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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 33
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Titel: 13
Autor: Heinrich Steinfest
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Komponist: Haarmann
Inhalt: "13" ist ein krypto-surrealistischer Fortsetzungskrimi samt finaler Weltrettung, natürlich in 13 Folgen.

Die Welt, wie wir sie kennen, ist durchsetzt von offensichtlichen Missständen und geheimen Zeichen. Also muss jemand einerseits die Spuren deuten und andererseits die Welt retten. Dies ist die Aufgabe von Thrillerhelden und Kommissaren. Die Form dafür ist der Fortsetzungsroman, die Fernsehserie oder - endlich! - das Fortsetzungshörspiel.

In das Leben von Heinrich Steinfests namenlosem, neuen Kommissar treten in der ersten Folge gleich zwei Probleme: Vor seiner Tür liegen 13 altmodische Audiocassetten, besprochen von dem ebenso lebensklugen wie leidgeprüften, später weltberühmten und einarmigen Detektiv Cheng. Die 13 Cassetten weisen auf ein Jahre zurückliegendes Verbrechen hin. Alle Spuren haben mit der Zahl 13 zu tun. Obendrein ist aktuell eine Gruppe von vier Humboldt-Pinguinen plus sieben Kindern und zwei Erzieherinnen (macht 13 Lebewesen) aus dem Wiener Zoo verschwunden. 13 mal 13 Minuten später ist das Schicksal der Welt nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd rund um den Globus besiegelt. Der Showdown findet in den Anden statt, und niemand wird nach diesem Krimi noch ohne zu schaudern an die niedlichen Pokémons denken können.
Sprecher:Nicki von Tempelhoff (Sir Joe)
Tim Seyfi (Mario)
Oliver Stritzel (Der General)
Götz Schulte (Rodriguez)
Peter Davor (Bavak)
Sönke Möhring (Orloff)
Alexander Hauff (Kinski)
Lilian Zahn (Emma)
Yannick Reinhard (Hans)
Ilse Strambowski (Alte Frau)
Thomas Balou Martin (LKW-Fahrer)
Christian Schramm (Gastwirt)
Matthias Haase (Seemann)
Jochen Stern (Alter Bauer)
Daniel Berger (Junger Mann)
Sigrid Burkholder (Junge Frau)
Peer Augustinski (Prof. van Hülsing)
Claudia Funke (Katinka)
Ernst August Schepmann (Priester)
Daten zu Heinrich Steinfest:geboren: 10.04.1961
Vita: Heinrich Steinfest, geboren 1961 in Albury/Australien, sozialisiert in Wien, lebt als Maler und Autor in Stuttgart. Seit 1982 stellt er seine experimentelle Theaterarbeit mit dem Kunstverein »up-art« in Wien, Hamburg und Kiel aus. Er veröffentlichte eine Reihe von meist utopischen oder SF-Erzählungen und schließlich mit »Das Ein-Mann-Komplott« 1996 seinen ersten Kriminalroman. Zahlreiche weitere folgten. Daneben schrieb er die Glossen »steinfests stuttgarturen« für die Stuttgarter Zeitung. Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 2 von insgesamt 33
Titel: 7 Dances of the Holy Ghost
Autor: Andreas Ammer
Ulrike Haage
produziert in: 1967
produziert von: SFB
Regie: Andreas Ammer
Inhalt: Heilige werden angesprochen, wie das Radio selbst spricht: "Du geistige Rose - Erhör uns!" Worauf hören aber Jungfrauen? Was strahlt 'Eternal Radio', die Radiostation des Herrn, eigentlich aus? Ist Gott Welle, Teilchen oder Klang? Eine Weile lang sprach er, wenn es nötig wurde, wenigstens noch in Rätseln - via seinen Lautsprecher, den Heiligen Geist. Dieser allerdings redete - wie es in den alten Schriften heißt - vornehmlich in Zungen, mithin reichlich unverständlich und vornehmlich mit anderen Heiligen. Seit Begegnungen mit dem Heiligen Geist immer seltener geworden sind, tritt - wenn Heiliges beschworen werden soll - die Musik in ihr ureigenstes Recht. '7 Dances of the Holy Ghost' ist der Versuch, die heilige Rede mit den Mitteln von Musik, Trommel und Bass (Drum'n'Bass) zu rekonstruieren. Denn wenn heute noch etwas den Planeten im Glauben vereint, dann ist das - jenseits der Live-Konferenzschaltung quer um den Globus - allein der Viervierteltakt. All dies passiert in den '7 Dances of the Holy Ghost'. Erhört uns! - in sieben profanen Gesängen versuchen die Autoren das Heilige aus seinen Restbeständen zu rekonstruieren. Voraus geht eine lauretanische Anrufung "aller" Heiligen. Dann wird neu gehört werden, wie in den heiligen Kontinenten (Italien, Altötting, USA und Südamerika) in Kapellen und Fernsehkanälen gebetet wird. Ammer und Haage schalten zu 'Radio Maria', dem italienischen Gebetskanal oder in brasilianische Hütten, und sie geben ihren Beat dazu. Es gibt Übertragungen aus den kuriosen Kabelkanälen der USA und aus einer Kapelle auf dem römischen Trastevere. In deutsch, englisch, portugiesisch, auf lateinisch oder eben - "in Zungen". Sie erzählen von den endlosen und kuriosen Martern der Heiligen und ihrer immerwährenden Verehrung. Die heilige Maria wird ohne Worte besungen. Sonstige Säulen-Heilige sind: die vielsingende Cecilie (die Heilige der Musik), der oftmals versuchte Antonius, natürlich die nackt gekreuzigte Sklavin Julia und der so grausam von Ureinwohnern gemarterte Gabriel Lallemand.
Sprecher:Klaus Miedel (Der Prüfungsbeamte Sir Rupert)
Arnold Marquis (Mr. Hilary Mawes)
Maria Axt (Miss Jollett)
Manfred Grote (Arthur Wrench)
Friedrich Schönfelder (Dr. Roger Stilwell)
Albert Vehnor (Dr. Jacob Helm)
Ruth Scheerbarth (Dr. Martha Cottonleigh)
Curt Ackermann (Dr. Bentwich)
Eva Lissa (Miss Siston)
Gerd Martienzen (Dr. Adrian Windfall)
MusikerSebastian Hess (Violoncello) Robert Sailer (Oboe) Konrad Holzapfel (Singstimme) Markus Lamml (Singstimme) Sascha Vetterlein (Singstimme) Michael Schwabe
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 18.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 33
Titel: Alzheimer 2000 / Toter Trakt
Autor: Andreas Ammer
F. M. Einheit
produziert in: 1975
produziert von: WDR
Regie: Andreas Ammer
F. M. Einheit
Stefan Maurer
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Früher hieß die Frage: "Entweder Schwein oder Mensch. Entweder Überleben um jeden Preis oder Kampf bis zum Tod. Entweder Problem oder Lösung. Dazwischen gibt es nichts." - Dann war der Terror plötzlich überall. Aber warum? Und wann war das? Auch die mittlerweile gealterten Bundesbürger Frau Meinhof und Herr Baader stellen sich diese Fragen. Sie "Erinnerst du dich noch?" - Jaja, ein bisschen, er weiß noch genau, wie er sie immer "bürgerliche Fotze" genannt hat. Schon bleibt fast nur die Erinnerung an ein bisschen Sex und ein schnelles Auto, die die rückblickende Erforschung der Motive banalisiert. Da treten die zu Opernhelden mutierten Terroristen Ulrike M. und Andreas B. auf. Und endlich brennt die Leidenschaft wieder durch die Haut. Der letzte Rest: jene Töne, die im einstmals weltbekannten "Deutschen Herbst" im Fernsehen und im Radio liefen: Fahndungsmeldungen, Terroristenhatz, Politikergewäsch. Dagegen stehen die letzten Briefe von Ulrike Meinhof: "Das Rückenmark ins Hirn gepresst. Das Gefühl, das Gehirn schrumple einem zusammen wie Backobst." Die Musik ist laut und elektronisch (gespielt u.a. vom finnischen Kult-Elektronik-Duo "Pan sonic"), und über allem schwebt die betörend wahre Stimme der Ulrike Meinhof. Die Originaltonoper wurde im Juni 2002 an der Oper Bonn uraufgeführt und vom WDR aufgezeichnet. Gefördert wurde die Produktion mit einem Stipendium der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Sprecher:Holger Kepich (Erwin)
Helmut Wildt (Walter)
Horst Bollmann (Hannes)
Friedrich W. Bauschulte (H. Günter)
Thomas Holtzmann (Kai)
Peter Dirschauer (Thomsen)
Uta Maria Schütze (Maria)
Friedhelm Ptok (Joachim)
Klaus Nägelen (Schimmelpfennig)
Henning Schlüter (Professor)
Gustl Halenke (Renate)
Christian Rode (Ludwig)
Martin Hirthe (Branski)
MusikerPan Sonic Chor der Oper Bonn F. M. Einheit Saskia von Klitzing
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 12.02.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 33
Titel: Anmerkung 24 oder Die Filmographie des James O. Incandenza
Autor: David Foster Wallace
produziert in: 1948
produziert von: NWDR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Acid Pauli
Bearbeitung: Andreas Ammer; Andreas Gerth; Acid Pauli
Dramaturgie: Christina Hänsel
Übersetzer: Ulrich Blumenbach
Inhalt: Ein Filmgenuss mit letalen Folgen: Wer James O. Incandenzas „Unendlicher Spaß“ sieht, kann sich dessen Faszination nicht entziehen, blendet jegliche körperliche Bedürfnisse aus und geht an Hunger und Durst zugrunde. Der Regisseur dieses unterhaltsamsten Films aller Zeiten, der auch als Terrorwaffe taugt, ist der genialische Filmemacher James O. Incandenza. David Foster Wallace hat sich für ihn ein fiktives Lebenswerk ausgedacht. In seinem Roman "Unendlicher Spaß" ist die Filmographie des James O. Incandenza scheinbar nur eine ausufernde Anmerkung, die auf den Seiten 1414 und folgende versteckt ist. Eigentlich ist dieser Schnelldurchlauf durch die fiktiven Arbeiten eines fiktiven Filmgenies aber ein Panoptikum der Unterhaltungsindustrie, eine Geschichte der Verirrungen der Avantgarde und so etwas wie eine Zusammenfassung des monumentalen Romans "Unendlicher Spaß", der als das größte und vielleicht wichtigste amerikanische Werk seit Moderne und Postmoderne gilt. Andreas Ammer, Andreas Gerth & Acid Pauli, die seit März 2016 mit ihrem interaktiven Hörspielprojekt „unendliches spiel unendlicher spaß” Furore machen, wenden die Logik des akustischen Crowdfundings (www.unendlichesspiel.de) auch auf dieses Hörspiel an: Der Übersetzer Ulrich Blumenbach und unendlich viele andere, die ihre Stimme dem Projekt schenken, führen uns durch den Kosmos der Filme Incandenzas – jeder einzeln vertont durch einen eigenen Soundtrack, jeder ein akustischer Film.
ergänzender Hinweis: Die Namen wurden aus dem Abspann mitgeschrieben
Daten zu David Foster Wallace:geboren: 21.02.1962
Vita: David Foster Wallace, geboren 1962, Literaturdozent und ehemaliger Tennisprofi, zählt zu den Stars der amerikanischen Literaturszene. Er lebt in Bloomington, Illinois.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.07.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 33
Titel: Auf der Straße nach Mendocino
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 2002
produziert von: DLF; ORF
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: '68 aftershow - Vom "Summer of Love" zur RAF

Was alles hat Platz in einem Song? ­ Am Anfang, damals in Amerika im Jahre '68, war "Mendocino" eine Hippiehymne: Der Tex-Mex-Amerikaner Doug Sahm träumt davon, das nette Mädchen "Teeny Bopper" möge doch noch ein Weilchen mit ihm im Liebesnest am Fluss bleiben, statt wieder zu den schnellen Jungs mit den blutunterlaufenen Augen zu gehen, die ihren Kopf mit komischen Dingen zugedröhnt hätten. Stattdessen solle sie lieber in Mendocino bleiben, wo man sich schon am Morgen die Birne weg haut ("blow your mind in the morning") und sich am Wegesrand liebt. Im Amerika des Jahres 1969 wurde das ein Top-30 Hit. In Deutschland wurde daraus erst einmal Schlagerseligkeit: "Ich sah ihre Lippen, ich sah ihre Augen" - Michael Holms Fassung von "Mendocino" wurde die meistverkaufte Platte im Summer of Love '69. Acht Jahre später war "Mendocino" dann das Codewort, nach dessen Übermittlung sich vier deutsche Terroristen im Kölner Cafe "Strass" erheben und in einem Kugelhagel sondergleichen die vier Begleiter des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer ermorden, bevor sie diesen entführen und Deutschland innenpolitisch in die größte Krise seit Bestehen der Republik stürzen. Und was, bitteschön, hat das alles miteinander zu tun? Entstehen wird eine dokumentarische Schlagerparty bundesrepublikanischer Träume und Ängste, die allesamt in den 60ern gründen.
Sprecher:Ignaz Kirchner (Goljadkin, der Ältere)
Werner Wölbern (Goljadkin, der Jüngere)
Ulrich Matthes (Erzähler)
MusikerVolker Kamp (Bass) Saskia von Klitzing (Schlagzeug)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 17.11.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 33
Titel: Bugs & Beats & Beasts
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.1999
Autor: Andreas Ammer
Martin Gretschmann
produziert in: 1973
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Martin Gretschmann
Mario Thaler
Inhalt: Musica Entomologica

Natural Techno. Musik von und für die Massen: aber mehr noch als Menschen gibt es überall und in jedem Haushalt: Insekten. "Die Fähigkeit zur Lauterzeugung" - so heißt es im Standardwerk eines jeden Entomologen - "kommt vielen Insekten zu, und zwar entweder als bloße Begleiterscheinung anderer Vorgänge oder als selbständiges Phänomen von verschiedenartiger, zum Teil noch strittiger Bedeutung". Allerdings verfügen unter den Insekten eigentlich nur der Totenkopfschmetterling (Acherontia) und die Bienenkönigin über eine Stimme im eigentlichen Sinn. Die Bücherlaus und die Soldaten mancher Termiten bringen Klopfgeräusche hervor, indem sie ihren Kopf fest auf den Boden schlagen. Der bekanntere Teil der entomologischen Klangerzeugung besteht hingegen aus dem rhythmischen Aneinanderreiben bestimmter Körperteile, der sogenannten Stridulation (gemeinhin Zirpen genannt). Bei der Stridulation werden Teile von Körperpanzern, die Schrillflächen, an einer Kante, dem sogenannten Plectrum, hin und her bewegt. Das funktioniert in etwa so, als wenn man einen Kamm an einer Tischkante abstreift, ist allerdings bei Grillen besser verstärkt. Singzikaden bewerkstelligen derart auf- und absteigende Tonfolgen (Melodien). Einige männliche Zikaden erzeugen Trommeltöne, indem sie eine durch Rippen versteifte Chitinplatte (auch Schallplatte genannt) oftmals hintereinander einbeulen und wieder zurückschnellen lassen. Während die Lautäußerungen der gesellig lebenden Wasserwanzen der Brutpflege gelten dürften, musizieren manche Larven zweckfrei - ohne sich selbst hören zu können. Im Gegensatz dazu sind die meisten weiblichen Insekten das ideale Publikum: in der Regel stumm, aber zur Tonwahrnehmung befähigt. Der von Insekten gemeinhin belästigte Mensch glaubt, in der "Musica Entomologica" Äußerungen verschiedener insektoider Gemütszustände - falls es diese geben sollte - erkannt zu haben: Rivalenlaute, Werbegesang und Paarungsgeräusche. Also sind diese Geräusche der Musik schon immer verwandt. "Bugs & Beats & Beasts" ist dementsprechend absolute Musik, ganz aus den Geräuschen, wie Insekten sie machen. Die Insekten sind das Orchester für das Solo-Cello von Sebastian Hess. Es ist das einzig normale Instrument. Hin und wieder glaubt man auch zu hören (wie Insekten halt so hören), wie ein Mensch (ist's etwa Michael Tregor als Insektenforscher?) in alter Sprache (Übersetzung ins Lateinische: Prof. Wilfried Stroh) den Gesang der Zikaden erklärt, etwas von der Einteilung der Käfer in Klassen philosophiert oder vom Sexualleben der Hexapoda berichtet. Aber wichtig ist so etwas aus der Perspektive der Zikade nicht.
Sprecher:Helmut Griem (Axel Oehls)
Michael Degen (Ein Mann, der sich Kaufmann nennt)
Reinhold Bernt (Zynda)
Wanda Bräuniger (Frau Kröger)
Joachim Pukaß (Nachbar Hoffmann)
Marlies Engel (Stephanie Baum)
Rolf Marnitz (Franz Baum)
MusikerSebastian Hess (Violoncello)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Martin Gretschmann:geboren: 1973
Vita: Martin Gretschmann ("Console"), geboren 1973, seit 1997 auch Bandmitglied bei The Notwist, veröffentlichte 1998 sein zweites Album "rocket in the pocket".
Erstsendung: 15.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 33
Titel: Crashing Aeroplanes
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 2002
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 1976
produziert von: WDR; BR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Inhalt: (Fasten your seat belts)

Zu fliegen ist der größte Traum der Menschheit, abzustürzen ihre größte Katastrophe. Zwischen dem "Take off" nach Starterlaubnis und dem Notruf "control tower - we are loosing height" spielt sich das Drama menschlicher Macht und Ohnmacht ab. In seiner Frühzeit hat das Radio mit Brechts Kantate vom "Ozeanflug" optimistisch abgehoben, jetzt realisiert das neue Projekt von Andreas Ammer und FM Einheit zum kalendarischen Jahrtausendwechsel den kompletten Ausfall der Triebwerke: Ihr Hörspiel "Crashing aeroplanes" ist den 30, 40, 50 Sekunden Sinkflug gewidmet, bis der Luftstrom unter den Tragflächen abreißt und die Maschine von den Kontrollschirmen verschwindet. Übrig bleibt die Black Box, mit der auf jedem Flug die Gespräche im Cockpit aufgezeichnet werden. Authentische CVR-Protokolle bilden den dokumentarischen Kern des Hörspiels, das diese letzten Worte im Angesicht der Katastrophe szenisch und musikalisch zu einem vielstimmigen Sterbegesang erweitert, zu einem Memento Mori für die Menschen im 21. Jahrhundert.
Sprecher:Hannes Messemer (Lord Ford)
Peter Pasetti (Prinzhorn)
Rosi (Susanne Corda)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 18.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 33
Titel: Deutsche Krieger 1: Kaiser Wilhelm Overdrive
Autor: Andreas Ammer
F. M. Einheit
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Komponist: Martin Gretschmann
Inhalt: DEUTSCHLAND 1800, die Klassik behauptet: "wie der Klang verhallet in dem Ohr,/verrauscht des Augenblicks geschwinde Schöpfung". - 100 Jahre später straft Edisons Phonograph solche Dichtung Lügen. Fortan speichern Apparate, wie es scheppert, wenn "um der Menschheit große Gegenstände wird gerungen". - Mobilmachung der Maschinen. DEUTSCHLAND 1914, der Phonograph brüllt: "Jeder Schuß ein Ruß! Jeder Stoß ein Franzos'! Jeder Tritt ein Brit'!". Kammersänger Caruso und Kaiser Wilhelm schreien Schalltrichter an, damit ihre Befehle leben für alle Zeiten. Grammophone halten Wacht am Rhein. Das Rauschen der Apparate programmiert den nationalen Rausch. Für die Klang-Speicher werden Schlachten in Echtzeit simuliert. Niemand wird nachher sagen können, er habe nichts gehört. Und das Medium ist das Messer im Ohr der Massen - HURRAH!" DEUTSCHLAND ECHTZEIT, Klangverarbeitung: Modernste Technologien tanzen in Vielspur auf dem Weltkrieg herum: Der "Kaiser Wilhelm Overdrive" koppelt sich in den akustischen Cyberspace zurück. Simultanhistorie, Phonographenphantasie. Soundstrukturalismus. Der "Kaiser Wilhelm Overdrive" verarbeitet nur wirklich echte Töne, die ein Dreivierteljahrhundert lang gespeichert wurden. - Krieg ist Klang, bis Hirne nichts als SOUND sind.
Sprecher:Insa Backe
Schorsch Kamerun
Markus Grün
Moritz Eggert
Tim Staffel
Katja Lange-Müller
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 20.03.1991
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 33
Titel: Deutsche Krieger 1: Kaiser Wilhelm Overdrive - Remix
Autor: Andreas Ammer
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Inhalt: Noch immer rauschen die Apparate den Krieg: "Kaiser Wilhelm Overdrive" (BR 1991) hieß das O-Ton-Hörspiel von Andreas Ammer. Zusammen mit FM Einheit hat sich Ammer die Materialien dieses Hörspiels, das aus Tondokumenten aus den Jahren bis 1918 bestand, erneut vorgenommen: im digitalen Remix rauscht noch einmal die grammophonische Mobilmachung Kaiser Wilhelms als Blues vorbei, noch einmal wird das Tonstudio zur Fälscherwerkstatt, die dem deutschen Kaiser Sätze wie 'es muß denn das Roß nun entscheiden'in den Mund legt. Nur die Musik ist - dank FM Einheit - in den Jahren seit der Ursendung schneller und lauter geworden. Und der letzte Kastrat singt dazu.
Sprecher:Kurt Langanke
Günter Gube
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 10.11.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 33
Titel: Die Benjamin Loops
Autor: Andreas Ammer
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Roman Bunka
Komponist: F. M. Einheit
Inhalt: Andreas Ammer über sein Hörspiel: "Die Revolution ist das Erwachen", sagt Benjamin und schluckt 1940 an der spanischen Grenze auf der Flucht vor den Deutschen 35 Morphiumtabletten. Der Tod durch Atemdepression tritt 24 Stunden später ein. "Die Benjamin Loops", O-Ton-Oper und Manifest zugleich, rekonstruieren unter Mitwirkung zahlreicher Fachgelehrter Walter Benjamins letztes, prophetisches Delirium. Sie wollen: "Die Kultur der technischen Reproduzierbarkeit reproduzieren" - das heißt: Die Musik der Benjamin-Leser, der 68er Pop, wiederholt sich ins Uendliche. Währenddessen betätigen sich von Adorno bis Bloch alle Mitglieder der Philosophen-Band auf ihren hinterlassenen "Benjamin-Tapes" als Erinnerungskünstler. Die Säulenheiligen Lenin und Chaplin singen im O-Ton aus dem Jenseits herüber. Unterhaltungsindustrielle wie Heiner Müller oder Laurie Anderson erzählen melancholisch von der Revolte ("this is a story of destruction"). Dann schon lieber: "Die Aura verfallen lassen" - das heißt: Die ewige Wiederkehr jener alten "Loops" wird überwuchert von Beatbox und präparierten Gitarren (gespielt von Fred Frith). Weil aber Benjamin gar nicht wirklich gestorben ist, können wir Lieder davon singen, wie ihn CIA-Agenten in einer schwarzen Limousine an der spanischen Grenze abgeholt haben, und wie kompliziert er heute noch im Copy-Shop seine Aufsätze reproduziert. Der Engel der Geschichte schüttelt rückblickend sein Haupt und ruft: "Vergeßt Benjamin!".
Sprecher:Detlef Kügow (Titelsprecher)
Lars Kurz (Gitarre)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 15.07.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 33
Titel: Die Toten von Feuerland
Autor: Ulrike Haage
Andreas Ammer
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrike Haage
Andreas Ammer
Inhalt: Am 11. Mai 1830 tauschen die Seeleute der „Beagle“, eines später berühmten Forschungsschiffes, mit den Ureinwohnern Feuerlandes nicht nur den üblichen Tand gegen Fische, sondern den jungen  Feuerländer Orundellico vom Stamm der Yamana gegen einen Perlmuttknopf. Aufgrund der Umstände seines „Erwerbs“ bekommt der 15-Jährige den Namen Jemmy Button. Er wird mit drei anderen Patagoniern nach England verschifft. Ein Gutachten kommt zu der Schlussfolgerung: „Er könnte zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft gemacht werden; aber es würde große Sorgfalt erfordern, da sein Eigensinn dabei stören würde.“ Diese tatsächliche  Geschichte erzählt von den Folgen der Entwurzelung. Jemmy Button wurde ein Jahrhundert später zum Vorbild für Michael Endes Kinderbuchfigur Jim Knopf.
Sprecher:Carmen Schaal
Jörg Adae
Monika Hirschle
Hubertus Gertzen
Sabine Martin
Walter Schultheiß
Johannes Krämer
Gabi Hintermaier-Burgstaller
Rosemarie Gerstenberg
Thomas Vogel
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel wurde im Vorfeld auch kurz als "Jemmy Button" angekündigt.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 10.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 33
Titel: Die Vögel
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2010
Autor: Andreas Ammer
Console
Oskar Sala
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Console
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Ironischerweise gab es für den Film "Die Vögel" weder Musik noch Vogelgeräusche, sondern nur elektronische Klänge. Komponiert und erzeugt hat sie letztendlich der deutsche Elektronikpionier Oskar Sala, der am 18. Juli dieses Jahres 100 Jahre alt geworden wäre, auf seinem Mixturtrautonium. Mit ihm starb zwar der letzte Mensch, der diese elektronischen Urklangerzeuger bedienen konnte, im Deutschen Museum lagern jedoch gut 1800 analoge Tonbänder seiner Klänge, aus denen Andreas Ammer und Console nun digital Hitchcocks Grusel-Klassiker "The Birds" als Hörspiel zusammenbauen, als ob es den Film nie gegeben hätte. Hitchcock: "Auf dem Dachboden wollte ich einen Ton, der dasselbe bedeutete, wie wenn die Vögel zu Melanie gesagt hätten: 'Jetzt haben wir dich, jetzt fallen wir über dich her, wir brauchen kein Kampfgeschrei auszustoßen, wir bringen uns nicht in Wut, wir werden einen lautlosen Mord begehen.'"
Sprecher:Anna Huthmann (Isa)
Holly Arnaszus (Maike)
David Reibel (Jochenknochen)
Britta Steffenhagen (Birgit)
Matthias Matschke (Erik)
Irm Hermann (Frau Borowski)
Cathlen Gawlich (Chefin)
Andreas Mannkopff (Entrümpler)
Ulrich Lipka (Sonderberichterstatter)
MusikerConsole Band)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
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Daten zu Console:vollständiger Name: Martin Gretschmann
geboren: 1973
Vita: Console, geboren 1973 als Martin Gretschmann, Musiker und Soundgenie, lebt und arbeitet bei Weilheim. Neben seiner Arbeit als "Console" ("reset the preset") und zahlreichen Projekten mit anderen Künstlern ist er auch Bandmitglied bei "The Notwist".
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Treffer 13 von insgesamt 33
Titel: Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge
Autor: Andreas Ammer
produziert in: 1956
produziert von: BR
Regie: Andreas Ammer
Inhalt: Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt. Lebensläufe hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und Fernsehgestalter Anfang der 60er Jahre erstmals als Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien "teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte." Als am Ende des Jahrtausends dann Kluge sein 'summum opus', die vieltausendseitige Chronik der Gefühle vorlegte, trug deren zweite Hälfte immer noch den gleichen lakonischen Titel: Lebensläufe. Die Geschichten ergaben die traurige Geschichte des 20. Jahrhunderts (beginnend mit dem Urknall).

Viel mehr jedoch hat Alexander Kluge in seinem Leben erzählen lassen: In seinen TV-Magazinen ist er der geduldige Zuhörer, ein elektronischer Sokrates, der jeden seiner Gäste bis an die Grenze des Erträglichen davon erzählen lässt, was ihr Leben und die gesamte Welt im Innersten zusammenhält.

Erzählen / lassen. Für Eigentum am Lebenslauf hat Andreas Ammer diese beiden Facetten des Alexander Kluge dialektisch zusammengefügt und daraus ein Hörspiel produziert. Anlässlich des 75. Geburtstags von Alexander Kluge hat er diesen in seinem Münchner 'Küchenstudio' besucht und ihn erzählen lassen. Zusammen mit Kluge hat er aus dessen erzählerischem Gesamtwerk - vor allem aber aus den wenigen autobiographischen Skizzen, die erstmals in dem neuen Band Tür an Tür mit einem anderen Leben erschienen sind - ein Stück unmittelbares Radio gemacht. Halb Erzählung, halb große Oper, immer Lebenslauf und also 'eine traurige Geschichte', die - wenn nicht vor 630 Millionen Jahren - dann vielleicht an dem Tag beginnt, als Walter Benjamin 1056 Meter entfernt von dem Haus übernachtete, in dem Alexander Kluge zwei Monate später, am 1932-02-14, geboren werden sollte.

"Was wir einen 'Lebenslauf' oder 'Wirklichkeit' nennen, sind Kokons der Wahrnehmung, die uns schützen. Ob sie etwas Reales sind, dürfen wir bezweifeln. So leben wir, in Lebensläufen und auf Kontinenten verteilt, kontinuierlich und erfahren in verschiedenen Wirklichkeiten." (Alexander Kluge)
Sprecher:Fritz Straßner
Lina Carstens
Robert Graf
Otto Arneth
Robert Michal
u.a.
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
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Erstsendung: 09.02.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 14 von insgesamt 33
Titel: Everest
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 1973
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Inhalt: Ein Stück Pop-Geschichte wird neu gedichtet: Ammer&Einheit covern "Abbey Road", die bekannteste aller LPs, als hätte es deren Erfolg nie gegeben. Sie tun so, als wären von der Platte "Abbey Road" nicht Lieder, sondern nur Gerüchte, Fragmente und Anekdoten bekannt geworden. Kein Ton klingt, wie er bekannt ist; keine Melodie ist so gesungen, wie sie jeder mitsummen kann; kein Wort bleibt auf dem anderen. Und doch wird uns alles erinnern.

Eigentlich sollte die letzte Platte der damals schon legendären Band "The Beatles" nach der Zigarettenmarke des Toningenieurs benannt werden und "Everest" heißen. Am Ende meinte der Schlagzeuger, man könnte genauso gut einfach vor der Tür des Studios ein Foto machen und die Platte "Abbey Road" nennen. Auch in dieser Parallelaktion werden am Anfang "alle gerufen, um zusammen zu kommen". Ein Gitarrenspieler wird "something/irgendetwas" an einer Frau unwiderstehlich finden. Eine Art Mörder, der allerdings Mal und nicht "Maxwell" heißt und der Roadmanager der "Beatles" war, wird seine Freundin mit dem Gewehr bedrohen, statt sie mit einem silbernen Hammer zu erschlagen. Und ein gewisser John Lennon wird diese legendäre Platte "Everest" in einer Radioshow, die jetzt ein Hörspiel ist, vorstellen. Mit dabei Profile der deutschen Popkultur: NU Unruh (Einstürzende Neubauten), Christiane Rösinger (Lassie Singers), Wolfgang Müller (Tödliche Doris), Saskia von Klitzing (Fehlfarben), sowie Multiinstrumentalist Volker Kamp und Siegfried Zielinski (Universität der Künste Berlin).
Sprecher:Susanne Schönwiese
Andreas Beens
Günther Sauer
Dieter Witting
Herbert Kucera
Roswitha Posselt
Michael Pawlik
Helmuth Wlasak
Walther Reyer
Ernst Zeller
Karl Heinz Köhn
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 15.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 33
Titel: Friedrich Miles von Schiller Davis
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Komponist: Pan Sonic
Inhalt: "Der rechte Laut hierfür fällt nicht leicht" wusste Ernst Bloch, als er 1932 über "Die Kunst, Schiller zu sprechen" nachdachte. Und schon damals bemerkte der Philosoph eine Entwicklung, die sich bis heute ins Unendliche fortgesetzt hat: "Die Sprache Schillers, dieselbe, in der sich bis dahin das ganze liberale Deutschland gefunden hatte, klang fremd, ja hohl." - Bloch dürfte bei solchen Sätzen auch die Rezitationskunst eines Alexander Moissi in den Ohren geklungen haben, der auf frühen Schellack-Platten Schiller als Extremfall der Poesie vortrug: Rufend, jaulend, singend, aber immer lauthals mit vollem Pathos. Andere Rezitatoren standen dem nur wenig nach. Ihnen verdanken wir, dass ein Großteil der Werke von Friedrich Schiller in verschiedenen Schellack-Rezitationen vorliegt. Sie sind Grundlage des Hörspiels - konterkariert durch die freieste Musik, die die Folgezeit hervorgebracht hat: durch Töne aus Miles Davis' epochemachendem Tonträger "Bitches Brew": einer Schallplatte gewordenen Befreiung der Musik.
Sprecher:Gry Bagøien (She/Wind/Wetter/Eis)
Günter Rüger (Robert Falcon Scott)
Yorck Dippe (Scientist)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 06.01.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 33
Titel: GOTT
Autor: Andreas Ammer
produziert in: 1972
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Komponist: 12.03.1972 (NP
ca. 60: min)
Inhalt: "Philosophische Forschungen haben Ende des vorvergangenen Jahrhunderts ergeben, dass Gott gestorben sein könnte. Wer aber tot ist und wer ehemals berühmt und mächtig war, dem gebührt als letztes noch ein Eintrag im Lexikon. Und so geschah es zu der Zeit auch mit Gott, dem vormals Allmächtigen. Das mächtigste, das größte jemals erschienene Lexikon des Abendlandes aber ist die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste von Johann Samuel Ersch und Johann Gottfried Gruber: ein 'Riesen- und Ehrenwerk teutscher Gründlichkeit und teutschen Fleißes": Ihr Vorsatz war selbst fast göttlichen Ausmaßes: 'Unsere Enzyklopädie soll alle Fächer des menschlichen Wissens und Könnens vollständig umfassen." Über sieben Jahrzehnte lang schrieben derart über 400 Wissenschaftler an dem 'Riesen- und Ehrenwerk", bevor die Unternehmung 1889 nach 168 Teilbänden mit dem Schlagwort 'Phyxius" endgültig für immer unvollendet eingestellt wurde." (Andreas Ammer)

In einer der vielen Bibliotheken, die dieses zumeist staubverfangene Mammutwerk stolz und ungelesen auf vielen sich biegenden Regalbrettern im Lesesaal führen, ist Andreas Ammer Anfang des 21. Jahrhunderts dergestalt "Gott" in Gestalt des 84-seitigen diesbezüglichen Lexikoneintrages am Ende des 75. Teilbandes der Enzyklopädie ("GOSA-GRAAF") erschienen. Der Text des Lexikoneintrages "Gott" aus dem Ersch/Gruber bildet die Grundlage für das Hörspiel GOTT, das jenes versunkene Wissen um das verstorbene Wesen in einen unendlichen Trauermarsch formiert, zu dem Console, NU und der Vibraphonist Karl Ivar Refseth die Musik geliefert haben. Oder wie der Autor der Enzyklopädie es unmiss- aber nicht ganz leicht verständlich formuliert:

"Gott ist, was er ist, für die allgemeine Menschenvernunft, die in aller Wissenschaft, auch in der theologischen, wenn sie echter Art ist, das Wort führen muß, er ist, sagen wir, das, was er ist, nur dadurch, daß er ..." (Fortsetzung im Radio)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 30.08.2013
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 33
Titel: Heimspiel
Autor: Andreas Ammer
Sebastian Hess
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Andreas Ammer
Christiane Klenz
Komponist: Console
Inhalt: Sprachoper für Karl Valentin und ein Fußballstadion

Hörspiel goes Stadionrock! ... Kleinkunst wird große Oper. Und die Geschichte geht so: Ähnlich wie Franz Beckenbauer stammt Karl Valentin aus der Münchner Vorstadt, aber anders als der Fußballspieler hat es der Komiker nie zu wahrem Weltruhm geschafft. Geboren wurde Karl Valentin 1882 als Valentin Ludwig Fey in der Münchner Au. Er wurde erst Schreiner, dann Komiker, schließlich sogar - mit Hilfe seiner genialen Partnerin Liesl Karstadt - recht erfolgreich. Auf der Bühne gibt Valentin sich oft als technischer Tolpatsch. In Wahrheit hat es keiner wie er verstanden, die Medientechniken Grammophon und Film schon früh als künstlerisches Medium zu nutzen. Während der Nazi-Zeit endete seine Karriere, obwohl viele Nazi-Größen zu seinen Bewunderern zählten. Valentin, der Volkssänger und unfreiwillige Dadaist, verstummt. Nach dem Krieg will erst recht niemand seine bitteren Witze hören. Am Ende seines Lebens lebt er bettelarm in Planegg und stirbt 1948 an Entkräftung. Als letzten Satz dichtet man ihm das Bonmot an: "Wenn ich gewusst hätt, dass Sterben so leicht ist." - Stoff für eine große Tragödie. Für den Hörspiel- und Theatermacher Andreas Ammer und den Cellisten Sebastian Hess Anlass genug, Karl Valentin dem Extremtest im Münchner Fußballstadion an der Grünwalder Straße zu unterwerfen. Denn so wie Karl Valentin am Ende seines Lebens dahinvegetierte, so ist auch das Stadion in seinem Heimatviertel nur noch eine Ruine vergangener, glanzvoller Tage. - Die Abrissbirne schwebt schon.
Sprecher:Gerhard Polt
Andreas Ammer
Marcus Huber
MusikerSebastian Hess Michael "Micha" Acher Andreas Gerth Carl Oesterhelt
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 22.07.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 33
Titel: intermedium@utopia station (1. Folge: Lost & Found: Das Paradies)
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Dorothea Schroeder
Inhalt: Oratorium nach John Miltons "Paradise Lost"

Hinter uns: Inferno und Apokalypse. Vor uns: das Paradies. Mit der Hörspieloper "Radio Inferno" eröffneten Andreas Ammer und FM Einheit 1993 ihre Auseinandersetzung mit Klassikern der Weltliteratur. Zunächst untersuchten sie, frei nach Dantes "La Divina Commedia", das fiktive Gebiet der Hölle. 1994 nahmen sie sich auf offener Bühne des Weltuntergangs an: "Apokalypse Live", eine Coverversion der Bibel, entstand in Zusammenarbeit mit Ulrike Haage. Jetzt denken Ammer und Einheit im Rahmen von intermedium@utopia station noch ein letztes Mal über erträumte Welten und ihre grausigen Untergänge nach. Diesmal auf dem Prüfstand: das verlorene Paradies in der Fassung von John Miltons 1658-1665 geschriebenem epischem Poem "Paradise Lost". Milton besingt in reimlosen Jamben den Verlust Edens und unter "Vernachlässigung jedes moralischen Zwecks" (P. B. Shelley) den Teufel als nicht gänzlich unsympathischen Anstifter dieses Sündenfalls. Der spektakuläre Stoff hat scho n gelegentlich dem Musiktheater einige schöne Momente beschert: Von Haydn bis P enderecki reichen die Versuche, Miltons grandiosen Gesang vom schaude rhaften Wirken des leibhaftigen Satans in Klänge zu übersetzen. In Ammers und Einheits Oratorium "Lost & Found: Das Paradies" wechselt der hohe Stil des Gedichts mit der Lautstärke moderner Musik. Die Handlung, die von nichts weniger als dem Schicksal der gesamten Menschheit spricht, erscheint hingegen heute so beiläufig wie eine surrealistische Soap-Opera. Man kann sie mit all ihren Verwicklungen gerafft referieren. Und wenn am Ende Satans Mission doch erfüllt ist, wenn die von Gott so grandios geplante neue Welt samt den neuen Wesen, den Menschen, verlassen daliegt, wenn Adam und Eva ein Liebespaar wie jedes andere geworden sind ... dann erstirbt auch der letzte Ton der Musik, und es wird heißen: "Sie weinen ein paar Tränen - bald sie trocknend / Vor ihnen lag die Welt ... / So gehen sie, Hand in Hand, langsamen Schrittes / Durch Eden den einsamen Pfad dahin." (Das verlorene Paradies, XII. Gesang)
Sprecher:Ulrich Matthes (Moderator)
Andrea Sawatzki (Die Frau, die die Blumen liebt / Becky Ann Baker)
Christian Redl (Der Mann, der gerne anpackt / Dylan Baker)
Franziska Petri (Junge Frau)
Alexander Khuon (Junger Mann)
Mira Partecke (Willa Baker)
Cathlen Gawlich (Anwohnerin 2 / First Aid Worker 2)
Marc Hosemann (Anwohner 2 / Cop 2 / Aufnahmeleiter des Shootings)
Udo Kroschwald (Anwohner 1 / Firefighter 2 / Security)
Lars Rudolph (Cop 1)
Susanne Jansen (Tilda Swinton / Anwohnerin 1 / First Aid Worker 1)
Maren Kroymann (Susan Blommaert / Anwohnerin 3 / Firefighter 1)
MusikerSusan Stenger (Bass; Flöte) Saskia von Klitzing (drums) Volker Kamp (Bass; Kontrabass) Alexander Hacke (Bass) FM Einheit (Percussion) James "Blood" Ulmer (Gitarre; Singstimme)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 08.10.2004
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 33
Titel: IS&DN Interleaved Songs and Dancefloor Narration
Autor: Andreas Ammer
Martin Gretschmann
produziert in: 1971
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Ammer
Martin Gretschmann
Inhalt: Hörspiel für den Tanzpalast: Das Ergebnis dieses Treffens zwischen dem Musiker Console und dem Hörspielmacher Ammer ist offen wie die Bühne im "Tingel Tangel" in Köln, in dem das Hörstück vor Publikum produziert werden soll. "Ammer macht Worte, ich mache Töne", sagt Martin Gretschmann (aka Console). DIE WORTE: verbinden sich aus denen, die das Telefon macht, wenn es uns mit all seiner Maschinenerotik sagt: "Beim nächsten Ton ist es ... " DIE TÖNE: elektronische Tanzmusik, die ein Lied davon singen kann, daß unser gewünschter Gesprächspartner "temporarily not available" sei. Verbunden zu einem Dancetrack, der ein Märchen von der richtigen Verbindung erzählt. Mit Stimmen, die reden, ohne daß jemand etwas gesagt hat. "ISDN" wird im Rahmen der Wortkomm/Popkomm im Kölner Club "Tingel Tangel" live inszeniert und im WDR 3 übertragen mit Live-Schaltungen ins Eins Live-Programm.
Sprecher:Thomas Kasten
Jochen Brockmann
Liselotte Kuschnitzky
Ernst Ernsthoff
Susanne Schönwiese
Kunibert Gensichen
Harry Kalenberg
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Martin Gretschmann:geboren: 1973
Vita: Martin Gretschmann ("Console"), geboren 1973, seit 1997 auch Bandmitglied bei The Notwist, veröffentlichte 1998 sein zweites Album "rocket in the pocket".
Erstsendung: 19.08.1999
Datenquelle(n): dra
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Titel: Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus. Das Hörspiel
Autor: Andreas Ammer
Console
produziert in: 2008
produziert von: DLF; HR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Vor gut 100 Jahren beendete der freiwillig in den Krieg gezogene Industriellenerbe Ludwig Wittgenstein mit einem Handstreich ein paar Jahrtausende Philosophiegeschichte. Der letzte Satz seines Buches Tractatus logico-philosophicus lautet: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen." Wittgenstein hat sich daran gehalten. Er hat Zeit seines Lebens kein weiteres Buch, sondern das öffentliche Schweigen vorgezogen. Er ist erst Volksschullehrer geworden und hat auch als Professor in Cambridge weiter öffentlich geschwiegen. Von Stille hingegen hat Wittgenstein, der passionierte Klarinettist, nichts gesagt. So bleibt immer noch die Musik, das Medium des Unsagbaren, die in Ammer & Consoles Hörspiel in ihre Rechte tritt, wo angesichts der Wahrheit alle Worte (außer die von Wittgenstein natürlich) schweigen müssen. Andreas Ammer & Console haben in ihrer Hörspielvertonung von Wittgensteins Hauptwerk zur Philosophie Musik gemacht, die sich aus Stimmen erzeugen lässt, ohne Sprache zu sein. Denn: "Alle Philosophie ist 'Sprachkritik'." Die Frage von Ammer & Console, den Klangphilosophen, lautet: Wie klingt es, wenn man schweigen muss? - Oder wie Wittgenstein es ausdrückt: "Wenn sich eine Frage überhaupt stellen läßt, so kann sie auch beantwortet werden." - Aber wie? Lässt sie sich tanzen oder sind die Gewissheiten Wittgensteins, die von dem Wiener Aktionisten und Wittgenstein-Nachfolger Oswald Wiener (Die Verbesserung von Mitteleuropa) vorgetragen werden, dann doch mächtiger? - Wittgenstein selbst hat die Musik in seinem Werk jedenfalls der Sprache an die Seite gestellt: "Die Grammophonplatte, der musikalische Gedanke, die Notenschrift, die Schallwellen, stehen alle in jener abbildenden internen Beziehung zueinander, die zwischen Sprache und Welt besteht." Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico- philosophicus.
Sprecher:Ulrich Matthes
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
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Daten zu Console:vollständiger Name: Martin Gretschmann
geboren: 1973
Vita: Console, geboren 1973 als Martin Gretschmann, Musiker und Soundgenie, lebt und arbeitet bei Weilheim. Neben seiner Arbeit als "Console" ("reset the preset") und zahlreichen Projekten mit anderen Künstlern ist er auch Bandmitglied bei "The Notwist".
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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