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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 20
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Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
Heiner Müller
produziert in: 1994
produziert von: SDR; BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Französisches Hörstück nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Wolf-Dietrich Sprenger (Erzähler Filipp Klimyc)
Claus Boysen (Nikon Ustinovic Tjazelenko)
Hildegard Schmahl (Marja Aleksandrovna)
Berthold Toetzke (Aleksey Petrovic)
Maja Nielsen (Zinaida Michajlovna)
Gerd Andresen (Ivan Stepanovic Verenycin)
Margareta Dobirr (Großmutter)
Benjamin Reding (Volodja)
Hans Treichler (Diener)
Hans-Josef Eich (Wirt)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 27.07.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 20
Vorige/nächste Ausstrahlung:16.05.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
Heiner Müller
produziert in: 1965
produziert von: RB
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Hörstück nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Peter René Körner (Joscy)
Margarete Carl (Marion)
Carlos Werner (Hausherr)
Uta Sax (Rita)
Karl-Heinz Gerdesmann (Herr)
Clemens Wilmenrod (Wirt)
Herbert Leonhard (Johnny)
Deli-Maria Teichen (Schwester)
Klaramaria Skala (Gräfin)
Renate Danz (Ingrid)
Helga Zeckra (Julia)
Eva-Ingeborg Scholz (Marita)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 12.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
Pierre Corneille
William Faulkner
Heiner Müller
produziert in: 1987
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Zwei Hörstücke nach Texten von Titus Livius, Pierre Corneille, William Faulkner und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Reiseführerin: Karin Eickelbaum
Alte Frau: Tilly Lauenstein
Blindes Mädchen: Katja Primel
Pilger: Otto Sander
Dolmetscherin: Almut Eggert
Verkäuferin: Britta Sommer
Sekretärin: Manuela Miebach
Hausfrau: Inken Sommer
Galeristin: Evelyn Gressmann
Lehrer: Klaus Herm
Verkäufer: Ingolf Gorges
Bankier: Christian Rode
Pilot: Helmut Krauss
Ingenieur: Norbert Langer
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 12.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1967
produziert von: CBC
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Mit diesem Hörstück setzt der Frankfurter Komponist und Musiker Heiner Goebbels seine musikalische Annäherung an Texte von Heiner Müller fort. Die beiden hr-Produktionen "Verkommenes Ufer" (ausgezeichnet mit dem Karl-Sczuka-Preis 1984) und "Die Befreiung des Prometheus" (ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Spezialpreis des Prix Italia 1986) waren wichtige Stationen auf diesem Werkprozeß. Heiner Goebbels schreibt zu seiner neuen Arbeit: erzählt die Geschichte eines Angestellten, der im Fahrstuhl zu seinem Chef unterwegs ist. Die Fahrt entwickelt sich zu einem Horrortrip, da der Angestellte trotz seiner Sorge, unpünktlich zu sein, die genaue Etagennummer nicht kennt, zum anderen die Zeit aus den Fugen gerät und das Tempo des Fahrstuhls sich verselbständigt... Der Text wird (außer vom Autor selbst teils versetzt, teils simultan von zwei ,Angestellten', einem englischen und einem deutschen, in unterschiedlichen Charakteren repräsentiert. Gesungen, gesprochen, geschrien verliert er fast seine Prosaform, muß aber trotz der vielen Songs den Sog der Geschichte behalten. Ein narritives Konzert soll entstehen, das dem Zuhörer die Chance gibt, die Geschichte ,Der Mann im Fahrstuhl' im Kopf neu zusammenzusetzen." lebende Jazz-Kritiker Peter Noglik schreibt: "Mit dem Scharfsinn für die Steigerung des Literarischen durch Musik, demgegenüber herkömmliche Jazz- und Lyrik-Kopplungen wie blasse Schülerversuche anmuten, vor allem aber mit einem Gespür für die Brisanz der MüIlerschen Botschaften gelang Heiner Goebbels schier Atemberaubendes: das Abschalten von Gleichgültigkeit und das Treffen des Nervs individueller gleich sozialer Existenz - hier wie anderswo. Müllers Text ist gedanklich vieldimensional angelegt Heiner Goebbels gelang es, dazu musikalische Bilder zu entwerfen, die nicht illustrieren, sich vielmehr assoziationsreich mit dem Gesagten verknüpfen, bis hin in Bereiche des so mit Sprache nicht Sagbaren führen..."
Sprecher:James Lotz
Wally Maclean
R.A.J. Phillips
Marianne Schroeder
Frank Vallee
MusikerArto Lindsay Don Cherry Fred Frith Heiner Goebbels Charles Hayward George Lewis
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 24.08.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1986
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Bearbeitung: Heiner Goebbels
Inhalt: Prometheus, der für die Menschen das Feuer geraubt hatte, wurde von den Göttern zur Strafe an den Kaukasus geschmiedet und später von Herakles befreit. In seinem Hörstück in 9 Bildern wollte Heiner Goebbels - "mit selbständigen musikalischen Mitteln, die in der Ausdruckshierarchie nicht unter, sondern neben dem Text rangieren" - unter anderem "die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos hörbar machen, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet. Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs ist er sich durchaus bewusst."

"Dem Hörstück liegt ein Prosatext zugrunde, den Heiner Müller mit einem erratischen Block in sein Theaterstück 'Zement' gesetzt hat, und an dem das Leben sich die Zähne ausbeißt, weil es ihm mit seinen eigenen Mitteln nicht gerecht werden kann. Ich versuche aber, mit selbständigen musikalischen Mitteln (mit Songformen, Collagen, der Filmtechnik nahen Schnitten und Rückblenden) mindestens zweierlei hörbar zu machen: Die große Faszination, die die unvorstellbaren Dimensionen von Arbeit und Zeit, Kot und Gestank auf mich ausüben, und die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet." (Heiner Goebbels)
Sprecher:Claudia Wedekind (Stewardess)
Alexander Knappik (Junge)
Dave Coleman (Disc-Jockey)
Traudel Maaßen (Kind)
MusikerWalter Raffeiner (Gesang)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 03.10.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 20
Vorige/nächste Ausstrahlung:09.05.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Bearbeitung: Heiner Goebbels
Komponist: Sebastian Gramss
Inhalt: Live-Hörstück nach einem Text von Heiner Müller

Prometheus, der für die Menschen das Feuer geraubt hatte, wurde von den Göttern zur Strafe an den Kaukasus geschmiedet - und nach Jahrtausenden von Herakles befreit. In seinem Hörstück will Heiner Goebbels - "mit selbstständigen musikalischen Mitteln, die in der Ausdruckshierarchie nicht unter, sondern neben dem Text rangieren" - unter anderem "die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos hörbar machen, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet. Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs ist er sich durchaus bewusst." Für das Radio entstanden, mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 1985 ausgezeichnet und danach in einer veränderten Live-Version auf die Bühne gelangt, kehrt eines der Repertoirestücke des zeitgenössischen Hörspiels in verwandelten akustischen Erzählformen wieder ins Radio zurück. Das Stück wurde live im ZKM Karlsruhe aufgeführt.
Sprecher:Hannes Hellmann (Er)
Walter Renneisen (1. Mann)
Reinhart Firchow (2. Mann)
Philipp Schepmann (3. Mann)
Elfriede Irrall (1. Frau)
Christine Heiß (2. Frau)
Donata Höffer (3. Frau)
MusikerDavid Moss (Schlagzeug und Gesang) Heiner Goebbels (Keyboards; Table-Gitarre; Chinesische Geige)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 15.08.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 12.1997
Hörspiel des Jahres: 1997
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Live-Hörstück nach Motiven von Kierkegaard, Robbe-Grillet und Prince mit Musik von Beethoven, Bach, Schubert, Chopin, Brahms, Prince und Heiner Goebbels

Was erinnert wird, ist gewesen, wird nach rückwärts wiederholt, wohingegen die eigentliche Wiederholung nach vorwärts erinnert. Deshalb macht die Wiederholung, wenn sie möglich ist, einen Menschen glücklich, während die Erinnerung ihn unglücklich macht, schrieb der dänische Philosoph Kierkegaard 1843 in seinem Essay "Die Wiederholung". Ihm ging es nicht um eine Lobrede aufs alltägliche Einerlei, sondern um die bewußt gelebte Wiederholung, um die Entdeckung der Strukturen, über die wir zu uns selbst gelangen, auch in der Liebe. - Auf ein gemeinsames Erlebnis letztes Jahr in Marienbad beruft sich ein Mann, der in einer bekannten Filmszene nach dem gleichnamigen Drehbuch von Alain Robbe-Grillet die Frau seiner Sehnsucht wiedertrifft. "There is joy in repetition", lautet der Refrain in einem Song des amerikanischen Popstars Prince, der vom Augenblick einer Verführung handelt. - Drei Schauspieler in wechselnden Rollen und Sprachen, Texte drei grundverschiedener Autoren umkreisen das Thema des muikalischen Hörstücks, das Heiner Goebbels am Eröffnungsabend der Freiburger Hörspieltage live in Szene setzt: mit der Franko-Kanadierin Marie Goyette, dem Amerikaner John King und dem Belgier Johan Leysen.
MusikerMarie Goyette (Klavier) John King (E-Gitarre; E-Violine; Stimme; Dobro) Ali N. Askin (Sampler; Keyboard)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 11.12.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Klangkunst
Bearbeitung: N. N.
Inhalt: Nach Texten aus "Timaios" von Platon unter Verwendung einer Klanginstallation

In Platons Dialog "Timaios" hält der Titelheld eine Rede über die Entstehung der Welt: Darin beschreibt er auch, wie aus dem Lauf der Gestirne Tag und Nacht, Monat und Jahr hervorgegangen sind - und damit die Zeit. - Sätze, die am Beginn des europäischen Nachdenkens über die Zeit stehen und in der Klanginstallation von Heiner Goebbels in fünf europäischen Sprachen zu hören sind. Ausschließlich aus diesen Sätzen gehen durch elektronische Bearbeitung Klänge hervor: eine Komposition ohne Instrumente, die sich wie in planetarischen Umlaufbahnen um den Text im Zentrum verbreitet. Aus jeder der fünf Sprachen gehen in diesem Text-Universum andere Klangwelten hervor. Zur Pariser Millenniums-Ausstellung im Centre Beaubourg entwickelte Goebbels im Auftrag des IRCAM seine erste Klanginstallation, die der SWR im selben Jahr 2000 auch im ZKM Karlruhe präsentierte. Was er im Pariser Experimentalstudio aus dem Sprachmaterial in aufwendigen Granularsynthesen entwickelte, ist für den stereophonen Klangraum des Radios zu einer Klangkomposition geworden, die den Sampler-Pionier Heiner Goebbels auf neuen Wegen zeigt.
Sprecher:Herbert Stass (Wannecke)
Almut Eggert (Fürsorgerin)
Claudia Amm (Kollegin)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 22.08.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert von: ORF
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: "Eisler war ein überaus gebildeter und umfassend informierter, sich auf der Höhe der Zeit intellektuell bewegender Zeitgenosse, und das hat seine Musik durchdrungen. Eine wechselseitige Durchdringung von Zeit, politischer Haltung, musikalischem Material, und das eben nicht nur auf der Ebene des Schreibtisches, sondern von einer großen Körperlichkeit" (Heiner Goebbels).

Der Komponist Hanns Eisler (1898- 1962), nach dem ersten Weltkrieg Meisterschüler Arnold Schönbergs und gleichzeitig Leiter von Wiener Arbeiterchören, einer der musikalischen Avantgardisten seiner Zeit und einer ihrer wachsten Köpfe, hat früh die Grenzen der Neuen Musik hinter sich gelassen. Er wurde unter anderem zum Pionier der politischen Musik, die er - mit seinem Freund Brecht - vor allem als "gestische Musik" verstand. Als Komponist der DDR-Hymne im Westen lange verfemt, wurde er Anfang der siebziger Jahre in der neuen Linken nahezu populär.

'Eislermaterial' entstand als Kompositionsauftrag des Bayerischen Rundfunks/musica viva.
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 08.04.1999
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Bernd Leukert
produziert in: 1959
produziert von: ORF-W
Regie: Heiner Goebbels
Bernd Leukert
Inhalt: Heiner Goebbels: Die Hörstücke. Ein Werkstatt-Bericht

Lange bevor der in Frankfurt am Main lebende Komponist und Musiker Heiner Goebbels begann, für das Radio zu arbeiten, war das (für die Schallplatte produzierte) Hörstück eines seiner Ausdrucksmittel. Von solchen Anfängen bis zu den neuesten, auch international erfolgreichen Hörspielen wird das radiophone Werk von Heiner Goebbels in dieser Werkstattsendung vorgestellt. "In einer Zeit des heraufkommenden Analphabetismus, wo Bücher schneller gedruckt als geschrieben werden und mehr gekauft als gelesen, wo das Theater (in blinder Notwehr gegen das Fernsehen, das die Wirklichkeit zunehmend durch ihre mehr oder weniger manipulierte oder manipulierende Abbildung ersetzt) die Texte zunehmend mit Bildern zuschwemmt und so ihrer subversiven Qualität beraubt, schlägt Heiner Goebbels eine neue Art von Lektüre vor, einen anderen, nicht mehr touristischen Umgang mit der Landschaft eines Textes. Auch die alten Texte müssen neu gelesen, d. h. umgewälzt werden." (Heiner Müller) "Worum geht es? Um die Komposition von Hörstücken über die Dekonstruktion von Erzählung; um die Überwindung des Kanzelworts in der Kunst. Oder: Es geht um das energetische Potential von Stimmen, die in Gestik und Tonfall gelebte Erfahrung mitteilen. Oder: Es geht um die dialogische Erzählung, aus deren Argumenten musikalisch die strukturelle Gewalt hervorgetrieben wird." (Bernd Leukert)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 17.02.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Hörstück nach Texten von Gertrude Stein mit Songs der Beach Boys, basierend auf einer Musiktheaterproduktion als Koproduktion des Théâtre Vidy Lausanne mit dem Schauspielhaus Hamburg, dem Hebbeltheater Berlin, dem Théâtre des Amandiers in Nanterre, Paris, und dem Roma Europa Festival 2000

Laufen und eilen, skizzieren und flüssig schreiben ist die doppelte Bedeutung, die im japanischen Wort Hashirigaki steckt. Im Laufen zu denken, in die Luft zu schreiben, Poesie aus der Bewegung zu holen - nicht nur aus der Reibung von Worten und evozierten Vorstellungen, sondern aus den Kreisbewegungen von Lauten und Tönen - ist der noch immer anstachelnde Impuls, der für Heiner Goebbels in der Prosa von Gertrude Stein steckt. In seinem Hörstück hat er ihre Texte mit den "Pet Sounds" der Beach Boys sowie traditioneller japanischer Musik zum Klingen gebracht und zugleich konterkariert. - Seine neue Radioarbeit ist aus einem Theaterprojekt mit den Musik-Performerinnen Marie Goyette (Kanada), Yumiko Tanaka (Japan) und Charlotte Engelkes (Schweden, früher Mitglied der Gruppe "Remote Control") hervorgegangen.
Sprecher:Max Goldt
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 03.06.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2006
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1996
produziert von: MDR; SR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Nach Texten von T.S. Eliot, Henri Michaux, Nicolas Poussin und Gertrude Stein

Landschaftsbilder und Geschichten, die etwas taugen, haben gemein, dass sie sich nicht in einer Perspektive erschöpfen und nicht aus einem einzigen Zentrum bestehen. Was sie belebt, ist - wie jeder Krimileser weiß - der Respekt für alle Details. Davon ausgehend, hat Heiner Goebbels aus seinem ersten Opernprojekt »Landschaft mit entfernten Verwandten« ein Hörstück entwickelt, das auf solch einer landschaftlichen Wahrnehmung der Abläufe beruht: Klang und Textstücke, in denen der Zuschauer sozusagen herumschauen, herumhören, herumlesen kann.
Sprecher:Edwin Marian (Wladimir Suikow)
Rudolf Wesseley (Professor Sergej Petrowitsch Buranowski)
Johannes Berger (Lautsprecherstimme/Geistlicher)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 23.04.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1992
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1979
produziert von: BR
Laufzeit: 103 Minuten
Genre: Fantasy; Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Hörstück nach dem gleichnamigen Text von Heiner Müller zu einer gemeinsamen Aktion mit Erich Wonder; aufgeführt auf der Documenta 8, Kassel 1987; E-88, Landwehrkanal, Berlin 1988; ars electronica, Linz 1988.

Recorded 1987/88 at F.T.F. and Unicorn Studios, Frankfurt/Main Engineers: Peter Fey and Jürgen Hiller Mixed at Rainbow Studio, Oslo / Engineer: Jan Erik Kongshaug

In dem Text MAeLSTROMSÜDPOL verarbeitet Heiner Müller Motive aus dem Umständlichen Bericht des Arthur Gordon Pym zu Nantucket ... von Edgar Allan Poe. Die weitschweifigen Tagebucheintragungen setzte Poe zur Untermauerung einer vorgeblichen Authentizität fiktiver Erlebnisse ein. Sie werden hier von Müller radikal entschlackt, Müller kommt ausschließlich "zur Sache", was bleibt, sind die letzten Eindrücke eines Menschen in der Anziehungskraft des Südpols.

Bei der akustischen Inszenierung dieser knappen Seite Text reizte mich - im Gegensatz zu meinen anderen Hörstücken - nicht die mehr oder weniger kunstvolle Verknüpfung, sondern die Entzerrung von Musik und Sprache im Verhältnis Erlebnis/Beschreibung. Den Sog vor Augen, von dem Arthur Gordon Pym in den antarktischen Katarakt gezogen wird, konzentrierte ich mich zum ersten Mal auf die Arbeit mit einer Stimme (die David Bennents). Es ist der gleiche Sog, der als zentrales Motiv bei der anderen von Heiner Müller im Titel zitierten Erzählung von Poe, Der Sturz in den Maelstrom, die Fischer in den Strudel der Lofoten treibt.

CD-Tracks:
1. Pym 3:35
2. Tsalal 7:05
3. Oh 6:43
4. Fff 1:41
5. Tekelili 6:22
6. Nunu 1:59
7. Keep the dog 5:00
Sprecher:Gert Westphal (Erzähler)
Christoph Bantzer (Ipplit Sergejewitsch)
Gisela Zoch (Jelisaweta Sergejewna)
Elisabeth Augustin (Warenka Olessowa)
Michael Schwarzmaier (Benkowskij)
Otto Stern (Der Oberst)
Angelika Hartung (Mascha)
Stefan Miller (Grigorij)
Elma Karlowa (Fjokla)
Christiane Hammacher (Margarita Lutschinzkaja)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.02.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Als das Schlagwort von der »Festung Europa« die Runde machte, realisierte Heiner Goebbels in Paris mit traditionellen afrikanischen Balladensängern ein Stück, das die Angst vor der Fremde und das Grauen der europäischen Kolonisation zum Thema macht, aber zugleich ein Gespräch über Bäume ist.

Joseph Conrads Kongo-Tagebuch, Heiner Müllers Text »Herakles 2 oder die Hydra« und »Das Notizbuch vom Kiefernwald« von Francis Ponge beschreiben den (Ur-)Wald sowohl als mütterlich lockende Vegetation wie als bedrohliche Matrix, die den Protagonisten verschlingt.

Die Literatur, hat Walter Benjamin einmal gesagt, ist ein Wald, in dem der Leser der Jäger ist.
Sprecher:Cornelia Boje (Tina)
Kurt Lieck (Meister)
Werner Bruhns (Heinz)
Alf Marholm (Chef)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 29.08.2002
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 20
Vorige/nächste Ausstrahlung:23.05.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
Titus Livius
William Faulkner
Heiner Müller
produziert in: 1994
produziert von: SDR
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Hörstück nach Texten von Titus Livius, William Faulkner und Heiner Müller

Der Stoff ist uralt, von Livius überliefert und in vielen Stücken (von Corneille bis Heiner Müller) und Opern (von Cimarosa bis Mercadante) bearbeitet: ein Bürgerkrieg zwischen zwei Nachbarstädten, der von zwei Männern stellvertretend geführt werden soll, um Kräfte zu sparen. Der Horatier besiegt für Rom den Kuratier aus Alba, der mit seiner Schwester verlobt ist, verschont ihn nicht und hofft, zu Hause gefeiert zu werden. Als seine Schwester stattdessen in Tränen ausbricht, ermordet er sie. Rom hat nun zwei Männer in einem: einen Sieger und einen Mörder. Wie damit umgehen? - Eine exemplarische Geschichte, die sich heute in Sarajewo und anderswo täglich aktualisiert. In einer explosiven Collage musikalisiert Heiner Goebbels die Erzählvarianten in fünf Sprachen. Heiner Müllers deutscher Text und Pierre Corneilles Alexandriner bilden die narrative Leitlinie. Wie in anderen Hörstücken von Heiner Goebbels zählt nie das gesprochene Wort allein, sondern seine Einbettung in den kompositorischen Verlauf, die den Reiz und die Qualität des Verständnisses ausmacht.
Sprecher:Max Goldt
MusikerGail Gilmore (Mezzosopran)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 12.01.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (1):Karl-Sczuka-Preis: 1992
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1997
produziert von: SWF; Ensemble Modern ; Theater am Turm, Frankfurt
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Komponist: Heiner Goebbels
Inhalt: Johann Ludwig Heinrich Julius Schliemann (1822-1890) war ein reicher deutscher Kaufmann, der als Pionier der Feldarchäologie gilt. Sein Ruhm als »Entdecker Trojas« gründet in seinen abenteuerlichen und umfassenden Ausgrabungen, die er ab 1870 im türkischen Hissarlik als erster unternahm. Heiner Goebbels' mehrfach preisgekröntes Hörspiel nutzt als Ausgangspunkt Ausgrabungsberichte von Schliemann und Texte aus der »Ilias« für eine kompositorische Aneignung des Mythos Schliemann aus zeitgenössischer Perspektive. Schliemann wird hier zum Sinnbild der Moderne.


»Die musikalischen Quellen sind allesamt auf Troja focussiert. Allerding, vergleichbar der Schichtenüberlagerung auf dem Berg Hissarlik, im Querschnitt der Zeiten: Von aktieller Unterhaltungsmusik, zeitgenössischer E-Musik, griechischer Folklore, Berlioz' »Trojanern«, bis zur Renaissance der griechischen Klassik im europäischen Mittelalter; von der Erforschung der Baumaterialien, Geräuschen, Naturklängen bis zur Rekonstruktion altgriechischer Hymnen und Oden. Als literarische Grundlage dient Homers Ilias, dazu Ausgrabungsberichte Schliemanns aus den Jahren 1871-1873.« (Heiner Goebbels)
Sprecher:Heiner Müller (Stimme)
MusikerRalph Mangelsdorff (Countertenor) Sven-Åke Johansson (Percussion)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 27.05.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1979
produziert von: SFB
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Eine szenische Komposition in einer Aufzeichnung aus dem Theater am Turm, Frankfurt

"Du, der Lesende, weilst noch unter den Lebendigen; ich, der Schreibende aber, habe längst meinen Weg ins Reich der Schatten genommen. Denn das ist gewiß, seltsame Dinge werden geschehen und geheime Dinge aufgedeckt werden, und viele Jahrhunderte werden vergehen, ehe diese Aufzeichnungen den Menschen vor Augen kommen. Und unter denen, die sie sehen, werden manche Ungläubige sein und manche Zweifler und dennoch einige wenige, denen die Schriftzeichen, die ich hier mit stählernem Griffel grabe, viel zum Sinnen geben sollen." So setzt die Stimme eines antiken Autors ein, der die Zeichen der Zeit aus den Gestirnen liest - und die Zeichen des Todes im heraufziehenden Schatten an der Wand. Die Erzählerstimme aus Edgar Allan Poes Todes-Parabel "Schatten" handelt vom Verschwinden eines Autors, der katastrophischen Zeiten entstammt. Heiner Müller spricht diesen Text. Als Tonbandstimme durchzieht er eine Live-Aufführung der szenischen Komposition "Schwarz auf Weiß", die selbst vom Verschwinden des Autors handelt, von der Flüchtigkeit der Stimme, von der Einsamkeit und Irritation des Schreibens. Eine kollektive musikalische Aktion um ein abwesendes Zentrum.
Sprecher:Jürgen Thormann
Lothar Blumhagen
Peter Schiff
Gudrun Genest
Hella Hagbeck
Sigrid Lagemann
MusikerEnsemble Modern
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 13.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 20
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.1991
Autor: Heiner Goebbels
Edgar Allan Poe
Heiner Müller
produziert in: 1996
produziert von: MDR; SR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Inhalt: Eine Text-Montage von Edgar Allen Poes Todes-Vision "Shadow" und Heiner Müllers kriegerischer "Landschaft mit Argonauten", die angesichts diesjähriger Ereignisse eine bedrängende Aktualität gewinnt, ist die Grundlage des vielschichtig komponierten Hörstücks von Heiner Goebbels, das im Auftrag des Massachusetts Cultural Council für das Goethe-Institut und das Institute of Contemporary Art in Boston entstanden ist. - Zwei Texte, die mit großer zeitlicher und ästhetischer Distanz entstanden sind, aber das gleiche Thema haben: den Zustand nach einer Katastrophe, deren abgeschiedene Opfer mit einer kollektiven Stimme zu reden beginnen. Eine Situation, die der Bostoner Romantiker Poe 1835 als historische Fiktion in einer antiken Pestzeit ansiedelt, während sie der Berliner Heiner Müller - nicht ohne amerikanische Anspielungen und antike Reminiszenzen - nach vorne verlegt, in eine nahe Zukunft: Sein Text "setzt die Katastrophen voraus, an denen die Menschheit arbeitet".
Sprecher:Edwin Marian (Wladimir Suikow)
Rudolf Wesseley (Professor Sergej Petrowitsch Buranowski)
Johannes Berger (Lautsprecherstimme/Geistlicher)
MusikerChristos Govetas (Klarinette; Cumbush; Gardon) Charles Hayward (Schlagzeug; Tipan) René Lussier (Gitarre) Heiner Goebbels (Keyboard) Sussan Deyhim (Singstimme)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Edgar Allan Poe:geboren: 19.01.1809
gestorben: 07.10.1849
Vita: Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science-Fiction und der Horrorliteratur. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung.

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Erstsendung: 19.12.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Inhalt: Vortrag

Die besten Hörspiele seien die Soundtracks der Filme von Jean-Luc Godard - meinte Heiner Goebbels anlässlich der "Woche des Hörspiels" im November 1999 in Berlin. Goebbels begibt sich auf die Suche nach den Schnittstellen von Text und Musik in der Hörspielkunst. Was macht das Geheimnis ihrer Funktionsfähigkeit aus? Oberfläche, Schichtung, Schnitt oder Verzahnung: welches Verfahren wirkt wann wie? In seinem Werkstattbericht gibt der Künstler Einblicke in seine kompositorische Vorgehensweise.
Sprecher:Reinhard Firchow
Klaus Schöning
Thomas Lang
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 13.06.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 20
Titel:
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 1986
produziert von: SDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Ensemble Modern Orchestra
Inhalt: "Walden" setzt sich mit dem gleichnamigen Text des amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau auseinander. 1854 veröffentlicht, formuliert Thoreau in "Walden" zivilisationskritisch das Postulat eines radikalen, nur der Natur verpflichteten Individualismus. Goebbels lässt eine amerikanische Avantgarde-Legende Textpassagen aus "Walden" vortragen: den 1931 in Berlin geborenen Bob Rutman, der mit seiner jüdischen Mutter vor den Nazis fliehen musste, in den USA aufwuchs und mit seiner Musik und Aktionskunst der Beatpoetik nahesteht. Dabei bettet Goebbels die Texte in Natur-Sounds, in Orchesterklänge, Elektronik sowie popmusikalische Zitate. Es entsteht ein anspielungsreicher sprachmusikalischer Diskurs zum Thema Technik, Kultur und Natur.
Sprecher:Olaf Freienstein (Parry)
Ashoka Homeier (David)
Friedrich Karl Praetorius (Constable Evans)
Wolfgang Reinsch (Inspektor Saxelby)
Hans-Jürgen Gerth (Sergant Lloyd)
Gerd Andresen (Roger Duff)
Heidemarie Rohweder (Anne)
Charles Wirths (Charles Tarrant)
Ilse Zilstorff (Mrs. Pritchard)
Egon Schäfer (Dr. Williams)
Regina Faerber (Caitlin Jones)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,2719 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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