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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1980
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl, geboren am 1. August 1925 in Wien, ist kurz vor seinem 75. Geburtstag am 9. Mai 2000 gestorben. Mit seinen Sprechgedichten, Theaterstücken und Hörspielen zählte Jandl zu den wichtigsten Autoren und Spracherneuerern der zeitgenössischen deutschen Literatur. Der hr gedenkt Ernst Jandl mit einem seiner erfolgreichsten Stücke.

Seine 1979 verfasste Sprechoper "Aus der Fremde" ist die Darstellung einer Depression, die einen etwa fünfzigjährigen Schriftsteller weitgehend isoliert. Er klammert sich an eine gleichaltrige Kollegin, seine langjährige Freundin, und, weniger heftig, an einen um eine Generation jüngeren Freund. Sein Zustand spiegelt sich in einer Sprache, in der es kein Ich, kein Du und keine bestimmte Aussageweise gibt; an ihre Stelle sind ausschließlich die dritte Person und der Konjunktiv getreten. Die Rede ist eingespannt in Dreiergruppen von Zeilen, die Stimme bewegt sich an der Grenze eines Singens, das den Verlust der Vertrautheit mit sich selbst und der Welt nochmals markiert: "daß er sich ins bett lege / die decke über sich ziehe / die augen schließe / daß er die augen öffne / daß er die augen schließe".
Sprecher:Peter Fitz (Er)
Libgart Schwarz (Sie)
Paul Burian (Er 2)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1970
produziert von: BR; HR; NDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: "Ein Gedicht vor dem Verstummen" hat Jandl das von ihm selbst gesprochene Stück genannt. Gleich zu Beginn verheißt er mit drohendem Unterton "Halsüberraschung, Farbüberraschung, Temperaturüberraschung, Sprachüberraschung". Er rollt einen Sprachteppich auf, um ihn im nächsten Moment dem Hörer unter den Füßen wegzuziehen. So erreicht er mit einem Minimum an sprachlichem Aufwand ein Maximum an abgründigem Wortwitz.

"Was immer das Hörspiel sonst noch bringt, in jedem Falle sollte dieses geschehen: dass Dinge eintreten, die noch nicht erwartet wurden, und womöglich in ununterbrochener Folge; und dass der Hörer allmählich in eine Haltung des Fragens gerät, ohne dass er vorerst tatsächlich fragt, denn das würde sein Hören, und damit sein Spiel, unterbrechen; sondern so, dass er fragen wollte, und schließlich erkennt, dass er nur sich selbst fragen kann" (Ernst Jandl).

"In 'Fünf Mann Menschen' und 'Das Röcheln der Mona Lisa' (...) interpretierte er das Material und die Technik in Richtung Kargheit und Strenge der Kammermusik; er ist mehr für Minimal Art, für den Solo-Vortrag oder fürs barbarisch karg und jazzig besetzte Strawinsky-Orchester als fürs pastos Großorchestrale" (Jörg Drews).
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 13.11.1970
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Ebenso wie in dem Hörspiel"Fünf Mann Menschen"ist auch das Stereohörspiel "Der Gigant" eine Gemeinschaftsarbeit der beiden Wiener Autoren Friedericke Mayröcker und Ernst Jandl. Auch hier äußerste Reduktiondes sprachlichen Materials, oft bis auf rein lautliches; eine punktuelle Sprache. Die Autoren charakterisieren ihren Text "als eine Art Oper, allerdingsim Sinne überschwemmender Totalmusik, etwa eines Otis Redding (dessen Nummer "Scratch My Back" hier unmittelbar wirksam war), bester Beatles-Produktionen,oder "Mothers of Invention".Verwendet werden in dem Stereohörspiel "Der Gigant" pastorale, folkloristische, mythische, hist orische, aktuelle und utopische Motive, um in magisch-plakativerTechnik eine berauschende Menschheitskomödie zu entwerfen, die nicht bestimmt ist durch Idylle, Folklore, Mythos, Geschichte, Aktualität und Utopie, sonderndurch Lust an Geräuschen, Lauten, Worten, Rhythmen, Knalligem, akustisch Fühlbarem, solchem, das den Hörer einhüllt und durchdringt".
Sprecher:Horst Frank (Der Gigant)
Rudolf Kleinfeld-Keller (Köhler)
Grete Wurm (Frau des Köhlers)
Werner Rundshagen (Aufseher)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.04.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1971
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Hartmut Kirste
Inhalt: Hier entfernt sich der Autor noch weiter von traditionellen Formen des Hörspiels, hier gibt es keine, wenn auch noch so rudimentäre Handlung im traditionellen Sinne. Demonstriert wird vielmehr ein Experiment mit der Zeit. Während ein anonymer Sprecher beliebige Texte aus einer Tageszeitung vorliest, werden verschiedene Möglichkeiten, zeitliche Abläufe zu erfahren, miteinander konfrontiert: die aktuelle Zeit des Vorlesens, die subjektive Zeiterfahrung des Sprechenden und die genormte, "objektive" Uhrzeit.
Sprecher:Norbert Beilharz
Ulrich Hase
Emil Obermann
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 28.05.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1989
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Uwe Schareck
Inhalt: Mit der Konzeption seines Stückes "Der Uhrensklave" entfernte sich Ernst Jandl noch weiter von der traditionellen Hörspielform als im Hörtext "Fünf Mann Menschen". Keine wenn auch noch so rudimentäre Handlung ist mehr zu finden. Demonstriert wird vielmehr ein Experiment der Zeit: Während ein anonymer Sprecher beliebige Texte aus der Tageszeitung vorliest, werden verschiedene Möglichkeiten der Zeiterfahrung miteinander konfrontiert: die aktuelle Zeit des Vorlesens, das subjektive Zeiterlebnis des Sprechenden und die genormte 'objektive' Uhrzeit.
Sprecher:Hanns Dieter Hüsch (Sprecher 1)
Claus Boysen (Sprecher 2)
Ulrich Müller (Sprecher 3)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 16.07.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: Ein groteskes Spiel um die Jahrhundertwende

"Die Auswanderer" wurde im Mai 1957 geschrieben, in dem der Autor mehr als die Hälfte aller in seinem Buch "Laut und Luise" enthaltenen Gedichte verfaßte. Damals hatte er die Techniken des Sprechgedichts, des Lautgedichts und der Montage in kürzeren lyrischen Texten getrennt erarbeitet und unternahm in diesem Hörspiel die Integration der drei Techniken in einen einzigen längeren Text. Ein zu Beginn des Jahrhunderts erschienenes Schulbuch, eine Sammlung von Musteraufsätzen, diente als Sprachreservoir. Durch diese Herkunft haftete an den Wörtern und Sätzen gerade jenes Maß Antiquiertheit, das notwendig war, um daraus, sobald man das alte Material nach neuen Methoden verarbeitete, etwas Frisches, Lebendiges zu machen. (Ernst Jandl)
Sprecher:Kurt Lieck (Der Vater)
Ingeborg Wellmann (Der Knabe)
Margot Leonard (Die Frau)
Josef Meinertzhagen (Der Mann)
Marianne Mosa (Die junge Dame)
Michael Thomas (Der junge Herr)
Heinz Schacht (Der ältere Herr)
Hansjörg Felmy (Der Matrose)
Maria Krasna (Die Mutter)
Alois Garg (Der Onkel)
Alwin Joachim Meyer (Der laute Ansager)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 25.02.1970
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 18:30 bei DKultur
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Zwei Nobelpreisträger, ein Literat und ein Historiker, singen das Loblied auf die deutsche Sprache und die grosse deutsch-österreichische Geistesgeschichte. Heilig-unheilig klingt das: "Ich sehr lieben den deutschen Sprach, den deutschen Sprach mir heilig sein." Jandls Attacke gilt jenem Typus humanistischen Bildungsbürgertums, das sich im Zeichen von Goethe, Grillparzer und auch "Küssdiehandke" im schönen Nobelpreis-Kuckucksheim niedergelassen hat.
Sprecher:Peer Augustinski
Eva Garg
Ernst Jandl
Walter Riss
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 16.05.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1970
produziert von: BR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl gibt eine Einführung in sein radiophones Stück das "Das Röcheln der Mona Lisa". Ohne erklärerischen Duktus, ohne auf Kosten des Hörspiels zu viel auszudeuten, gibt Jandl Einblicke in die Entstehung und die Kontexte der Produktion.
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 18:30 bei DKultur
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1969
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Peter Michel Ladiges
Inhalt: Im Zeitrafferverfahren werden in "Fünf Mann Menschen" zentrale Lebensereignisse durchgespielt: von der Gebärklinik über Elternhaus, Schule, Kino, Berufsberatung, Kneipe, Militär, Krieg, Spital, Gericht, Gefängnis, Erschiessung... wieder zurück zur Gebärklinik, diesmal in der Vaterfunktion. Denn "solange es Kinder gibt, wird es Kinder geben". Es entsteht das - ironisch simplifizierte - Modell eines an Verwaltungsapparate und inhumane Verhaltenszwänge wehrlos ausgelieferten Daseins, zugleich aber auch ein Spiel mit Worten und Hörkonventionen. - Das Hörspiel, das heute als Klassiker gilt, sorgte zur Zeit seiner Entstehung für erhebliches Aufsehen. 1969 wurde es mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet und eröffnete in seiner Nachfolge die Ära des sogenannten 'Neuen Hörspiels'.

Ein stereophones Sprachspiel, dessen Auszeichnung mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden für 1968 zum spektakulären Auftakt einer neuen Hörspiel-Ära wurde.
Sprecher:Günther Neutze (Ansager)
Helmut Wöstmann (Stimmen 1-5)
Jürgen Schmidt (Stimmen 1-5)
Friedrich von Bülow (Stimmen 1-5)
Gian Fadri Töndury (Stimmen 1-5)
Gerhard Remus (Stimmen 1-5)
Hans Timerding (Vater)
Ellen Xenakis (Mutter)
Heiner Schmidt (Berufsberater, Unteroffizier, Offizier, Richter)
Dinah Hinz (Kellnerin, Krankenschwester, Schwester I)
Christine Davis (Schwester II-V)
Ute Remus (Schwester II-V)
Isabel Stumpf (Schwester II-V)
Renate E. Bauer (Schwester II-V)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.1968
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: Eine Frau und ein Mann erinnern sich an ihre Kindheit und stellen fest, dass nicht allein die Zeit, sondern auch die Orte ihrer Kindheit nahezu identisch sind. In fröhlicher Stichomythie, in Passagen, in denen sich die Rede überschlägt, sich die Reminiszenzen überlagern, in rasch wechselnden Bildern und Szenen zieht das Kaleidoskop der "Gemeinsamen Kindheit" vorüber. Die Frau und der Mann geben sich der Erinnerung aber nicht über intellektuelle Reflexion hin. Vielmehr retten sie mit den Mitteln der sprachlichen, bis hin zum reinen Laut erfolgenden Reduktion und freien Assoziation für sich etwas von der kindlichen Unbefangenheit, die sie längst als Erwachsene verloren haben.
Sprecher:
offen
Mann: Herbert Fleischmann
Frau: Elisabeth Opitz
Knabe: Christoph Quest
sein Bruder: Cay-Michael Wolf
Vater des Knaben: Alwin Joachim Meyer
Mutter des Knaben: Margot Leonard
Mädchen: Sabine Postel
deren Freundin: Rosemarie Voerckel
Vater des Mädchens: Jaromir Borek
Mutter des Mädchens: Marianne Mosa
Großvater: Rudolf Kleinfeld-Keller
Frau Qual: Magda Hennings
Kindermädchen: Ingrid Lammerding
tante: Annelie Jansen
alte Frau: Carla Neizel
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.09.1970
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1989
produziert von: BR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Christoph Lindenmeyer
Inhalt: Live-Mitschnitt von der Verleihung des Frankfurter Hörspielpreises 1989

Im Depot des Schauspiels Frankfurt wurde am Sonntag, den 22. Oktober 1989 dem Wiener Schriftsteller und Hörspielmacher vor ausverkauftem Haus der FRANKFURTER HÖRSPIELPREIS 1989 vom Frankfurter Verein für Künstlerhilfe für sein Rundfunk-Gesamtwerk überreicht. Der Bayerische Rundfunk, dessen Hörspielabteilung Jandl für diesen Preis nominiert hatte, gestaltete eine Matinee mit Ernst Jandl und Musikern des Vienna Art Orchestra, u.a. mit dem "Deutschen Gedicht" und Jandls Programm "vom vom zum zum". Jandl wurde von den 800, überwiegend jungen Zuschauern mit Ovationen gefeiert. In einer gekürzten Fassung sendet der Bayerische Rundfunk Ausschnitte aus der Laudatio des Bielefelder Literaturwissenschaftlers Jörg Drews und aus dem einstündigen Programm Jandls mit "seinen" Musikern.
Sprecher:Ernst Jandl
Lauren Newton
Wolfgang Puschnig
Uli Scherer
Jörg Drews
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 30.10.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
statt-theater FASSUNGSLOS
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Ulrich Bassenge
statt-theater FASSUNGSLOS
Bearbeitung: statt-Theater Fassungslos
Inhalt: Eine akustische Collage des Dresdener "statt-theaters FASSUNGSLOS" - unter Verwendung von Texten Ernst Jandls

Das Dresdener "statt-Theater Fassungslos", seit 1988 erst im Osten, dann im Westen unterwegs mit der Jandl-Revue "Das Röcheln der Mona Lisa", avancierte inzwischen zur Lieblingstruppe des Wiener Autors. In ihrer programmatischen Erklärung des "statt-Theaters Fassungslos" schreiben die Dresdener: "Erstens, wir führen kein Theaterstück von Ernst Jandl auf, sondern eine, unsere, radikal persönliche Interpretation von Jandl-Gedichten, und zwar von Gedichten, die uns nicht kalt gelassen haben, bei denen wir mehrfach Freude oder einfach Zorn empfanden, die für unsere Absicht, realistisch Theater, also politisches Theater zu machen, benutzbar schienen... und das alles, um unser erworbenes Privateigentum an Freude und Zorn zu vergesellschaften, also um letztendlich eine gesellschaftlich nützliche Tat zu vollbringen ..." Für den Bayerischen Rundfunk entwicklete das "statt-Theater Fassungslos" eine Hörspielrevue unter aktiver Beteiligung Ernst Jandls, der einige Sprecherparts selbst übernimmt, eine Collage mit Stimmen, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon und Klarinette. Ernst Jandl steuerte den Titel des Hörspiels bei: Jandls Dilemma.
Sprecher:Ernst Jandl (Sprecher)
Bertram Quosdorf (Saxophon)
Robby Langer (Baßgitarre)
Frank Schubert (Trompete, Schlagzeug)
Andrea Thelemann (Gesang)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 24.03.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1990
produziert von: BR; HR; SWF
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ernst Jandl
Komponist: Ernst Kölz
Inhalt: Werkstattsendung

Die Werkstattsendung "kennen sie mich herren" dokumentiert die Regiearbeit und die Werkinterpretation des Autors Ernst Jandl und des Komponisten Ernst Kölz. In ausführlichen Regiegesprächen während der Produktion des Hörspiels "szenen aus dem wirklichen leben" hat Ernst Jandl seine Textmontage offengelegt und detailliert aufgeschlüsselt.
Sprecher:Cornelie Müller
Max Hupfer
Arnulf Appel
Dagmar Aigner
Klaus Holsten
Deborah Marshall
Claus Reichstaller
Rudi Mazac
Thomas Simmerl
Adele Kleinert
Christian Ostertag
Milan Pilar
Ulrich Bassenge
Mira Alexandra Schnoor
Günter Hess
Herta Moritz
Herbert Kapfer
Ernst Jandl
Ernst Kölz
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 27.04.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Klangkunst
Inhalt: Sekundenhörspiele: Eine Folge kurzer epigrammatischer Hörsituationen.
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 13.06.1998
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1970
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Der Titel verweist u.a. auf die Konstellation Chor - Individuum, d.h. in der Folge auf dialektische Auseinandersetzungen, die in der Einzelfigur zwar temporär zu (sprachlichen) Transformationen führen, ihr Verlangen, sich aus der Gebundenheit des "Menschseins" überhaupt zu befreien, am Ende aber nicht verhindern können. Ernst Jandl und Friederike Mayröcker entwickeln diesen Spaltungsprozeß mit einem äußerlich reduzierten, d.h. auf Grundformen (Substantiv-Aussagesatz) zurückgeführten Sprachmaterial, das aber, potenziert durch gezielte Eingriffe - minimale Abspaltungen, Pertubationen, Zusätze -, symbolhaft über sich hinausweist. "Das Stereo-Hörspiel 'Spaltungen' ist nich nicht-religiöses Mysterinespiel, ausgeführt mit den Mitteln der konkreten Poesie." (Ernst Jandl/Friederike Mayröcker)
Sprecher:Ernst Jandl (Mann)
Maria Barring
Karin Buchali
Wiltrud Fischer
Elisabeth Opitz
Harry Bong
Adolf "Addi" Furler
Matthias Ponnier
Heinz Schacht
Michael Thomas
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.04.1970
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.1990
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1990
produziert von: BR; HR; SWF
Laufzeit: 19 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Komponist: Ernst Kölz
Inhalt: Der Text der "szenen aus dem wirklichen leben" wurde von Ernst Jandl für das Nachtstudio der Wiener Festwochen 1966, dem Jahr des Erscheinens seines Buches "Laut und Luise", eher zusammengesetzt als geschrieben. Der Text war ein Ergebnis der in die fünfziger Jahre zurückkreichenden Technik der literarischen Montage, ein Zusammenbauen von Fertigteilen, von welchen jedes über des Einzelwort hinausreichte, also Wortgruppe, Satz, Stroh oder Gedicht bereits war, ehe es sich in einen noch größeren Zusamenhang einfügte. Ernst Jandl sichtete seine bisher entstandenen poetischen Texte mit dem Blick auf das Thema "Beziehungen zwischen Mann und Frau" und wählte 19 Einheiten als Fertigteile, vorwiegend Sprechgedichte oder Teile von solchen. Diese Einheiten wurden gereiht, für drei Sprecher eingerichtet und mit sechs neu entstandenen Einheiten als Text des Stücks zusammengefaßt. Es sollte eine Art Kurzoper im Geiste von Eric Satie werden, und keiner war dafür geeigneter als der Wiener Komponist Ernst Kölz. Er sagte dazu: "Es handelt sich nicht um Vertonung im herkömmlichen Sinn, sondern um eine musikalische Akzentuierung des Textes, um klangliche und rhythmische Interpretation der Dichtung." Jahre später erfolgte eine zweite Inszenierung im Theater am Neumarkt in Zürich. Als Hörspiel wird das Stück der Fantasie des Hörers einen neuen Raum öffnen. Ernst Jandl, geboren 1925 in Wien, ist einer der wichtigsten Autoren der "konkreten poesie" und des "Neuen Hörspiels". Sein Hörspiel "Fünf Mann Menschen" (in Zusammenarbeit mit Friedrike Mayröcker) wurde 1969 mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet. Zahlreiche Literaturpreise. 1989 wurde Jandl der "Frankfurter Hörspielpreis" verliehen, sein neuester Gedichtband "idyllen" erhielt den "Peter Huchel-Preis für Lyrik" 1990.
Sprecher:Cornelie Müller (Frau)
Max Hupfer (1. Mann)
Arnulf Appel (2. Mann)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
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Erstsendung: 27.04.1990
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1977
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: "Der Uhrensklave" ist ein Experiment mit der Zeit. Zeit wird darin in drei Dimensionen dargestellt: als aktuelle Zeit, als subjektive Zeit und als fiktive "objektive" Zeit. Dies sind drei Dimensionen, in denen Zeit allgemein erfahren wird, wenn auch oft weniger bewußt, als hier vom Hörer verlangt. Eine vierte Zeitdimension, die mit Distanzen und Orten zu tun hat, bleibt am Punkt dieses Hörspiels unberücksichtigt. Die Realisation dauert 20 Minuten und erreicht kein Ziel, es kommt zu keinem Schlußpunkt.
Sprecher:Otto Grünmandl
Helmuth Bock
Martin Truthmann
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 06.02.1977
Datenquelle(n): ORF
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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