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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Peter Waterhouse
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Andreas Fervers
Bearbeitung: Andreas Fervers
Komponist: Andreas Fervers
Inhalt: Dar as-sina'a: ein arabisches Wort für Werkstatt oder auch Fabrik, verwandt unserem Wort Arsenal - Waffenlager. In Venedig gibt es ein riesiges Gebiet, das sich so nennt - Arsenale -, eine ehemalige Schiffswerft, die schon von Dante in der »Göttlichen Komödie« besungen wurde und die noch heute zu wesentlichen Teilen der venezianischen Marine unterstellt ist.

Kaum merklich bezieht sich Peter Waterhouses Gedichtband auf Venedig. Hier steht nicht ein Ort der kulturellen Schätze und Schönheiten im Mittelpunkt oder gar eine der touristischen Sehenswürdigkeiten. Mit seinen kargen Beobachtungen bewegt der Autor sich am Rand der Stadt, dort, wo gearbeitet wird, wo der Alltag stattfindet, in Werkstätten und Industrieanlagen. Sein Thema ist aber auch das Venedig des Handels, das Beziehungen pflegte zu fremden Ländern des Orients. So sind - trotz aller formalen Strenge der Sprache - die Räume weit und offen, die Entfernungen groß in diesem Text: Das Unscheinbare trifft auf Bedeutendes, das Nahe spiegelt sich im Fernen, das Reale steht neben dem Wunderbaren.

Nach 'E 71' (DLR Kultur 2001) und 'Jauntal-Übersetzung' (SWR 2009) ist Andreas Fervers Hörstück »dar as-sina'a« das dritte und letzte einer Trilogie, in der formal sehr ähnliche Gedichtzyklen von Peter Waterhouse als Textgrundlage dienen. Ein weiteres Mal ändert sich die Blickrichtung: Waren es zunächst die Bedrohung von außen und die Schrecken des Balkankrieges in »E71«, dann die Konfrontation mit der hermetischen Rätselhaftigkeit der Idylle in »Jauntal-Übersetzung«, so geht hier der Blick nach außen, richtet sich dabei mal auf das ganz Nahe, quasi vor den Füßen Liegende, mal auf das Entlegene und Ferne.

Im Gegensatz zu beiden vorherigen Stücken ist in »dar as-sina'a« ein realer Ort - Venedig - akustisch präsent, oftmals lokalisierbar im Gebiet des Arsenale, aber auch auf Spielplätzen, Baustellen, an Anlegestellen, in Häfen etc. Die mannigfaltigen Facetten dieses akustisch real-existenten Ortes stellen den Ausgangs- und Orientierungspunkt dar für den Aufbruch in weitere, fiktive und artifizielle Räume - von Sprache, Stimmen, Klängen, Musik. Mit der hörbaren Bindung an das Leben der Stadt hat »dar as-sina'a« eine viel realistischere, lebensnähere Tendenz als die beiden ersten Stücke der Trilogie, der Blick nach außen, auf die Welt, bringt das Gefühl einer Art distanzierter Heiterkeit mit.
Sprecher:Andreas Fervers
Matthias Haase
Olivia Toffolini
Marie Bennemann
Thierry Maier
Yannick Maier
Daten zu Peter Waterhouse:geboren: 1956
Vita: Peter Waterhouse, geboren 1956 in Berlin, lebt in Wien. Er studierte Germanistik und Anglistik in Wien und Los Angeles. Er verfasst Lyrik, Essays, Erzählungen, Theaterstücke, Sachbücher und Romane; daneben übersetzt er aus dem Englischen und Italienischen. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem manuskripte-Preis (1989/1990) dem Erich-Fried-Preis (2007).
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Andreas Fervers
Peter Waterhouse
produziert in: 2002
produziert von: DKultur; Andreas Fervers; Peter Waterhouse 2001 (Auftragsproduk
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Andreas Fervers
Bearbeitung: Andreas Fervers
Komponist: Andreas Fervers
Inhalt: Etüde für große Trommel und drei Sprecher

Die "E 71" ist eine Straße durch zerstörtes Grenzgebiet. Der gleichnamige Gedichtband von Peter Waterhouse ist ein Dokument der Rat- und Sprachlosigkeit angesichts der Verwüstungen, die der Krieg um das lange belagerte Bihac im ehemaligen Jugoslawien angerichtet hat. Der Text ist von Pausen geprägt, die mehr als Worte vom Schrecken sprechen. Andreas Fervers vollzieht diesen spröden Schriftraum musikalisch nach. In seinem Klangraum agieren drei Sprecher und eine große Trommel fragmentarisch, unterbrochen und immer - einzeln. Weder Dialoge noch Kommentare, noch polyphone Strukturen können entstehen, wo menschliches Leben der Vergangenheit angehört.
Sprecher:Bodo Primus
Klara Tomljanovic
Igor Majcen
Daten zu Andreas Fervers:Vita: Andreas Fervers, geboren 1957, ist Komponist und Musiker, er lebt in der Nähe von Freiburg/Breisgau. Er ist Preisträger verschiedener internationaler Kompositionswettbewerbe. Seit 1989 macht er auch Arbeiten für den Rundfunk.
Daten zu Peter Waterhouse:geboren: 1956
Vita: Peter Waterhouse, geboren 1956 in Berlin, lebt in Wien. Er studierte Germanistik und Anglistik in Wien und Los Angeles. Er verfasst Lyrik, Essays, Erzählungen, Theaterstücke, Sachbücher und Romane; daneben übersetzt er aus dem Englischen und Italienischen. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem manuskripte-Preis (1989/1990) dem Erich-Fried-Preis (2007).
Erstsendung: 04.01.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Peter Waterhouse
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Lyrik; Klangkunst
Regie: Andreas Fervers
Bearbeitung: Andreas Fervers
Komponist: Andreas Fervers
Inhalt: Ein Land des Überganges, ein "Schwellenland": Für den Wiener Dichter und Übersetzer Peter Waterhouse ist das südlich von Klagenfurt im Einzugsgebiet von Österreich, Italien und Slowenien gelegene Jauntal in erster Linie eine Landschaft zwischen den Ländern. In den 129 maximal dreizeiligen Gedichten entsteht vor dem inneren Auge des Lesers und Hörers Schritt für Schritt eine ganz eigene, seltsam fremde Welt, in der das Dorf und die Landschaft mit der Sprache verschmelzen. Stetig wächst dabei die Distanz zum Idyll: Dunkelheit, Nacht und Tod werden mit der gleichen Selbstverständlichkeit registriert wie die Details der Natur und des Dorfes. Nicht zuletzt nehmen die sprachliche Klarheit und Strenge diesen Gedichten jeglichen Anflug von Idylle. Es gilt hier in einem ganz fundamentalen Sinn die traditionelle Vorstellung von Dichtung als gebundener Rede: Strophen- und Versform, Anzahl, Klang und Bedeutungstiefe der Silben sind mit einer Präzision ins Werk gesetzt, die sich nur der äußersten Konzentration des Lesens und Hörens erschließt. Die Musik kontrapunktiert die Gedichte mit einer Übertragung in ein paralleles, rein klangliches Geschehen. Doch sie berührt sich mit der Sprache. Sie ist ausschließlich aus den Klängen der Sprachaufnahmen produziert. Auch bei größtmöglicher Entfernung voneinander bleiben beide Dimensionen - quasi versteckt - ganz direkt aufeinander bezogen. Einige kürzere Passagen aus Waterhouse jüngst erschienenem Roman "Krieg und Welt" sind mit in das Hörstück verwoben. Die meisten beziehen sich direkt auf das Jauntal und erhellen das Verständnis für den sehr eigenen Blick des Dichters nicht nur auf diese Landschaft, sondern auf die Welt im allgemeinen.
Sprecher:Bodo Primus
Daten zu Peter Waterhouse:geboren: 1956
Vita: Peter Waterhouse, geboren 1956 in Berlin, lebt in Wien. Er studierte Germanistik und Anglistik in Wien und Los Angeles. Er verfasst Lyrik, Essays, Erzählungen, Theaterstücke, Sachbücher und Romane; daneben übersetzt er aus dem Englischen und Italienischen. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem manuskripte-Preis (1989/1990) dem Erich-Fried-Preis (2007).
Erstsendung: 03.03.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Peter Waterhouse
produziert in: 1994
produziert von: ORF
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Reinhard Handl
Inhalt: Ansatzpunkt ist Diderots Dialog "Rameaus Neffe", worin die Moral seiner Zeit gegeißelt wird. Der "heutige Rameau" bei Peter Waterhouse bringt in einer Zeit ohne moralische Werte diese Kraft nicht mehr auf.
Sprecher:Peter Birkhahn
Peter Matic
Daten zu Peter Waterhouse:geboren: 1956
Vita: Peter Waterhouse, geboren 1956 in Berlin, lebt in Wien. Er studierte Germanistik und Anglistik in Wien und Los Angeles. Er verfasst Lyrik, Essays, Erzählungen, Theaterstücke, Sachbücher und Romane; daneben übersetzt er aus dem Englischen und Italienischen. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem manuskripte-Preis (1989/1990) dem Erich-Fried-Preis (2007).
Erstsendung: 14.07.1994
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Franziska Baumann
Jürg Luchsinger
Daniel Mouthon
Oskar Pastior
Christian Prigent
Petra Ronner
Annette Schmucki
Christian Uetz
Peter Waterhouse
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Franziska Baumann
Inhalt: Schweizer Radio und Fernsehen lud 1999 Gäste des Schweizerischen Tonkünstlerfestes ins Hörspielstudio zu Begegnungen ein - das Motto: «Sprachmusik». Es kamen Musikerinnen und Dichter, die auf unterschiedlichste Weise zusammen kurze Stücke erarbeiteten. In den so entstandenen Miniaturen befinden sich die Texte jenseits der Sprachnorm, passen sich der Musik an, beeinflussen ihre Form, oder übernehmen sogar ihren Part. Dabei überschreiten sie fallweise selbst die Grenze aller Sprache.
Sprecher:Peter Waterhouse
Oskar Pastior
Petra Ronner
Daniel Mouthon
Christian Uetz
Christian Prigent
Daten zu Franziska Baumann:geboren: 09.04.1965
Vita: Franziska Baumann, 1965 in der Schweiz geboren, ist Musikerin und Komponistin. Sie hat sich vor allem durch Raum-Klang-Installationen und die Beschäftigung mit Sensortechniken in der Musik einen Namen gemacht.
Hompepage o.ä.: http://www.franziskabaumann.ch/de/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5836 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555956594
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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