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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 17
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Titel: Ami Go Home!
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Ami Go Home!" entstand aus Aufzeichnungen einer Nacht, und zwar der Nacht des 2. auf den 3. April 1973. Als Militärpolizisten der US Army in Westberlin auf einem Parkplatz hinter dem Check Point Charlie am Morgen des 3. April routinemäßig einen abgestellten Militär-Chevrolet untersuchen, finden sie im Kofferraum eine blutige Uniformjacke, in Zeitungspapier gewickelte Fischreste, mehrere Notizzettel mit Treffpunkten bzw. Straßenskizzen aus Ostberlin sowie zwei Tonbandkassetten.

Die erste Kassette ist mit "favourites/music. pers. taste" beschriftet und stellt sich beim späteren Abhören als Zusammenstellung von Schlager/Rock und Jazz-Musik amerikanischen Ursprungs heraus.

Kassette zwei ist unbeschriftet und vom Fabrikat Orwo. Aufzeichnungs-Bruchstücke, Kommentare und Beschreibungen dieser Nacht in schlechter Aufnahmequalität finden sich darauf.

Dem Päckchen beigefügt war eine beglaubigte Abschrift des Inhalts der Kassette beigefügt sowie ebenfalls beglaubigt, deren englische Übersetzung. Beide Schriftstücke sind mit Aktenbemerkungen versehen und lassen eine damals eingeleitete Untersuchung bei der US Army vermuten. Hinweise über Hintergrund und Ergebnisse einer solchen Untersuchung sind nicht bekannt. Nach Abzug der amerikanischen Truppen aus Berlin wurden dem Autor 1993 die Abschrift, die beiden Tonbandkassetten, alle vorgefundenen handschriftlichen Notizen und sogar einige der Zeitungsartikel von einer ehemaligen AFN-Mitarbeiterin (American Forces Network) übergeben. Auf dieses Material stützt sich ein Bericht, der aus ungewöhnlicher Perspektive die nächtliche Flucht eines Mannes von Ost- nach West-Berlin schildert.
Sprecher:Stefan Wilkening
Astrid Meyerfeldt
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 20.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel: Assault/Anschlag. Sonographie eines Ortes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Ich hatte 'nen Traum - 's geht über Menschenwitz zu sagen, was es für ein Traum war. Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich einfallen läßt, diesen Traum auszulegen ... des Menschen Auge hat's nicht gehört, des Menschen Ohr hat's nichtgesehen, des Menschen Hand kann's nicht schmecken, seine Zunge kann's nicht begreifen und sein Herz nicht wiedersagen, was mein Traum war" (Shakespeare, 'Sommernachtstraum'). Sonographie ist die Kunst der Lautsphärenaufzeichnung. Mit Hilfe von Sonogrammen (d.h. der Aufzeichnung und Analyse von Lautereignissen) und/oder anderer Aufzeichnungs-Methoden wird der Versuch einer akustischen Zustandsbeschreibung der Umgebung in Abhängigkeit von Zeit und Ort unternommen. Vergleichbar vielleicht mit dem Vorgang, wenn mittelalterliche Kartographen den höchsten Hügel bestiegen, um die geographische Situation der Gegend zu erfassen oder die Maler in der Renaissance den höchsten Turm, um die perspektivische Tiefe ihrer Bilder zu erweitern.
Sprecher:Achim Buch
Chris Pichler
George Tabori
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 29.11.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel: atlantis tapes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2007
produziert von: DLF; RBB
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: mit Texten von Francis Bacon, Heiner Müller, Joseph Beuys, Donovan und Gerhard Ahrens

»Zwei Männer mit einem Tonbandgerät. Smokey und Dusty. Auf einer weißen Kiste. Vor ihnen eine Seekarte. Auf der Kiste steht in schwarzer Farbe geschrieben: ATLANTIS TAPES. Auf der Seekarte ATLANTIC OCEAN. Die Kiste klemmt. Russland ist aufgelöst in einem Wirbelsturm, Europa eine Zone der Unsicherheit, zerstört ist das große Atlantis, man hungert, und man stirbt - so die beiden.«

Diese Szene ist der Ausgangspunkt von »atlantis tapes«, einem Phantasiestück über zwei deutsche Künstlerikonen des 20. Jahrhunderts: den Schriftsteller und Dramatiker Heiner Müller und den bildenden Künstler Joseph Beuys. Beide haben nicht viel gemeinsam. Oder doch? Getroffen haben sie sich zwar nie, aber entworfen haben sie Utopien, die dem herkömmlichen Land Utopia fremd sind. Sie organisieren eine Reise nach Atlantis - dem Ort aller Orte. Im Gepäck die Reisebeschreibung Bacons von 1626 sowie Tapes mit O-Tönen, Erzählungen, Theorien, Sounds.

Kam es nicht einem Kunststück gleich, dass sich zwei Partisanen der Utopie, nämlich Heiner Müller und Joseph Beuys, niemals begegnet sind? In "atlantis tapes" führen sie diese subversive Parallelaktion - ausgestattet mit Filzhut, Zigarren und Whiskey (und endlich wiedervereinigt) - zum Abschluss.

Es ist ein posthumes Gipfeltreffen nach dem Muster von Totengesprächen, gespeichert auf Magnetbändern.
Sprecher:
offen
Erzähler / 3. Tonbandstimme: Manfred Zapatka
DJ: Ken Jebsen
2. Tonbandstimme: Steffen Schult
Müller / Smokey: Jürgen Holtz
Beuys/Dusty / 1. Tonbandstimme: Bernhard Schütz
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel: Den Kopf hinhalten ...
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Nach Motiven des Drehbuchs "Engel aus Eisen" von Thomas Brasch

Flugzeuge über Berlin, ohrenbetäubend. Gladow geht zurück ins Kinofoyer, die Kasseneinnahme verschwindet in seiner Manteltasche, der Lärm der Rosinenbomber übertönt die Schreie der Kassiererin. Der Wochenschau-Kommentator dankt den amerikanischen Piloten ... 1949 wird der junge Werner Gladow mit seiner Bande festgenommen. Diebstähle, Raubüberfälle, auch Morde gehen auf ihr Konto. Die Urteile vom April 1950: dreimal Todesstrafe durch das Fallbeil, lebenslängliche und mehrjährige Freiheitsstrafen. Die Todesurteile werden im Dezember 1950 in Frankfurt/Oder vollstreckt.
Sprecher:Matthias Walter (Werner Gladow)
Doris Plenert (Lucie Gladow, seine Mutter)
Thomas Thieme (Scharfrichter Völpel)
Christine Schorn (Gertie Völpel, seine Frau)
Astrid Meyerfeldt (Lisa)
Stefan Wilkening (Erzähler)
MusikerMax Raabe (Gesang der "Ballade vom blutigen Bomme" nach einem Text von Christa Reinig)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 27.08.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel: Der Irre und der Blinde - Fragment eines Dialoges
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1997
produziert von: BR; DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Mad Jazz und Blind Mitch; zwei Figuren auf einem Hinterhof. Eine Barrikade aus Mülltonnen, ein verlassener Hundezwinger von Harpers Pet Shop und gegenüber das heruntergekommene Apollo-Kino. Man lauscht sich selbst wie einem perpetuum mobile. Das Rekapitulieren von Geschichten ist sinnlos und zwanghaft geworden. Man spricht über Gefahr, über Auflehnung - aber man ist bestenfalls erschöpft. Wenn Mitch abends im Apollo Filmbüchsen für die Abendvorstellung öffnet, weiß er: der Geruch, der von den Kopien aufsteigt, ist Todesgeruch. Hollywood liegt im Sterben! Alles liegt im Sterben! In diesem absurden Spiel der Austauschbarkeit von Urteil und Vorurteil versucht sich Mitch - um endlich sehen zu lernen - in der Rolle des Blinden. Jazz dagegen glaubt fest daran, daß sein Verstand nicht mehr still steht, wenn er die Rolle des Irren spielt. Teile dieses Hörspiels beruhen auf fragmentarischen Texten, die Anfang der 80er Jahre bei einem längeren Aufenthalt des Autors in Boston/New York entstanden. Weiteres Material kam 10 Jahre später bei einer ursprünglich als Libretto geplanten Arbeit über Leben und Werk des amerikanischen Dichters Ezra Pound hinzu.
Sprecher:Ignaz Kirchner (Jazz, der Irre)
Ulrich Wildgruber (Mitch, der Blinde)
Corinna Harfouch (Smaragda, Nichte von Mitch Mitchel)
Rufus Beck (Harper, Betreiber von Harpers Pet Shop)
Axel Milberg (Adolfo, Leibwächter des Maklers/Ciano)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 20.06.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 17
Titel: Finis Terrae
Autor: Raoul Schrott
Klaus Buhlert
produziert in: 1996
produziert von: BR; ORF
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Im Hörspiel 'Finis terrae' legt Raoul Schrott den Nachlaß des Archäologen Ludwig Höhnel vor, der ursprünglich aus vier Heften bestand, die durch vielfältige Bezugspunkte und Überschneidungen zu einem einzigen Text verknüpft sind.Das erste Heft enthält das von Ludwig Höhnel übersetzte Logbuch des Pytheas von Massalia, der im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung als erster griechischer Navigator und Astronom mit dem Schiff den Norden Europas bereiste und bis nach Thule kam. Im zweiten Heft folgt Höhnel den in Pytheas' Bericht beschriebenen Stationen und berichtet davon in Briefen und Notizen seinem Kollegen Ghjuvan Schiaparelli: in Landschaftsschilderungen, Reflexionen über seine tödliche Krankheit und Andeutungen über die vielfach gebrochenen Liebesbeziehung zu Schiaparelli und seiner Frau Sofia entsteht Höhnels Geschichte "... von einem, der ans Ende der Welt fuhr, um zu sterben". Dem dritten Heft ist die Darstellung von Schiaparellis Rekonstruktion einer antiken Planetenmaschine entnommen, die den Bogen zurück zu den naturwissenschaftlichen Überlegungen des Pytheas von Massalia schlägt. So entstehen fast leitmotivisch sprachliche und klangliche Bilder der langsamen Erstarrung.
Sprecher:Rolf Boysen (Pytheas von Massalia, Navigator)
Ignaz Kirchner (Ludwig Höhnel, Archäologe)
Werner Wölbern (Ghjuvan Schiaparelli, Archäologe)
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 19.07.1996
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 17
Titel: Hölderlin - Geschichte einer Abschiebung
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Regisseur und Komponist Klaus Buhlert hat sich Briefe und Gedichte Hölderlins vorgenommen und in der ihm eigenen Art in unsere Zeit transportiert: Und zwar indem er einen zugewanderten Rapper im "Deutsch-Test für Zuwanderer" Hölderlins Gedichte wählen und in der mündlichen Prüfung zum Vortrag bringen lässt. Kann er so seine Abschiebung verhindern? Briefzitate und Rap-Zeilen vermischen sich in diesem Hörspiel zu einem ganz neuen Bild von Hölderlins Werk und seiner Sprache.

"Hölderlin? Nein, kennt er nicht, ist er auch nicht. Heute ist er Scardanelli, gestern Fürstlicher Biebliedekarius, morgen Killalusimeno. Hölderlin ist ein Sufi der deutschen Literatur, ein Sonderling, närrisch und verlacht, bis hin zum Aufschrei, zum Verglühen, zur Auflösung. Andere schreiben über Mystik, er verkörpert sie: "Nimm mich, wie ich mich gebe, und denke, dass es besser ist zu sterben, weil man lebte, als zu leben, weil man nie gelebt!"

Das könnte auch O-Ton der Sufis im 10. Jahrhundert sein, und klingt 200 Jahre nach Hölderlin zugleich wie eine Fanfare des Rock'n' Roll: "It’s better to burn out than to fade away" - so nämlich singt es Neil Young 1979 in "My My, Hey Hey (Out of the blue)" - und im Abschiedsbrief von Kurt Cobain findet man genau diese Zeile...

In späteren Briefen an seine Mutter nimmt Hölderlin in höchst förmlichen Worten Abstand von seiner Höflichkeit gegenüber ihr und der Welt: "Verehrungswürdige Mutter! Ich habe die Ehre, Ihnen zu bezeugen, dass ich über den von Ihnen empfangenen Brief recht erfreut seyn musste. Ihre vortrefflichen Äußerungen sind mir sehr wohltätig, und die Dankbarkeit, die ich Ihnen schuldig bin, kommt hinzu zu der Bewunderung Ihrer vortrefflichen Gesinnungen."

Berichte aus Hölderlins zweiter Lebenshälfte, einer Zeit der Umnachtung im Tübinger Turm - die gleichwohl noch einige der hellsichtigsten Verse deutscher Sprache hervorgebracht hat, klingen schauderhaft. Selbst Hölderlins Mutter, die ihm und allen gegenüber so durchhaltend steif war, explodieren in den Briefen plötzlich die Gefühle. Trotzdem hat sie Friedrich, ihren Sohn, in den verbliebenen fast vierzig Jahren nicht ein einziges Mal besucht.

Um die fünfzig Gedichte und etwas weniger Briefe dieses Zeitraums sind in offenbar zufälliger Auswahl erhalten. Wie man sie zu lesen hat und wofür sie wohl stehen, war von Anfang bis heute eine offene und stets faszinierende Frage, die meist unabhängig von der Auslegung seiner großen Dichtung diskutiert wurde." (Klaus Buhlert)
Sprecher:Jens Harzer
Bibiana Beglau
Felix Goeser
Uchenna van Capellenveen (Megaloh)
MusikerKlaus Buhlert
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 20.07.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 17
Titel: Hotels - Ein akustisches Tryptichon
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 6.1995
Hörspiel des Jahres: 1995
Autor: Raoul Schrott
Klaus Buhlert
produziert in: 1995
produziert von: BR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Ein akustisches Triptychon

Es liegt etwas Absurdes in der Vorstellung, die Anonymität von Hotelzimmern durch Geschichten beflecken zu wollen. Hin- und hergerissen zwischen Leib und Seele werden Nächte unter verschiedenen Umständen zugebracht, und am Morgen altert nichts schneller zur Bedeutungslosigkeit als Gesicht und Träume des letzten Gastes. Glaubt man dem Zimmermädchen, neutralisiert ein frisches Laken die Geschichte der Matratze zumindest oberflächlich, und die verzinkten Wasserhähne sind kein Eingeständnis, sondern Verrat an einer Zeit, die mit ihren eigenen Dingen dauern will. Gespräche wiederholen sich. Man hat die Wände mit den Schritten ausgemessen, weil Gedanken immer wieder gedacht werden. Bei vorzeitiger Abreise jedoch werden dem Reglement gemäß drei Tage voll berechnet. Also nimmt man den Geruch des Ortes an - so, als hätte man ihn auswendig gelernt. Die Stimme, ihr Klang, bleibt einzigartig. Abgesehen von leichten Verfärbungen durch die Zimmergeometrie, einen Vorhang oder das unvermeidliche Sofa im Hilton. Der Klang der Stimme bleibt. Und das einmalige Geräusch fremder Namen.
Sprecher:Marcus Kalvin (Er)
Juliane Köhler (Sie)
Thomas Holtzmann (Der Alte)
Chris Pichler (Die Museumsführerin)
Roland Bayer (Stimme 1)
Timo Dierkes (Stimme 2/Portier/Kellner)
Jutta Schmuttermaier (Zimmermädchen)
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 31.05.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 17
Titel: Ist es, ist es nicht? / Will It Be A Likeness?
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 6.1996
Hörspiel des Jahres: 1996
Autor: John Berger
Klaus Buhlert
produziert in: 1996
produziert von: HR; Theater am Turm, Frankfurt
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Klaus Buhlert
Juan Munoz
Inhalt: Liveübertragung aus dem Theater am Turm (Frankfurt am Main)

"Phase 2" nennt das Frankfurter TAT (Theater am Turm) ein grenzüberschreitendes Projekt, für das fünf zeitgenössische bildende Künstler ein Sprach/Bewegung/Klang/Licht-Konzept entwickeln. Einer von ihnen ist der Spanier Juan Munoz. Für seinen in Madrid lebenden Freund schrieb der in London geborene, heute in Südfrankreich lebende Schriftsteller und Essayist John Berger den Text "Will It Be A Likeness?", in dem das Radio eine zentrale Rolle spielt. Das akustische Medium Radio - behauptet Berger - ist den sichtbaren Bildern näher, als das optische Medium Fernsehen. "Vor dem Radio sehen wir nichts. Aber die Stille wird hörbar. Und jedes Gemälde hat seine eigene Stille." In einer Gemeinschaftsproduktion des HR-Hörspiels mit dem TAT wird die Premiere am 6. Juni live übertragen. Das Radio nimmt teil am Theater, das Theater nimmt teil am Radio. Der Komponist und Rundfunkregisseur Klaus Buhlert wird das auf der Bühne gewonnene Klangmaterial live neu abmischen, so daß eine Hörspiel-Version entsteht, die sich von der Theater-Aufführung grundlegend unterscheidet. Diese Doppelpremiere ist logische Konsequenz aus dem zugrundeliegenden Text. Es geht John Berger, der sich in der Rolle eines Radiomoderators aus einem Funkstudio mit dem Radiopublikum unterhält, um das Thema Illusion, um Anwesenheit und Abwesenheit. Und es geht um das Zusammenspiel zweier Sprachen, um die englische und deutsche Version des gleichen Textes. Will it be a likeness?
Sprecher:John Berger (Der Radiomoderator)
Bernt Hahn (Der Dolmetscher)
Mel Kutbay (Der Geräuschemacher)
Daten zu John Berger:geboren: 05.11.1926
gestorben: 02.01.2017
Vita: John Berger, geboren 1926 in England, arbeitete zunächst als Maler und Kunstkritiker, wandte sich dann aber auch der Literatur zu. Sein erster Roman trug ihm den Ruf ein, Kommunist zu sein, weshalb sein Verlag das Buch nach einem Monat vom Markt nahm. Er verließ England und lebt seit Anfang der 70er Jahre in den französischen Alpen. 1972 erhielt er den renommierten "Booker Prize". Das Preisgeld übereignete er den Black Panthers als Protest gegen die Ausbeutung der Karibikstaaten, von der die Preis stiftende Handelsgesellschaft Booker McConnell profitiert hatte. Er schrieb die Romane "G" und "To The Wedding", deutsch: "Auf dem Weg zur Hochzeit", und das Hörspiel "Will It Be A Likeness".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 06.06.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 17
Titel: Ladies' Voices
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2000
produziert von: DKultur; NDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Hörstück von Klaus Buhlert nach Gertrude Stein

Zwei Ladies, die "pelzige" Miss Furr & die "dünnhäutige" Miss Skeene treffen sich, sind glücklich und leben zusammen, obwohl Mister Furr ein sehr angenehmer Mann ist. Miss Furr & Miss Skeene beschließen, ihre Stimmen zu kultivieren und fröhlich zu sein dann - gay every day ... Sie kultivieren ihre Stimme in der Küche. Sie versuchen ihre Stimmen im Bett zu kultivieren. Miss Furr & Miss Skeene könnten aber auch im Pariser Salon in der Rue des Fleurs inmitten einer Sammlung kubistischer Bilder am Klavier sitzen, sich an den Händen halten, in die Augen sehen und schweigend ihre Stimmen kultivieren. Denn sie hatten angenehme Stimmen, Miss Furr & Miss Skeene, Stimmen durchaus wert kultiviert zu werden ... Als Georgine Skeene ihren Bruder an einem anderen Ort besucht, kultiviert Helen Furr ihre Stimme allein und ist weiter fröhlich dann. Auch als Georgine Skeene dann an einem anderen Ort lebt, sind sie weiter fröhlich dann, nicht weniger fröhlich dann und erzählen einigen vom Fröhlichsein - telling them again and again ...
Sprecher:Ilena Winckler
Sona McDonald
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 12.02.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 17
Titel: Moments of Likeness. The Director's Cut
Autor: John Berger
Klaus Buhlert
produziert in: 1997
produziert von: HR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Im Frankfurter Theater am Turm wird im Juni 1996 über mehrere Tage eine Performance geprobt. John Bergers Text "Will It Be A Likeness" versucht, die Gegenwart abwesender Bilder und Ereignisse zu beschwören. Ein vielschichtiger Ansatz, Hör- und Sehgewohnheiten eines Theaterpublikums in Frage zu stellen. Seine wahre Magie aber, so stellt man schnell fest, entwickelt der Text erst in dem Medium, das er ausdrücklich herbeizitiert: im Radio. John Berger selbst spielt auf der Bühne einen Funkmoderator, der sich mit seinem Publikum unterhält. Deshalb fand am Abend der Premiere, am 6. Juni 1996, in hr2 ein erster Versuch statt, den Text auch dem Radiopublikum zugänglich zu machen - in Form einer Live-Übetragung aus dem Theater am Turm, die allerdings von Regisseur Klaus Buhlert neu abgemischt wurde, so daß eine Hörspiel-Version entstand, die sich vom optisch geprägten Theatererlebnis grundlegend unterschied. Ein Jahr später hat Klaus Buhlert den Versuch unternommen, aus Mitschnitten der damaligen Proben, Gespräche und Aufführungen ein Abbild des Gesamtprozesses zu montieren, der sich in ein Bühnen- und ein Radioereignis spaltete. "Bergers Textstruktur folgend wird keine Geschichte erzählt, sondern Klang- und Sprach-Bilder reihen sich aneinander. Denn nur aus solchen Splittern besteht das Abbild eines Ereignisses in unserem Kopf. Und das Radio ist das Medium, das den Vorgängen in unserem Kopf am nächsten kommt." (Klaus Buhlert)
Sprecher:John Berger
Bernt Hahn
Tom Stromberg
Mel Kutbay
Daten zu John Berger:geboren: 05.11.1926
gestorben: 02.01.2017
Vita: John Berger, geboren 1926 in England, arbeitete zunächst als Maler und Kunstkritiker, wandte sich dann aber auch der Literatur zu. Sein erster Roman trug ihm den Ruf ein, Kommunist zu sein, weshalb sein Verlag das Buch nach einem Monat vom Markt nahm. Er verließ England und lebt seit Anfang der 70er Jahre in den französischen Alpen. 1972 erhielt er den renommierten "Booker Prize". Das Preisgeld übereignete er den Black Panthers als Protest gegen die Ausbeutung der Karibikstaaten, von der die Preis stiftende Handelsgesellschaft Booker McConnell profitiert hatte. Er schrieb die Romane "G" und "To The Wedding", deutsch: "Auf dem Weg zur Hochzeit", und das Hörspiel "Will It Be A Likeness".

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Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 05.11.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 17
Titel: Mosaik
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 11.2005
Hörspiel des Jahres: 2005
Autor: Konrad Bayer
Klaus Buhlert
produziert in: 2005
produziert von: HR; DLF
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: »Als Konrad Bayer und die anderen Autoren der 'Wiener Gruppe' 1956 ihre ersten Gemeinschaftsarbeiten in Angriff nahmen, bearbeiteten sie alltägliches Sprachmaterial: Konversationslexika, Wörterbücher, Trivialliteratur, Dialekt. Ihre Montagen sollten keinen neuen, 'besseren' Sinn schaffen, sie sollten die Funktionsmechanismen der Sprache verdeutlichen; damit spielen. Sie zeigen so Verständnisgrenzen und demonstrieren in surrealen, kabarettistischen Wendungen, was passiert, wenn man diese Linien überschreitet - damit 'die wirklichkeit sich weiter aufbläht und zerplatzt'.

An dieser Methode orientiert sich mein Stück 'Mosaik', das sich aus einer akustischen Collage verschiedener Texte Bayers sowie von mir entworfener Szenen zusammensetzt. Bayer, der im Alter von 32 Jahren freiwillig aus dem Leben schied, wird beim Wort genommen, d.h. auseinander- und zusammenmontiert sowie fürs Hörspiel strukturell weitergeschrieben. Frei nach seinem Leitthema: 'es gibt nichts gemeinsames. nur die sprache schafft gemeinsamkeiten'. Denn, so schreibt Bayer, 'wir können in die welt nicht eindringen, wir haben nichts mit ihr zu tun, wir schaffen bilder von ihr, die uns entsprechen, wir legen methoden fest, um uns in ihr zu verhalten'«. (Klaus Buhlert)
Sprecher:
offen
Sprecher: Herbert Fritsch
Hörer: Bernhard Schütz
Bayer: Gottfried Breitfuß
Sekretärin: Jeanette Spassova
Animator: Lars Rudolph
Daten zu Konrad Bayer:geboren: 1932
gestorben: 1964
Vita: Konrad Bayer (1932-1964), geboren in Wien, begründete 1958 gemeinsam mit Oswald Wiener, Gerhard Rühm und Friedrich Achleitner ein literarisches Kabarett, aus dem sich die legendäre Dichtergemeinschaft "Wiener Gruppe" konstituierte. Er schrieb Gedichte, Balladen, Dialoge und Prosaarbeiten. Während der Arbeit an seinem zweiten Roman "Der Sechste Sinn" schied Konrad Bayer 1964 freiwillig aus dem Leben.
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 30.11.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 17
Titel: Mosaik - Revisited
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2005/2014
produziert von: HR; DLF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Mosaik" ist ein Hörspiel über Sprache, Wirklichkeit, Radio und Identität. Es arbeitet mit Zitaten aus dem Werk des radikalen Avantgardisten Konrad Bayer. Szenischer Ausgangspunkt ist eine Mikrofon-Aufnahme in einem großen Sender mit verzweigtem Studiokomplex: Ein Mann namens Bayer, Hauptperson eines Stückes mit dem Titel "Mosaik", macht hier aus alten abgespielten Tonbändern und gelesenen Texten neue Tonbänder und Texte. Es sind Reflexionen sowie absurd-surreale Geschichten, u.a. über den Boxkampf, Schneewittchen oder die Mordlust beim Birne-Essen. Dieses Spiel setzt das Bild eines Menschen aus Fragmenten zusammen, der verzweifelt und zugleich komisch versucht, sich über Sprache seiner Existenz zu vergewissern.

Am 10. Oktober 1964 schied Konrad Bayer freiwillig aus dem Leben. Die von der Akademie der Darstellenden Künste zum "Hörspiel des Jahres 2005" gekürte 63-minutige Produktion "Mosaik" hat Buhlert noch einmal im Gedenken an Bayer und dessen Vorstellung vom "unabschließbaren" Werk neu besichtigt und auf 50 Minuten verdichtet. Dank digitaler Verfügbarkeit der Soundfiles wird das Verfahren der Überarbeitung im Hörspiel so zum eigenständigen und legitimen künstlerischen Ausdrucksmittel.
Sprecher:Herbert Fritsch;
Bernhard Schütz
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 17
Titel: Twittering Machine
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2018
produziert von: SWR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Another Plus
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: »›What you hear is what you see ...‹ wurde zur Grundlage für ›twittering machine‹. Eröffnungsvarianten wie beim Schach. Zug um Zug – jede erneute Drehung der Kurbel erzeugt Ordnung und zugleich Neues. Das Ergebnis ist ein ›Sprachspiel‹, wie Wittgenstein es für seine philosophischen Betrachtungen vorschlug: Mehrere gemeinsame Regeln werden aufgestellt, nach denen dann spielerisch immer wieder Neues erzeugt wird – Sprache wird zu Handlung ... Wir hören hinein in ein komplexes Netz von Ähnlichkeiten, ineinandergreifend und sich kreuzend: Ähnlichkeiten im Großen und Kleinen.« Klaus Buhlert

Assoziativer Ausgangspunkt dieses textmusikalischen Hörstücks ist Paul Klees »Die ›Zwitschermaschine« von 1922. Das Aquarell mit Überzeichnungen in Bleistift und schwarzer Tinte evoziert farbsuggestiv und zugleich fein skizziert die Vision eines mechanisierten Vogelkonzerts. Während Beckett die Frage nach dem jeweiligen Wahrheitsgehalt von »Wort und/oder Musik« stellte, wird hier die Kongruenz von stummem Bild und akustischem Ereignis in Sprache und Musik erkundet. So kurbeln Buhlerts Text- und Musikfragmente den Traum von der Überwindung unserer Erdanziehung beständig weiter – als Music Box, als Twitter Maschine oder gleich einem Vogel, der ewig fliegt und dennoch beständig zwitschern muss.
Sprecher:Bibiana Beglau
Felix Goeser
Katharina Sattler
Moritz Kienemann
Nils Rovira-Muñoz
Nils Strunk
MusikerEnsemble: Another Plus Band
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Josuel Theegarten; Anke Schlipf; Martin Vögele
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 22.02.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 17
Titel: Über das Marionettentheater
Autor: Klaus Buhlert
Heinrich von Kleist
produziert in: 2011
produziert von: SWR; DLF
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: Hörstück von Klaus Buhlert nach der Erzählung "Über das Marionettentheater" von Heinrich von Kleist und unter Verwendung von Motiven aus Goethes "Faust. Vorspiel auf dem Theater" und "Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern".

Die essayistische Erzählung »Über das Marionettentheater«, erschienen 1810 in den von Kleist herausgegebenen Berliner Abendblättern, ist eine poetische Erkundung über das Wesen der Kunst im Spannungsverhältnis von Natur und Kultur, Bewusstheit der Mittel und Naivität der Ausführung. Ausgangspunkt des Gespräches zwischen dem Ich-Erzähler und einem berühmten Tänzer ist die Grazie der Bewegung von Marionetten. Wie Tiere oder Kinder sind sie sich ihres Tuns nicht bewusst - und gerade das sei Voraussetzung ihrer Schönheit und Anmut. Die Herren erörtern daraufhin, ob oder wie in Zeiten, die durch die moderne Erkenntnis und Aufklärung geprägt sind, diese verloren gegangene Unschuld durch die Kunst wiederzugewinnen sei.

»Darf man Kleists Prosatext als Stummfilm erzählen? Interessante Frage. "Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater", ein Hörstück, sollte wie Stummfilm sein - nur eben anders herum. Und die Marionetten in diesem Hörstück sollten das sein, was sie im Stummfilm sind - nur eben auch anders herum: akustische Marionetten!«, sagt Klaus Buhlert über sein Stück.

Über Zitate aus Goethes »Jahrmarktsfest zu Plundersweilern« und einen musikalischen Klangapparat strukturiert Buhlert Kleists Sprache als Musik. Und Sprach-Musik ist vielleicht eine Antwort auf die Kleistsche Fragestellung.
Sprecher:Jens Harzer (Erzähler)
Samuel Finzi (Herr C)
Michael Lucke (Marionette)
Eva Gosciejewicz (Marionette)
Stefan Wilkening (Marionette)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
Erstsendung: 18.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 17
Titel: Umgangsformen mit Schönberg - Hörstücke für 12 Minuten
Autor: Klaus Buhlert
Hermann Kretzschmar
Michael Riessler
produziert in: 2009
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Hermann Kretzschmar
Komponist: Hermann Kretzschmar
Inhalt: Arnold Schönberg ist eine der großen Lichtgestalten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Neben seinem Werk hinterließ er zahlreiche Originaltöne, die auf der CD »Dear Mrs. Silver« (supposé Verlag) oder unter »www.schönberg.at« zu hören sind. Sieben Komponisten und Hörspielmacher wurden eingeladen, aus jeweils einem dieser O-Töne ein »Hörstück für 12 Minuten« zu entwickeln. Leitgedanke war: kein Remix eines seiner Werke, sondern die Suche einer Hörspiel-Phantasie über den Umgang mit Schönberg als Künstler und Menschen.

»Zwölf Mal Danke« von Klaus Buhlert wendet anhand von 12 Sätzen aus Schönbergs Dankesrede, der sogenannten »Boiling water speech« von 1947, sowie Petrarcas Sonett 217 den radikalen Gedanken der Serie in einem Hörstück an.

»Arnold auf dem schönen Berg« von Hermann Kretzschmar thematisiert Schönberg als DJ über die Klarinettensolistin Nina Janssen und spiegelt Schuberts »Der Hirt auf dem Felsen« in einer 12-Ton-Reihe.

»Mr. Schoenberg« von Michael Riessler konfrontiert Fragmente aus Schönbergs Interview zur Rolle des Künstlers von 1933 mit einer Komposition für Drehorgel und kleines Ensemble.
Sprecher:Nina Janßen (Klarinette), Hermann Kretzschmar (Sampler)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Daten zu Hermann Kretzschmar:geboren: 1958
Vita: Hermann Kretzschmar, geboren 1958, studierte zunächst Schulmusik und Germanistik sowie im Anschluss Klavier bei Bernhard Ebert in Hannover. 1985 wurde er Mitglied des Ensemble Modern, arbeitet dort als Solist und Kammermusiker. 1994 gründete er gemeinsam mit Catherine Milliken und Dietmar Wiesner HCD-Productions. HCD veröffentlichte die CDs ›Migrations‹ (Werke von Paul Bowles), ›Surface Tension‹ (Werke von Thomas Skempton) und die Hörstücke ›Denotation Babel‹ (Prix Italia 1999), ›Cosmic Memos‹ nach Calvino und ›Die Blüte des nackten Körpers‹ (R. Schrott, 2011). Seit 2001 realisierte Kretzschmar folgende Hörstücke: ›Zur Zeit-revisited‹ (2001/3), ›John Cages Stufen‹ (2002), ›Strahlungen‹ (2004) (Hörspiel des Monats Mai), ›Harmonies of Paradise‹ (2006), ›Doktor Faustus‹ (2007), ›Arnold auf dem schönen Berg‹ (2009), ›Der Tod in Rom‹ (2009), ›Het Witte Kind‹ (2010), ›Kuno Kohns Capriccio‹ (2011), ›Soundcuts Wasserkuppe‹ (2011). Auf seiner Porträt-CD bei Ensemble Modern Medien veröffentlichte er ›Knotts Klavier‹, Werke 1991-2007.
Erstsendung: 01.07.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 17
Titel: Walter Ruttmann Weekend Remix 4: production memory remix
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Klangkunst
Inhalt: Der Hörspielklassiker 'Weekend' von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1930 wurde 1998 im Bayerischen Rundfunk in sechs aktuellen Remix-Versionen produziert. Die 11-Minuten-Länge des historischen Originals war die einzige Vorgabe für die Komponisten und Musiker, deren Versionen die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix auf ganz unterschiedliche Weise erproben.

Klaus Buhlerts 'production memory remix' konfrontiert die Aufnahme Ruttmanns mit Produktionsfragmenten aus seinem Studio am Potsdamer Platz in Berlin und verlagert dadurch den Schauplatz in einen imaginären Raum. Da tauchen plötzlich Ulrich Wildgruber und Juliane Köhler aus Buhlerts Hörspielbearbeitung des Arno Schmidt-Textes 'Brand's Haide' auf und werden durch Kinderstimmen, Autohupen und andere musikalisierte Elemente aus Ruttanns O-Ton-Collage konterkariert.
Sprecher:Ulrich Wildgruber
Juliane Köhler
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 16.01.1998
Datenquelle(n): dra
dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4863 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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