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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 41
Kriterien: Autor entspricht 'Heiner Müller' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Ajax zum Beispiel
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1959
produziert von: SDR
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Wolfgang Rindfleisch
FM Einheit
Alex Hacke
Inhalt: "Lese Sophokles AJAX zum Beispiel Beschreibung/ Eines Tierversuchs vergilbte Tragödie/ Eines Mannes mit dem eine launische Göttin/ Blindekuh spielt vor Troja im Abgrund der Zeiten/ Arnold Schwarzenegger im WÜSTENSTURM/ Um mich heutigen Lesern verständlich zu machen/ ICH AJAX OPFER ZWEIFACHEN BETRUGS..." Der Text, geschrieben als mehrseitiges Gedicht, ist die sehr persönliche Auseinandersetzung Heiner Müllers mit deutscher Geschichte. Gleichzeitig schildert er die Schwierigkeiten beim Schreiben seines letzten Dramas "Germania 3".
Sprecher:Referent A: Hans Helmut Dickow
Fragen und Einwände B: Wolfgang Bieger
Zitate C: Kurt Haars
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 08.02.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 41
Titel: Ajax zum Beispiel
Autor: Heiner Müller
produziert in: 2014
produziert von: SR
Laufzeit: 60 Minuten
Inhalt: "Lese Sophokles AJAX zum Beispiel Beschreibung / Eines Tierversuchs vergilbte Tragödie / Eines Mannes mit dem eine launische Göttin / Blindekuh spielt vor Troja im Abgrund der Zeiten/ Arnold Schwarzenegger im WÜSTENSTURM / Um mich heutigen Lesern verständlich zu machen / ICH AJAX OPFER ZWEIFACHEN BETRUGS..."
Der Text, geschrieben als mehrseitiges Gedicht, ist die sehr persönliche Auseinandersetzung Heiner Müllers mit deutscher Geschichte. Gleichzeitig schildert er die Schwierigkeiten beim Schreiben seines letzten Dramas "Germania 3".

Die Kunstformation EGOBAR, die aus Eppendorf in Sachsen - dem Geburtsort Heiner Müllers - stammt, hat "Ajax zum Beispiel" vertont und mit Percussion durch den legendären und in Literaturvertonungen erfahrenen Jazzschlagzeuger Günter "Baby" Sommer veredelt. Auf diesem avantgardistischen Stück tummeln sich als Sprecher eine Reihe illustrer Gäste wie Blixa Bargeld von den Einstürzenden Neubauten, die Autorin Sibylle Berg, der Müller-Freund Gregor Gysi und (sehr beeindruckend) Joachim Witt.
Sprecher:Elfriede Irrall
Hans Peter Hallwachs
Martin Schwab
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 41
Titel: Angaben des Dichters Heiner Müller zur Person
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1969
produziert von: WDR; SR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Für die Ur-Sendung der Funkfassung von Heiner Müllers Theater-Text "Mauser" wurden, gelesen vom Autor, "Angaben des Dichters Heiner Müller zur Person" aufgenommen. Es handelt sich um autobiographische Prosa, zwischen 1950 und 1958 geschrieben ("Bericht vom Großvater", "Der Vater"), sowie lyrische Texte ("Brecht", "Oder Büchner" und "Majakowski"), entstanden im gleichen Zeitraum. Diese Angaben werden der Mauser-Sendung vorangestellt.
Sprecher:Horst Bollmann (Agartz)
Friedrich W. Bauschulte (Zerboni)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 31.05.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 41
Titel: Bildbeschreibung
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1970
produziert von: SWF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Achim Scholz
Bearbeitung: Peter Goslicki; Wolfgang Rindfleisch; Achim Scholz
Dramaturgie: Peter Goslicki
Inhalt: "Eine Landschaft zwischen Steppe und Savanne, der Himmel preußisch blau" - so beginnt Heiner Müllers Bildbeschreibung: ein Prosatext, der sich zunehmend verrätselt und zugleich zur Beschreibung einer magischen Realität wird, einer Bild-Szene, die zu handeln beginnt.

Ein scheinbar harmloses Bild ist Anlass für eine Gruppe von Betrachtern, sich mit den eigenen Erwartungen an das Leben, Neugier, aber auch Argwohn, Furcht vor der Zukunft und mit ihren Hoffnungen auseinander zusetzen.

In der Hörspielfassung mit der Musik der Einstürzenden Neubauten und vor allem mit der Stimme David Bennents, öffnet der Text seine radophonische Dimension, in der die Bilder der Sprache mit den akustischen Bildern korrespondieren.
Sprecher:Friedrich Wilhelm Timpe (Timm)
Michael Ande (Fred)
Robert Rathke (Kroppstedt)
Horst Michael Neutze (Barnabas)
Else Brückner (Mutter Rochlitz)
Heidi Vogel (Susie)
Hans Goguel (Albrecht)
MusikerEinstürzende Neubauten
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Helga Schlundt; Jörg Theil
Regieassistenz: Wolfgang Rindfleisch
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 14.11.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 41
Titel: Chiens Romains
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
Heiner Müller
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Französisches Hörstück nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Reinhard Firchow (1. Sprecher)
Klaus Schöning (2. Sprecher)
Thomas Lang (Zitator)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 27.07.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 41
Titel: Der Auftrag
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1965
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Alexander Stillmark
Bearbeitung: Christa Vetter
Dramaturgie: Christa Vetter
Inhalt: Der Auftrag, gegeben vom Konvent in Paris im Jahre 1798 an drei Männer, lautet:

Im Namen der Republik Frankreich auf Jamaika einen Sklavenaufstand gegen die Kolonialherrschaft der englischen Krone zu organisieren. Die Nachricht vom Staatsstreich des Generals Bonaparte stellt den Auftrag in Frage. Die drei Emissäre reagieren unterschiedlich: Debuisson, Erbe von Sklavenhaltern, kehrt in den Schoß der Familie zurück. Galloudec, Bauer aus Frankreich und Sasportas, ehemaliger Negersklave, aber geben den Kampf nicht auf. Denn: "Solange es Herren und Sklaven gibt, sind wir aus unserem Auftrag nicht entlassen."
Sprecher:Hanns Lothar (Stumpff)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 23.04.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 41
Titel: Der Auftrag - Erinnerung an eine Revolution
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1983
produziert von: SWF
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Heiner Müller, 1929 in Sachsen geboren und in Ostberlin lebend, gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der Gegenwart. "Der Auftrag", sein jüngstes Stück, ist in der Bundesrepublik bis dato noch unaufgeführt. Es verwendet Motive aus der Erzählung "Das Licht auf dem Galgen" von Anna Seghers und erinnert an Ereignisse in der Folge der französischen Revolution. Im Namen der Republik Frankreich sollen drei Emissäre des französischen Konvents auf Jamaika einen Sklavenaufstand organisieren. Doch die Entwicklung in Frankreich überholt die Vorbereitungen zur schwarzen Revolution. Die Regierung nämlich, die diesen Auftrag erteilt hat, ist nicht mehr im Amt. "Frankreich heißt Napoleon. Die Welt wird, was sie war, eine Heimat für Herren und Sklaven." Zwei der drei Beauftragten wollen sich nicht abfinden. Nur der zum Verräter an diesen Idealen wurde, überlebt. Heißt damit tatsächlich die letzte Wahrheit der Revolution "Tod den Befreiern"?
Sprecher:Tana Schanzara (Oma)
Antje Hagen (Gisela)
Angeli Camkara (Eva)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 08.01.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 41
Titel: Der Bau
Autor: Erik Neutsch
Heiner Müller
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist: Mauricio Kagel
Inhalt: Als das Deutsche Theater Berlin 1963 Heiner Müller beauftragte, den Roman "Spur der Steine" von Erik Neutsch zu dramatisieren, erlebte es eine herbe Enttäuschung. Zwar handelte Müllers Stück vom Bau des Wasserwerks auf der mitteldeutschen Großbaustelle Leuna II, stockend durch Materialengpässe und fehlenden Planungsvorlauf, überfordert als Teststrecke für den Einsatz neuartiger Fertigungstechnologien. Und auch die (durch Manfred Krug und die Verfilmung des Romans berühmt gewordene) Zimmermannsbrigade Balla/Barka stand im Zentrum, deren Erfolg auf "Wildwestmethoden" beruht und die - dank neuem Parteisekretär, altem Bauleiter und Ingenieursabsolventen voller Theorie und Ideale - nun ins Kollektiv eingegliedert werden sollen. Doch so animiert Müller das Material dieser Gegenwartsgeschichte aufgriff, sein Stück über "Produktivität und die Lust an Produktivität" geriet zum artifiziellen poetischen Gegenentwurf zum sozialistischen Bestseller - was das Verbot des Stücks bis zur Uraufführung 1980 auf seine Weise bestätigte. "Der ,Bau' handelt von der Zerstörung von Landschaft durch Utopie" - sagt Müller über sein Stück. Ein halbes Jahrhundert später nimmt der Stoff neue Fahrt auf: Eingespannt zwischen den Beschleunigungsstrategien der Akzelerationisten und der haushaltenden Gemütlichkeit derjenigen, für die Arbeitszeit vor allem auch Lebenszeit ist. Oder wie Oberbauleiter Belfert sagt: "Die Zukunft hat einen weiten Schoß, ich kann warten auf die Schrecknisse, die sie für uns bereithält."
Sprecher:Mauricio Kagel (Tribun)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 08.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 41
Titel: Der Horatier
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
Heiner Müller
produziert in: 1967
produziert von: CBC
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Hörstück nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:James Lotz
Wally Maclean
R.A.J. Phillips
Marianne Schroeder
Frank Vallee
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 12.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 41
Titel: Der Horatier / Roman Dogs
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
William Faulkner
Heiner Müller
produziert in: 1988
produziert von: SFB
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Zwei Hörstücke nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille, William Faulkner und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Greger Hansen
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 12.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 41
Titel: Der Lohndrücker
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Peter Brasch
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Das Stück versucht nicht, den Kampf zwischen Altem und Neuem, dem ein Stückschreiber nicht entscheiden kann, als mit dem Sieg des Neuen vor dem letzten Vorhang abgeschlossen darzustellen; es versucht ihn in das neue Publikum zu tragen, das ihn entscheidet. Das Stück spielt 1948/49 in der DDR. Die Geschichte des Ringofens ist bekannt. Die Personen und ihre Geschichten sind erfunden." Heiner Müller

Erzählt wir die Geschichte des Arbeiters Balke, der trotz Anfeindungen einen Ofen während des Betriebs repariert. Die Schwierigkeiten des ersten Aufbaujahre der DDR dokumentierend, zeigt das Stück die Widersprüch-lichkeit unserer Entwicklung, den Anspruch des Einzelnen an die Gesell-schaft und seine Hoffnungen auf ein besseres Leben. Die Brisanz für heute liegt in den gleichen Fragen wie damals, als sie zwar schärfer gestellt, aber nicht endgültig beantwortet werden konnten. Diesen Prozeß sinnfällig zu machen, ist Ziel dieser Inszenierung für Kinder
Sprecher:Gudrun Ritter (Jesabel)
Thomas Thieme (Maury)
Margit Bendokat (Magda)
Dagmar Sitte (Judith)
Hans Teuscher (Nils)
Herbert Sand (Harry)
Uwe Preuß (Paul Hole)
Werner Rehm (Rupert)
Dieter Kursawe (Barkeeper)
Jürgen Elbers (1. Mann/Metzger)
Eric Vaessen (2. Mann/Puppenspieler)
Helmut Ahner (Mr. Lewis)
Joana Schümer (Zeitungsdame)
Max Rage (Moritatensänger/Sprecher)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.08.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 41
Titel: Der Mann im Fahrstuhl / The man in the elevator
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Mit diesem Hörstück setzt der Frankfurter Komponist und Musiker Heiner Goebbels seine musikalische Annäherung an Texte von Heiner Müller fort. Die beiden hr-Produktionen "Verkommenes Ufer" (ausgezeichnet mit dem Karl-Sczuka-Preis 1984) und "Die Befreiung des Prometheus" (ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Spezialpreis des Prix Italia 1986) waren wichtige Stationen auf diesem Werkprozeß. Heiner Goebbels schreibt zu seiner neuen Arbeit: erzählt die Geschichte eines Angestellten, der im Fahrstuhl zu seinem Chef unterwegs ist. Die Fahrt entwickelt sich zu einem Horrortrip, da der Angestellte trotz seiner Sorge, unpünktlich zu sein, die genaue Etagennummer nicht kennt, zum anderen die Zeit aus den Fugen gerät und das Tempo des Fahrstuhls sich verselbständigt... Der Text wird (außer vom Autor selbst teils versetzt, teils simultan von zwei ,Angestellten', einem englischen und einem deutschen, in unterschiedlichen Charakteren repräsentiert. Gesungen, gesprochen, geschrien verliert er fast seine Prosaform, muß aber trotz der vielen Songs den Sog der Geschichte behalten. Ein narritives Konzert soll entstehen, das dem Zuhörer die Chance gibt, die Geschichte ,Der Mann im Fahrstuhl' im Kopf neu zusammenzusetzen." lebende Jazz-Kritiker Peter Noglik schreibt: "Mit dem Scharfsinn für die Steigerung des Literarischen durch Musik, demgegenüber herkömmliche Jazz- und Lyrik-Kopplungen wie blasse Schülerversuche anmuten, vor allem aber mit einem Gespür für die Brisanz der MüIlerschen Botschaften gelang Heiner Goebbels schier Atemberaubendes: das Abschalten von Gleichgültigkeit und das Treffen des Nervs individueller gleich sozialer Existenz - hier wie anderswo. Müllers Text ist gedanklich vieldimensional angelegt Heiner Goebbels gelang es, dazu musikalische Bilder zu entwerfen, die nicht illustrieren, sich vielmehr assoziationsreich mit dem Gesagten verknüpfen, bis hin in Bereiche des so mit Sprache nicht Sagbaren führen..."
Sprecher:Rudolf Bahro
MusikerArto Lindsay Don Cherry Fred Frith Heiner Goebbels Charles Hayward George Lewis
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 24.08.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 41
Titel: Der Tod ist kein Geschäft
Autor: Max Messer
Heiner Müller
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Knötzsch
Komponist: Wolfgang Schoor
Inhalt: Mr. Canetti besitzt das uneingeschränkte Monopol über die Spielcasinos, Bars und Bordelle in Las Vegas. Mit Rix tritt ein Mann auf den Plan, der ihm diese Position ernsthaft streitig macht. Zwei zu allem entschlossene Konkurrenten mit ihren Mittelsmännern, Killern und kaltblütigen Agenten gehen in einen Clinch, bei dem noch niemand weiß, wer den längeren Atem haben wird.

Canettis Mittelsmann Rieger will auch mit Rix Geschäfte machen und überlebt dies nicht. Bei der Aufklärung des vermeintlichen Selbstmordes durch die Polizei prallen die Interessen der beiden Gegner aufeinander.

Die Frage nach dem Herrn über Las Vegas duldet keinen Aufschub mehr.

»Rieger hat sich das Maul mit Banknoten versiegeln lassen. Ich denke, das genügt. Ich rede gar nicht von seinen Steuerschulden, die wir bezahlen müssen. Und dir brauch ich nicht zu sagen, was uns eine Steuerhinterziehung kosten kann. Bei Al Capone und den anderen Großen ging kein Weg ins Zuchthaus wegen Mord. Morde standen nie zur Verhandlung. Über einen kleinen Steuerschwindel sind sie gestolpert. Einer wie der andere. Wir handeln mit Rauschgift, Prostitution, Glücksspiel wie Ford mit Autos und United Fruit mit Orangen. Ein Geschäft wie jedes andere. Genauso dreckig und genauso sauber. Dabei krisenfest.«
Sprecher:Silvana: Andrea Solter
Silvia: Barbara Schnitzler
Prinz: Michael Pan
Flossilia: Hildegard Alex
Großmutter: Marga Legal
Meerettina: Ute Lubosch
Temgolga: Gabriele Zion
König: Christoph Engel
Kapitän: Achim Petry
Beamter: Hans Oldenbürger
Daten zu Max Messer:vollständiger Name: Heiner Müller
geboren: 09.01.1929
Vita: "Max Messer" ist ein Pseudonym des DDR-Dramatikers Heiner Müller (1929-1995). Ein Jahr vor der Ursendung dieses Kriminalhörspiels (Müllers einzigem Originalhörspiel) am 1. November 1962 war seine Komödie "Die Umsiedlerin" verboten und Müller aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen worden, was einem Schreibverbot gleichkam.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 01.11.1962
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 41
Titel: Die Befreiung des Prometheus
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1986
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Bearbeitung: Heiner Goebbels
Inhalt: Prometheus, der für die Menschen das Feuer geraubt hatte, wurde von den Göttern zur Strafe an den Kaukasus geschmiedet und später von Herakles befreit. In seinem Hörstück in 9 Bildern wollte Heiner Goebbels - "mit selbständigen musikalischen Mitteln, die in der Ausdruckshierarchie nicht unter, sondern neben dem Text rangieren" - unter anderem "die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos hörbar machen, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet. Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs ist er sich durchaus bewusst."

"Dem Hörstück liegt ein Prosatext zugrunde, den Heiner Müller mit einem erratischen Block in sein Theaterstück 'Zement' gesetzt hat, und an dem das Leben sich die Zähne ausbeißt, weil es ihm mit seinen eigenen Mitteln nicht gerecht werden kann. Ich versuche aber, mit selbständigen musikalischen Mitteln (mit Songformen, Collagen, der Filmtechnik nahen Schnitten und Rückblenden) mindestens zweierlei hörbar zu machen: Die große Faszination, die die unvorstellbaren Dimensionen von Arbeit und Zeit, Kot und Gestank auf mich ausüben, und die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet." (Heiner Goebbels)
Sprecher:Horst Lebinsky
Hans-Jürgen Hürrig
Günter Junghans
Peter Dommisch
u.a.
MusikerWalter Raffeiner (Gesang)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 03.10.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 41
Titel: Die Befreiung des Prometheus
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Bearbeitung: Heiner Goebbels
Inhalt: Live-Hörstück nach einem Text von Heiner Müller

Prometheus, der für die Menschen das Feuer geraubt hatte, wurde von den Göttern zur Strafe an den Kaukasus geschmiedet - und nach Jahrtausenden von Herakles befreit. In seinem Hörstück will Heiner Goebbels - "mit selbstständigen musikalischen Mitteln, die in der Ausdruckshierarchie nicht unter, sondern neben dem Text rangieren" - unter anderem "die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos hörbar machen, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet. Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs ist er sich durchaus bewusst." Für das Radio entstanden, mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 1985 ausgezeichnet und danach in einer veränderten Live-Version auf die Bühne gelangt, kehrt eines der Repertoirestücke des zeitgenössischen Hörspiels in verwandelten akustischen Erzählformen wieder ins Radio zurück. Das Stück wurde live im ZKM Karlsruhe aufgeführt.
MusikerDavid Moss (Schlagzeug und Gesang) Heiner Goebbels (Keyboards; Table-Gitarre; Chinesische Geige)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 15.08.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 41
Titel: Die Brücke
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1969
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Dokumentation
Regie: Wolfgang Schonendorf
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Der Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft in der DDR vollzog sich in den fünfziger Jahren mit einem Zukunfts-Pathos, das dem westlichen im Zeichen von Atomkraft und Raumfahrt nicht nachstand. »Die Brücke. Ein Bericht aus Klettwitz« hieß 1958 das Hörspieldebüt von Heiner und Inge Müller. Ein trotz ironischer Untertöne parteifromm scheinendes Loblied auf die DDR-weite Solidaritätsaktion zur Mobilisierung auswärtiger Arbeitskräfte nach Ausfall einer Förderbrücke im Braunkohlentagebau. Für das Autorenpaar war es der Tribut an die Kontrollinstanzen des Staatsrundfunks, die die Ursendung eines realistischeren Stückes verhinderten und erst später eine revidierte Fassung zuließen: "Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957" - hier in der unzensierten Fassung zu hören. (SWR 2006)
Sprecher:Katja Krug: Monika Lennartz
Jochen Haber: Arno Wyzniewski
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.10.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 41
Titel: Die Hamletmaschine
Autor: Heiner Müller
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Heiner Müller
Harun Farocki
Bearbeitung: Heiner Müller
Inhalt: Die geschichtliche und künstlerische Standortbestimmung in diesem Stück vermittelt ihren Gehalt über eine radikale theatralische und dichterische Reduktion. Dem Hamlet der Familienbande, in seinen manchmal texttreuen Verstrickungen, macht die Historie den Prozeß: Die privaten Obsessionen des einstigen Hamlet geraten in die Maschinerie der Gegenwart, auf ihre politischen und ideologischen Schlachtfelder. Nachgerade aber zerbricht die Identität Hamlets an der aus Schändung und Unterdrückung gewachsenen Emanzipation der Frau.
Sprecher:Ella: Anne Kanis
Horowitz: Peter Prager
Paul, Ellas Freund: Barnaby Metschurat
Jasmin, Ellas Schwester: Anne Ratte-Polle
Sybille, Mutter von Ella, Jasmin: Barbara Schöne
Zwillingsschwester von Horowitz: Carmen-Maja Antoni
Leo, Jasmins Mann: Max Urlacher
Nachbar/Ober: Alexander Hauff
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 05.03.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 41
Titel: Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1985
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Wolfgang Schonendorf
Inhalt: Hoyerswerda 1957. Das Kombinat "Schwarze Pumpe" wird gebaut. Arbeiter fluchen auf die "Oberplaner", die Kartoffeln auf die Baustelle und Zement in die Küche dirigieren. Ingenieure wollen sich nicht in ihre Arbeit hineinreden lassen. Ein sorbischer Bauer beschwert sich, weil Laster durch sein Rübenfeld fahren. Zwischen Bauplatz und Büros stapft der Brigadier Bremer hin und her und ist wütend auf alle, besonders auf den ehemaligen Nazi in seiner Brigade. Zum Schluß schlichtet und richtet die Partei. Doch bis es zur "Korrektur" kommt, ist die Brigade eine kleine, aber keine heile Welt.

Im Wechsel von Spielhandlung und Bericht greift dieses für den DDR-Rundfunk geschriebene Originalhörspiel bewußt die Tradition von Brechts Lehrstücken und Piscators Versuchen eines politischen Theaters aus den 20er Jahren auf. In pointiert nüchternem, chronikhaftem Stil werden die Probleme und Lösungsmöglichkeiten beim Aufbau einer sozialistischen Planwirtschaft am Beispiel einer Großbaustelle dargestellt.

Die titelgebende "Korrektur" bezieht sich auf zweierlei: auf die gewonnene Einsicht der Arbeiter bei der Umgestaltung des gesellschaftlichen Arbeitsprozesses, aber auch auf die Einsicht des Schriftstellers, nur dann angemessen vom Arbeiter erzählen zu können, wenn er bereit ist, mit ihm zu erzählen. So recherchierten vor der Niederschrift ihres Textes Inge und Heiner Müller mehrere Monate auf einer Baustelle des Industriekombinats "Schwarze Pumpe" und erarbeiteten nach einer Diskussion mit den Arbeitern eine zweite, korrigierte Fassung der "Korrektur" unter dem Titel "Die Brücke".

Jenseits billiger agitatorischer Propaganda vieler Stücke aus dieser Zeit ist dieses Stück - ermöglicht wohl durch die Tauwetterperiode der Chruschtschow-Ära seit 1956 - ein auch heute noch literarisch überzeugendes Hörspiel aus der Aufbauphase der DDR. Trotz "Tauwetterperiode" passierte das Stück jedoch nicht die Zensur, erst 1997 wurde das Stück MDR urgesendet.
Sprecher:Gunter Schoß
Ingrid Schwienke
Lothar Dimke
Ulrich Voß
Ernst Meincke
Otmar Richter
Thomas Wolff
Gerd Ehlers
Birgit Edenharter
Jörg Kleinau
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.11.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 41
Titel: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Bert Koß; Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Heiner Müller

Erzählt wird die Geschichte der Umsiedlerin Niet, die in einer Kammer beim korrupten Bürgermeister eines kleinen Mecklenburger Dorfes untergekommen ist. Schwanger von einem arbeitsscheuen und ständig Bier trinkenden Individuum namens Fondrak, macht sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Zwar hat die Bodenreform den ehemaligen Tagelöhnern und Kleinbauern eine kleine Parzelle Land gebracht, aber es fehlt überall an Saatgut, Zugvieh und Traktoren. Vielen geht es daher noch nicht besser als vorher. Da hilft auch nichts, dass der aus dem KZ heimgekommene Parteisekretär Flint nicht müde wird, den Fortschritt der neuen Ordnung zu preisen. Als ein alteingesessener Mittelbauer vom Neubauern Ketzer das geliehene Pferd zurückhaben will und der staatliche Solleintreiber ihm ebenfalls zusetzt, erhängt sich Ketzer in seinem Katen. Für ihn kommen die zwei sowjetischen Traktoren, die bald darauf ins Dorf rollen, zu spät. Auf einer Versammlung im Dorfkrug wird unter Anwesenheit des Landrats der gerechte Umgang mit den Traktoren diskuti ert. Der korrupte Bürgermeister will es dem Landrat besonders recht machen und schlägt die sofortige und vollständige Kollektivierung des Dorfes vor. Da das aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Sinne der Partei ist, verliert er seinen Posten, und Flint, der Parteisekretär, wird der neue Bürgermeister. Seine erste Amtshandlung ist, der Niet die Übernahme von Ketzers Hof anzubieten. Nach kurzem Zögern nimmt sie das Angebot an und siedelt um auf Ketzers Hof.
Sprecher:Jürgen Thormann (W. Meier-Ziegetsberg)
Friedrich W. Bauschulte (Ernesto Klammer)
Christian Rohde (Kottwitz)
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist dem Originalabspann entnommen.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 41
Titel: Germania III Gespenster am toten Mann
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.1996
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1968
produziert von: WDR; SR; SWF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Rio Gregory
Inhalt: "Ich will seit langem ein Stück schreiben, das in Stalingrad anfängt und mit dem Fall der Mauer aufhört. Man muß solche gigantomanen Pläne gerade jetzt haben. Im Moment ist ja das Schlimme, daß es nur noch Zeit oder Geschwindigkeit oder Verlauf von Zeit gibt, aber keinen Raum mehr. Man muß jetzt Räume schaffen und besetzen gegen diese Beschleunigung." (Heiner Müller)

Hinterlassen hat er eine Szenenfolge, die einerseits einen historischen Zusammenhang von Verdun über Stalingrad bis zum Kollaps des sozialistischen Systems herstellt, andererseits ganz unmittelbar Erlebnisse der eigenen Biographie aufnimmt: Szenen des großen Welttheaters und Kunstdebatten, Horrorszenen aus Vergangenheit und Gegenwart, absurd, komisch, bevölkert von Gespenstern...

Die Funkproduktion war Hörspiel des Monats Mai 1996.
Sprecher:Herbert Fleischmann (Jürgen)
Josef Meinertzhagen (Eugen)
Harald Baerow (Klaus)
Horst Michael Neutze (Eberhard)
Marianne Mosa (Sigrid)
Günter Strack (Bodo)
Hansjörg Felmy (Hanni)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 18.05.1996
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548175449
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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