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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 36
Kriterien: Autor entspricht 'Werner Cee' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1951
produziert von: RWR-?
Übersetzer: Bettina Obrecht
Inhalt: "Falls ich noch einen letzten Film drehen würde, dann über das Zusammenspiel von Wissenschaft und Terrorismus." (Luis Buñuel) Kurz vor seinem Tod zieht sich Luis Buñuel gemeinsam mit Jean-Claude Carrière zum letzten Mal in sein mexikanisches Lieblingshotel zurück, um an einem Drehbuch zu arbeiten. Enttäuscht stellen beide fest, dass die Bar des Hauses verschwunden ist. Der Film wird nie gedreht. 30 Jahre später konfrontiert der Klangkünstler Werner Cee das apokalyptische Skript mit dem Sound der Karfreitagsprozessionen aus Buñuels Heimatstadt Calanda: "Dieses Trommeln, ein unglaubliches, mächtiges, kosmisches Phänomen, das das kollektive Unterbewusstsein anrührt, lässt den Boden unter den Füßen beben." (Luis Buñuel)

Werner Cee, geboren 1953, arbeitet als Klangkünstler und Komponist. 2010 wurde er mit dem Prix Italia ausgeszeichnet. Zuletzt schrieb e für Deutschlandradio Kultur: "Am Anfang der See" (2008).

Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 22.10.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1978
produziert von: RIAS
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: Die Hardangervidda im südlichen Norwegen ist eine raue, von Gletschern abgeschliffene Hochebene. Hier trainierten die frühen Polarforscher für ihre Expeditionen, hier ermöglichte die Wasserkraft erstmals die Produktion von schwerem Wasser, das für den Bau von Atombomben benötigt wird. Eine von norwegischen Wissenschaftlern errichtete Anlage in Rjukan wurde im Zweiten Weltkrieg heiß umkämpft und zerstört. Dieses Spannungsfeld zwischen urgewaltiger Natur und kurzlebigen menschlichen Eingriffen nutzt Werner Cee für ein akustisches Land-Art-Projekt. Der norwegische Perkussionist Terje Isungset setzt artifizielle Klänge in die Landschaft, bespielt vorgefundene Materialien, kommuniziert mit der vorhandenen Soundscape.
Sprecher:Wolfgang Engels
Rolf Becker
Heinz Schimmelpfennig
Werner Eichhorn
Hans Kemmer
MusikerTerje Isungset (Percussion)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 02.01.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Hans Feind
Eberhard Kranemann
Ralf Haarmann
Inhalt: Zum vierten Mal wurde der Wettbewerb Acustica International des WDR für Audio-Künstler ausgeschrieben. Zusätzlich ausgeschrieben war ein Wettbewerb für bereits produzierte, noch nicht gesendete kurze Hörstücke (bis zu 10 Minuten). Sprache, Musik und Geräusch konnten als kompositorische Elemente eingesetzt werden. Die Stücke sollten jedoch ohne Übersetzung international gesendet werden können.
Sprecher:Hans Feind (Erzähler)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 12.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1961
produziert von: SDR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: "Es seien allein noch die Müllmänner, die in dieser Zeit einen poetischen Gedanken zu verwirklichen vermochten. Nur noch zu ihnen sprachen die Dinge von ihrem Verfall." (Wolfgang Hilbig) Werner Cee schreibt zu seinem Hörspiel: "Den ersten Anstoß für dieses Stück gab Wolfgang Hilbigs Prosatext 'Die Kunde von den Bäumen'; auf der sprachlichen Ebene führen Fragmente dieses Textes durch das Hörstück. Thema ist nicht der reale Müll im Sinne einer Umweltproblematik, sondern Müll als Metapher für die ständige Wandlung der Dinge, ihre Entstehung und ihren Zerfall. Die Textfragmente sind in eine Komposition eingebunden, die ausschließlich konkrete, geräuschhafte Aufnahmen verwendet. Gemeinsam ist diesen Klängen, daß ihr Erzeuger nicht die Absicht verfolgt, ein akustisches Ereignis zu schaffen. Vielmehr sind sie Abfallprodukte unterschiedlich motivierter Tätigkeiten. Aus diesem akustischen Müll, der fast ständig als dicke Schicht über unserem Alltag liegt, entstehen ständig sich wandelnde Klanglandschaften, die weite Assoziationsfelder öffnen. Zusätzlich bringt der Berliner Schlagzeuger Peter Hollinger Schrottobjekte zum Klingen; die Aufnahmen mit ihm entstanden in ausgeräumten Fabrikhallen. Der Londoner Sänger Phil Minton reagiert mit Vokalimprovisationen auf das Geschehen."
Sprecher:Julia Costa (Pamela)
Ernst-Fritz Fürbringer (James)
Edith Heerdegen (Fay)
Charles Wirths (Evan)
Thessy Kuhls (Mary)
Hans Herrmann-Schaufuß (Mr. Enderby)
Käthe Lindenberg (Mrs. Lamb)
Kurt Haars (Inspektor Narracott)
MusikerPeter Hollinger (Schlagzeug) Phil Minton (Singstimme)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 21.04.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: Live-Version "intermedium 1"

Die Hörspielgeschichte ist meist eine Geschichte der einmaligen Inszenierung. Werner Cees "Die Kunde vom Müll", 1999 als Studioproduktion urgesendet, erlebte in veränderter Besetzung 1999 auf der "intermedium 1" in Berlin eine zweite Fassung. "Den ersten Anstoß für dieses Stück gab Wolfgang Hilbigs Prosatext 'Die Kunde von den Bäumen'; auf der sprachlichen Ebene führen Fragmente dieses Textes durch das Hörstück. Thema ist nicht der reale Müll im Sinne einer Umweltproblematik, sondern Müll als Metapher für die ständige Wandlung der Dinge, ihre Entstehung und ihren Zerfall, die Unbeständigkeit von Macht. Die Textfragmente sind in eine Komposition eingebunden, die über Zuspielungen konkrete, geräuschhafte Aufnahmen verwendet. Gemeinsam ist diesen Klängen, dass sie Abfallprodukte sind unterschiedlich motivierter Tätigkeiten. Neben diesem akustischen Müll, aus dem ständig sich wandelnde Klanglandschaften entstehen, agieren live die Sprecher Rainer Domke und Patricia Schäfer mit ihren Texten, bringt der Berliner Schlagzeuger Peter Hollinger Schrottobjekte zum Klingen, reagiert der Londoner Sänger Phil Minton mit Vokalimprovisationen auf das Geschehen. - Die Live-Bedingungen verlangten im Vergleich zur Studioproduktion eine andere Form der textlichen und musikalischen Strukturierung." (Werner Cee)
MusikerPeter Hollinger (Schlagzeug; Schrottobjekte) Phil Minton (Vokalimprovisationen)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 07.06.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1970
produziert von: BR
Laufzeit: 95 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: "Können Sie mir beschreiben, was Sie gerade hören?" Diese Frage stellte Werner Cee gezielt dreizehn Personen, alle erfahren im Hinhören, im Nachdenken über die Klänge. Jede zog sich an einen selbst gewählten Hör-Ort zurück, ausgerüstet mit Kopfbügelmikrophon und Recorder, und zeichnete ihre Gedanken auf. So entstanden die Aufnahmen etwa an 70 Meter hohen Atlantikklippen, in großstädtischen Hinterhäusern, in frostkalten Gartenlauben etc. Doch beim Durchhören der Ergebnisse zeigte sich, dass niemand die eigentliche Frage beantwortet hatte. Jeder Befragte ließ sich von ganz eigenen Erinnerungen treiben oder formulierte seine persönliche Haltung zur Klangwahrnehmung. So zeichnen die Hörprotokolle zwar Bilder von Klanglandschaften, aber gleichzeitig auch Portraits der beteiligten Menschen. In "Die Kunde von den Klängen" sind Auszüge aus dieser sehr umfangreichen Sammlung von Monologen zu hören. Stimmen verweben sich zu vielschichtigen Bedeutungsebenen. Hör-Schauplätze und Orte tauchen auf, um im nächsten Moment wieder zu verschwiden. Klangflächen werden zu Projektionswänden für die Imagination der Hör-Orte. "Wirklicher" Klang, Imagination und Erinnerungen wirken in dieser Klangkomposition untrennbar zusammen.
Sprecher:Hans Quest (Pfarrer)
Ingrid Capelle (Griselda, seine Frau)
Elmar Wepper (Dennis)
Edith Hancke (Mary, Dienstmädchen)
Wolfgang Weiser (Ronald Hawes)
Carin Braun (Virginia Hampton)
Erika von Thellmann (Miss Marple)
Paula Denk (Price Ridley)
Hanne Wieder (Anne Hampton)
Jürgen Goslar (Lawrence Redding)
Alf Tamin (Dr. John Haycock)
Günther Sauer (Inspektor Slack)
Alexander Malachowsky (Jenning, Polizist)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 36
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.03.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2012
produziert von: SRF
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Obricht
Inhalt: Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.
Eine Ars Acustica-Pastorale nach sizilianischen Motiven.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Hier geht es hauptsächlich um das Hinterland der "Insel". Komponiert ist das Hörstück als moderne Pastorale in Form eines Albums von Klangbildern. Die Geräusche wurden – trotz oder auch wegen des aufwändigen Aufnahmeprozesses - in größtmöglicher Schlichtheit gehalten: Daneben werden panoramaartige „Drone“-Musiksequenzen eingearbeitet, gebaut aus Fieldrecordings, die mit der elektroakustischen Ch'in musikalisiert werden, dazu einfache sizilianische Lieder. Ovids Beschreibung der vier Weltzeitalter aus seinen „Metamorphosen“ werden als eine Beschwörungsformel zitiert, als sei sie dieser Landschaft entsprungen. Sein Text gliedert die vier Klangminiaturen in drei Gruppen, schafft eine übergeordnete dramaturgische Verdichtung und lässt Assoziationsräume frei, auch wenn das Stück eine allmähliche Metamorphose vom Idyll bis zur Dystopie durchläuft.
Sprecher:Brian Gill (Sprecher am Klavier)
Prof. Dr. phil. Rosmarie Zeller (Expertin)
Jess Jochimsen (Experte)
MusikerUmberto Leone (Gesang) Patrizia Manuguerra (Gesang) Caroline Junghans (Stimme) Werner Cee
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 05.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2006
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Thomas Heyn
Inhalt: "Die Zeit weht" ist ein Hörstück über Wolken - über das Formlose, Nichtige, Veränderliche und bodenlos Symbolische dieser Himmelserscheinungen, komponiert aus den wehenden Klanggebilden zweier hybrider Instrumente: der E-Chin von Werner Cee und der E-Gitarre von Eivind Aarset.

"Ränder der Musik" ist ein Hörstück über die Poesie des Ungewollten, des Nutzlosen, des Nichtausgedachten und Nichtgemachten. Es besteht aus den Geräuschen von Musikern vor und nach dem Musizieren. Eine Komposition, die die Klänge zeigt wie sie sind: scheinbar zufällig, mühelos. Beide Stücke treten in ein klangpoetisches Zwiegespräch über die Ränder zwischen Form und Auflösung und über die stetige Veränderung im Fortgang der Zeit.
Sprecher:Rolf Becker (Erzähler)
Felix Jueterbock (Oliver)
Frieda Kresse (Jane)
Valentin Tornow (Philip)
Thomas Stecher (Vater)
Kathleen Gaube (Mutter)
Hermann Treusch (Pfarrer Shaffer)
Siegfried Voß (US-Millionär)
Stefan Kaminski (Reporter)
Monika Pietsch (Museumsaufsicht)
Günter Grabbert (Butterstürzer)
Sascha Tschorn (Soldat)
Christian Bayer (Soldat)
Torben Kessler (Soldat)
Nico Ehl (Soldat)
Björn Geske (Soldat)
Aleksander Radenkovic (Soldat)
David Jeker (Soldat)
MusikerEivind Aarset (E-Gitarre; Elektronische Klangerzeugung) Werner Cee (Elektronische Klangerzeugung; Qin)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 01.06.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2012
produziert von: SWR; Sverige Radio
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Ausgangspunkt meines Stückes sind Erlebnisberichte von 'displaced persons'. Ihren Schilderungen wurden einzelne Sätze entnommen, die, ähnlich dem japanischen Haiku, sehr einfach und klar komplexe Welten durchscheinen lassen. Die Textfragmente übersetzte ich in mehrere Sprachen und ließ sie von 'native speakern' vortragen, von Personen, die sich außerhalb ihres Kulturkreises befinden, aber nicht von Verfolgung bedroht sind. Das Prinzip der 'Schein-Authentizität' übertrug ich auf die musikalische Komposition: Isolierte Klangszenen aus meinen für andere Kontexte realisierten Werken mixte ich mit den Texten und folgte dabei bewusst nur meinen Assoziationen, um ihr Warum und Woher zu tilgen. Klangwelt ist Zahlenwelt - und in dieser Klangwelt erfüllt sich nicht die Erwartung, dass eins und eins zwei ergibt. Einzig verbindendes Element im Stück könnte die elektroakustische Ch'in sein. Aber sie ist ebenso 'dis-placed': Es ist ein der chinesischen Ch'in nachempfundenes Instrument, sie ist elektrifiziert." (Werner Cee)
Sprecher:Freddy Wadlung
Stian Westerhuis
Michael Wertmüller
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 20.04.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2000
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Als Ausgangsmaterial für das Hörstück dienen vom Rigaer Kamer-Chor gesungene und im Studio bearbeitete Klangflächen, aus denen vokale Landschaften entstehen. Die Komposition schichtet die Flächen übereinander, es bilden sich Strukturen, Reliefs, Verwerfungen, Risse, Muster. Akustische Lichtwechsel sorgen für plötzliche oder allmähliche Verwandlungen der Klanglandschaften. Die Komposition 'driftet' dabei zwischen Geräusch und Klang, zwischen künstlichem und natürlichem Charakter, zwischen gestalteten und ungestalteten Momenten. Die Flächen lösen sich auf, formieren sich neu, verwandeln sich ständig, einmal deutlich, ein andermal fast unmerklich. Wie im Impressionismus der Malerei erzeugt gerade die Unschärfe, die Auflösung ein umso schärferes, klareres Abbild atmosphärischer Prozesse. Zuweilen verliert auch der Hörer die Kontrolle, die Orientierung: Wo verändert sich das Stück, wo verändert sich nur seine eigene Wahrnehmung, seine Perspektive. 'Drift' bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Chormusik, elektroakustischer Musik und Hörspiel." (Werner Cee)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 27.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Inhalt: Im Jahre 1816, nach dem Ausbruch eines indonesischen Vulkans, verschleierte trockener Nebel den Himmel über weiten Teilen Europas und schirmte die Sonneneinstrahlung ab. Auch literarisch hatte die eingetrübte Atmosphäre Folgen und inspirierte Lord Byron zu seinem berühmten Gedicht 'Darkness'. Heute dienen die Erfahrungen aus diesem 'Jahr ohne Sommer' Vertretern des Geoengineering als Vorbild, wenn sie daran denken, die Atmosphäre mithilfe eines künstlichen Vulkanausbruchs abzukühlen. 'Dry Haze' ist der Soundtrack zu dieser abgeschatteten Welt. »I had a dream, which was not all a dream./The bright sun was extinguish'd, and the stars/Did wander darkling in the eternal space,/Rayless, and pathless, and the icy earth/Swung blind and blackening in the moonless air.« (Lord Byron)
Sprecher:Tino Mewes (Assistent)
Boris Aljinovic (Pilot)
Martin Seifert (Geist des Profits)
Gesine Cukrowski (Ethnologin)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 15.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1967
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: "Bei einer Spanienreise wurde ich zufällig Zeuge einer Karwochenprozession. Die starke Expressivität dieses Rituals, Beschwörung der Vergänglichkeit einerseits,festliche Lebensfreude andererseits, machte einen so starken Eindruck auf mich, daß ich danach immer wieder gezielt solche Prozessionen besuchte und dabei Tonaufnahmen von der ganzen Vielfalt der Klangereignisse machte. In Berichten, in denen Menschen ihr Schicksal in Unruhezeiten schildern, stieß ich auf einzelne, nebenbei formulierte Sätze, die gerade in ihrer scheinbaren Banalität die Tragik des ins Absurde verkehrten Alltags besonders eindringlich vermitteln. Die poetische Kraft dieser Zitate veranlaßte mich dazu, sie zu sammeln. Meine künstlerische Arbeit umfaßt auch Konzerte improvisierter Musik, und so begegneteich Peter Brötzmann. In seinem extrem expressiven Saxophonspiel, das für mich ebenfalls immer wieder schrille Klage und zügellose Lebensenergie verbindet, fand ich ein solistisches Gegenstück zum Massenritual der Karwochenprozessionen.Ich lud Peter Brötzmann ein, im Studio zu improvisieren. Diese drei Elemente bildeten die Grundlinien meiner Komposition. Um die in acht Sprachen übersetzten Textzitate herum entsteht eine bunte Vielfalt von Szenen, deren Bandbreite von der reinen O-Ton-Szene bis zu exakt durchkonstruierten Momenten reicht. Durch die elektroakustische Komposition entstehen Wechselbeziehungen zwischen Lebensäußerungen, die einander räumlich, zeitlich und gesellschaftlich fern sind (Werner Cee).
Sprecher:Günther Sauer (Erzähler)
Horst Michael Neutze (Ogro)
Wolfgang Reichmann (Kengide)
Herbert Fleischmann (Olutu)
Horst Frank (Ibobo)
MusikerPeter Brötzmann (Saxophon; Bassklarinette)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 11.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2000
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Fire and Forget" ist eine militärische Formel aus der modernen Waffentechnologie: Einmal abgefeuert, benötigt die Rakete bzw. Bombe keine weitere Steuerung. Werner Cees Hörstück "Fire and Forget" ist eine Salve von kurzen, extrem verdichteten und dramatisierten Text-Sound-Kompositionen, die in einer akustischen Trümmerlandschaft stehen. Die Texte - Zitate aus Schnittberichten zensierter Horrorfilme, Waffenbeschreibungen, der Lebensgeschichte eines Waffenerfinders und Songtexte von Jimi Hendrix - spricht ein einziger Sprecher, der Puppenspieler Neville Tranter vom Stuffed Puppet Theater, der jedoch jeder Textebene eine eigene Stimme verleiht. Das Ergebnis ist ein surreal überzeichnetes Monolog-Hirngespinst eines Wahnsinnigen oder doch der tägliche "normale" Wahnsinn? Die musikalischen Fragmente der Trümmerlandschaft bestehen aus Rockmusik-Zitaten (E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Live-Elektronik, Elektrische Ch'in, Klavier). So entsteht ein surreal-absurder Liederzyklus im akustischen Niemandsland.
MusikerWerner Cee (Bass) Norbert Grossmann (Klavier) Peter Hollinger (Perkussion) Eivind Aarset (Gitarre)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 02.07.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
Jon Steingrimson
produziert in: 1966
produziert von: SR
Genre: Klangkunst
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Olbricht
Inhalt: Am 8. Juni 1783 brach der isländische Vulkan Laki aus. An diesem Tag öffnete sich eine Spalte mit 130 Kratern, Grundwasser traf auf das aufsteigende Basaltmagma, riesige Explosionen waren die Folge. Jon Steingrimson, Pfarrer aus Sída in Südostisland, war Augenzeuge eines der größten Vulkanausbrüche der Geschichte. Er protokollierte in seinem 1784 erschienenen Text die Ereignisse, als deren Folge etwa ein Fünftel der isländischen Bevölkerung starb. Die meisten Menschen verhungerten, weil die Landwirtschaft brachlag, andere hatten sich mit dem Fleisch von verseuchten Tieren vergiftet. Einzigartig erscheint die Verbindung von wissenschaftlicher Faszination, mitfühlender Beobachtung der gesellschaftlichen Folgen und Steingrimsons Sicherheit, dass alles, was geschieht, höherer Wille sei.

Der Text ist keine Dichtung. Gleichwohl entwickeln die Schilderungen eine archaische Kraft, beschwören Bilder biblische Szenerien, wirken dunkel und eindringlich wie alte Gemälde, finster und gleichzeitig schön, tief durchdrungen vom Glauben an den Fortbestand der Welt.


Im Hörstück antwortet die Komposition dem Text über die Generierung einer Musik der Geräuschwelt »in voller Wucht«. Sie gleicht dem Wetter und Sturmläuten, einem seit dem Mittelalter vor allem in den Alpenländern praktizierten Ritual, mit dem das Kirchengeläut drohendes Unwetter zu bannen sucht. Die Musiker und Sprecher, Meister ihres Fachs, sind hier keine Interpreten einer vorgegebenen Partitur. Sie treten als Solisten und Protagonisten auf, in denen ihr Fach Jazz, Drone, Metal und elektronische Soundcluster sich zu einer Antwort auf die Erfahrung der Katastrophe verbinden - über Sprechen und Singen, E-Guitare, Bass, Drums und der elektrifizierten chinesischen Zitter e'chin.
Sprecher:Klaus Groth
Margot Schönberger
Brigitte Dryander
Willkit Greuèl
Harry Naumann
Traute Rose
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 15.11.2012
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Werner Cee
Übersetzer: Moshe Khan
Bettina Obrecht
Inhalt: Frei nach Motiven aus dem Roman "I fatti delle Fere" von Stefano d’ Arrigo.

N’drja versucht dem Krieg zu entfliehen und nach Sizilien zurückzukehren. Doch die Schrecken begleiten ihn.

Oktober 1943. N’drja ist weit gegangen, über die Berge Kalabriens, entlang der Küste, viele tausend Schritte. Fort vom Krieg, fort aus der Fremde, nach Hause. Die Fähren nach Sizilien sind von den Amerikanern versenkt worden, doch im Landstrich der Feminoten bietet ihm die sirenengleiche Hure Ciccina Circe eine Überfahrt in ihrer Barke an. Die brennende Sonne ist Heimat. Das Meer zwischen zwei Meeren ist Heimat. N’drja erreicht sein Dorf, doch nichts ist mehr wie früher.
"Mein Vater hat mich nicht erkannt, als ich ins Dorf gekommen bin, und meine Mutter ist tot, am Grunde des Meeres. Vater, all diese Geschichten, was erzählst du denn für Geschichten, hör auf, Vater ... "

Diese Überfahrt mit ihren Anklängen an die Begegnung mit Charon, dem Fährmann, der ins Jenseits geleitet, ist Leitmotiv des Stückes. Die Welt gerät im Krieg aus den Fugen, die Menschen verlieren ihre Orientierung zwischen Isolation, Kriegstrauma, Lüge, Vorurteil und Fremdheit.
Das Hörspiel zeichnet das Bild des Südens, in dem sich zahlreiche Facetten des menschlichen Lebens widerspruchsfrei verbinden: Archaischer Mythos mit alltäglicher Banalität, tiefe kulturelle Wurzeln mit derber, wilder Burleske, Göttliches und äußerst Menschliches. Es schafft klare akustische Bilder und Tagträume. Epische Gesänge bieten Orientierung, wobei die Semantik der Narration nicht immer durch Worte, sondern auch in Klang, Musik und Geräusch fortgeführt wird. Die Sprache selbst verliert ihren vertrauten Charakter, ihre Verständlichkeit, reduziert sich auf Geste, Klang. Über die ausufernden sizilianischen Cunto-Improvisationen von Gaspare Balsamo und den Aufnahmen archaisch-expressiver Stimmen der "Devoti" aus Catania wird die literarisch/kunstvolle Sprache wieder in ihrem Ursprungsland "ausgewildert".
Und auch die Musik zerfällt in Materie: Die Musik der Kirchenorgel, eine Instanz der abendländischen Kultur, verliert ihre Struktur, zerfällt in Klangflächen, Geräusche, komplexeTonalität diffundiert in Schwebungen, wird zunehmend dissonant in ihrem fortschreitenden Diminuendo.
MusikerNorbert Grossmann (Kirchenorgel)
ergänzender Hinweis: Field-Recordings: Werner Cee
Ton: Martin Eichberg
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 07.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1989
produziert von: SFB
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Henk Nuwenhoud
Inhalt: Klanglandschaft Venedig

Kaum ein anderer Städtename löst, zumindest in unserem Kulturkreis, so unmittelbar bildliche Assoziationen aus wie Venedig. Doch während sofort Bauwerke und Lichtstimmungen vor dem inneren Auge erscheinen, ist die ganz spezielle Klangwelt der Lagunenstadt für uns kein Begriff. Dabei findet sich in Westeuropa wohl kaum eine zweite Stadt, deren Akustik nicht von Straßenlärm, sondern vom Element Wasser geprägt ist. Wie Inseln tauchen stille oder belebte Plätze aus dieser Wasserwelt auf. Im November, einer Saison ohne Besuchermassen, spürte der Autor dem speziellen, vom Schwanken der Boote bestimmtem Rhythmus der Stadt nach, und ihrem Tempo, das zumindest zu Lande immer "Schritt-Tempo" ist.
Sprecher:Jan Christ
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 06.11.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2011
Laufzeit: 53 Minuten
Komponist: Ludwig van Beethoven
Giacinto Bondioli
Claude Debussy
Gabriel Fauré
Michail Glinka
Jacques Offenbach
Inhalt: Während im 17. und 18. Jahrhundert die Alchemie vom Verlangen nach Gold und somit Macht geprägt war, verkehrte sich die Kunst der Alchemie in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in ihr Gegenteil. Die Utopie der Flower Power, das Stichwort der amerikanischen Hippiebewegung wider den Vietnamkrieg, stand für ein gewaltfreies und sexuell tabuloses Leben, in dem Droge und Musik das Bewusstsein entgrenzen. Mehr als einem der neuen Alchemisten wurde der Glaube an stoffliche, geistige und magische Hilfsmittel, an Gurus und Scharlatane zum Verhängnis. Andere, härter gesottene Männer und Frauen dieser Zeit überlebten als Künstler, Manager und Minister. Allmählich verblassen die Erinnerungen an das Zeitalter der Hippies, auch wenn mittlerweile Jugendliche die Jugend ihrer alternden Eltern als Lifestyle-Zitat wieder auferstehen lassen. Auf der anderen Seite finden sich die damaligen musikalisch-klanglichen Innovationen heute als Presets in japanischen Musikgeräten wieder. Damals jedoch kamen die Utopien von Flower Power- und Hippieleben in der deutschen Provinz ein wenig später an und auch etwas anders. Aber die Lust an Veränderung war vergleichbar. Was ist aber aus all dem heute geworden?
Sprecher:
offen
Uwe Stoffel (Klarinette)
Helmut Menzler (Violoncello)
Thomas Wellen (Klavier)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 14.02.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Manfred Hess
Inhalt: Flower Power, das Stichwort der amerikanischen Hippiebewegung stand für ein gewaltfreies und sexuell tabuloses Leben, in dem Droge und Musik das Bewusstsein entgrenzen. In der deutschen Provinz kommt alles ein wenig später an und auch etwas anders. Die Lust an Veränderung war vergleichbar. Was ist aber aus all dem geworden? Der ehemalige Rockmusiker Werner Cee hatte nach Gießen ein großes Loft zu einer Wiedersehensparty nach über 30 Jahren geladen: Schulkameraden, Künstlerweggefährten, Freunde und Freundinnen. Es wurde bis in die Morgenstunden geredet, gejammt, gefeiert… Mit Einwilligung der Beteiligten wurden alle Reden und Geräusche mitgeschnitten. Das vielstündige Ausgangsmaterial an O-Tönen – Sprache wie Musik – nutzt Werner Cee, um einen elektroakustischen Tripp zu komponieren, der Heute und Gestern ineinander webt.
Sprecher:(nicht bekannt)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 14.02.2007
Datenquelle(n): dra
Webfund
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Obrecht
Inhalt: Eine italienische Fieldrecording-Oper unter Verwendung von Texten aus Goethes "Proserpina" und Ovids "Metamorphosen" sowie Texten von Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Tutto il Teatro des sizilianischen Westens

Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.
Unter Verwendung von Texten von Ovid, Goethes "Proserpina", Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 1: I Misteri di Palermo
Palermo und die Mysterien der Karfreitagsprozession von Trapani finden Ausdruck in einer überbordenden Fülle von Stimmen, Klängen, Musik, Lärm. Gemeinsam mit der uralten Rezitationsform des »Cunto« verbinden sie sich zu einem sehr diesseitigen Klangstrudel, einem Filmsoundtrack ohne Film mit Anklängen an Morricone und Fellini, zusammengehalten von Goethes Monodrama »Proserpina«.
Sprecher:Hubertus von Lerchenfeld
Johanna Falckner
Dirk Meyer
Günter Spörrle
Benjamin Koller
Daniel Bucher
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 31.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2005
produziert von: MDR; RBB; SWR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Stephan König
Inhalt: "Eine Brücke über das Goldene Horn verbindet die beiden historischen Viertel von Istanbul: das alte orientalische Stambul und das siebenhundert Jahre alte, europäisch geprägte Genuesenviertel Galata. Die Galatabrücke wurde zum zentralen Punkt meiner akustischen Begegnung mit Istanbul. Dieser Punkt zwischen den beiden Stadtteilen hat im Lauf einer langen Geschichte ein ständiges Crescendo erlebt. Die Stadt zu beiden Seiten des Goldenen Horns ist gewachsen, Brücken sind entstanden, vergangen, wieder neu errichtet worden, die Bevölkerung hat sich vervielfacht, Geschwindigkeit und Dichte des Verkehrs haben sich erhöht, bis in die Gegenwart hinein, in der die Brücke unter dem Lärm und dem Toben zu bersten droht. Wo die beiden Brückenhälften aufeinander treffen, ist ihre Verbindung unterbrochen, die Konstruktionselemente sind nicht fest miteinander verbunden. Und gerade hier materialisiert sich das konstante Rasen, wird sinnlich wahrnehmbar: Asphalt und Beton beben, Tonnen von Stahl schlagen gegeneinander. Hier scheint sich das Epizentrum zu befinden, das in konzentrischen Kreisen seine Wellen und Erschütte rungen über das Stadtgebiet von Istanbul aussendet. Den einzelnen Kreislinien folgend soll mein Hörspiel den nie zur Ruhe kommenden und fortwährend veränderten Klängen der Stadt nachspüren." (Werner Cee)
Sprecher:Jürgen Holtz (Erzähler)
Horst Bollmann (Pater Brown)
Herbert Fritsch (Flambeau)
Götz Schulte (Detektiv Craven)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 22.05.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Abfragedauer: 0,4003 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553097160
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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