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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 10
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Titel: Diridari
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1987
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Robert Matejka
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: In der Inflationszeit vor dem Ersten Weltkrieg hat Isidor einen Riesenkredit aufgenommen und Europas modernste Glashütte errichtet. Mit einem Haufen wertlosem Papier hat er alles zurückgezahlt und danach im Wirtshaus einen Füllfederhalter in die Luft gehalten und geprahlt: "So viel wie dieser Füller, so viel hat mich meine Hütten gekostet!"

Er war schon schlau, der Isidor. Rabiat und genial hat er es vom Wirtsbuben zum Multimillionär gebracht. Aber dann entwickelt dieser Dreizentnermann zarte Gefühle, und die Liebe verschlägt ihn auf einen Kriegsschauplatz, auf dem ihm seine ganze Schläue nichts mehr nutzt und seine Millionen auch nichts. Im Gegenteil. Diridari ist ein bayerisches Wort für Geld.
Sprecher:Gabriele Schuchter (Ophelia)
Joachim Bißmeier (Claudius)
Ulrich Reinthaler (Laertes)
Paulus Manker (Hamlet)
Elisabeth Orth (Gertrude)
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.03.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 10
Titel: Epilog (zu "Diridari"): Interview mit Dr. Salzmeier
Autor: Jörg Graser
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Robert Matejka
Sprecher:Otto Mellies
Matthias Haase
Barbara Nüsse
Tatjana Clasing
Horst Bollmann
u.a.
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 05.03.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 10
Titel: Jailhouse Blues
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1983
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Klaus Mehrländer
Inhalt: In Motils Todeszelle herrscht Hochbetrieb. Noch zwei Stunden, dann soll sein kurzes Leben auf dem elektrischen Stuhl enden. Zuvor finden sich einige wohlmeinende Amts- und Würdenträger ein. Der Pfarrer überredet Motil zur Schnelltaufe, damit er sich die Auferstehung nicht verspielt. Die Pflichtverteidigerin will seine Hinrichtung werbewirksam vermarkten. Und der Sheriff von Desertstone, Texas, legt gleich 14 Mordbekenntnisse zur Unterschrift vor, damit sich das Geschäft um Motils letzten Wunsch auch für die Staatsgewalt lohnt. Nur der an gutes Gefängnisessen gewöhnte Wärter hat den kleinen Gauner ins Herz geschlossen. Wäre doch schade, wenn er beim gespendeten Henkersmahl aus Zeitgründen auf das Dessert verzichten müsste.
Sprecher:
offen
Klausjürgen Wussow (Henry Jekyll-Edward Hyde)
Marion Degler (Hortensia Jekyll, seine Frau)
Doris Mayer (Emily Jekyll, seine Tochter)
Verena Wengler (Alice, Emilys Cousine)
Alexander Waechter (Jeremy Ritter, Jekylls Assistent)
Paul Hoffmann (Sir Albert Bassinghill)
Karlheinz Hackl (Ferdinand Bassinghill, sein Sohn)
Susi Nicoletti (Theodosia, Herzoginwitwe)
Horst Eder (Beanly, Butler)
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 29.06.2003
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 10
Titel: Kreuzeder
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Robert Matejka
Komponist: Gerhard Bautzmann
Inhalt: Es gibt zu viele Morde auf dieser Welt. Der dicke Kommissar Kreuzeder vom Morddezernat Passau lässt sich durch einen neuen Fall nicht gleich in der Mittagspause stören. Schweinsbraten, fünf Weißbier und sechs Obstler hat er bestellt. Eine Leiche, die mit dem Mähdrescher zu Gulasch gemacht wurde, ist keine appetitliche Aussicht. Und wer sich wie Kreuzeder seit 20 Jahren mit Täterlogik befassen muss, ahnt mehr Motive zwischen Himmel und Erde, als der Aufklärungsquote in Niederbayern dienlich ist.

Auf dem total überschuldeten Bauernhof der Familie Holzner ist ein Bankbeamter ermordet worden. Kreuzeder fehlt es an Eifer bei dieser Ermittlung. "Haben Sie generelle Zweifel am Schuldprinzip?", fragt ihn die Psychologin.
Sprecher:Erzählerin: Barbara Dittus
König: Joachim Tomaschewsky
Prinzessin: Renate Pick
Narr, Esel: Hans-Joachim Hanisch
Muhme: Ruth Kommerell
Königin: Waltraud Kramm
1. Prinz: Helmut Geffke
2. Prinz: Joachim Kaps
Dummling: Gerald Schaale
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 22.03.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 10
Titel: Kreuzeder und der Dschihad
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1950
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Cordula Dickmeiß
Komponist: Werner Bochmann
Rolf Alexander Wilhelm
Inhalt: Kreuzeder studiert den Koran und bereitet mit Flüchtling Achmed eine Abschreckungsaktion vor. Polizeipsychologin März zweifelt an Kreuzeders Diensttauglichkeit.
Kreuzeder, Chef des Passauer Morddezernats, verbringt mehr Zeit im Wirtshaus als im Polizeipräsidium. Mit Gerda Bichler, der Wirtin vom "Grauen Raben", lebt er in wilder Ehe, dem populistischen Stammtisch hat er sich angeschlossen. Polizeipsychologin März zweifelt an seiner Diensttauglichkeit, der Verfassungsschutz hat den Gasthof längst verwanzt. Da holt die Bichlerin Asylbewerber Achmed Arabi als billige Arbeitskraft hinter den Tresen. Kreuzeder hat den Koran gelesen und bereitet mit dem Flüchtling eine unerhörte Aktion vor.
Kein Wunder, dass die Aufklärungsrate des Passauer Morddezernats unter Null ist, quasi im Minus, so dass man schon von einer Vertuschungsrate sprechen kann: Dezernatsleiter Kreuzeder verbringt mehr Zeit im Wirtshaus als im Präsidium.
Polizeipsychologin März zweifelt einmal mehr an Kommissar Kreuzeders Diensttauglichkeit. Er hat sich im ‚Grauen Raben‘ einem Stammtisch angeschlossen, an dem eindeutig populistisches Gedankengut gepflegt wird. Angeblich will er dort verdeckt ermitteln. Mit der Wirtin des Raben lebt Kreuzeder in wilder Ehe. Ausgerechnet mit jener Gerda Bichler, die an der Erschlagung des vorherigen Gastwirts maßgeblich beteiligt war. Nur weil sie über zwei Promille hatte und deshalb mit dem Bierkrug daneben gehauen hat, hat sie Bewährung bekommen. Jetzt hat die Bichlerin das Wirtshaus gepachtet und sich den Asylbewerber Achmed Arabi als billige Arbeitskraft hinter‘n Tresen geholt.
Aber was noch schlimmer ist: Kreuzeder hat inzwischen den Koran gelesen, und vieles spricht dafür, dass er zusammen mit Achmed in die Planung eines terroristischen Anschlags auf ein McDonald‘s verwickelt ist. Möglicherweise ist er sogar der Drahtzieher. Verdeckte Ermittlungen hin und her, doch das geht zu weit!
Sprecher:Michl Lang
Liesl Karlstadt
Barbara Gallauner
Rudolf Vogel
Konstantin Delcroix
Alfred Pongratz
Dirigent: Herbert Beckh
Ensemble: Die Isarspatzen, Rundfunk-Tanzorchester
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 04.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Deutschlandfunk
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 10
Titel: Kreuzeder und der Tote im Wald
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Dutt
Inhalt: Polizeipsychologin März informiert Kriminalrat Kreuzeder, dass in der Nähe zur tschechischen Grenze eine Leiche gefunden wurde. Kreuzeder mag sich am Sonntag nicht mit einem Mord befassen. Außerdem leidet er mal wieder an den Auswirkungen eines Alkoholrausches. Um den Fall nicht bearbeiten zu müssen, schleppt er den Toten über die Grenze nach Tschechien. Doch das hilft ihm nicht. Die tschechische Polizei bittet prompt um Amtshilfe, denn Spuren führen nach Deutschland. Der Tote, Max Krobel, wurde mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er war Hausmeister einer Schule und wenig beliebt. Die Art und Weise, wie er ums Leben kam, spricht für einen Auftragsmord.
Sprecher:Günther Ungeheuer
MusikerChristian Tagger Dieter Fischer Joe Bauer Martin Engler Irina Salchow Josef Obermaier
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 18.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 10
Titel: Kreuzeder und die Kellnerin
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1990
produziert von: LITERA
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Dutt
Komponist: Christian Steyer
Inhalt: Das Gutachten der Polizeipsychologin fällt nüchtern aus: Seit Kreuzeder zum Kriminalrat befördert worden ist und das Morddezernat Passau leitet, sitzt er fast nur noch im Wirtshaus herum. Pudelwohl würde er sich fühlen, seit er die Begegnung mit den Abgründen der menschlichen Existenz meidet. Keine gute Voraussetzung, um ein Morddezernat zu leiten. Nur in einem einzigen Fall ist Kreuzeder im letzten Jahr aktiv geworden. Als der Wirt seines Stammlokals Opfer eines Verbrechens wurde. Nach Einschätzung der Psychologin war der Kriminalrat an dieser Tat nicht ganz unbeteiligt.
Sprecher:Erzählerin: Carmen-Maja Antoni
Das Erdmännchen: Wesselin Georgiew
König: Klaus Manchen
1. Königstochter: Catherine Stoyan
2. Königstochter: Myriam Stark
3. Königstochter: Astrid Krenz
1. Jägerbursche: Hans-Jürgen Hürrig
2. Jägerbursche: Helmut Geffke
3. Jägerbursche: Sven-Erik Just
Die Geschenke des kleinen Volkes:
Goldschmied: Jörg Gudzuhn
Schneider: Dieter Mann
Das kleine Volk: Christian Steyer
Das kleine Volk: Yvetta Tannenbergerová
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 25.07.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 10
Titel: Witwenverbrennung
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1956
produziert von: WDR
Laufzeit: 222 Minuten
Regie: Volker Hesse
Komponist: Wilhelm Semmelroth
Inhalt: Die vor der Uraufführung in Zeitungen verbreitete Nachricht, Jörg Grasers "Witwenverbrennung" sei ein Stück über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik, hat etwa den Wahrheitsgehalt der Behauptung, "Mensch Meier" von Franz Xaver Kroetz sei ein Stück über den BMW-Konzern. Bei Kroetz tyrannisiert ein BMW-Arbeiter seine Frau ganz alltäglich, bis die sich auf eigene Füße stellt. Bei Graser tyrannisiert ein entlassener, somit seines Lebensinhalts verlustig gegangener Psychiatrie-Pfleger seine Frau, bis die nicht mehr auf eigenen Füßen stehen kann. Zwar verweisen die Methoden des Xaver Möhrl auf Methoden in der Psychiatrie, doch stehen andere Methoden im Zentrum von Grasers galliger Stationengeschichte: die unbewußten von Heldentum und Opferbereitschaft, die Methoden des Manns-Bild Xaver zur Aneignung und Unterdrückung der Bild-Frau Maria. Die Selbstverständlichkeit, mit der Graser die alltäglichen Frauenzerstörungs-Methoden einwechselt gegen Patientenzerstörungs-Methoden, verleiht dem Stück die beständige Makabrität, die es in den Rang der fürchtenmachenden Komödie versetzt.
Sprecher:Alfred Schieske (Aietes, König von Kolchis)
Maria Becker (Medea, seine Tochter)
Walter Schmidinger (Absyrtus, sein Sohn)
Will Quadflieg (Jason)
Gerhard Becker (Milo, sein Freund)
Klausjürgen Wussow (Phryxus)
Johanna Koch-Bauer (Gora, Medeens Amme)
Alwin Joachim Meyer (Bote)
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 20.04.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 10
Titel: Witwenverbrennung
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1996
produziert von: RB
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Wolf Neuber
Inhalt: Xaver Möhrl, ein obrigkeitsgläubiger und auf eine radikale Ordnung eingeschworener Stationspfleger einer psychiatrischen Anstalt, ist wegen seiner Brutalität entlassen worden. Er lernt Maria, eine Gärtnerin, kennen und heiratet sie. Bald aber beginnt er an seiner Frau eben jene Methoden zu praktizieren, die ihn in der psychiatrischen Anstalt seine Stellung gekostet haben...
Sprecher:Gert Haucke
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 24.05.1981
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 10
Titel: Zahngold
Autor: Jörg Graser
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Jürgen Ecke
Inhalt: Alois Hunzinger, 70, führt in einem bayerischen Dorf einen gepachteten Gasthof. Seine Enkelin Annamirl, 15 Jahre alt, hilft ihm bei der Arbeit. Ihre Mutter ist weg, "in der Stadt" - und das bedeutet nichts gutes. Mit Karl, dem Bierfahrer, hat Alois Hunzinger seinen großen Coup vor: Gold holen in Polen. Zahngold. In der Nähe von Auschwitz graben sie eine große Kiste mit Zahngold aus, die der Alois "damals" während des Chaos in den Mittagspausen, beiseite schaffen konnte. Als Karls Mutter nach seiner Rückkehr in seiner Hosentasche einige Zähne entdeckt, ist sie schockiert. Sie klärt ihn darüber auf, daß er der Sohn jüdischer Eltern ist, die von den Nazis verschleppt worden sind. Frau Lechner, die Köchin bei ihnen war, hat den Karl vor der Gestapo als ihren Sohn ausgegeben und damit vor dem Tod gerettet. Wie wirkt dieses Faktum auf Alois Hunzinger, den Altnazi? - In Alois lebt sein Haß auf alles Jüdische auf. In seinem Verfolgungswahn, die jüdische Weltverschwörung werde ihn vernichten, greift er zu dem brutalsten Mittel. Er entjungfert seine Enkelin, damit diese den Karl, "das Judenschwein", als Vergewaltiger anzeigen kann. Ein bißchen Aufruhr gibt es im Dorf. Annamirl erhängt sich zwar, aber der Großvater darf weitermachen. Und der "Jude" wird davor gewarnt, Unruhe zu stiften. Ein Volksstück!
Sprecher:Edgar Harter
zwei Märchenforscher: Peter Reusse
Broder: Jürgen Wolf
Fru: Eva Weißenborn
Vader: Lutz Riemann
Moder: Margit Bendokat
Marleenken: Lassana Tschapik
Familienvater: Kaspar Eichel
Familienmutter: Ursula Staack
Maik: Jan Kuhlig
Daten zu Jörg Graser:geboren: 30.12.1951
Vita: Jörg Graser, geboren 1951 in Heidelberg ist Dramatiker, Autor und Regisseur. 1991 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Deutschlandradio produzierte u.a. "Diridari" (2006), "Kreuzeder" (2010) und "Kreuzeder und die Kellnerin" (2011).

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Erstsendung: 12.12.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3353 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547755041
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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