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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 9
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Titel: Die verlorenen Söhne
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2017
Autor: Robert Schoen
produziert in: 1981
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Robert Schoen
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Vor fast hundert Jahren beginnt Robert Schoens neues Hörspiel Die verlorenen Söhne. Am 9. März 1918 zählt der aus Tizi Ouzu in Algerien stammende Buhamad Azau ben Ali plötzlich bis zehn. Das Dokument dieses Ereignisses – eine Schellackplatte mit der Archivnummer PK 1229 – wird heute im Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin aufbewahrt. Ort der Aufnahme: das so genannte Halbmondlager bei Wünsdorf in der brandenburgischen Heide südlich Berlins.

Versprengte Söhne Mohammeds aus aller Welt sollten hier einer Gehirnwäsche unterzogen werden, um als dschihadistische Agenten einer deutsch-türkischen Waffenbruderschaft den 1. Weltkrieg doch noch zu Gunsten des Deutschen Reiches zu entscheiden.

An den Reglern: Sprachwissenschaftler Wilhelm Doegen, der sich nicht um Sultane und Schicksale kümmert, den der Kriegskaiser nur als Finanzier seiner Vision interessiert: Den Stimmen der Welt im märkischen Sand nachzulauschen, und sie für die Nachwelt auf Walzen zu ritzen und auf Platten zu pressen.

Am 9. März 2015 sitzt der 37-jährige gebürtige Braunschweiger Etzel Mauss visionsermattet in seiner 20m² Wohnung im 11. Pariser Bezirk und schreibt einen Brief:

»Vati! Lieber Vati, ich hoffe, Dir geht es gut. Es tut mir sehr leid, was damals passiert ist. Ich habe einen großen Fehler gemacht ...«

Wenn Herr Mauss den Entwurf seines Briefes vorliest, dann in so genannter Knarrstimme und unter Verwendung regelmäßiger Hesitations-Vokalisationen. Ohnehin ist die Stimme etwas verbraucht, findet Prof. Dr. Bernd Pompino-Marschall beim Abhören der Aufnahmen aus Paris. Der emeritierte Sprachwissenschaftler weiß in seiner geräumigen Berliner Professorenwohnung auch nicht, ob der Brief an den Vater jemals abgeschickt wird – interessiert ihn auch gar nicht. Was hingegen fasziniert, sind die wilden Interjektionen von Etzel Mauss, interessanterweise ingressiv. Aber auch der Mund- und Rachenraum des Wissenschaftlers selbst eignet sich nicht schlecht für speläologische Spekulationen.

Robert Schoen über sein Stück:
das hörspiel lauscht dem kratzen und schmatzen von platten und söhnen
dem platzen, knarren und schnarren verschütteter Seelen
gelegentlich sinkende stimmen auf mittleren höhen
- ohne schleifen!
hochliegend, obwohl der sinn keine hervorhebung zu rechtfertigen scheint.
Laute und leise, zerfasert
– montiert, plötzlich, in einem.
Sprecher:Franz Friedrich (S)
Manfred Lukas-Luderer (H)
Helfried Edlinger (L)
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 05.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 9
Titel: Ein verrauchtes Idyll
Autor: Robert Schoen
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Robert Schoen
Inhalt: So aufregend der Blick des Entomologen auf das vielfältige Treiben eines Ameisenstaates sein mag, so furchterregend ist der Blick auf eine Welt, in der wir, die Menschen, die Ameisen sind. Spielerisch leicht gelingt es Robert Schoen in seinem neuesten Hörspiel, Menschheitsgeschichte mit Naturgeschichte zu konfrontieren. Heute ist es keine Seltenheit mehr, dass Menschen hundert Jahre alt werden. Ein Menschenleben umspannt ein ganzes Jahrhundert – ein ungeheurer Zeitraum. Was bleibt am Ende in den Herzen und Hirnen der Hundertjährigen? Und wie sieht es eigentlich bei den Ameisen aus? Sie können kein Feuer wahrnehmen und setzen ihre Arbeit fort, bis sie bei lebendigem Leibe verbrennen. „Das Hörspiel kreist assoziativ um die Kraftfelder Hoffnung und Verzweiflung – es ist eine Meditation über die Zeit zwischen Perm-Trias-Ereignis und dem nächsten Bier. Ein somnambules Herumirren. Eine Traurigkeit.“ (Robert Schoen)
Sprecher:Maja S. Ratkje
Carsten Nicolai
Elliott Sharp
David Grubbs
Antye Greie
Gudrun Gut
Michaela Melián
Maurice Summen
Zwanie Johnson
Sophie Rois
Sven-Åke Johansson
Helge Schneider
Peter Brötzmann
Andrea Neumann
ergänzender Hinweis: gefördert durch ein Arbeitsstipendium der Film- und Medienstiftung NRW
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 10.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 9
Titel: Ganz klein am Horizont
Autor: Robert Schoen
produziert in: 1967
produziert von: RB
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Hannah und Tom schwemmt die Sehnsucht nach einem gemeinsamen Himmel auf Erden für einen digitalen Wimpernschlag in den selben Chatroom einer Partnervermittlungseite. Alles muss sehr schnell gehen, es warten ja noch so viele andere. Ein kurzer Versuch über Nähe in synthetischen Zeiten.
Sprecher:Angelika Zielcke (Agnes)
Gerd Baltus (Peter)
Clemens Arnold (Bram)
Hans Ehmke (Leo)
Marie-Luise Cardell (Jauka)
Rainer Metze (Luk)
Jutta Wirschaz (Mule)
Ursula Langrock (Sara)
Max du Mesnil (Großvater)
Matthias Fuchs (Aron)
Friedrich Wilhelm Timpe (Michael)
Otto Preuss (Kommissar)
ergänzender Hinweis: ausgestrahlt im Rahmen der Kurzstrecke 4
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 30.07.2012
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 9
Titel: Heidi Heimat
Autor: Robert Schoen
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Johanna Spyris weltberühmter Roman Heidis Lehr- und Wanderjahre erschien erstmals 1880 und wurde im darauffolgenden Jahr fortgesetzt mit dem Band Heidi kann brauchen, was es gelernt hat. Der Roman wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und im 20. Jahrhundert durch zahlreiche Verfilmungen zusätzlich popularisiert. Wie sehr die Figur der Heidi und ihr Heimweh auch im 21. Jahrhundert zum Drama taugt, macht Robert Schoens Versuchsanordnung deutlich, die seinem Hörspiel zugrunde liegt: Anhand einer Heidi-Verfilmung ließ er zahlreiche Asylbewerber und Asylanten Heidis Geschichte nacherzählen. In dieser »oralen Nachschrift« spiegeln sich zugleich die Wünsche und Sehnsüchte der Asylanten selbst und verdeutlichen einen schmerzhaften Heimatverlust. Es entsteht ein präzis orchestriertes Stimmenspiel, das zugleich in charmant gebrochenem Deutsch ein nicht ganz hoffnungsloses Bild einer multiethnischen Gesellschaft aufscheinen lässt.

»So erinnert sich Mariam aus Somalia daran, wie sie kichern musste, als sie zum ersten Mal die deutsche Sprache hörte. Clement aus dem Kongo kann Heidi gut verstehen, wenn sie hinter Fräulein Rottenmeiers Rücken heimlich Brötchen für die Menschen zu Hause stibitzt, und Irina aus Usbekistan ist ganz empört, weil der Arzt im Hause Sesemann nicht früher erkennt, dass Heidi vor lauter Heimweh langsam krank wird. Heimweh, Heimat - Nino, die nicht zurück nach Georgien darf, sagt: 'Eine Wolke hängt an der Spitze des Berges, mein Herz hängt an ihr.< Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, aus Iran, Somalia, Kongo, Togo, Angola, Usbekistan, Palästina, Georgien und Guinea, sehen den Film mit anderen Augen und lassen uns daran teilhaben. Ein akustischer Versuch über das Fremde im scheinbar Vertrauten.« [Robert Schoen]
Sprecher:Dustin Semmelrogge
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 07.04.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 9
Titel: L. E. – Triptychon 3 - Aus dem Leben einer Schwebfliege
Autor: Robert Schoen
produziert in: 1988
produziert von: WDR; SWF; NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Robert Schoen
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Mit Robert Schoens neuer Radioarbeit "Aus dem Leben einer Schwebfliege" gelangt sein L.E.-Triptychon um und mit dem Performer, Schauspieler und bekennenden Musikliebhaber Lorenz Eberle zum Abschluss.

In "Schicksal, Hauptsache Schicksal" (2010), einer völlig neuen und anderen Art literarischer Adaption (Joseph Roths "Legende vom heiligen Trinker"), gelingt Eberle eine lässig-leichte, nahezu traumhafte "Einverleibung" der Rolle des Trinkers und verhilft dem Stück zu einer eindringlichen, intensiven Authentizität. In der trostlosen Welt der "verlorenen Söhne" (2016) taucht er in die Rolle eines von tiefen Schuldgefühlen gegenüber dem Vater geprägten Mannes, dessen verbrauchte Stimme (Hesitationsvokalisationen, wilde Interjektionen, Knarrstimme – interessanterweise ingressiv) einer gnaden-losen phonetischen Analyse unterzogen wird.

Nun, im letzten Stück, gibt sich Eberle als Etzel Andreas Mauss auf den Wogen der Musik verführe- rischen Todessehnsüchten hin. Mit Bruckners "Te Deum" im Ohr und Dosenbier in der Hand die Angst vor dem Tod verlieren, so stellt er sich das vor. Der Freitod nicht als fataler Ausweg, sondern an den Rändern flankiert von Celan, Cioran oder Captain Willard, als letzte Leiden-schaft und Freiheit. Eine pagane Nänie auf ein gesellschaftliches Tabu.

etzel andreas mauss will unbeschwert davongleiten er lässt uns teilhaben an seiner zarten entschöpfung zwanglos sitzt er weltvergessen in seinem pariser zimmer kommt zur ruhe die musik der fährmann das bier sein proviant jetzt hier bei einem friedlichen f-dur der brief an den vater – unbeantwortet die karriere als schauspieler – gescheitert spricht er sein testament in die saiten des alten klaviers trinkt und träumt davon als volucella zonaria unberührt von ideen und gedanken dem horizont entgegenzuschweben.
[Robert Schoen]
Sprecher:Christian Brückner
Brigitte Grothum
Otto Sander
Christian Rode
Regina Lemnitz
Lothar Blumhagen
Joachim Kerzel
Klaus Mehrländer
Arnold Marquis
Friedhelm Ptok
Gerd Duwner
Friederike Tiefenbacher
Tilly Lauenstein
Peter Schlesinger
Manfred Lehmann
Inken Sommer
Karin Buchholz
Ulrich Hass
Thomas Wenske
MusikerAisha Orazbayeva (Violine)
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 21.03.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 9
Titel: Los Bambi!
Autor: Robert Schoen
produziert in: 2003
produziert von: HR
Laufzeit: 3 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Was haben José Albino Hernandez Salazar aus Chiapas, Mexiko, und Rehböcklein Bambi aus dem grünen Wald gemeinsam?
Richtig, sie schlagen sich durchs Unterholz und versuchen der Gefahr auszuweichen.
Bambi vertraut dabei der Hilfe seiner Mutter; José einem Schlepper, der ihn für 1500 Dollar aus der Hoffnungslosigkeit des mexikanischen Südens ins gelobte Land schleust.
Josés Traum: Acht Dollar fünfzig die Stunde in den Waschanlagen und Vorgärten des großen Bruders im Norden.
Hunderttausende von Lateinamerikanern überqueren jedes Jahr illegal die Grenze in die Vereinigten Staaten.
Tausende werden dabei von den Beamten der Border Patrol erwischt, in Busse gepfercht und kurz hinter der Grenze auf mexikanischem Boden wieder freigelassen.
Meistens starten sie dann sofort den nächsten Versuch, weil sie keine Chancen sehen, dort, wo sie herkommen.
Und zu verlieren haben sie sowieso nichts.
Aber nicht nur die Einheiten der us-amerikanischen Border Patrol werfen ein wachsames Auge auf die sogenannten Wet-Backs; auch die Bevölkerung ist auf der Hut - nicht alle. Einige helfen den Flüchtlingen sogar, geben ihnen Wasser, etwas zu essen, ein Bett für die Nacht - Aber die Aufrichtigen, die, die sich an die Buchstaben des Gesetzes halten, die rufen an.
Eine Nummer, die immer bereitliegt.

Robert Schoen war im Sommer 2003 an der Grenze zwischen den USA und Mexiko unterwegs und hat einigen Menschen zugehört, die dort mit, durch und trotz dieser Demarkationslinie zwischen Erster und Dritter Welt leben.

Drei davon kommen gleich zu Wort: Eine Hotelbesitzerin aus Texas, ein Flüchtling aus dem Süden und ein Schlepper aus der Grenzstadt Nuevo Laredo, Mexiko.

Das Stück kontrastiert dieses Material mit einem Hörspiel des Südwestfunks aus den fünfziger Jahren: "Bambi - Die Geschichte eines Rehs" von Felix Salten. Auch hier immer wieder Flucht, Angst und Vetreibung. Manche Dinge ändern sich eben nur sehr langsam. "Los Bambi" wurde im Rahmen der Endausscheidung des Plopp! 2004 an der Berliner Akademie der Künste präsentiert.
Sprecher:Anika Baumann
Michael Kaiser
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 18.04.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 9
Titel: Schicksal, Hauptsache Schicksal
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 2011
Autor: Robert Schoen
produziert in: 1995
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Eine zeitgenössische Adaption von Joseph Roths "Legende vom heiligen Trinker".

Andreas, seit frühester Jugend Fan von Eintracht Braunschweig, kam im Rahmen seiner Promotion vor 20 Jahren nach Paris. Anfangs lief alles gut, doch dann ging ihm das Geld aus. Das Bier ist teuer in Paris und die Abende sind lang. Nach einigen Jahren in mittelmäßigen Brotjobs folgt der Abstieg in die dritte Liga: Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Verlust der Wohnung. Neben der Liebe zur Musik und der durstigen Kehle bleiben Andreas nur ein alter Mantel und die Sehnsucht nach ... ja, wonach eigentlich.

Da schenkt ihm ein Unbekannter in der Kneipe fünftausend Euro. Die Chance zum Neustart, verbunden mit der Auflage, die gleiche Summe nach Ablauf eines Jahres der heiligen Therese von Liseux in der Pariser Kirche Sainte-Marie des Batignolles zu stiften.

Andreas, der mit dem Geld von der Straße wegkommt und ein rauschendes Fest der Freude plant, will es schaffen, und er spürt, dass er die Kraft dazu hat.

In den Monaten nach der Schenkung gewährt uns Andreas einen Einblick in sein auf so wunderbare Weise neues Leben: seine Ausflüge zur Kirche von Batignolles, die immer wieder im Cello, einer Kneipe kurz vor dem Hauptportal, enden; seine durch eine schicksalhafte Begegnung genährten Zweifel, ob er das Geld nicht doch den Scientologen spenden sollte; die gescheiterte Liebe zu Karoline - und immer wieder die Musik.

Joseph Roth, 1939 in Paris im Delirium Tremens gestorben, lässt seine Haupfigur am Ende sanft dahin scheiden. Welchen Weg geht Andreas heute?
Sprecher:Horst Raspe
Joachim Höppner
Rainer Buck
Andreas Neumann
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 15.12.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 9
Titel: Weil irgendetwas das so will
Autor: Robert Schoen
produziert in: 1996
produziert von: NDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Wer Tagebuch schreibt, kennt das Ende der Geschichte nicht, der weiß nicht, welcher von den schreibend in die dahinstürzende Zeit gerammten Pfählen bleiben wird. Was von den Tagebüchern selbst als Ort dieser Geschichten bleibt, das weiß man in Emmendingen im Breisgau, einer Stadt, die sich der »fachgerechten Aufbewahrung privater Lebenszeugnisse aus dem deutschsprachigen Raum« verschrieben hat.

Im Deutschen Tagebucharchiv schlummern Schicksale, Tragödien, Alltäglichkeiten. Der Kampf um Stalingrad und der Kampf mit den Eltern. Die erste Liebe und die erste Mondlandung. Eine Million Seiten. Erlebtes und Erträumtes aus der Perspektive »einfacher Menschen«. Aufzeichnungen derer, die namenlos geblieben sind. Auch Lilly A. aus Nürtingen, Jahrgang 1971, hat einen Teil ihrer Tagebücher dem Archiv vermacht. Sie schreibt, seit sie neun ist. In guten wie in schlechten Zeiten. Seit fast dreißig Jahren. Sie schreibt von Lilly der Verletzlichen und Lilly dem Monster, von Lilly Tausendschön und Lilly Hoffnungslos. Auf der Expedition durch 10.000 Seiten Lilly A. ist ein Stück akustisch inszenierter Wirklichkeit einer schwäbischen Biografie entstanden.
Sprecher:Otto Sander (Werner Berger)
Hans-Peter Hallwachs (David Levin)
Marion Breckwoldt (Rosa Grönwold)
Jens Wawrczeck (Pat)
Ulrike Grote (Silke Wendt)
Joachim Bliese (Erwin Scholz)
Thomas Gerber (Ewald Jansen)
Burghart Klaußner (Hans Rudolf)
Christian Redl (Peters)
Hannes Hellmann (Greven)
George Stilu (Wirt/Securitate)
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 05.12.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 9
Titel: Wie weit ist die Prärie!
Autor: Robert Schoen
produziert in: 2000
produziert von: SRF
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Klangkunst
Inhalt: Eine Radiostunde von und mit Robert Schoen

»Einen wunderschönen guten Abend, verehrtes Radiopublikum, guten Tag oder guten Morgen, herzlich Willkommen Ihr Freunde des schönen Klangs, die Ihr die Ohren spitzt, wenn es wundersam schnurrt und schnirpt, schackert und quirlt, wenn Seltsames aus den Boxen krakeelt, wenn es wetzt und schleift. Dann sitzt Ihr vielleicht mit einem Bourbon am Kamin und habt alle Informationen des Tages, alle Wetterberichte, Staumeldungen, Kommentare, Glossen, Interviews und Analysen brav aufgegessen. Das Worgen und Würgen der Welt wird leiser, es krollt und krolzt nur noch fern, der Moloch Alltag tentakelt schmerbäuchig vor dem Fensterkreuz, draußen jedenfalls Zeit für eine kleine Flucht, für eine kleine Radiostunde.« [Robert Schoen]
Als Scout präsentiert Robert Schoen einige seiner kleinen Hörspiel-, Feature und Klangbasteleien der letzten 15 Jahre. Der Ausritt in den wilden Westen des abseitigen Klangs, der wundersamen Geschichten und Träumereien geht von der texanisch-mexikanischen Grenze über die Demarkationslinie geschundener Herzen zur Schuldenkrise und wieder zurück. Unterwegs hören wir selten vernommene Geräusche, akustische Wagnisse, einige Raritäten und die Geschichte einer verdorbenen Curryboulette. Am Ende treffen wir uns auf einen Glühwein im Geschiebe-mergel eines greisen Gletschers und phantasieren von der Schönheit gewesener Polkappen.
Sprecher:Jana Businger
Andreas Cremonini
Elke Erb
Fritz Hostettler
Richard Levitt
Oskar Pastior
Tobias Pingler
Thomas Schestag
Christian Zehnder
Daten zu Robert Schoen:geboren: 1966
Vita: Robert Schoen wurde 1966 in Berlin geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für die hr2-kultur-Produktion „Schicksal. Hauptsache Schicksal“ erhielt.
Erstsendung: 16.02.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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