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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: 7 Dances of the Holy Ghost
Autor: Andreas Ammer
Ulrike Haage
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 94 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Heilige werden angesprochen, wie das Radio selbst spricht: "Du geistige Rose - Erhör uns!" Worauf hören aber Jungfrauen? Was strahlt 'Eternal Radio', die Radiostation des Herrn, eigentlich aus? Ist Gott Welle, Teilchen oder Klang? Eine Weile lang sprach er, wenn es nötig wurde, wenigstens noch in Rätseln - via seinen Lautsprecher, den Heiligen Geist. Dieser allerdings redete - wie es in den alten Schriften heißt - vornehmlich in Zungen, mithin reichlich unverständlich und vornehmlich mit anderen Heiligen. Seit Begegnungen mit dem Heiligen Geist immer seltener geworden sind, tritt - wenn Heiliges beschworen werden soll - die Musik in ihr ureigenstes Recht. '7 Dances of the Holy Ghost' ist der Versuch, die heilige Rede mit den Mitteln von Musik, Trommel und Bass (Drum'n'Bass) zu rekonstruieren. Denn wenn heute noch etwas den Planeten im Glauben vereint, dann ist das - jenseits der Live-Konferenzschaltung quer um den Globus - allein der Viervierteltakt. All dies passiert in den '7 Dances of the Holy Ghost'. Erhört uns! - in sieben profanen Gesängen versuchen die Autoren das Heilige aus seinen Restbeständen zu rekonstruieren. Voraus geht eine lauretanische Anrufung "aller" Heiligen. Dann wird neu gehört werden, wie in den heiligen Kontinenten (Italien, Altötting, USA und Südamerika) in Kapellen und Fernsehkanälen gebetet wird. Ammer und Haage schalten zu 'Radio Maria', dem italienischen Gebetskanal oder in brasilianische Hütten, und sie geben ihren Beat dazu. Es gibt Übertragungen aus den kuriosen Kabelkanälen der USA und aus einer Kapelle auf dem römischen Trastevere. In deutsch, englisch, portugiesisch, auf lateinisch oder eben - "in Zungen". Sie erzählen von den endlosen und kuriosen Martern der Heiligen und ihrer immerwährenden Verehrung. Die heilige Maria wird ohne Worte besungen. Sonstige Säulen-Heilige sind: die vielsingende Cecilie (die Heilige der Musik), der oftmals versuchte Antonius, natürlich die nackt gekreuzigte Sklavin Julia und der so grausam von Ureinwohnern gemarterte Gabriel Lallemand.
Sprecher:Christiane von Poelnitz (Anonyma)
Paul Herwig (Wladimir Gelfand)
Katharina Döbler (O-Ton)
Elke Scherstjanoi (O-Ton)
Wolfgang Hörner (O-Ton)
Wolfram Wette (O-Ton)
MusikerSebastian Hess (Violoncello) Robert Sailer (Oboe) Konrad Holzapfel (Singstimme) Markus Lamml (Singstimme) Sascha Vetterlein (Singstimme) Michael Schwabe
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 18.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel: Alle Vögel fliegen hoch, alle Schafe fliegen hoch, alle Engel fliegen hoch
Autor: Leonora Carrington
Ulrike Haage
produziert in: 1996
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: In ihrer Erzählung Die Debütantin schickt die Surrealistin Leonora Carrington eine Hyäne auf einen Ball. Als einzige Tochter in einer wohlhabenden englischen Industriellenfamilie wie im goldenen Käfig aufgewachsen ("Meine Mutter sah ich am Tag nur ein einziges Mal: wenn ich von meiner Gouvernante zum Tee geführt wurde"), mutet bereits Carringtons Kindheit und Jugend wie eine Gartenparty mit Hyänen an: Sie vertreibt sich die Langeweile mit Märchen, Gespensterund Horrorgeschichten und den Erzählungen von Lewis Carroll. Schon als Kind beginnt sie selbst zu malen und zu erfinden. Nachdem sie von ihren Eltern am englischen Hof vorgestellt wurde, beschließt sie: "Ihr habt euren Spaß gehabt, jetzt werde ich den meinen besorgen" und beginnt in London Kunst zu studieren. Durch ihre dreijährige, intensive Liebesbeziehung mit dem erheblich älteren Max Ernst kommt sie in Kontakt mit den Surrealisten im Paris der 30er Jahre. Auf der großen Surrealisten Ausstellung von 1938 ist sie 21jährig mit eigenen Werken vertreten. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs wird sie von Max Ernst getrennt, was bei ihr vorübergehend eine Angstpsychose auslöst, die sie literarisch verarbeitet. Sie geht nach Mexiko, wo sie bis auf wenige Jahre, die sie in New York verbringt, bis zu ihrem Tod 2011 lebt und Gemälde und Skulpturen erschafft, die oft mystische Motive, Tier- Menschgestalten, Fabelwesen, manchmal auch Engel aufweisen. Neben ihrem großen bildnerischen Werk, hinterließ Leonora Carrington auch zahlreiche Erzählungen, Romane, Theaterstücke.

Die Komponistin Ulrike Haage verwebt zwei Erzählungen Der Unscheinbare und Wie man ein Unternehmen gründet mit Motiven aus der Debütantin, englischen Abzählreimen und nonsens-Gedichten von Edward Lear, einem Zeitgenossen von Lewis Carroll, in ein Hörstück.

Ein soundtrack, der Carringtons Welt akustisch wieder erstehen lässt, ein Soundtrack, in dem sich Harmonien und exzessive Atonalität ganz selbstverständlich durchdringen. Rhythmischer Sprech-Gesang, zarte Melodien, vorbeitrudelnde Akkorde, Elektronik, verwandeln die überbordenden short stories in lange songs und treiben die seltsamen Begebenheiten eines magischen Maskenballs und eines utopischen Picknicks vor sich her.

"Das Faszinierende an diesen Geschichten sind ihre erfundenen und doch aus der Wirklichkeit entliehenen und ins Phantastische gesteigerten Dialoge und Kulissen. Wie in ihren Gemälden haben die Menschen tierische Züge, sind die Farben verdreht und wird die Wirklichkeit um mystische Elemente angereichert. Und nur die Werwolfjungen von Anubeth können diese Dokumente fortsetzen, bis der Planet wieder mit Katzen, Bienen, Werwölfen und Ziegen bevölkert ist. Die Protagonisten erklingen mit surrealen Eigenheiten wie einem Vogellachen, sie sind ganz in weiß oder sprechen in halben Sätzen." (Ulrike Haage)
Sprecher:Wilfried Dziallas (Max)
Peter Kaempfe (Fred)
Daten zu Leonora Carrington:geboren: 06.04.1917
gestorben: 25.05.2011
Vita: Leonora Carrington (1917-2011) war Malerin und Schriftstellerin. Zu ihren Werken zählen u.a. "Das Haus der Angst" (1938), "Die ovale Dame" (1939), "Das Hörrohr" (1976), "Das Fest des Lamms" (Drama, 1940) und "Ein Flanellnachthemd" (Drama, 1951). Ulrike Haage ist eine Komponistin, Musikerin und Hörspielmacherin. Zu ihren BR-Hörspielen zählen u.a. "ding fest machen" (2003), "Die Stille hinter den Worten" (2008) und "alles aber anders" (2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 17.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel: alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 1968
produziert von: BR; RB; SWF
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: 12 Miniaturen über Eva Hesse

"Vielleicht stellen Worte die beste Möglichkeit zu kommunizieren dar, aber ich war nicht in der Lage das zu erreichen. Ich habe mehr Praxis im Visuellen. Ich weiß mehr darüber, und ich habe mehr Vertrauen zum Visuellen. Aber ich würde das alles gerne mit Worten erreichen" schrieb Eva Hesse in eines ihrer Tagebücher. Tatsächlich zählt sie heute zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren 1936 in Hamburg, gestorben 1970 in New York: ihr kurzes, intensives Leben ist von so vielen traumatischen Erlebnissen geprägt, das es mehrere Biografien ausfüllen könnte. Im Alter von zwei Jahren wird sie mit ihrer Schwester Helen auf dem Bahnhof Altona von den Eltern getrennt, die Emigration der jüdischen Familie gelingt nur, da die Eltern die Töchter alleine vorschicken und für Monate in einem niederländischen Kinderheim unterbringen. Später wird die Familie in New York wieder vereint. Die Mutter, die ihre eigenen Eltern im Holocaust verliert, kommt mit der neuen Lebenssituation im fremden Land nicht klar und springt von einem Hochhaus, als Eva zehn Jahre alt ist. "Mein Vater war Strafverteidiger und meine Mutter war die schönste Frau der Welt. Sie sah aus wie Ingrid Bergmann, und sie war depressiv" schreibt Eva Hesse später über ihre Familie. Ihr Vater heiratet wieder. Mit der Stiefmutter wird Eva Hesse zeit ihres Lebens nicht warm. Nach der Schule beginnt sie ein Studium der Grafik, wirft dieses aber hin, da es ihr mit zu vielen Normen behaftet scheint. Sie beschließt, Künstlerin zu werden, da es das einzige zu schein scheint, das ihr leicht fällt. Anfang der sechziger Jahre erhält sie wesentliche Impulse durch die Arbeit von Marcel Duchamp. Doch bald verfolgt sie einen eigenständigen künstlerischen Ansatz: "Nicht-Kunst, nicht assoziativ, nicht anthropomorph, nicht geometrisch, nicht Nichts. Alles, aber anders, als Vision von einem ganz anderen Referenzpunkt." Sie wendet sich Objekten und Skulpturen zu, experimentiert mit Stoffen, Latex, Seilen, Polyesterharz, Fiberglas und mit sich zersetzenden Materialien. Sie lebt für ihre Kunst und versucht mithilfe ihrer Kunst am Leben zu bleiben. Als ihr mit 33 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert wird, und sie sich operieren lassen muss, arbeitet sie weiter. 1970 stirbt sie, gerade mal 34 Jahre alt. Ihr Verhältnis zum Schreiben ist trotz ihrer Selbstzweifel ausgeprägt vorhanden. Es erscheint in Form von Notizen, Listen, Stichwortsammlungen, Aufzählungen und nicht zuletzt in Form von Titeln, die sie ihren Werken gibt. Textgrundlage des Hörspiels bildet eine Auswahl unkommentierter Zitate aus ihren Aufzeichnungen und Interviews. Die Produktion folgt den Grundgedanken und der Materialbesessenheit Eva Hesses und transformiert die Sinnlichkeit ihrer Skulpturen und ihrer Materialien unmittelbar ins Akustische.
Sprecher:Lukas Ammann
Horst Sachtleben
Peter Striebeck
Marianne Lochert
Lola Müthel
Ina Peters
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 08.05.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel: Bombsong, durchgestrichen: Untitled
Autor: Thea Dorn
Ulrike Haage
produziert in: 2006
produziert von: BR
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Ulrike Haage
Christian Esch
Christoph Müller
Komponist: Martina Eisenreich
Inhalt: Mitschnitt der Uraufführung vom 6.10.2001 aus dem TAT im Bockenheimer Depot Frankfurt am Main

Der kompositorischen Arbeit liegt bei musikalischen Theater- und Hörstücken meist ein bereits abgeschlossener Text zugrunde. Für "Bombsong, durchgestrichen: Untitled" haben die Autorin Thea Dorn und die Komponistin Ulrike Haage von Beginn an ihre Arbeit aufeinander abgestimmt. Eine junge, wohlhabende Frau träumt sich als Jeanne D'Arc. "Sie will einen städtischen Platz in die Luft jagen und sich selber gleich mit. Die Frau ist allein. Und laut. Mit ihrem Hass auf eine Welt, die im perfekt geschmierten Leerlauf sich täglich schneller dreht, täglich weniger Bedeutung produziert, täglich überflüssiger wird, ihrem Hass auf eine Welt, in der die Privilegierten so friedlich, frei und reich leben, bis sie an Frieden, Freiheit Reichtum erstickt sind. Die Tiraden der Frau beschreiben den Selbsthass eines Menschen, der seine eigene Satt- und Sicherheit nicht mehr ertragen kann, ein Ziel jenseits der eigenen Haut sucht und keines findet. In anderen Zeiten hätte die Frau Johanna geheißen, zum Schwert gegriffen und für die Befreiung ihres Landes gekämpft." (Thea Dorn) "Ein Grenzgang zwischen Hörspiel und öffentlicher Klangerzeugung. Text und Musik finden gleichzeitig statt, werden live erzählt, gesampelt und prozessiert. Eine Mischung aus digitalen und analogen Welten, zwischen intelligenter Elektronik und luftigem akustischen Spiel." (Ulrike Haage) - Nachbemerkung von Ulrike Haage: "Der Text wurde im August 2001 fertig. Die Musik habe ich am 22. September 2001 abgeschlossen. Dazwischen fielen in den USA reale 'Bomben'. Natürlich hat dieses Ereignis meine Musik beeinflusst. Dennoch bleibt der Inhalt des Textes für mich eine Reflexion über Verletzungen und Ängste."
Sprecher:Friedhelm Ptok (Erzähler)
Sylvester Groth (Enrico)
Peter Fricke (Georg Maria Pauen)
Krista Posch (Frau)
MusikerBobo (Singstimme) Ulrike Haage (Klavier) Johanna Varner (Violoncello; elt; Geräusche; Stimme) Bodo Strecke (Sound)
Daten zu Thea Dorn:geboren: 23.07.1970
Vita: Thea Dorn, geboren 1970 bei Frankfurt a. M., Gesangsausbildung u. Philosophiestudium, unterrichtet Philosophie an der FU Berlin. Journalistische und wissenschaftiche Veröffentlichungen. Ihr Krimi-Debüt "Berliner Aufklärung" (1994) wurde mit dem Raymond-Chandler-Preis ausgezeichnet. "Marleni" ist ihre erste Hörspielarbeit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 10.10.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel: Die Stille hinter den Worten
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Jürgen Ecke
Inhalt: "La vérité est personelle." Ein Autor hat sich davongemacht. Ein paar Worte hat er uns hinterlassen, die nur noch in blassen Erinnerungsfragmenten die Räume beleben; Worte, die wie fern vergangene Reflexe einstiger Ideen aufscheinen. Seine Abwesenheit zeichnet eine tönende Spur des Verschwindens, weckt die Erinnerung an eine schemenhafte Präsenz, die nun nicht mehr Sprache ist, sondern bloßer Nachhall der Worte Gedankenspuren, die sich in Tonspuren verwandelt haben. Wir, die Verlassenen, bleiben zurück in dem Raum des vollen, erfüllten Schweigens. Doch zwischen den Geräuschen, den Satzfragmenten und den Tönen muss ES noch zu finden sein: dieses Gewesene, das so gegenwärtig ist. Jeder Ton, jede Silbe, jedes Wort und jeder Name gleicht einer Anrufung, um den Raum des Schweigens mit einer spürbaren Präsenz zu füllen: Schemen des Realen, der Leidenschaft, des Todes. Nichts verschwindet.

"Es entsteht eine pausenintensive Zwiesprache mit sich selber, Sätze treffen auf Worte und verschwinden in der Musik. Die Musik reagiert, erschafft einen wort-losen Raum, den Frei-Raum für eigene Gedanken. Die Stille hinter den Worten wird hörbar. Nichts verschwindet spurlos. Nicht in den Rissen der Welt, nicht im Arkanum des Schweigens." (Ulrike Haage)
MusikerCarlos Bica (Kontrabass) Ulrike Haage (präparierter Flügel; Elektronische Klangerzeugung; O-Töne)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 24.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 17
Titel: Die Toten von Feuerland
Autor: Ulrike Haage
Andreas Ammer
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrike Haage
Andreas Ammer
Komponist: Matthias Kaul
Inhalt: Am 11. Mai 1830 tauschen die Seeleute der „Beagle“, eines später berühmten Forschungsschiffes, mit den Ureinwohnern Feuerlandes nicht nur den üblichen Tand gegen Fische, sondern den jungen  Feuerländer Orundellico vom Stamm der Yamana gegen einen Perlmuttknopf. Aufgrund der Umstände seines „Erwerbs“ bekommt der 15-Jährige den Namen Jemmy Button. Er wird mit drei anderen Patagoniern nach England verschifft. Ein Gutachten kommt zu der Schlussfolgerung: „Er könnte zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft gemacht werden; aber es würde große Sorgfalt erfordern, da sein Eigensinn dabei stören würde.“ Diese tatsächliche  Geschichte erzählt von den Folgen der Entwurzelung. Jemmy Button wurde ein Jahrhundert später zum Vorbild für Michael Endes Kinderbuchfigur Jim Knopf.
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel wurde im Vorfeld auch kurz als "Jemmy Button" angekündigt.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 10.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 17
Titel: ding fest machen - nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrike Haage
Komponist: The Lied
Inhalt: "Meine Emotionen sind meiner Körpergröße nicht angemessen. Deshalb stören sie mich. Deshalb übertrage ich sie", sagte Louise Bourgeois 1999 in einem Interview.

Die Bildhauerin, Jahrgang 1911, erreicht im hohen Alter mit ihrem Werk weltweit große Anerkennung. Seit den achtziger Jahren zählt sie zu den bekanntesten Künstlerinnen der Gegenwart. Wie uralte, über Jahrhunderte verlassene Stätten erinnern ihre Skulpturen und Installationen an die Vergänglichkeit der Dinge, gleichzeitig sind sie vertraut wie ein Traum, der einem wieder in den Sinn kommt. Es gibt kaum ein Material, das die Künstlerin nicht bearbeitet und gleichzeitig bezwungen hat: Brot und Spucke, Federn und Tücher, Stahl und Bronze, Marmor und Stein, Latex, Gips, Holz, Klebstoff. An der Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. Sie stellt in einem großen Monolog Texte der eigenwilligen Bildhauerin zu Werk und Leben vor. Tagebücher und Aufzeichnungen, zahllose Interviews, begleitende Texte zum bildhauerischen Werk, Poeme und Klangtexte von Louise Bourgeois fließen in die Komposition des Hörstücks ein, das sich mit den zentralen Themen ihres Lebens befasst: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigter Emotionen.
Sprecher:Nicole Heesters (Herta)
Karin Anselm (Luise)
Jochen Schroeder (Paul)
Christian Redl (Lindau)
Hans Caninenberg (Diener)
Samy Orfgen (Frau Golinski)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 04.05.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 17
Titel: Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim
Autor: Ulrike Haage
Ulrike Voswinckel
produziert in: 1967
produziert von: HR; BR; SR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: Ein Vorfilm

"Exakte Vision" erzählt die Geschichte einer Legende gewordenen Liebesbeziehung. Helen Hessel ist die Frau zwischen den Schriftstellern Franz Hessel und Henri-Pierre Roché, sie lernte die beiden engen Freunde 1912 in Paris kennen. Helen heiratete Franz 1913, Pierre wurde später ihr Geliebter. Er schrieb einen Roman, François Truffaut machte daraus mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre den berühmten Film "Jules und Jim". München und das oberbayerische Hohenschäftlarn waren die Schauplätze der Affäre in den Jahren 1920/21. Die Liebenden trafen eine Verabredung für ein Tagebuch, in dem Franz, Pierre und Helen die Erlebnisse jeweils in eigenen Worten festhielten. Roché und Franz Hessel dienten ihre Aufzeichnungen als Romanvorlagen. Helen Hessels Schriften blieben Tagebuch, erst 1991 in Französisch erschienen als "Journal d'Helen. Lettres à Henri-Pierre Roché". Jetzt wird ihr Journal ein Hörspiel, ein Vorfilm zu "Jules und Jim", den nur sie gesehen hat: eine exakte Vision. Außerordentlich vielfältig sind die Darstellungsformen ihres Tagebuchs: In lebendiger, fast sprunghafter Abfolge gibt es Zeichnungen, Diagramme, Auflistungen und Dialoge in Englisch, Deutsch und Französisch. Diese Originale werden Spiel- und Soundelemente eines filmischen Szenarios, eingebunden in eine Klavier-Komposition, die Helen Hessels Gedanken verfolgen lässt darüber, wie es hätte sein können, wie es hätte sein sollen und wie es war.
Sprecher:Ernst Jacobi
Otto Preuss
Brigitte Bryander
Lothar Rollauer
MusikerUlrike Haage (Klavier; Schreibmaschine; Elektronische Klangerzeugung)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Ulrike Voswinckel:Vita: Ulrike Voswinckel, geboren in Hamburg, lebt seit 1967 in München. Sie hat ein Studium der Germanistik und Romanistik in Tübingen, Paris und München absolviert. Heute ist sie als Autorin und Filmemacherin tätig. Ulrike Voswinckel hat u.a. Funkfeatures über Literatur, Kunst und Bohème in München 1900-1933 und Exilliteratur (Franziska zu Reventlow, Franz Hessel, Helen Hessel) verfasst.
Erstsendung: 08.03.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 17
Titel: For All My Walking
Autor: Ulrike Haage
Eric Schaefer
produziert in: 2008
produziert von: DLF; HR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Von September bis Dezember 2012 erhielten Ulrike Haage und Eric Schaefer ein Künstlerstipendium des Goethe Institutes Japan. Sie reisten durch Kyoto und das umliegende Japan - und an Orte, die die japanischen Dichter Matsuo Basho und Santoka Taneda in ihren Wander- übungen beschreiben. Diese Orte wirken heute in ihrer Veränderung wie Rissstellen im Gewebe der Zeit. Was Haage und Schaefer hörten, nahmen sie mit dem Mikro auf. Was sie sahen und erfuhren, wandelten sie in Klang. So erzählen sie unter Rückbesinnung auf ihre Tagebücher und Haiku-Dichtungen in abstrakten Lautgemälden und auf knappe poetische Art von ihrer Begegnung mit Japan - und wählten für dieses Musik-Text-Gewebe die Form des Hörspiels.
Sprecher:Ulrich Matthes
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Eric Schaefer:Vita: Eric Schaefer, geboren 1976, lebt als Schlagzeuger und Komponist in Berlin, schreibt Orchester- und Kammermusikwerke.
Hompepage o.ä.: http://ericschaefer.de/
Erstsendung: 01.10.2013
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 17
Titel: Geld
Autor: Gertrude Stein
Ulrike Haage
produziert in: 1948
produziert von: SWF
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Karl Sczuka
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: »Es ist schon sehr komisch mit dem Geld«, schreibt Gertrude Stein in einem von fünf kurzen Texten, die 1936 in der ›Saturday Evening Post‹ erstmals veröffentlicht wurden. »Was die Menschen von den Tieren unterscheidet ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Gefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen ... Aber was kein Tier kann ist zählen, und was kein Tier kennt ist Geld.« In ihrem ureigenen Stil aus rhythmisierter Prosa, Wiederholungen und Satzschleifen reflektiert Stein Aspekte eines aktuellen Themas: »Ist Geld nun Geld oder ist Geld nun nicht Geld?«

Gertrude Steins Texte bilden die Grundlage für eine Sprach- und Sound-Performance der Berliner Musikerin und Klangkünstlerin Ulrike Haage. Auf zwei Flügeln, einer davon mit Münzen und Geldscheinen präpariert, interpretiert sie ihren Soundtrack, der das Thema »Geld« zunächst in Töne verwandelt.

Gertrude Steins Texte stehen im Dialog mit Einwürfen und Kommentaren von Aesop, Carson McCullers, Marcel Mauss und anderen.
Sprecher:Ruth Baldor (Adelheid Henkhus)
Annemarie Rothe (Christine, ihre Tochter)
Hans Goguel (Cornelsen)
Wolfgang Golisch (Heinrich Georg Wedderkopp)
Rainer Geldern (Jochen Bavendam)
Rupert Ritzi (Sekretär)
Hanns Bernhardt (Matrose)
Ernst Sladeck (Das Moor)
Ursula Zache (Erika Blanke, Christines Freundin)
Joachim Schneider (Ausrufer auf dem Jahrmarkt)
Käthe Girnth (Magd)
Irmengard Peller (Krankenschwester)
Robert Fitz (Fifi)
Horst Uhse (Reporter)
Margot Steinel (Klein Minna)
Daten zu Gertrude Stein:geboren: 03.02.1874
gestorben: 27.07.1946
Vita: Gertrude Stein (1874-1946) verließ mit 28 Jahren die USA und ging nach Paris - dort gründete sie einen Salon, der schnell zu einem beliebten Treffpunkt avantgardistischer Künstler wie Picasso und Matisse wurde. Steins Prosastil war wegweisend für ihre Schriftstellerkollegen, zum Beispiel Hemingway oder F.S. Fitzgerald, für die Stein die Bezeichnung "Lost Generation" prägte.

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Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 16.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 17
Titel: Lockbuch
Autor: Ulrike Haage
Nora Gomringer
Annemarie Bostroem
produziert in: 1987
produziert von: SWF
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Patricia Jünger
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Inhalt: Kleine Novelle von der Liebe und dem Verlassen-Werden

In der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance-Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
Sprecher:Nikola Weise (Sprecherin)
Ingold Wildenauer (Sprecher)
Dagobert Koitka (Bassklarinette)
Norbert Brenner (Kontrabaß)
MusikerVokalisten: Christa Diwiak, Christfried Biebrach, NDR Chor Musiker: Ulrike Haage (Flügel), Philipp Scholz (Schlagzeug)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Nora Gomringer:geboren: 1980
Vita: Nora Gomringer (* 1980), Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Und mit Hingabe. Für SRF 2 Kultur schreibt und interpretiert Nora Gomringer regelmässig poetische «Früh-Stücke».
Erstsendung: 01.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 17
Titel: Odysseus 7 - Radio Space Opera
Autor: Andreas Ammer
Frank Martin Einheit
Ulrike Haage
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Frank Martin Einheit
Inhalt: Radio im Weltall - das All im Radio. Live und weltraumumspannend: Auf der Erde schreibt man das Jahr 1997. Seit Jahren schon schwebt die Raumstation `Odysseus 7' ereignislos durch den Weltraum. Ihr zu Ehren wird auf der Erde eine Show veranstaltet, in der nocheinmal die Geschichte der Raumfahrt dramatisiert wird: Während das Piepsen von Sputnik, das Bellen des Weltraumhundes Laika , Gagarins Botschaft an Chruschtschow, Armstrongs 'The eagle has landed'erklingen, rezitieren live im Theater die Sänger den ältesten aller Chöre und erzählen vom Anfang der Dinge. 'Mission time 10 hoch minus 43 Sekunden nach dem Big Bang. Was seitdem geschah."

Die Radio Space Opera `Odysseus 7' spielt halb in der homerischen Antike und halb in der Zukunft; halb live im Theater und halb im wirklichen Weltraum, halb in der Atronomie und halb in der Dichtkunst. Schauplatz und Kontrollzentrum ist das Münchner Theater im Marstall. Dorthin werden per Satellit die Weltraumklänge geschaltet, dort begleiten die Musiker die Gesänge der Kosmonauten. Dort wartet Penelope umsonst auf die Rückkehr ihres Helden Odysseus von seiner Irrfahrt durch das All. Sie wird zur Barbarella, der Nymphe des Weltraums. Zeitgleich dabei: die angeschlossenen Radiosender.

`Odysseus 7' ist die Fortsetzung der Raumfahrt mit poetischen Mitteln. Denn nur die Kosmo- und Astronauten haben die Welt so gesehen, wie sie nicht ist. Deshalb sind sie das letzte Refugium der Poesie und der Stoff für die Oper zur Zeit.

Nach den mehrfach preisgekrönten Hörspielen `Radio Inferno' und `Apocalypse Live' ist dies der dritte Teil der Klassiker-Übertragungen des Münchner Journalisten Andreas Ammer und des `Einstürzende Neubauten'-Musikers FM Einheit. Die letzten beiden Teile entstanden in Zusammenarbeit mit der Musikerin und Komponistin Ulrike Haage.
Sprecher:
offen
Georg: Josef Dahmen
Ruth: Ruth Grossi
Michael: Jochen Meyn
Der Lappe: Joseph Offenbach
Der Berg Pelloreppe: Mathias Wieman
Der Rapa-Fluß: Ida Ehre
Der Adler: Hans Lietzau
Der Bär: Ludwig Linkmann
Tagebuchtext: Marlene Riphahn
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 19.04.1997
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 17
Titel: Pikdame. Aus Pamphleten Nancy Cunards
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 1972
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrike Haage
Übersetzer: Pociao
Inhalt: Das aufrührerische Leben der Nancy Cunard (1896 - 1965) steht im Mittelpunkt dieser jüngsten Radioarbeit von Ulrike Haage. Cunard, geboren in London als Erbin eines Reeders und einer Adligen, liebte Lyrik, Jazz und die Unabhängigkeit. Schon als Kind pflegte sie Umgang mit Andersdenkenden, in ihrer Jugend befreundete sie sich mit Intellektuellen, mit Dadaisten und Surrealisten. Mit 29 Jahren hatte sie bereits drei eigene Gedichtbände veröffentlicht (Outlaws 1921, Sublunary 1923, Parallax 1925). 1930 gründete sie in Paris The Hours Press, einen Handpressen-Verlag für zeitgenössische und experimentelle Dichtkunst. Als erste Verlegerin brachte sie Samuel Becketts frühes Gedicht Whoroscope heraus. Ihre offen gelebte Liebe zu Henry Crowder, einem in Europa spielenden Jazzpianisten aus Alabama, machte sie zum Star der Boheme, in Paris bewundert, in der Londoner High Society aber kritisch beäugt. Mit Crowder als Partner bei Hours Press verlegte sie 1934 Negro Anthology, die weltweit erste und bis heute einzigartige Anthologie afroamerikanischer Literatur, genau in dem Moment, als Bürgerrechte der Schwarzen in Frankreich zum Thema wurden. Beigelegt wurde einigen Exemplaren sogar eine Schellackplatte von Crowders Jazz. Im Spanischen Bürgerkrieg schrieb Nancy Cunard vor Ort als Reporterin antifrankistische und antifaschistische Artikel für den Manchester Guardian und rief mit einem Fragebogen hunderte von Literatur- und Kunstkollegen unter dem bis heute gängigen Aktions-Motto 'Authors takes sides' zur Stellungnahme auf.


Nach ihren Produktionen über Louise Bourgeois und Helen Hessel nimmt Ulrike Haage wieder die Biografie, Texte und Aufzeichnungen einer ungewöhnlichen Frau als Grundlage für eine musikalische Form der Erzählung im Radio. Mit Archivmaterial aus den USA sowie in Deutschland bislang unveröffentlichten dokumentarischen Texten und Gedichten Nancy Cunards reflektiert das Hörspiel ihr bewegtes Leben. Mit von der Partie in den halbfiktionalen Szenen sind zwei intime Freunde Cunards, seit früher Kindheit der irische Schriftsteller George Moore, sowie Norman Douglas, ein britischer Wissenschaftler und Intellektueller. Beide schulten Cunards kritischen Weltblick. Angereichert mit Zitaten von Cunards Weggefährten komponiert Haage das Bild einer Frau, die als Salonrebellin galt, aber auch eine mutige Kämpferin für Freiheit und Gerechtigkeit war.
Sprecher:Brigitte Horney
Kurt Lieck
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 17
Titel: Reise, Toter.
Autor: Durs Grünbein
Ulrike Haage
produziert in: 1966
produziert von: WDR; RB
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: "Erschrockener Hörer, dies ist alles andere als eine Folge bloßer Abgesänge. Denn wie im Märchen will das Fürchten erlernt sein. Eines Tages vielleicht kehrt es als Stimme wieder, als intime Erinnerung, und besänftigt den Mahlstrom der reißenden Zeit" (Grünbein/Haage).

Das Leben dauert einen Nachruf lang, und wenn es gut ging, war es eine Reise. Dieses Motto haben der Lyriker Durs Grünbein und die Musikerin Ulrike Haage für ihre gemeinsame Arbeit gewählt, eine Hörspielkomposition aus lauter bisher unveröffentlichen Miniaturdramen, in denen ungewöhnliche, so komische wie tragische Todesfälle erzählt werden. Geschliffene Epigramme wechseln mit Nachrufen aus einer fernen Gegenwart. Dazwischen sucht eine Stimme nach Halt, indem sie zum Anfang zurückzielt, in die früheste uterine Kindheit.

"Bin gleich zurück", die lapidare Schlusszeile eines Epitaphs spielt mit dem Unbekannten, dem Überraschenden, Paradoxen, das dem Tod anhaftet. Kein Wunder, dass in manchen Kulturen das Gelächter die Trauerklage ersetzt.
Sprecher:
offen
Dieter Borsche (Siegfried Kannt)
Elisabeth Flickenschildt (Mutter)
Hermann Schomberg (Willi Bosch)
Hans Helmut Dickow (Anton Kiesel)
Wolfgang Reichmann (Würstchenverkäufer)
Marlene Riphahn (Laura)
Alois Garg (Bock)
Heinz von Cleve (Ludwig)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 26.01.2001
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 17
Titel: Rete Mirabile - Wundernetz
Autor: Ulrike Haage
Mark Ravenhill
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Ulrike Haage
Dramaturgie: Frank Halbig
Inhalt: Ein Rete mirabile (lateinisch: Wundernetz) ist eine Verzweigung einer Arterie in ein Geflecht aus feinsten Arterien, das sich anschließend nicht zu einer Vene, sondern wiederum zu einer Arterie vereinigt. Bei Fischen dienen Wundernetze als Gegenstrom-Wärmeaustauscher der Thermoregulation.

Seit drei Jahren erschafft das Modellprojekt »Kunst/Natur. Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin« mit Interventionen aus den Sparten Bildende Kunst, Klangkunst und Literatur einen Experimentalraum für die Wechselwirkungen von Kunst, Museumspraxis und Naturforschung. Das kuratorisch von Gaby Hartel initiierte Singspiel bezieht sich inhaltlich wie räumlich auf die Nasssammlung des Hauses. Die Uraufführung fand im Februar 2018 im Naturkundemuseum statt.

»System Erde« beginnt mit der musikalischen Aneignung des Raums Erde durch vier Sänger, einem Marimbaphon, Xylophon, Glockenspiel und Perkussion. Der Museumsraum beginnt »zu sprechen«, erhält sein eigenes Lied. Die anschließende Expedition verbindet den Raum Erde mit der Nasssammlung. Hier nimmt »Rete mirabile« Bezug auf das Wasser als Erinnerungsträger, aus der Tiefe eines anderen Elementes heraus. Das Libretto von Mark Ravenhill spielt mit Auszügen aus der Abhandlung »Vampyroteuthis infernalis« des Medienphilosophen und Kommunikationswissenschaftlers Vilém Flusser über das Welterleben des Vampirtintenfisches, welches er als eines dem menschlichen [Er]Leben radikal entgegengesetztes präsentiert. Die Mikro-Oper bewegt sich zwischen den antipodalen Welten der Fauna und der Homines, zwischen Illusionsraum [Kunstwerk] und Erinnerung [Museum]. Die Nasssammlung wird zum Bühnenbild für die Performance der SängerInnen und Musikerinnen. Mit »Wundernetz« trifft eine künstlerische Fiktion auf die poetische Welt des Museums für Naturkunde. Eine poetische Welt ist der Versuch, im Sinnkontinuum Bezüge zu sehen, die über dasselbige hinaus Bedeutung haben. Bedeutung als Hoffnung, dass in allem, was in uns Spuren hinterlässt, etwas ist, über das wir keine Macht haben. Das wir evozieren, aber nicht beherrschen. Wie würde die Welt aussehen, wenn man sie mit den Augen der Bewohner der Meere sehen würde, des Vampyroteuthis Infernalis, den Flusser einen geborenen Kantianer nennt? Das Geheimnis und das Neue sind miteinander verwandt.

»Wundernetz« entstand im Rahmen von »Kunst/Natur. Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin«, ein Modellprojekt in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes.
Sprecher:
offen
Lee Ruckstuhl (Muetter)
Rosmarie Pfluger (Lotti)
MusikerChristina Andersson (Sopran), Regina Jakobi (Alto) Daniel Steiner (Tenor) Jonas Böhm (Bass) Almut Lustig (Perkussion, Marimbaphon, Vibraphon) Brigitte Haas (Perkussion, Marimbaphon, Vibraphon)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Mark Ravenhill:geboren: 07.06.1966
Vita: Mark Ravenhill, geboren 1967 in Haywards Heath, ist Dramatiker, Regisseur, Chefdramaturg der Londoner Paines Plough Theatre Company. Er hatte einen Welterfolg mit seinem Erstling "Shoppen & Ficken".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
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Treffer 16 von insgesamt 17
Vorige/nächste Ausstrahlung:23.12.2018 um 18:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Seven Dances of the Holy Ghost [7 Dances of the Holy Ghost]
Autor: Andreas Ammer
Ulrike Haage
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Ulrike Haage
Komponist: She She Pop
Felix Kubin
Inhalt: Wo verbirgt sich das „Heilige“? Eine Anhörung der überlieferten Reden und Gesänge auf den weltweiten Gebetskanälen der Radiostationen.
In sieben profanen Gesängen versuchen die Autoren das Heilige aus seinen Restbeständen zu rekonstruieren. Voraus geht eine lauretanische Anrufung „aller“ Heiligen. Ammer und Haage schalten zu „Radio Maria“, dem italienischen Gebetskanal oder in brasilianische Hütten, und sie geben ihren Beat dazu. Es gibt Übertragungen aus den kuriosen Kabelkanälen der USA und aus einer Kapelle auf dem römischen Trastevere. In Deutsch, Englisch, Portugiesisch, auf Lateinisch oder eben – wie sich Gott durch den Heiligen Geist mitteilte: in Zungen.
Erzählt wird von den endlosen und kuriosen Martern der Heiligen und ihrer immerwährenden Verehrung. Die Heilige Maria wird ohne Worte besungen. Sonstige Säulen-Heilige sind: die vielsingende Cecilie (die Heilige der Musik), der oftmals versuchte Antonius, natürlich die nackt gekreuzigte Sklavin Julia und der so grausam von Ureinwohnern gemarterte Gabriel Lallemand. Es ist der Versuch, die Heilige Rede mit den Mitteln der Musik, Trommeln und Bass zu rekonstruieren.
Heilige werden angesprochen, wie das Radio selbst spricht: "Du geistige Rose - Erhör uns!" Worauf hören aber Jungfrauen? Was strahlt 'Eternal Radio', die Radiostation des Herrn, eigentlich aus? Ist Gott Welle, Teilchen oder Klang? Eine Weile lang sprach er, wenn es nötig wurde, wenigstens noch in Rätseln - via seinen Lautsprecher, den Heiligen Geist. Dieser allerdings redete - wie es in den alten Schriften heißt - vornehmlich in Zungen, mithin reichlich unverständlich und vornehmlich mit anderen Heiligen. Seit Begegnungen mit dem Heiligen Geist immer seltener geworden sind, tritt - wenn Heiliges beschworen werden soll - die Musik in ihr ureigenstes Recht. '7 Dances of the Holy Ghost' ist der Versuch, die heilige Rede mit den Mitteln von Musik, Trommel und Bass (Drum'n'Bass) zu rekonstruieren. Denn wenn heute noch etwas den Planeten im Glauben vereint, dann ist das - jenseits der Live-Konferenzschaltung quer um den Globus - allein der Viervierteltakt. All dies passiert in den '7 Dances of the Holy Ghost'. Erhört uns! - in sieben profanen Gesängen versuchen die Autoren das Heilige aus seinen Restbeständen zu rekonstruieren. Voraus geht eine lauretanische Anrufung "aller" Heiligen. Dann wird neu gehört werden, wie in den heiligen Kontinenten (Italien, Altötting, USA und Südamerika) in Kapellen und Fernsehkanälen gebetet wird. Ammer und Haage schalten zu 'Radio Maria', dem italienischen Gebetskanal oder in brasilianische Hütten, und sie geben ihren Beat dazu. Es gibt Übertragungen aus den kuriosen Kabelkanälen der USA und aus einer Kapelle auf dem römischen Trastevere. In deutsch, englisch, portugiesisch, auf lateinisch oder eben - "in Zungen". Sie erzählen von den endlosen und kuriosen Martern der Heiligen und ihrer immerwährenden Verehrung. Die heilige Maria wird ohne Worte besungen. Sonstige Säulen-Heilige sind: die vielsingende Cecilie (die Heilige der Musik), der oftmals versuchte Antonius, natürlich die nackt gekreuzigte Sklavin Julia und der so grausam von Ureinwohnern gemarterte Gabriel Lallemand.
Sprecher:Johanna Freiburg
Claudia Jansen
Felix Kubin
Elisabeth Lucassen
Katharina Oberlik
Berit Stumpf
MusikerSebastian Hess (Violoncello) Robert Sailer (Oboe) Regensburger Domspatzen: Konrad Holzapfel (Singstimme) Markus Lamml (Singstimme) Sascha Vetterlein (Singstimme) Michael Schwabe
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Wilfried Hauer, Susanne Herzig
Regieassistenz: Christiane Klenz
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 18.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 17
Titel: The Moon Tapes
Autor: Stephan Krass
Ulrike Haage
produziert in: 2013
produziert von: SR; RBB
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: alva noto
Inhalt: In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennen-Ohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen. Lange haben die Koalas in ihrem Raumschiff den Gesang der Gestirne erforscht, die Moon-Tapes aufgenommen und in einer Kapsel in Richtung Erde geschickt. Als die Kapsel landet, entsteht ein Augenblick der absoluten Stille. In einem großen Finale feiern die Semantikerin, die Lakonikerin und der Antipode die Ankunft des Gedichts.
Sprecher:Birgit Minichmayr (Anne-Marie Roche)
Alexander Fehling (Michel Nollet)
Paula Beer (Frauenstimme)
Christoph Letkowski (Männerstimme)
Brigitte Grothum (Dame an der Rezeption)
Brigitte Grothum (An- und Absage)
MusikerSWR Vokalensemble
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 12.06.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3390 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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