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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Hannelore oder so ein abgelichtetes Leben will verkraftet sein
Autor: Patrick Findeis
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Biografie; Monolog
Regie: Kai Grehn
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Die letzten 15 Monate ihres Lebens verbrachte Hannelore Kohl vorwiegend allein in ihrem Bungalow, in Dunkelheit und Kälte, gefangen in den eigenen vier Wänden aufgrund einer angeblichen Lichtallergie. Sie beging am 5. Juli 2001 Suizid. 1933 in Berlin als Hannelore Renner geboren, endet ihre großbürgerliche Kindheit im Kriegswinter 1944/45. Gemeinsam mit der Mutter und dem Vater, der als einer der Direktoren des Rüstungskonzerns HASAG von der Roten Armee wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird, flieht sie in dessen Heimat in der Pfalz. Die Kriegswirren übersteht sie nur mit schweren Verletzungen an Seele und Leib. 1948 lernt die 15-jährige Schülerin den drei Jahre älteren Helmut Kohl kennen, 1960 heiratet sie ihn und vertritt fortan das klassische Frauenbild: Sie kündigt ihre Arbeit, bringt zwei Söhne zur Welt und kümmert sich, während er Politik macht, allein um Haushalt und Familie. Verbissen hält sie an ihrer Version der Familienidylle und der heilen Welt fest, auch später als Frau des Oppositionsführers und dann als Kanzlergattin. "So ein abgelichtetes Leben will verkraftet sein", hat Hannelore Kohl einmal gesagt. Patrick Findeis nähert sich ihr in einem fiktiven Monolog.
Sprecher:Nikolaos Eleftheriadis
Hüseyin Cirpici
Markus Lerch
Oliver Kraushaar
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 09.03.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 6
Titel: Kein schöner Land
Autor: Patrick Findeis
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Kai Grehn
Inhalt: Der Geruch von kaltem Rauch und Bier - die Wahrhei über die deutsche Provinz: Rottensol ist ausgeblutet. Neben zwei Bauernhöfen gibt es nur den Schützenverein und die spärlich besuchte Wirtschaft »Gambrinus«, die von Angelika und Alfons, dem Flüchtling, geführt wird. Ihr Sohn Uwe träumt davon, dies alles hinter sich zu lassen; er ist Zimmerergeselle und geht auf die Walz, möchte bis nach Afrika. Aber ein vorgetäuschter Hilferuf der Mutter holt ihn frühzeitig zurück nach Rottensol, das nun noch unerträglicher ist: Olaf, der einzige Freund von früher, ist verschwunden, seit die Schlosserei seines Vaters in Flammen aufgegangen ist, und Uwes Jugendliebe Nicki lebt mit dem drogenabhängigen Mirko zusammen. Uwe verbringt nun seine Tage und Nächte mit Mirko in dessen baufälligem Haus - und flüchtet in eine Welt, in die ihm niemand folgen kann.
Sprecher:Ulrich Gebauer (O'Well)
Sylvester Groth (Hunter)
Walter Renneisen (McMoose)
Judith Engel (Das zehnjährige Mädchen)
Angelika Richter (Molly)
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 17.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 6
Vorige/nächste Ausstrahlung:02.06.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Metamorphosen - Aus dem Leben der Maria Sibylla Merian
Autor: Patrick Findeis
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Kai Grehn
Komponist: Rolf Simons
Günther Kasper
Inhalt: Moskitos, Motten, Nachtfalter umkreisen die Öllampe in einem Holzhaus am Rande von Paramaribo, der Hauptstadt Surinams. Es ist April, Regenzeit, im Jahr 1701. Kakerlaken huschen in dunklen Ecken, in die das schwache Licht der Lampe nicht hinreicht, schwüle Hitze und der Geruch von Krankheit füllen den Raum. Maria Sibylla Merian hat Malaria, Gelbfieber, irgendeine der zahllosen Tropenkrankheiten, im Fieberwahn fantasiert sie ihr vergangenes Leben: Hineingeboren in die Zerstörung, die der Dreißigjährige Krieg in weiten Teilen des Deutschen Reichs hinterließ, in Pestjahre, Hungerjahre, Kältejahre, ist ihr Leben immerhin privilegiert: Ihr Vater ist der bekannte Kupferstecher und Verleger Matthäus Merian, ein alter Mann bei ihrer Geburt, der stirbt, als Maria Sibylla drei Jahre alt ist. Bereits ein Jahr später heiratet die streng pietistische Mutter den Blumenmaler Jacob Marrel. Er lehrt das Mädchen das Malen von Stillleben und das Kupferstechen zu einer Zeit, in der Frauen der Zugang zu Kunstakademien und Werkstätten nicht gewährt wird. Mit dreizehn Jahren entdeckt Merian ihre Passion für Raupen und deren Metamorphose zum Sommervogel, dem Schmetterling. Ihre Holzkisten mit gesammelten Raupen und deren Wirtspflanzen, mit Puppen und Kokons, werden Merian bis zu ihrem Tod 1717 begleiten – von ihrer Geburtsstadt Frankfurt aus nach Nürnberg, nach Schloss Walta-State in Friesland, wo die pietistische Sekte der Labadisten ein Neu-Jerusalem errichtet zu haben glaubt, nach Amsterdam. Und schließlich nach Surinam, wohin sie 1700 aufbricht um zu forschen, zu zeichnen, zu malen.

Das Hörspiel folgt Merians Liebe zur Natur, ihrer Weltsicht als Künstlerin und Mystikerin, die im kleinen, unscheinbaren Dasein der Insekten die Größe von Gottes Schöpfung sichtbar zu machen versuchte. Die Metamorphose spielt nicht nur in Merians Werk eine große Rolle, auch ihr Leben unterlag mehreren Wandlungen. Sie war Ehefrau und Mutter, ernährte ihre Familie, veröffentlichte Blumen- und Raupenbücher, stellte Farben her und handelte mit ihnen, gab höheren Töchtern Unterricht im Zeichnen und Malen. Dann, nach fünfzehn Jahren Ehe, verließ sie ihren Mann in Nürnberg und blieb bei der pietistischen Sekte der Labadisten. Und nach fünf Jahren Klosterleben wieder eine Häutung: Sie verließ die Sekte und betrat die Amsterdamer Gesellschaft als geschiedene und selbstbewusste Frau und Künstlerin, die gegen alle Widerstände ihre Reise nach Surinam vorbereitete und durchführte. Das Ergebnis dieser Reise, ihr Buch »Metamorphosis insectorum Surinamensium« hatte großen Einfluss auf Wissenschaft und Kunst und machte Merian berühmt. Die Künstlerin starb am 13.01.1717 im Alter von 69 Jahren in Amsterdam. Man beerdigte sie in einem Armengrab, das heute nicht mehr aufzufinden ist.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Hans)
Thomas Anzenhofer (Stahlmann)
Ralf Schermuly (Vater)
Regine Vergeen (Mutter)
Karlheinz Tafel (Minister/1. Weichei)
Dirk Müller (Bursche/2. Weichei)
Norman Matt (Diener/3. Weichei)
Isabella Archan (Sekretärin/Mädchen)
Sabine Postel (Kommissarin)
Simon Roden (Robert/4. Weichei)
Heinz Baumeister (Clown)
Marius Wurth (Junge)
Verena Wurth (Mädchen)
Isis Krüger (Mama/Fernsehsprecherin)
Stefan Preiß (Papa)
Reinhard Schulat (Reporter Sz.2/Boxreporter)
Ulli Schäfer (Fernsesprecher/Ringrichter)
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 08.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 6
Titel: Schneewalzer
Autor: Patrick Findeis
produziert in: 1953
produziert von: RB
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Kai Grehn
Inhalt: Ein heißer, langanhaltender Sommer lähmt das Leben in Goldshof, als die Nachricht von der Entführung der Unternehmergattin Victoria Schenk ihre Kreise zieht. Die Geldübergabe läuft schief, die Polizei tappt im Dunkeln. Victoria bleibt verschwunden, bis schließlich nach Wochen ihre Leiche entdeckt wird. In der Nachbarschaft beginnen sich Erzählungen über die Vergangenheit des Opfers und ihrer Familie mit Vermutungen und Verleumdungen zu vermischen. Schon bald führen Klaus Schenk und seine Tochter Lena einen Kampf an mehreren Fronten ohne Verbündete. "Schneewalzer" spürt in den Gedanken und Stimmen der Protagonisten einem schleichenden Prozess nach, in dem Opfer von ihrem Umfeld und der Polizei zu Tätern gemacht werden.
Sprecher:Karl Worzel (Rick Martin)
Herbert Steinmetz (Smoke Jordan)
Ellinor Jensen (Amy North)
Gardy Brombacher (Josephine Jordan, Smokes Schwester)
Eberhard von Gagern (Jeff Williams)
Friedrich W. Bauschulte (Silvers)
Heinz Klevenow (Phil Morrison)
Wolfgang Engels (Lee Valentine)
Max Walter Sieg (Lindley Brown)
Susanne Eggers (Evelyn, Browns Sekretärin)
Hans Krüger (Kellner Jack)
Johannes Hönig (Ein Herr)
Werner Bruhns (Der Mixer)
Albert Hörrmann (Arzt)
Adolf Adler (Ramundo)
Otto Osthoff (Lex Miller)
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 09.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 6
Titel: Wölfe, Wölfe!
Autor: Patrick Findeis
produziert in: 1982
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Kai Grehn
Inhalt: Katharina und Jan sind angekommen im neuen Bürgertum. Unter der Woche leben sie mit ihrer kleinen Tochter in einer Eigentumswohnung in Berlin, gehen dort ihren Jobs nach und pflegen nachbarschaftliche Kontakte; Ruhe, Grün und frische Luft genießen sie an den Wochenenden und in den Ferien auf einem alten Drei-Seiten-Hof in Brandenburg, für den sie einen Langzeit-Kredit aufgenommen haben und den sie selbst renovieren. Ihre Tage sind erfüllt mit Arbeit, Haushalt und Kindererziehung – Leben eben, im guten Gefühl einer gesicherten Zukunft. Da scheint Unterstützung derjenigen, deren Existenz bedroht ist, eine Selbstverständlichkeit. Als Sami, der vor vier Jahren aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist, sie um Hilfe bittet, willigen sie ein. Für zwei Wochen sollen sie in ihrer Wohnung seinen Bruder aufnehmen, dem die Abschiebung nach Bulgarien droht. Doch während Gast und Gastgeber noch das Miteinander üben, hat Sami eine neue Bitte, einen neuen Plan. Katharina und Jan könnten ein Leben retten. Doch würden sie damit zugleich alles gefährden, was sie für sich und ihre Tochter so sorgfältig geplant hatten.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Der Bürgermeister)
Gunvor Raffelsberger, Traute Kulenkampf (Zwei Frauenstimmen)
Wolf Oeser, Walter Schreiber, Georg Steinitz (Drei Männerstimmen)
Isolde Stiegler (Frau Wagner)
Peter Trauner-Sabranski (Gendarmeriebeamter Kapper)
Hubert Berger (Kulturgemeinderat Engstlich)
Angelika Welzl (Agnes Leitner)
Robert Casapiccola (Pfarrer)
Eduard Cossovel (Landeshauptmann)
Christa Dangl (Serviererin)
Anton Pointecker (Obmann Reidner)
Georges Kern (Gemeindebediensteter)
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 09.08.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 6
Titel: Zaïre 74
Autor: Patrick Findeis
Regie: Kai Grehn
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Zaïre im September 1974. Der ehemalige Sportredakteur Harry Reschke will seine vermeintlich letzte Chance nutzen und es allen zeigen, nachdem er alles verloren hat: Frau und Kinder, Häuschen im Grünen, den gutbezahlten Job. Vom Kokain ist er weg, die Psychose, die ihn zu den Drogen trieb, ist überstanden. Jetzt will Reschke eine große literarische Reportage raushauen über den Rumble in the Jungle, über das Boxen, über Helden, über Gewinner und Verlierer, über Schwarze und Weiße, über Befreiung und Revolution.

Da macht das Gerücht die Runde, George Foreman habe sich im Sparring einen Cut an der Augenbraue zugezogen – möglicherweise das Ende für den vermeintlich größten Boxkampf aller Zeiten. Doch Diktator Mobutu zahlt über zehn Millionen Dollar, stellt seinen Nationalpalast als Trainingsstätte zur Verfügung. Also wird der Kampf verschoben um sechs Wochen, den Boxern die Ausreise verweigert bis zum neu angesetzten Kampftag. Und Reschke, der im Wahnsinn des diktatorischen Staates zunehmend den Bezug zur Realität verliert, bleibt nichts anderes übrig als ebenso auszuharren.

Entgegen aller Vorhersagen besiegt Ali in den frühen Morgenstunden des 30. Oktobers 1974 Foreman in acht grandiosen Runden durch K.O. und widerlegt die alte Boxerregel »They never come back«. Wenige Wochen nach dem Kampf trifft per Luftpost aus Kinshasa ein Manuskript bei einem großen Verlag ein und landet auf dem Stapel für unverlangte Einsendungen. ZAÏRE 74 – von Harry Reschke.
Daten zu Patrick Findeis:geboren: 1975
Vita: Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Er studierte Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universitat Bonn und ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Fur seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt Findeis 2008 den 3sat- Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, für den SWR schrieb er ihn als Hörspiel um. Zuletzt entstand für den SWR sein Hörspiel »Schneewalzer«.
Erstsendung: 10.06.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,2937 Microsekunden.
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(gestern)  (heute im Radio)  (18.02.2019)  (19.02.2019)  (20.02.2019)  (21.02.2019)  (22.02.2019)  (23.02.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550383177
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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