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Hörspieldatenbank

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Titel: Antilopenverlobung
Autor: Dietmar Dath
Mareike Maage
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: "Das Tier schaut uns an und wir stehen nackt vor ihm. Und vielleicht fängt das Denken an genau dieser Stelle an", konstatierte Jacques Derrida nicht nur für das Verhältnis zu seiner Katze, sondern für eine mögliche Beziehung zwischen Tier und Mensch, bei der der Blick des Tieres zum produktiven Spiegel für menschliche Selbsterkenntnis wird. Ein Vorgang, der Mut und Fähigkeit zum erwidernden Blick voraussetzt, aber nicht selbstverständlich ist, könnte der Mensch ja vor dem zurückschrecken, was er da im Spiegel erblickt. Jedenfalls kommen die beiden lesbischen Antilopen Mava und Nora zu diesem Schluss, als sie Torben Pfeiffer einen Abschiedsgruß mit nach Hause geben. Er ist zusammen mit seiner Kollegin Andrea Sturm von einer Stiftung beauftragt worden, das Forschungsprojekt der Panlinguistin Jutta Villinger zu begutachten, das darin besteht, die menschliche Sprache zur Grundlage der tierischen Kommunikation zu machen. Mit Hilfe eines neu entwickelten Computerprogramms haben die Tiere im von Jutta Villinger betreuten und von der Stiftung subventionierten Forschungspark zwar Worte gelernt, sie sprechen aber doch ihre jeweils eigene Sprache. Missverständnisse sind also unvermeidlich, vor allem die zwischen Mensch und Tier, weil es eben nicht reicht, dieselbe Sprache zu sprechen. Entgegen der Meinung von Jutta Villinger "alles lebt ein bisschen, und alles spricht ein bisschen, der Rest ist nur eine Frage der angemessenen Verstärker", scheint Torben Pfeiffer, ein Kritiker des Projektes, längst zu wissen, dass man ohnehin nicht versteht, was man sich gegenseitig sagt, und dass erst einmal das Zuhören Forschungsaufgabe genug wäre. So hat sich auch die langjährige Mitarbeiterin Silke aus dem Projekt verabschiedet, weil sie es verurteilt, die Sprache als Machtinstrument und Mittel der Gefangennahme der Tiere zu gebrauchen. Die Antilopenverlobung zeigt auf sprachspielerische, unterhaltsame und politische Art ein Szenario, in dem das tierische Miteinander dem menschlichen ein Stück weit voraus ist. Am Ende, so scheint es, haben nämlich die beiden Antilopen Mava und Nora im liebenden Blick auf den Anderen und ganz unabhängig von irgendeinem sprachgestützten Ritus ihre Verlobung längst vollzogen.
Sprecher:Martina Gedeck (Lilli)
Jörg Hartmann (Max)
Alexandra Henkel (Alex)
Robert Besta (Robert)
Jule Brandl (Mimi)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Mareike Maage:geboren: 1979
Vita: Mareike Maage, geb. 1979, Autorin, Hörspielmacherin, Künstlerin. Hörspielarbeit u.a. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners (WDR 2011).
Hompepage o.ä.: http://mareikemaage.de/de/
Erstsendung: 13.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel: Das Land will hier weg
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 2013
produziert von: SRF
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (alemannisch)
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Susanne Abbuehl
Inhalt: Drei Erwachsene und ein Mädchen verstecken sich vor Bewaffneten in einem leerstehenden Gebäude. Draußen wird geschossen. Die Gruppe verhält sich still und hofft, dass bald der Hubschrauber kommt, der sie rettet. Was wie ein Geschehen am Rande einer der Kriege oder Bürgerkriege aussieht, die man aus dem 20. und 21. Jahrhundert kennt, spielt in etwa 40 bis 50 Jahren in einer kleinen Stadt in Südbaden. Zwei der vier Menschen, die fürchten, in der Falle zu sitzen, kommen von außerhalb: Der ältere Mann ist Angestellter einer Behörde, die junge Frau, die ihn begleitet, ist Wissenschaftlerin und scheint hergekommen zu sein, um einen Sprachforscher abzuholen, den sie vor vielen Jahren in dieser Gegend zurückgelassen hat. Der Zurückgelassene ist der dritte Erwachsene in der Gruppe und spricht wie im Fieber so etwas wie den Dialekt der Einheimischen. Das Kind, das die beiden Auswärtigen bei ihm gefunden haben, scheint ein Geheimnis zu kennen, das mit dem Ort und seiner unheimlichen Geschichte zusammenhängt.

»Das Land will hier weg« ist ein Hörspiel über Heimat, Verlust, Rettung, Muttersprache und darüber, wie schwierig es ist, miteinander zu reden.
Sprecher:
offen
Lauren Newton
Marie Jung
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel: Das Wort Utopie liegt mir nicht
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 2003
produziert von: DLR; NDR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Stan Regal
Inhalt: "Wenn man Geschichte mit Natur verwechselt, kommt immer nur Unheil dabei raus - wenn man sie biologisiert, naturalisiert, wenn man nach Rassen und biologischen Geschlechtern und nach dem Recht des Stärkeren und solchen Sachen schielt, statt nach dem einzigen Erlösungspotential, das in dem ganzen Menschendurcheinander gegenständlich werden kann, der Vernunft. Ich mag Künstliches, es kommt im günstigsten Fall von der Hochzeit zwischen Vernunft und Kunst. Also nehme ich eine Sache her, die der Inbegriff von Natur ist: Die wilden Tiere, und wie ihre Sorten einander ablösen, wie sie entstehen und vergehen, Evolution - und mache daraus einen Vorgang im Triangulationsfeld von Wissenschaft, Technik, Kunst. Meine Tiere, die im Buch Gente heißen, einfach 'Leute', sind so gescheit, so entschlossen, ihre eigene Geschichte zu leben und zu schreiben, wie ich die Menschen gern hätte." (Dietmar Dath)
Sprecher:
offen
Alec Motil: Boris Aljinovic
Pfarrer: Burghart Klaußner
Sam Brody: Heinrich Giskes
Rechtsanwältin: Corinna Kirchhoff
Sheriff: Helmut Krauss
Sandy Hopper: Kathrin Angerer
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Titel: Die Abschaffung der Arten
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Michael Tregor (Vernon Haskell)
Regine Leonhardt (Madge Haskell)
Stefan Hunstein (Dr. Tyler)
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
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dra
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dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Titel: Die Abschaffung der Arten - Shortcut
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1937
produziert von: RRG
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Mark Lothar
Inhalt: Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt, und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Mit seiner poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache fasziniert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker. "Meine Tiere, die im Buch Gente heißen, einfach ,Leute, sind so gescheit, so entschlossen, ihre eigene Geschichte zu leben und zu schreiben, wie ich die Menschen gern hätte. (Dietmar Dath)
Sprecher:Gustaf Gründgens (Hans Sonnenstösser)
Theo Lingen (Albert, Schauspieler)
Lola Müthel (Else, Schauspielerin)
Charlotte Witthauer (Minchen Schmidt)
Franz Weber (Hermann Schmidt, Minchens Vater)
Margarete Schön (Emilie Schmidt, Minchens Mutter)
Volker von Collande (Gustav, Minchens Bruder)
Elsa Wagner (Pauline, die Tante)
Will Dohm (Fritz, der Onkel)
Irma Schwab (Ellen Müller, die Kusine)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.04.2011
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Titel: Die Magnetin
Autor: Dietmar Dath
Thomas Weber
produziert in: 1982
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Iris Drögekamp
Thomas Weber
Dramaturgie: Frank Halbig
Inhalt: Musikbild einer gefährlichen Liebe

Liebe ist sowieso nichts Irdisches, man kann sich also auch gleich in eine Göttin verlieben. Die Schwierigkeiten, die man sich so einhandelt, verlangen, dass man mit dem dritten Ohr hinhört - und wenn das Ewige auf Sendung geht, wird jeder Ton zum Segen, jeder Sound zum Gebet. Drei Personen, zwei diesseitige, eine jenseitige. Die Unterschiede sind glasklar: das Jenseits ist eine Frau. Die beiden Männer, die man ebenfalls sofort unterscheiden kann, weil der eine jung und ungeduldig ist, der andere alt und listig, scheinen klar verteilte Positionen einzunehmen: Kunde und Dienstleister, Suchender und Priester, Kranker und Arzt. In Wirklichkeit benutzt der eine den andern, und zwar im Auftrag des Jenseits. Drei gegen einen: Die vierte Figur in diesem Hörtheater ist die Musik persönlich, und am Ende ist sie es, die zeigt, dass Lügen religiös reichhaltiger und wichtiger ist als Beichten. Die Geschichte geht, genau wie der Weltuntergang in jedem besseren Glauben, natürlich gut aus: Gerettet sind wir, wenn es uns in der gewohnten Form endlich nicht mehr gibt.
Sprecher:Eleonore Bürcher (Gretchen und anderes)
Volker Krystoph (Zitator Eins)
Günter Rainer (Zitator Zwei)
Emo Cingl (Zitator Drei)
Rudolf Hießl (Zitator Vier)
Günter Lieder (Lektor und anderes)
MusikerKammerflimmer Kollektief (Ensemble) Thomas Weber Heike Aumüller Johannes Frisch
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Thomas Weber:geboren: 1969
Vita: Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Tanger, komponiert, improvisiert und produziert in akustischen und elektronischen Zusammenhängen. Er ist Gründer des Karlsruher Free Form-Projekts Kammerflimmer Kollektief und ist Verfasser zahlreicher internationaler Veröffentlichungen, Tourneen, Festivals, Hörstücke und Filmmusiken.
Erstsendung: 01.12.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 11
Titel: Largoschmerzen
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1953
produziert von: RWR-W
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Die musikalische Vortragsbezeichnung "Largo" beschreibt laut Lexikoneintrag ein langsames musikalisches Tempo. Im Grunde nur eine geringe Modifikation des mittleren Zeitmaßes - so zumindest in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts - erweist sich das "Largo" in der Fiktion von Dietmar Daths neuem Hörspiel als umso folgenreicher. Denn Esther leidet an "Largoschmerzen". Immer wenn sie sich mit Kunst, Literatur oder Musik beschäftigt, die ihrem Eindruck nach zu langsam funktioniert, bekommt sie Schweißausbrüche, Übelkeit, gefriert ihr scheinbar das Blut in den Adern: "…so ein breites, sich kaum merklich voran wälzendes Ding, wie Lava, wie die Platten der Erdkruste, noch langsamer als Adagio oder Lento, und das nannte man Largo, und das eben ruft bei mir diese Symptome hervor, diese ganzen Angstanfälle und Übelkeiten, das rasende Kopfweh bei bestimmten Sachen." Holger, Esthers Freund und Dozent für eine Onlineuniversität, sieht darin eher die Folgen eines zu ausgiebigen Konsums von Fernsehserien, Comics und Techno und rät ihr, sich ganz bewusst dem langsamen Tempo anspruchsvoller Kunst auszusetzen. Statt diesen Rat zu befolgen, beginnt Esther eine Therapie bei Dr. Nina Milikan, die selbst an einer hypochondrischen Störung leidet, sich diese aber zu Nutze gemacht hat. Dr. Milikan verschreibt Akzeptanz und Hineingehen in die vermeintliche Krankheit. Esther liest oder hört deshalb Romane, Gedichte, Musik einfach parallel, erhöht das Tempo und ist damit glücklich. Im Gegensatz dazu hat Milikans Kollege, der Notarzt Dr. Dietze für seine Patienten ein anderes Mittel. Er macht sie abhängig von der Droge Redonil. Damit ist einem alles egal, sogar wenn man keinen Nachschub der Droge mehr hat. So unterschiedlich diese Ansätze sind, beide medizinischen Methoden erzeugen am Ende eine unvorhersehbare Überraschung.


Mit Witz und subversiven Attacken auf Gesundheitssystem, Schulmedizin und die Trennung von U- und E-Kultur zeichnet Dath in "Largoschmerzen" ein aus konventioneller Perspektive betrachtet "sozialmedizinisches Desaster". Vor allem aber ein vom Realistischen ins Phantastische kippendes Szenario über Menschen, die in der Gesellschaft nicht funktionieren und dies als Alternative oder Subversion von bestehenden Verhältnissen befördern.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 11
Titel: Larissa
Autor: Dietmar Dath
Thomas Weber
produziert in: 1969
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 429 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Komponist: Johannes Pütz
Inhalt: Monstermord als Dienstleistung, die man singen kann: Die junge, aber erfahrene Spezialistin Larissa hat im Auftrag einer unfassbar reichen Frau ein Ungeheuer getötet, das der Milliardärin lästig war. Dabei hat ein anderer Profi geholfen, der Larissa gerne sehr viel näher käme. Gemeinsam besuchen sie die reiche Auftraggeberin in deren Villa, um sich ihr Honorar abzuholen. Schnell jedoch stellt sich heraus, dass manche Lieder nicht bezahlt werden und manche Wörter auch nicht - vor allem die tödlichen sind denen, die sie bestellen, oft zu teuer.
Sprecher:Martin Held (Erzähler)
Karl Maria Schley (Mr. Pickwick)
Werner Eichhorn (Mr. Snodgrass)
Heinz Schacht (Mr. Tupman)
Joachim Böse (Mr. Winkle)
Uwe Friedrichsen (Mr. Jingle)
Max Mairich (Dr. Slam)
Hans Hinrich (Mr. Wardle)
Anita Mey (Miss Rachel Wardle)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Thomas Weber:geboren: 1969
Vita: Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Tanger, komponiert, improvisiert und produziert in akustischen und elektronischen Zusammenhängen. Er ist Gründer des Karlsruher Free Form-Projekts Kammerflimmer Kollektief und ist Verfasser zahlreicher internationaler Veröffentlichungen, Tourneen, Festivals, Hörstücke und Filmmusiken.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Titel: Nie mehr warten
Autor: Dietmar Dath
Thomas Weber
produziert in: 2012
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Historisch; Parabel
Regie: Iris Drögekamp
Thomas Weber
Inhalt: A, B und C – eine Stimme für den Umsturz, eine dagegen und eine, die sich nicht entscheiden will: Das Stück bildet den Moment ab, in dem Lenin aus dem Exil zurückkehrt und deutlich macht, dass die Revolution, die das Regime des Zaren gestürzt hat, ihm nicht genügt. Der Umsturz, der nach seinem alten russischen Kalenderzeitraum »Februarrevolution« heißt, war für ihn nur das Vorspiel einer Umwälzung hin zum Sozialismus. Das Szenario ist ein dreiseitiger Konflikt: Ja, nein, vielleicht. Alle drei Standpunkte, die während des Dramas in Bewegung geraten, sind in einer Krise und wissen das: Stimme A will nie mehr warten, bis die Gelegenheit zum Versuch da ist, eine völlig neue Gesellschaftsgeschichte zu beginnen, Stimme B will nie mehr warten, bis endlich das friedliche und gesetzmäßige, ruhige und freie Leben beginnt, also die Zeit von Krieg und Aufstand vorbei ist, und Stimme C will nie mehr auf den Moment warten, an dem sich zeigt, welche der beiden anderen Haltungen die unbezweifelbar richtige ist. Alle drei erleben die historische Situation »zwischen Februar und Oktober« 1917 als eine ungeheure Anstrengung, in der zwar alles auf eine Entscheidung hindrängt, die aber eben noch nicht gefallen ist. So wird die Gegenwart ständig von Rückblicken und Visionen heimgesucht. Eine besondere, geheimnisvolle Rolle spielen Briefe Lenins an seine Geliebte Inessa Armand, deren verborgener zweiter Text zwischen den Zeilen sich im Drama »Nie mehr warten« als eine Art Song herausstellt.
Sprecher:Michael Altmann
Martin Engler
Oya Erdoğan
Max Hopp
Ulrich Matthes
Jennifer Minetti
Käthe Reichel
Peter Simonischek
Angela Winkler
Johanna Fritsch
Werner Fritsch
MusikerKammerflimmer Kollektief (Ensemble)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Thomas Weber:geboren: 1969
Vita: Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Tanger, komponiert, improvisiert und produziert in akustischen und elektronischen Zusammenhängen. Er ist Gründer des Karlsruher Free Form-Projekts Kammerflimmer Kollektief und ist Verfasser zahlreicher internationaler Veröffentlichungen, Tourneen, Festivals, Hörstücke und Filmmusiken.
Erstsendung: 03.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Titel: Ovale Fenster
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2012
Autor: Dietmar Dath
Thomas Weber
Volker Zander
produziert in: 1960
produziert von: WDR
Laufzeit: 287 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Thomas Weber
Inhalt: "'Egal wer es geschaffen hat, wem es gehört, wer es benutzt und wozu', in seinem eigenen Hirn kenne er sich selbst am besten aus, behauptet der Physiologe und Physiker Hermann von Helmholtz (1821 - 1894) und fordert den lieben Gott zu einem Wettrennen heraus.

Noch während der sich seine Turnschuhe zuschnürt, hechtet Helmholtz durch das ovale Fenster im rechten Ohr in seinen eigenen Kopf. Das titelgebende ovale Fenster von Thomas Webers und Volker Zanders Hörstück ist eine Membran, die das Mittel- vom Innenohr separiert und als Verstärkerelement Schallwellen aus der Luft auf die Ohrflüssigkeit überträgt. ( ... )

Dietmar Daths extra für dieses Hörstück verfasster Text steht in der Tradition der fantastischen Literatur. In ihm treffen die Naturwissenschaften des 19. auf Diskurse des 21. Jahrhunderts, eindimensionale Science-Fiction auf wahrnehmungspsychologische Paradoxien und typisch Dath'sche Satzverschachteltungen auf Helmholtz' nicht minder verschachtelte Sätze zur Sinnesphysiologie des Hörens.

Grundiert, illustriert und beglaubigt werden sie von den flirrenden Sounds des Elektroniktrios 'Kammerflimmer Kollektief'.

Zusammen mit den O-Tönen der amerikanischen Musikpsychologin Diana Deutsch ergibt sich ein amüsantes und inspirierendes erzählerisch-diskursiv-musikalisches Kontinuum." (Aus der Begründung der Jury)

Mit Texten von Dietmar Dath und Hermann von Helmholtz
Sprecher:Siegfried Wischnewski (Erzähler)
Klaus Kammer (Rodja)
Johanna Koch-Bauer (Aljona)
Helmut Peine (Marmeladoff)
Magda Hennings (Katerina)
Gustl Halenke (Sonja)
Wera Petersohn (Nastja)
Carola Höhn (Mutter)
Eugen Lundt (Betrunkener)
Günter Kirchhoff (Betrunkener)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Thomas Weber:geboren: 1969
Vita: Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Tanger, komponiert, improvisiert und produziert in akustischen und elektronischen Zusammenhängen. Er ist Gründer des Karlsruher Free Form-Projekts Kammerflimmer Kollektief und ist Verfasser zahlreicher internationaler Veröffentlichungen, Tourneen, Festivals, Hörstücke und Filmmusiken.
Erstsendung: 03.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Titel: Vom Erlöser lernen
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1949
produziert von: NWDR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Robert Schoen
Komponist: Hans Martin Majewski
Dramaturgie: Jan Buck
Inhalt: Wie groß darf ein Kamel sein, damit es noch durch ein Nadelöhr passt? Ist das Nadelöhr das Bild für eine Straße, die nach dem Kamel heißt, oder ein Zeichen für Dummheit? Ist die Nadel eine Nadel, weil sie sticht? Die Jünger zerbrechen sich den Kopf über die rätselhaften Gleichnisse ihres Messias und bringen ihn damit fast zur Verzweiflung.

Jesus sieht sich gezwungen, zu seinen handwerklichen Wurzeln zurückzukehren. Wenn die Worte der Gleichnisse nur neue Dogmen hervorbringen, vielleicht hilft es, wenn man das Gleichnis selbst bauen, selbst anfassen kann. Also: Wie groß kann ein Würfel maximal sein, damit er durch ein in einen anderen Würfel hineingeschnittenes Loch passt?

Die Antwort scheint klar, doch Jesus ist gekommen, um zu zeigen, dass alle Sicherheiten in Bewegung sind. Zwar ist Gottes Gesetz so sicher wie die Naturgesetze. Aber die sind eben – das zeigt uns die Quantenphysik – auch alles andere als konstant. Wenn also Gottes Gesetz und die menschlichen Sünden sich notwendigerweise gegenseitig hervorbringen, weist der Erlöser einen Ausweg: die Überwindung dieses binären Systems durch einen dritten Fluchtpunkt, den Glauben an die Liebe.
Sprecher:Heinz Rühmann (Johannes)
Elfriede Kuzmany (Marianne)
Gisela Mattishent (Ingeborg)
Inge Schmidt (Gertrud)
Grete Weiser (Magdalena)
Charlotte Witthauer (Lydia)
Gustl Busch (Anna)
Hermann Schomberg (Zärtlich)
Willy Lamster (Ober)
Frank Dimen (Empfangschef)
Walter Giller (Kellner)
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.08.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3375 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544612383
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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