Silvesternacht begegnen sie sich nach langer Zeit wieder. Unter Brüdern - dazu noch an der Schwelle zum neuen Jahr - bietet es sich an, über die alten Geschichten zu sprechen, alte Fragen aufzuwerfen. Die alte Rollenverteilung, die alten Gegensätze bestehen fort und hindern sie daran, sich "mal richtig auszusprechen". Jeder von ihnen hat seine Sprache gefunden, mittels derer er sich zu schützen und zu verbergen, mittels derer er aber auch seine geheime Sehnsucht aufzubewahren weiß.
Sprecher:Günter Lamprecht (Mann)
Axel Siefer (Er)
Daten zu Dietmar Guth:Vita: Dietmar Guth, geboren 1959, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster und Freiburg. Er hatte diverse Jobs in der Industrie inne und ist seit Beginn der 80er Jahre als freier Autor tätig. Guth schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele (für RB u.a. "Boulevard", 1992, "Alte Geschichten", 1995, "Lyrikertraum. Farce", 1998). Er lebt in Güstrow.
Erstsendung: 11.07.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 179
Titel: Am Rande der Nacht
Autor: Friedo Lampe
produziert in: 2008
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Mario Schneider
Inhalt: Friedo Lampe charakterisierte seinen Romanerstling - äußerst treffend - so: "Es soll ein kleines Buch werden. Eine ziemlich wunderliche Sache. Wenige Stunden, so abends zwischen 8 und 12 in einer Hafengegend, ich denke dabei an das Bremer Viertel, in dem ich meine Jugend verbracht habe. Lauter kleine, filmartig vorübergleitende, ineinander verwobene Szenen (...). Alles leicht und fließend , nur ganz locker verbunden, malerisch, lyrisch, stark atmosphärisch (...). Inhaltlich ist die Sache leider etwas heikel." Tatsächlich wurde der Roman bereits vier Wochen nach seinem Erscheinen im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten verboten und aus dem Verkehr gezogen. Auch in späteren Editionen des Romans fehlten etliche der "heiklen" Passagen, vornehmlich solche, in denen sexuelles - zumeist homosexuelles - Begehren sehr direkt ausgemalt wird. Die dem Hörspiel zugrundeliegende Ausgabe aus dem Jahr 1999 ist die erste vollständige Veröffentlichung des Romans seit 1933. Der erste Teil des Hörspiels führt die Zuhörer in die alten Hafenquartiere Bremens (sie wurden im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört). Vom Stephaniviertel geht es über die Wallanlagen mitten hinein in das Nachtleben der Hafenstraße und endet vor den einladenden Pforten des Vergnügungslokals "Astoria".
Sprecher:Hilmar Eichhorn (Hauptkommissar Jost Fischer)
Bianca Nele Rosetz (Kommissarin Annika de Beer)
Marie Gruber (Blümchen)
Hendrik Duryn (Arne Listewnik, Journalist)
Axel Wandtke (Friedbert Feigler)
Frauke Poolman (Johanna, seine Frau)
Veit Schubert (Horst Schenkendorff)
Jeanette Spassova (Evi, seine Kellnerin)
Günter Junghans (Frank Ott, Bürgermeister)
Gerald Schaale (Ulli Gruner)
Wolfgang Winkler (Betz, Wachtmeister)
Tilo Prückner (Claasen, Anwalt)
Thomas Neumann (Georg K1)
Götz Schulte (Donath)
Monika Pietsch (Verkäuferin)
Klaus-Dieter Bange (3-S-Mann)
Raschid D. Sidgi (Dealer)
MusikerChristoph Grund (Klavier; Akkordeon) Marco Erhardt (Flöte) Uli Löh (Klavier) Sönke Wittenberg (Schlagzeug) Ralf Stahn (Bass) Christian Dawid (Saxophon; Klarinette)
Daten zu Friedo Lampe:geboren: 1899
gestorben: 1945
Vita: Friedo Lampe (1899-1945) stammt aus einer Bremer Kaufmannsfamilie. Nach einem philologischen Studium arbeitete Lampe als Verlagslektor, Kritiker und Bibliothekar in Bremen, Hamburg und ab 1937 bis zu seinem frühen Tod in Berlin. Er schrieb Erzählungen und einen zweiten Roman "Septembergewitter", von dem es eine Verfilmung sowie eine Hörspielfassung gibt.
Erstsendung: 01.10.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 179
Titel: Auf der Plaça del Diamant
Autor: Mercé Rodoreda
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Übersetzer: Hans Weiss
Inhalt: Beim Tanz auf der Plaça del Diamant verliebt sich Colometa in Quimet. Sie stürzt sich in eine Ehe, die der völlig Ahnungslosen zum Albtraum wird, bringt zwei Kinder zur Welt, schlägt sich allein durchs Leben, als Quimet auf der Seite der Volksfront in den Bürgerkrieg zieht und fällt.

Sie findet schließlich ihren Frieden in einer neuen Ehe mit einem älteren Mann, der als Invalide aus dem Krieg heimgekehrt ist. Colometa erzählt ihre Geschichte selbst, naiv, sie weiß nichts von Liebe oder Sexualität und von Politik schon gar nichts. Die Dinge geschehen ihr einfach: die Ehe, die Schwangerschaften, der Bürgerkrieg.
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 179
Titel: Bobby, der Unsichtbare
Autor: Petr Chudozilov
produziert in: 1997
produziert von: HR
Laufzeit: 22 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Aus Enttäuschung darüber, dass er keinen Hund haben darf, wird der kleine Held der Geschichte krank, bekommt Fieber und muss ins Bett. Doch nachdem er eingeschlafen ist, hat er einen wunderbaren Traum: der ersehnte Hund kommt doch zu ihm, spielt mit ihm und - man staune - er spricht sogar mit ihm. Wie aus Bobby dem Unsichtbaren ein richtiger Familienhund wird, erzählt Petr Chudozilov auf anrührende Weise.
Sprecher:Uwe Friedrichsen
Susanne Grawe
Michael Quast
Walter Renneisen
Thomas Thieme
Dino Janculesco
Uwe Koschel
Karl Friedrich Praetorius
Erstsendung: 30.03.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 179
Titel: Bomben-Idee
Kastendiek und Bischoff ... (Folge 220)
Autor: Hartmut Cyriacks
Peter Nissen
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Einstürzende Neubauten
Inhalt: ...
Sprecher:Fatzer: Jörg-Michael Koerbl
Büsching: Werner Hennrich
Koch: Frank Castorf
Kaumann: Ulrich Zieger
Frau Kaumann: Iduna Hegen
Die Andere: Regina Menzel
Soldat: Knut Hirche
Zwei Fleischer: Wolfgang Krause
Zwei Fleischer: Jochen Menzel
Chortexte: Johanna Schall
Sprecher: Heiner Müller
Daten zu Hartmut Cyriacks:geboren: 1955
Vita: Hartmut Cyriacks (geboren 1955 in Achim bei Bremen) und Peter Nissen (geboren 1957 in Bordelum/Nordfriesland) waren von 1987 bis 1994 Dramaturgen am Ohnsorg Theater. Seit 1994 betreiben sie im Hamburger Stadtteil Ottensen eine Textmanufaktur. Dort entstanden der "Sprachführer Plattdüütsch", 80 Folgen der Hörspielserie "Kastendiek & Bischoff" für Radio Bremen, mehr als 40 Übertragungen von Theaterstücken ins Plattdeutsche, "Harry Potter" auf Platt, plattdeutsche Fassung der Fernsehreihe "Neues aus Büttenwarder" und vieles andere. Zuletzt schrieben sie eine plattdeutsche Nachdichtung des "Midsummer Night's Dream" von Shakespeare.
Erstsendung: 19.10.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 179
Titel: Catter
Autor: Ricarda Bethke
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Nach der Wende in Ost-Berlin. Die Morgensonne stört, und der Anruf seiner Mutter stört auch. Ernstl soll nicht aufstehen! Catherina, genannt Catter, will ihn mit Bissen und Drohungen im Bett behalten. Sonst nämlich stellt sich sogleich die Frage: Wie Geldverdienen und beieinander sein? Eine Weile weben sie zusammen einen Teppich. Dann verwickeln sie sich in verschiedene Tagesgeschäfte. Er erbt und läßt sich heiraten, sie begegnet einem Journalisten, der mit dem Aufdecken von Schweinereien viel Geld verdient. Erst nachts finden sie sich wieder. Catter hat es gleich gewußt.
Daten zu Ricarda Bethke:geboren: 1939
Vita: Ricarda Bethke, 1939 in Berlin geboren. Studierte Kunsterziehung und Germanistik. Bis 1988 war sie Lehrerin. Sie lebt in Berlin und schreibt Essays, Reportagen, Features, (Kinder-)Hörspiele: u. a. „Catter“ (DLR 1999), „Meine liebe Änne“ (DLF 2008, Robert-Geisendörfer-Preis). Zuletzt: „Ich bin nicht mal das Volk“ (RBB/DLF 2009). 2001 erschien ihr autobiographischer Debütroman „Die anders rote Fahne“ über ihre Kindheit und Jugend in der DDR.
Erstsendung: 24.11.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 179
Titel: Claudia
Kastendiek und Bischoff ... (Folge 273)
Autor: Hartmut Cyriacks
Peter Nissen
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Christiane Ohaus
Daten zu Hartmut Cyriacks:geboren: 1955
Vita: Hartmut Cyriacks (geboren 1955 in Achim bei Bremen) und Peter Nissen (geboren 1957 in Bordelum/Nordfriesland) waren von 1987 bis 1994 Dramaturgen am Ohnsorg Theater. Seit 1994 betreiben sie im Hamburger Stadtteil Ottensen eine Textmanufaktur. Dort entstanden der "Sprachführer Plattdüütsch", 80 Folgen der Hörspielserie "Kastendiek & Bischoff" für Radio Bremen, mehr als 40 Übertragungen von Theaterstücken ins Plattdeutsche, "Harry Potter" auf Platt, plattdeutsche Fassung der Fernsehreihe "Neues aus Büttenwarder" und vieles andere. Zuletzt schrieben sie eine plattdeutsche Nachdichtung des "Midsummer Night's Dream" von Shakespeare.
Erstsendung: 07.11.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 179
Titel: Cousine Lisbeth
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 2013
produziert von: SWR; DLR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Übersetzer: Nathalie Mälzer
Paul Zech
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1 (82:00 Min.):
Paris im Jahre 1838. Madame Adeline Hulot, schöne Lothringerin im besten Alter, könnte die Mittel für die Verheiratung ihrer Tochter Hortense beschaffen, wenn sie dem unverhohlenen Werben des Hauptmanns der Ehrengarde und Parfümfabrikanten Crevel nachgäbe. Das Vermögen der Familie brachte Adelines Ehemann durch. Still folgt dem Geschehen die Cousine Lisbeth, die ihre Tage im Palais der Familie verbringt. Nahe am Louvre in einer dunklen Straße liegt Lisbeths Wohnung. Dort birgt sie ein Geheimnis.

Teil 2 (69:09 Min.):
Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon mit Aussicht auf gute Renten auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind - ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth, scheinbar an der Seite der Familie, übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.
MusikerJean-Louis Matinier (Akkordeon) Michael Riessler (Bassklarinette)
ergänzender Hinweis: Vorlage: La cousine Bette (Roman)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Erstsendung: 04.06.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR 1. Teil
SWR 2. Teil
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 179
Titel: D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine)
Autor: Klaus Obermaier
Christiane Ohaus
produziert in: 1983
produziert von: RIAS
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Christiane Ohaus
Klaus Obermaier
Bearbeitung: Klaus Obermaier; Christiane Ohaus
Inhalt: HörSpiel-Soundtrack der gleichnamigen Video-Tanz-Performance von Klaus Obermaier und Chris Haring (Tanz)

D.A.V.E thematisiert die beinahe schon zur Wirklichkeit gewordene Utopie, Manipulation und Neugestaltung des menschlichen Körpers durch Gen-, Bio- und Computertechnologie. In einem Klangraum aus Musik, Geräuschen und Stimmen verwandelt sich ein Mann zur Frau, Körperteile beginnen zu sprechen. Suche und Verlust der Identität, auch die Utopie eines durch Gen- und Computertechnologie gestalteten Körpers sind mögliche Assoziationen. Die radiophone Video-Tanz-Performance D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine) präsentiert eine virtuelle Metamorphose. Digital bearbeitete Videos werden direkt auf den Körper des Tänzers projiziert, seine Gestalt löst sich in strömende Bildwelten auf. Für "intermedium 2" wurde in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christiane Ohaus und der Dramaturgin Anette Kührmeyer für das bereits seit längerem existierende, erfolgreich in mehreren Ländern aufgeführte Projekt eine spezielle Radiofassung erarbeitet.
Sprecher:Maren Kroymann
Wolfgang Stiftel
Daten zu Klaus Obermaier:Vita: Klaus Obermaier lebt in Wien als Medienkünstler und Komponist; er realisiert interaktive und intermediale Kunstprojekte, arbeitet zusammen mit dem Kronos Quartett, dem Ensemble Modern, dem Art Ensemble of Chicago u.a.
Daten zu Christiane Ohaus:geboren: 1959
Vita: Christiane Ohaus (* 1959 in Osnabrück) ist eine deutsche Hörspielregisseurin und Autorin.

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Erstsendung: 24.03.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 179
Titel: Das Appartement
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 2002
produziert von: SR; RB; DKultur
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Ein Mann, von Frau, Kind und Hund verlassen, findet sich nicht mehr zurecht in der Welt. Und ohne "Sesam-öffne-dich-Geld" läßt sich auch kein Ort des Rückzugs finden. Das Appartement ist ein zugiger, unheimeliger Raum, in dem sich - ohne jede Vorankündigung natürlich - so einige Quälgeister der bösen Welt ein munteres Stelldichein geben. Ein rotzfreches Gör, eine hilfsbedürftig-erotoman-hysterische Dame und ein veritables Arschloch von Vermieter bedecken ihn mit Hohn und Spott. Eingekesselt von Verbotsschildern - "Kotzen im Appartement verboten!" "Achja, Müllsortieren nicht vergessen, Umweltpflege" "Kinder und Haustiere..." - bleibt ihm nur die Flucht, und er landet auf der Straße. Diese desolate Situation wird in Karl-Heinz Böllings Hörspiel zur derben Posse zugespitzt - mit einem märchenhaften Schluß: Was wäre, wenn man einfach den ganzen alten Kram, alles, was einen an die Vergangenheit bindet, aber in der Gegenwart behindert, weit von sich schleuderte?
Sprecher:Renato Grünig
Jan Hermann
Andreas Herrmann
Walter Kreye
Konstantin Graudus
Susanne Schrader
Fritz Fenne
Gabriele Möller-Lukasz
Dirk Böhling
Gudrun Boch
Michael Pundt
Harro Zimmermann
Wolfgang Hagen
Jörg-Dieter Kogel
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 01.06.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 179
Titel: Das Auge im Spiegel
Autor: Wolf Eismann
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Klaus Burger
Inhalt: Museum. Ständige Ausstellung. Der Besucher betrachtet sein Lieblingsbild. Neben ihm ein Mann. Ein Fremder. Aber: ist man sich nicht schon vorher begegnet? Und: warum hat man sich ausgerechnet hier, vor diesem Bild, wiedergetroffen? Zufall?
Daten zu Wolf Eismann:Vita: Angefangen hat alles... ... mit einer Reihe von Hörspielen bei Radio Bremen. Dort folgte dann 1995 eine Feature-Reihe über berühmte Liebespaare, deren Höhepunkt eine Live-Präsentation in der Bremer Kunsthalle war: mit Maren Kroymann und Ulrich Tukur als Yoko Ono und John Lennon. Anlass: eine Ausstellung mit Zeichnungen von John Lennon. Die Witwe Yoko Ono war anwesend. Seitdem schreibe und produziere ich Rundfunkbeiträge im Themenspektrum zwischen Kultur und Gesellschaft: vom Kurzbeitrag bis zum Feature.
Hompepage o.ä.: http://www.wolf-eismann.de/
Erstsendung: 14.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 179
Titel: Das debile Dorf
Autor: Kai Buchholz
produziert in: 1983
produziert von: SR; NDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Der Satz 'Der Mond ist ein grüner Käse' ist wahr und nur dann wahr, wenn der Mond wirklich ein grüner Käse ist" oder "Wenn Max Schmeling ein Philosoph ist, so ist Max Schmeling unverständlich". Solche Sätze kann man von Philosophen hören. Handelt es sich dabei um die Geheimsprache eingeweihter Spezialisten oder um das Tagesgespräch eines aus geistiger Inzucht hervorgegangenen Dorfes? Welche Beweggründe zu einer derart abstrakten und anscheinend sinnlosen Beschäftigung wie der formalen Logik führen können, wird durch eine nicht immer ganz faire Collage von O-Ton-Material suggeriert: Wenn sich die unterschiedlichsten Stimmen über Wahrheitswerte, Referenz, Quantoren und gültiges Schließen äußern, teilt sich dem aufmerksamen Ohr etwas vom Innenleben ihrer Träger mit, die Diskrepanz zwischen dem praktischen Engagement der Wahrheitssuche und der Banalität der Beispiele rückt den logisch orientierten Philosophen in ein bestimmtes Licht.
Sprecher:Stefan Wigger (Papa)
Kornelia Boje (Mama)
Michael Thomas (Bambi)
Daten zu Kai Buchholz:Vita: Kai Buchholz, 1966 in Berlin geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Kunstgeschichte in Berlin, Saarbrücken, Rennes, Utrecht und Aix-en-Provence , 1996 promovierte er. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Mathildenhöhe, Darmstadt und veröffentlichte diverse Bücher. Für den SR realisierte er folgende Radioarbeiten: "Das debile Dorf" (1993), "Es ist eine herrliche Sonne hier und ein schlechter Mensch - Ludwig Wittgenstein in Norwegen" (1999, 1. Frankfurter Hörspielpreis) und "Feste des Lebens und der Kunst" (2001, Feature, auch als Hörbuch aufgelegt).
Hompepage o.ä.: http://www.fbg.h-da.de/team/professoren/kai-buchholz/
Erstsendung: 03.10.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 179
Titel: Das Einzig Erstaunliche an einem sanften Sommerabend
Autor: Dieter Philippi
produziert in: 1989
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Matthias Thurow
Inhalt: Berlin in den Jahren nach 1933. Die junge Zilly kommt, von den üblichen Träumen begleitet, aus Königswusterhausen in die große Stadt, um sich hier ein unabhängiges Leben aufzubauen. Doch alsbald sind nach einem romantischen Rendezvous an einem sanften Sommerabend die Weichen für ihren weiteren Lebensweg (endgültig) gestellt. Geschwängert von Friedrich, einem "Überflieger, der bodenständigen Art", der es natürlich vorzieht, eine andere Frau zu heiraten, deren Vater durch engagierte Mitgliedschaft in "der Partei" ihm eine glanzvolle Karriere zu garantieren weiß, muss sich Zilly nun als alleinstehende Frau mit Kind durchs Leben schlagen.

Das Resultat jenes sommerabendlichen Fehltritts, Zillys Tochter Rose, reflektiert an einem anderen sanften Sommerabend, viele Jahre später, die Geschichte mit ihrer Mutter, die sich eines Tages inmitten der Kriegswirren auf Nimmerwiedersehen in Luft aufgelöst hatte. Roses humorvolle Erzählung ist Abrechnung und Liebeserklärung zugleich.
Sprecher:Nina Danzeisen (Alitse)
Irina Wanka (Ällis)
Anke Hartwig (Tante Thea)
Volker Spahr (Vater Arnold)
Roderich Wehnert (Doktor Dull)
Klaus Herm (Goggelmoggel)
Hans Wyprächtiger (Professor Zwiddeldum)
Horst Bollmann (Professor Zwiddeldei)
Hermann Lause (Der tanzende Schnarcher)
Ernst H. Hilbich (Tick, Trick und Pac Man sow)
Daten zu Dieter Philippi:geboren: 1955
Vita: Dieter Philippi, geboren 1955 in Stupbach/Rheinland-Pfalz, lebt in Konstanz. Er studierte allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz, Zürich und Berlin; seit 1990 ist er freier Schriftsteller und schrieb ab 1992 acht Hörspiele für verschiedene Sender, so unter anderem "Auf allen Vieren", "Die Fernzüge", "Pücklers Raumdeutung" und zuletzt "Das erste Stück".
Erstsendung: 06.09.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 179
Titel: Das fünfte Gebot
ARD Radiotatort (Folge 29)
Autor: John von Düffel
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Es ist kein guter Morgen für den Zeitungsausträger des "Weser-Kurier": Kurz vor Ende seiner Tour findet er einen Mann, an einen Laternenpfahl gekettet und auf offener Straße zu Tode geprügelt. Bei dem neuen Fall des Bremer Ermittler-Duos Kriminalhauptkommissarin Evernich und Staatsanwalt Gröninger scheint es sich nicht bloß um brutalen Mord zu handeln, sondern um eine Hinrichtung. Das Opfer Michael Lorre ist ein mehrfach vorbestrafter Dealer und Vergewaltiger, vor wenigen Tagen erst aus dem Gefängnis entlassen. Erste Hinweise deuten auf Drogen- Machenschaften und eine Strafaktion aus dem Milieu, doch es gibt noch eine weitere Spur: Der ehemalige Lebensgefährte von Lorres Vergewaltigungsopfer ist der einst gehypte DJ, Radio-Moderator und Bandbegründer Mickey Baretta, dessen Absturz mit Lorres Verbrechen begann und der ihm ewige Rache geschworen hat.
Sprecher:Horst Bollmann
Jürgen Thormann
Sabine Postel
Michael Pundt
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
Erstsendung: 12.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
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Treffer 17 von insgesamt 179
Titel: Das Geld
Autor: Emile Zola
produziert in: 2013
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 179
Titel: Das Glasperlenspiel
Autor: Hermann Hesse
produziert in: 1991
produziert von: Sachsenradio
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Hermann Hesses letzte große Prosaarbeit "Das Glasperlenspiel. Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften. Herausgegeben von Hermann Hesse" erschien 1943 in der Schweiz, 1946 in Deutschland. Seit 1930 hatte Hesse an dieser Summe seines Schaffens gearbeitet. Hesses "Glasperlenspiel" und Thomas Manns "Doktor Faustus" sind nicht nur das wichtigste Alterswerk beider Autoren, sondern auch die bedeutendste literarische Alternativ-Konzeption zum Deutschland der NS-Diktatur.

Der Roman entwirft die fiktive, streng hierarchisch, aber zwangfrei organisierte Ordensgemeinschaft Kastaliens - nach Castalia, jener heiligen, den Musen geweihten Quelle in Delphi, dem Sinnbild dichterischer Inspiration. Der Orden entstand als Gegenbewegung in der Epoche des "feuilletonistischen Zeitalters", einer vergangenen Geschichtsperiode, in der Geist, Politik und Wissenschaften immer mehr auseinander fielen und die schließlich zu einem weltweiten Krieg führte. Als oberstes Sinnbild dieser pädagogischen Provinz steht das Glasperlenspiel, dessen Anfänge weit ins Mittelalter zurückreichen. Es ist der Inbegriff eines abstrakten Spiels "mit sämtlichen Inhalten und Werten unserer Kultur", das zur "Unio mystica aller getrennten Glieder von Kunst und Wissenschaften" führt.

Um das Jahr 2400 erzählt ein Chronist das exemplarische Leben des vor 200 Jahren verstorbenen Josef Knecht. Vom Stipendiaten der Lateinschule durchläuft der musisch begabte Knabe schließlich alle Stationen der Ordenserziehung und erlangt sogar die höchste Stufe Kastaliens, die Würde des Magister Ludi, des Meisters des Glasperlenspiels. Josef Knecht steht aber nicht nur für die Blüte Kastaliens, das die Humanisierung des Menschen fördert, sondern auch für einen Abtrünnigen. Nach acht Jahren gibt er im Alter von Ende vierzig sein Amt im Gelehrtenstaat auf, wendet sich wieder der Welt zu, ertrinkt aber in einem Gebirgssee.

Die Biographie Knechts ist nicht ein Science-Fiction Roman in der Tradition Aldous Huxleys oder George Orwells. Vielmehr soll sie "gleichzeitig in verschiedenen Zeitaltern, gewesenen und künftigen, spielen, zugleich Utopie wie Rückblick, die Unzerstörbarkeit des Geistes lobpreisen".



"Wie man aus Notenzeichen ein Musikstück, aus mathematischen Zeichen eine algebraische Formel aufbauen kann, so haben die Glasperlenspieler sich in Jahrhunderten eine Zeichensprache aufgebaut, welche es ermöglicht, Gedanken, Formeln, Musik, Dichtung etc. aller Zeiten in einer Art Notensprache wiederzugeben", notierte Hesse in einem Brief aus dem Jahr 1943. Konzipiert hatte Hesse "Das Glasperlenspiel" seit 1930 in seinem Schweizer Domizil Montagnola als Gegen-Entwurf zur antihumanen Terror-Herrschaft von Stalinismus und Nationalsozialismus, als deren Antipoden er sich verstand. Schon 1933 hatte er geschrieben: "Lieber von den Faschisten erschlagen werden, als selber Faschist sein. Lieber von den Kommunisten erschlagen werden, als selbst Kommunist sei. Erstmals veröffentlicht wurde der Text 1943 in der Schweiz, dessen Staatsbürger Hesse seit 1924 war. Mit der Lebensgeschichte seines Protagonisten Josef Knecht, so Hesse in der umfangreichen Briefkorrespondenz zu seinem Roman, habe er sich einen geistigen Raum aufgebaut, in dem er leben und atmen konnte, "aller Vergiftung der Welt zum Trotz" und bestärkt in der Absicht, "den Widerstand des Geistes gegen die barbarischen Mächte zum Ausdruck zu bringen".

Die Hörspielbearbeitung versucht diesen Anspruch Hesses akustisch und formal umzusetzen. Die unabhängigen Einzelteile des Romans werden in die Chronologie von Knechts Leben integriert. So finden sich aus den "Hinterlassenen Schriften" die Gedichte wie die historischen Lebensläufe "Der Regenmacher" und "Der Beichtvater", die in prähistorischer und frühchristlicher Zeit spielen, an ihrem biographischen Ort. Die essayistische "allgemeingültige Einführung ins Glasperlenspiel" hingegen strukturiert den Fortgang des Erzählens, so dass Theorie und Anschauung im Hörspiel immer gegenwärtig sind.
MusikerChristoph Grund (Klavier; Samples) Christoph Ogiermann (Violine)
Daten zu Hermann Hesse:geboren: 02.07.1877
gestorben: 09.08.1962
Vita: Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw, Königreich Württemberg, Deutsches Reich; † 9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht.
Hompepage o.ä.: http://www.hermann-hesse.de/
Erstsendung: 11.08.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 179
Titel: Das Handwerk des Lebens
Autor: Cesare Pavese
produziert in: 1999
produziert von: Universal
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Michael Farin
Übersetzer: Maja Pflug
Inhalt: "Es ist die Geschichte eines Mannes, dem es äußerst schwer fiel zu leben, und seines Kampfes, einen Platz im Leben zu finden, oder sterben zu können, damit er genug zu leben und genug zu sagen habe." Das literarische Tagebuch als eine Form der existenziellen Vergewisserung: Cesare Pavese hat von 1935, der Zeit seiner Verbannung im Faschismus, bis 1950 sein "Handwerk des Lebens" verfasst. Er sei "kein Mensch für eine Biographie", notierte er einmal. Untrennbar verbunden waren für ihn Leben und Schreiben, das Werk lange Zeit einziger Gradmesser. Sein Tagebuch spricht aber auch eine andere Sprache. Es ist eine Zwiesprache, denn es gibt den Stimmen in ihm Worte und legt als gestrenges Arbeitsjournal schonungslos offen, was ihn im Innersten bewegt: So ist es Entwurf einer eigenen Poetik ebenso wie präziser Bericht eines Weges in selbstverfügte Isolation und Tod. Sein Dialog mit sich selbst kehrt dabei immer wieder zurück zum unversöhnlichen Gegensatz zwischen der Wirklichkeit der Literatur und der Wirklichkeit des Lebens - insbesonder e, wenn diese Wirklichkeiten im Gewand der Liebe, der Frau erscheinen. "Keinem fehlt je ein guter Grund sich zu töten."
Sprecher:Wolf Frass (Erzähler)
Günter Lüdke (Der liebe Gott)
Beate Hasenau (Hertha, seine Haushälterin)
Eva Michaelis (Engelchen Moische Birnbaum)
Stephanie Kirchberger (Engelchen Friederike)
Sandra Kiefer (Engelchen Julia)
Laura Ketzer (weitere Engelchen)
Ivo Möller (weitere Engelchen)
Kaya Möller (weitere Engelchen)
Tomas Kröger (Gustav, der Bäckerengel)
Robert Missler (Dr. Kneipp, der Gesundheitsengel)
MusikerCathy Milliken (Singstimme) Susan Knight (Viola) Heinz Huber (Akkordeon) Christopher Brand (Gitarre; Bass)
Daten zu Cesare Pavese:geboren: 09.09.1908
gestorben: 27.08.1950
Vita: Cesare Pavese (1908-1950), in Santo Stefano Belbo geboren, gilt als wichtigster Erneuerer der modernen italienischen Literatur. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges beging er am 27. August 1950 in Turin Selbstmord.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.12.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 179
Titel: Das Lama liebt die Crêpes Suzettes
Autor: Evelyn Passet
Raimund Petschner
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Hörspiel mit Originaltönen

Das Autorenduo Passet/Petschner hat seine akustischen Eindrücke in Paris bei der 50-Jahrfeier der Befreiung dokumentiert und verknüpft mit der Geschichte einer ganz privaten deutsch-französischen Annäherung. Paris-im-Taumel-Töne, alltägliche Momentaufnahmen und persönliche Impressionen einer deutschen Besucherin in Paris setzen sich zu einer vielschichtigen Klangcollage zusammen. Wer erfahren möchte, was ein Lama in Paris zu suchen hat, der findet die Auflösung am Ende des Hörspiels. (PRESSETEXT)
Sprecher:Ulrich Hass
Ulrich Biermann
Leopold von Verschuer
Erstsendung: 01.04.1997
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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