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Hörspieldatenbank

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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2016
Autor: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
produziert in: 2016
produziert von: HR; DLF
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Hörspiel
Regie: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
Komponist: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
Inhalt: Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen rund um die Uhr die antarktische Unterwasserwelt des Wedellmeers auf. Ein Habitat von dschungelhafter Vielfalt in einer für den Menschen lebensfeindlichen Umgebung.
Unweit des Observatoriums ›Palaoa‹ ist vor 100 Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis Expedition genial gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff ›Endurance‹ wurde vom Packeis zerstört, bevor er überhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff ›Polarstern‹ erneut in die Antarktis auf.
Das Duo Merzouga verbindet die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte, die in lyrisch verdichteten Bildern erzählt wird, mit einer elektro-akustischen Komposition.
„22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Wedellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden ,Chirps‘ der Weddellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrophone an. Hellwach.“
Wir befinden uns in der Antarktis. Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen hier rund um die Uhr die Unterwasserwelt des Weddellmeers auf. Unweit des Observatoriums PALAOA ist vor 100 Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis-Expedition gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff ,Endurance‘ wurde vom Packeis zerstört, bevor er überhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff ,Polarstern‘ erneut in die Antarktis auf. Ausgehend von den Unterwasseraufnahmen verbindet das Duo Merzouga die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte mit einer elektro-akustischen Komposition. Am Übergang von Wasser, Eis und Luft lösen sich die Genregrenzen auf. Es berühren sich Hörspiel und Klangkunst, Geschichte und Gegenwart, Wissenschaft und zeitgenössische Musik. Und die Hörer tauchen ein in die unerhörte Klangwelt unter Wasser, die in der tiefen Finsternis unter dem Eis verborgen ist.

Wir danken der Film- und Medienstiftung NRW und der AG Ozeanische Akustik des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung für den Zugang zum PALAOA Datenarchiv.
Sprecher:Christian Brückner
Jean Paul Baeck
Bruno Winzen
Ulrike Schwab
MusikerTobias Christl (Gesang) Lucas Niggli (Schlagzeug) Janko Hanushevsky (E-Bass) Eva Pöpplein (Elektronik)
ergänzender Hinweis: Unterstützt durch die Filmstiftung NRW und die AG Ozeanische Akustik des Alfred-Wegener-Instituts.
Daten zu Janko Hanushevsky:geboren: 1978
Vita: Janko Hanushevsky, geboren 1978 in Linz, lebt in Köln. Er ist E-Bassist im Bereich frei improvisierter Musik. Seit 2002 bildet er zusammen mit Eva Pöpplein das Duo Merzouga.
Erstsendung: 17.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
Komponist: Merzouga
Janko Hanushevsky
Eva Pöpplein
Inhalt: Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen rund um die Uhr die antarktische Unterwasserwelt des Wedellmeers auf. Ein Habitat von dschungelhafter Vielfalt in einer für den Menschen lebensfeindlichen Umgebung.

Unweit des Observatoriums ›Palaoa‹ ist vor 100 Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis Expedition genial gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff ›Endurance‹ wurde vom Packeis zerstört, bevor er überhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff ›Polarstern‹ erneut in die Antarktis auf.

Das Duo Merzouga verbindet die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte, die in lyrisch verdichteten Bildern erzählt wird, mit einer elektro-akustischen Komposition.


Diese Live-Performance wurde vom Kölner Kongress 2017 gesendet.
Sprecher:Tobias Christl
MusikerLucas Niggli (Schlagzeug) Janko Hanushevsky (E-Bass) Eva Pöpplein (Elektronik)
Daten zu Janko Hanushevsky:geboren: 1978
Vita: Janko Hanushevsky, geboren 1978 in Linz, lebt in Köln. Er ist E-Bassist im Bereich frei improvisierter Musik. Seit 2002 bildet er zusammen mit Eva Pöpplein das Duo Merzouga.
Erstsendung: 11.03.2017
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Merzouga
produziert in: 2013
produziert von: DLF; RBB; NDR
Regie: Janko Hanushevsky
Komponist: Merzouga
Inhalt: Wenn es dunkel ist und draußen die Winterstürme toben, treffen sich die Grönländer und erzählen sich gruselige Qivittoq-Geschichten. »Das Geschichtenerzählen ist der Urausdruck unserer Kultur«, sagt die grönländische Premierministerin Aleqa Hammond. Geschichten, Gesänge, die lebendige Kultur des Erzählens sind womöglich eine der letzten intakten Inuit-Traditionen in der komplexen Lebenswelt der Grönländer. Eine große Geschichtenerzählerin, eine Inuit aus dem Altersheim in Nuuk, erzählt von einer Begegnung mit einem Qivittoq an einem Weihnachtsabend vor langer, langer Zeit. Durch die Sendung spinnt sich eine elektroakustische Komposition aus Feldaufnahmen grönländischer Natur und traditioneller Inuit-Musik, die den Momentaufnahmen aus dem modernen Grönland gegenüberstehen. Die Aufnahmen zu ›Inside-Qivittoq‹ entstanden mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Dänemark und der Filmstiftung NRW.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Merzouga
Nina Hellenkemper
produziert in: 2019
produziert von: DKultur
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Merzouga
Nina Hellenkemper
Komponist: Merzouga
Inhalt: Live vom Kölner Kongress 2019

In diesem Live-Hörspiel verbinden sich Geschichten, Gesänge und Geräusche aus dem ältesten Dorf des neuen Brasilien mit einer opulenten Klangkomposition und einer Live-Musik-Performance. Auch 500 Jahre nachdem Pedro Cabral hier zum ersten Mal brasilianischen Boden betrat, erzählt man sich am Ponto dos Mentirosos, unter dem Lügenbaum, Geschichten. Ein fahrender Sänger zeigt uns den 'Atlas eines Dorfes' und singt vom Fluss, der in zwei Richtungen fließt. Der brasilianische Avantgarde-Musiker Bira Reis ist Instrumentenerfinder. Er hat traditionelle Berimbaus, Kalimbas und Trommeln umgebaut und ein einzigartiges Instrumentarium entwickelt, das ihm erlaubt, afro-brasilianische Rhythmik mit Mikrotonalität und abstraktem Gestus zu verbinden. Für den 'Kölner Kongress' kommt er aus Salvador da Bahia und begegnet dem Pianisten Philip Zoubek mit seinem präparierten Klavier und den Musikern des Duos Merzouga. Field-Recordings der tropischen Natur und Gesänge eines Vollmondfestes der Pataxó treffen auf die experimentellen Klänge zeitgenössischer europäischer und brasilianischer Musik. Ein transatlantisches Experiment, das Zeiten, Genres und Kulturen verschränkt. Eine tropische Radio-Nacht voll vibrierender Energie.
Sprecher:Felix von Manteuffel
Carlos Lobo
Claudia Mischke
MusikerNicola Rubinstein (Visuals) Philip Zoubek Bira Reis Janko Hanushevsky Eva Pöpplein
ergänzender Hinweis: Von diesem Hörspiel gibt es zwei Fassungen:
Ponto dos Mentirosos – Atlas eines Dorfes (Livefassung)
Ponto dos Mentirosos – Atlas eines Dorfes (Studiofassung)
Daten zu Nina Hellenkemper:geboren: 1958
Vita: Nina Hellenkemper, geboren 1958 in Köln, arbeitet dort heute als Hörfunk- und Fernsehautorin. Fünf Jahre lang lebte sie in Brasilien und ist seitdem mit Musikern von "Olodum" befreundet, den Trommlern aus Sao Salvador, die spätestens seit ihrer Einspielung mit Michael Jackson ("They don't care about us") weltberühmt sind.
Erstsendung: 16.03.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:13.04.2019 um 20:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Merzouga
Nina Hellenkemper
produziert in: 2019
produziert von: DKultur
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Merzouga
Nina Hellenkemper
Komponist: Merzouga
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: Vor 500 Jahren ist Pedro Álvarez Cabral an diesem Strand gelandet und hat Brasilien ‚entdeckt‘. Noch immer steht der Lügenbaum, der Ponto dos Mentirosos, am Ufer des Dschungelflusses. Hier erzählen die Menschen sich Geschichten. Wie die von der Meerjungfrau, die nachts aus dem Atlantik stieg. Oder von der Fischerin, deren Haus schon zweimal vom Meer davongetragen wurde. Die Hütte des Medizinmannes stand früher mitten im Urwald, der Mata Atlantica. Der Wald ist verschwunden, der Garten mit den Heilkräutern vertrocknet. Wenn die Sehnsucht nach den Vögeln zu groß wird, nach dem Wald, dann singt Jakama, seine Frau, die Lieder von früher. Das Wissen um die Pflanzen interessiert die Jungen nicht mehr. Aber wenn der Vollmond aus dem Meer auftaucht, tanzen 300 Pataxó ums Feuer.

"Atlas eines Dorfes" verbindet Geschichten, Gesänge und Geräusche aus dem ältesten Dorf des neuen Brasilien mit einer opulenten Klangkomposition und evoziert einen tropischen Ort von dunkler Schönheit.
Sprecher:Felix von Manteuffel
Carlos Lobo
Susanne Barth
Michael Witte
Claudia Mischke
ergänzender Hinweis: Von diesem Hörspiel gibt es zwei Fassungen:
Ponto dos Mentirosos – Atlas eines Dorfes (Livefassung)
Ponto dos Mentirosos – Atlas eines Dorfes (Studiofassung)
Daten zu Nina Hellenkemper:geboren: 1958
Vita: Nina Hellenkemper, geboren 1958 in Köln, arbeitet dort heute als Hörfunk- und Fernsehautorin. Fünf Jahre lang lebte sie in Brasilien und ist seitdem mit Musikern von "Olodum" befreundet, den Trommlern aus Sao Salvador, die spätestens seit ihrer Einspielung mit Michael Jackson ("They don't care about us") weltberühmt sind.
Erstsendung: 13.04.2019
Datenquelle(n):
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,2491 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553095613
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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