• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.650 Einträge, sowie 1.748 Audiopool-Links und 460 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 476 (476/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 5
Kriterien: Autor entspricht 'Martin Mosebach'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Das Wasser in Capri
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Wenn man von einer "aufgewühlten Volksmenge" spricht, vergleicht man die Menschenansammlung mit einem vom Sturm bewegten Meer. Die Menschen sind darin die Wassertropfen und schwappen hin und her, heben sich wie Wellen und Gischt daraus hervor und platschen in das Wasser zurück, um wieder darin aufzugehen. Eine Geschichte, in der das Wasser und die Hoffnungen der Menschen auf das Wasser die Hauptrolle spielen, soll erzählt werden, indem die von ihren Erwartungen erregte Menschenmenge gleichsam zu einer Wassermasse wird. Dem Hörspiel "Das Wasser in Capri" liegt ein authentischer Vorfall zugrunde. In den frühen fünfziger Jahren trat auf der quellen- und brunnenlosen Insel Capri, die mit der wachsenden Touristenschar häufig unter Wassermangel litt, ein Unternehmer auf, der allseits seine Überzeugung kundtat, auf der Insel durch Bohrungen auf eigene Wasserressourcen stoßen zu können. Das "Prinzip Hoffnung" schlug bei seinen Zuhörern alsbald in vollständige Gewissheit um: was so begehrt war, konnte einfach nicht ausbleiben. Der Unternehmer zog mit seiner Familie auf die Insel und begann dort, mit zahlreichen Freunden und Anhängern Hof zu halten. Die örtliche Kaufmannschaft war gern bereit, mit Blick auf die Zukunft die Suche nach dem Wasser großzügig zu kreditieren. Als nach langwierigen Bohrungen aus großer Tiefe schließlich mit Müh und Not eine bitter salzige Flasche Wasser hervorgepumpt werden konnte, nahm der Unternehmer schnell Reißaus. Inzwischen waren die Vorbereitungen schon weit gediehen, das Wasser durch Leitungen vom Festland herbeizuführen. Im Hörspiel tritt der Unternehmer, der Barone, nicht auf. Es sind überhaupt keine Individuen, die sich äußern. Alle Phasen der Hoffnung, der Erwartung, des Misstrauens, des Neides, in die die kollektive Seele der Bevölkerung gerät, drücken sich in rhythmisierten Monologen aus, die in Variationen ähnlicher Formeln sprachlich vorwegnehmen, worum sie kreisen: um rinnendes, tropfendes, sprudelndes, spritzendes Wasser.
Sprecher:Hans Helmut Dickow (Gefangener)
Horst Michael Neutze (Kuru)
Helmut Peine (Politik)
Wolfgang Wahl (Plus-Zwei-Stimme)
Alois Garg (Dichter)
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Titel: Der Schacht
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1983
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: "'Der Schacht' ist eine dramatische Liebesgeschichte unter uralten Menschen. In einer verschwätzten, leidenschaftslosen Umgebung halten zwei Greise in Bosheit und Haß an der Erinnerung ihrer einstigen Liebe fest. Im Souterrain eines Hauses liegen die Zimmer eines neunzigjährigen Geschwisterpaares, Bruder und Schwester, die sich niemals voneinander trennen konnten; an ihrer Verbindung ist die Liebe des Bruders zu der alten Haushälterin gescheitert, die in der darüberliegenden Wohnung arbeitet und ihren einstigen Freund nur noch über den Lichtschacht, der in die Wohnung der beiden Alten herunterführt, erleben kann. Wenn unten geflüstert wird, steht Edith oben am Schacht und versucht das Gewisper aufzufangen. Dieser überaus realen Situation steht eine Form gegenüber, die mit der Sprache der handelnden Figuren gleichsam mathematisch-musikalisch umgeht. Aus Alltagsgeplapper bilden sich Rondos, Duette, Terzette und Quartette, sonatenartige Monologe, gesprochene Arien. Erhitzte Seelenbewegungen werden gezwungen, sich in Rösselsprüngen zu äußern. Die strenge Form will die Sprache aber nicht zum bloßen Spielmaterial herabwürdigen. Im Gegenteil - die banale Phrase wird erst in der formal abstrakten Behandlung durchsichtig und gibt die Erregung, die sie zu verbergen bestrebt ist, preis, wie ein hohes C einer Opernarie den dramatischen Ausdruck verleiht." (Martin Mosebach)
Sprecher:Bernd Wiegmann (Hinnerk)
Sylvia Wempner (Minchen)
Klaus Nowicki (Gerd)
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel: Einen Moment nicht aufgepasst
ARD Radiotatort (Folge 128)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 179 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Der Pharmavertreter Dr. Brandenstein hat „einen Moment nicht aufgepasst“ und verliert noch im Vorzimmer seines missgünstigen Chefs seine Aktentasche mit wichtigen Dokumenten zum neuen Impfstoff der Meyerheim Laboratories. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: ein geschlossener Raum, eine übersichtliche Anzahl Personen, dazu noch alle auf die eine oder andere Weise dem Unternehmen verpflichtet – dennoch ist die Tasche weg. Das ist Kommissar Haas eigentlich auch, – „weg!“ – jedenfalls hat er gerade das Dezernat für Wirtschaftskriminalität verlassen, um es im fortgeschrittenen Berufsalter noch mal mit den richtig schweren Jungs aufzunehmen. „Eigentlich“ heißt nicht „tatsächlich“ und deshalb schiebt der Kommissar seinen Dezernatswechsel noch mal bis zur Lösung dieses vertrackten Rätsels auf. Gelegenheit auch für seine neue Mitarbeiterin Felsenstein, ihren eigenbrötlerischen baldigen Chef kennenzulernen.
Sprecher:Heinz-Theo Branding
Matthias Haase
Viktor Neumann
Wolfgang Forester
Bodo Primus
Thomas Lang
Reinhard Schulat
Gottfried Mehlhorn
Thomas Wenske
Torsten Voges
Alexander von Mokos
Oliver Idem
Daniel Bruehl
Karlheinz Tafel
Josef Meinertzhagen
Lucius Woyt
Gerhard Haag
Aljoscha Sebald
Joachim Król
Katharina Palm
Doris Pleinert
Hendrik Stickan
Raschid Behboudi
Christian Brückner
Horst Bollmann
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:18.02.2019 um 22:00 bei MDR Kultur
18.02.2019 um 22:04 bei RBB
19.02.2019 um 21:05 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud
Titel: Plastik im Apfelgarten
ARD Radiotatort (Folge 131)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Schorsch Kamerun
Thomas Sehl
Inhalt: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobst-wiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fach-werkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Sprecher:Lena Lauzemis
Martin Reinke
Karin Pfammater
Peter Brombacher
Axel Olsen
Sandra Flubacher
Zenzi Huber
Schorsch Kamerun
Franziska Hartmann
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Titel: Rotkäppchen und der Wolf
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 2010
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Märchen
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: 'Rotkäppchen und der Wolf' ist eine Wortoper, ein vielstimmiges, symbolisches Stück Sprachmusik. Ich wollte nach zwei umfangreichen Romanen und während der Vorbereitung eines weiteren Romans einmal etwas schreiben, das geeignet war, einen Rausch zu erzeugen, ein ungehindertes Strömen der Imagination, eine Sprachwollust und ein mit Leidenschaft gemischtes eigentümliches Gelächter. Ich war der genauen Schilderung der Realität satt, ich hatte mich an der Zergliederung der Welt, wie sie mich umgibt, erschöpft. Statt dessen sollte mich nun die Sprache selbst führen, an ihrem Faden tastete ich mich durch den labyrinthischen deutschen Märchenwald. Vorbilder gab es viele, von Calderons Welttheater bis zu Lewis Carrolls 'Alice im Wunderland'; der geneigte und gebildete Leser wird noch mehrentdecken. Aber nicht auf das Eingraben literarischer Fundstücke in den Waldboden kam es mir an, sondern auf einen Akt der Befreiung und der Unbekümmertheit, die das, was die Sprache in ihrer Erinnerung ohnehin enthält, dem eigenen Spiel nutzbar macht. Kein Zweifel, daß 'Rotkäppchen' einer gewissen romantischen Literatur am nächsten steht, die sich eine Mischung der Empfindungen zum Ziel gesetzt hat: eine Ironie, die sich im Raum des Pathos entfaltet, ohne den hohen Ton zu entkräften; lyrischer Gesang, der sich aus Groteske und Pasticcio entwickelt; rhetorischer Glanz, der sich aus der Komik des Absurden nährt. In 'Rotkäppchen' ist vieles hineingeheimnist, und zugleich liegt der Kern dieses Stückes für jeden offen da: das Glück, das mir das Spiel mit einer reichen Sprache bereitet hat. (Martin Mosebach) Frankfurt am Main, lebt nach dem Studium der Rechte seit 1979 als freier Schriftsteller. Er schrieb Romane, Erzählungen, Drehbücher und Aufsätze zur neueren Kunst.
Sprecher:Wolfram Berger (Sammy)
Peter Simonischek (Pastor Bode)
Maria Happel (Frau Pastor)
Moritz Vierboom (Jossel)
Gerti Drassl (Chane)
Johann Adam Oest (Dr. Strösser)
Michael König (Gouverneur)
Jevgenij Sitochin (Polizeileutnant Kujaroff)
Otto Tausig (Berl Weinstein)
Jaschka Lämmert (Lisa)
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.07.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3096 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (20.02.2019)  (21.02.2019)  (22.02.2019)  (23.02.2019)  (24.02.2019)  (25.02.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550580925
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.640.369
Top