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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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nächsterTreffer 1 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:

Neues aus Miesdripülz
Autor: Wilhelm Nünnerich
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wilhelm Nünnerich
Inhalt: In Miesdripülz leben Faultiere, und die sind eben gerne faul, allen voran Baldrian Ai. Nur leider bleibt es in Miesdripülz nicht so ruhig, wie die Faultiere sich das erhoffen. Besonders Hein Wupp, Kaiser der Frösche, aber auch Schlemihl Schlabbersack, ein Schneckerich, gelingt es immer wieder, Baldrian Ai den Schlaf zu rauben.

Diese Kurzgeschichten von Wilhelm Nünnerich berichten immer wieder von der einen oder anderen Geschichte aus Miesdripülz.
Daten zu Wilhelm Nünnerich:Vita: Wilhelm Nünnerich, Autor, Komponist, Regisseur und Produzent, arbeitete früher dem Vernehmen nach an der Börse und in der Chemieindustrie. Die Schätze und Explosionen, denen er damals begegnete, sind ihm wohl nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Denn seit vielen Jahren erfreut er große und kleine LILIPUZ-HörerInnen mit den Abenteuern der "Unsinkbaren Drei", den unbeschreiblichsten Piraten, seit es Pfützen gibt. Bevor er seine drei Helden in See stechen ließ, schrieb und produzierte Wilhelm Nünnerich unter anderem rund 70 Folgen seiner Serie "Neues aus Miesdripülz".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Anna Böhm
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Cordula Dickmeis
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Merlins Schutzengel ist sehr fleißig, er erledigt die Hausaufgaben und schleppt ihm die Schulmappe hinterher. Allerdings passt er auch auf, dass man weder nascht noch Horrorfilme guckt. Als der unsichtbare Beschützer sogar Merlins Liebesbriefe verbessert, reicht es gewaltig. Zusammen mit seinen Freunden Hektor und Mia versucht Merlin, den wohlmeinenden Engel loszuwerden – und erlebt eine mächtige Überraschung. Ausgerechnet da werden die Kinder von Räuber Rubbs überfallen. Jetzt wäre ein Schutzengel ganz schön praktisch. Oder schaffen sie das allein?
Sprecher:Uta Krause (Erzählerin)
Hannah Günther (Janne)
Lilly Breuninger (Bente)
Tilmann Hiller (Hannes)
Daten zu Anna Böhm:geboren: 1975
Vita: Anna Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.
Erstsendung: 17.02.2019
Datenquelle(n): YaGru
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:

Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney
Autor: Roger Graf
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Genre: Krimi
Regie: Roger Graf
Inhalt: Frau Lascha macht sich Sorgen um ihren Vater, der von einer Reise nach Mailand nicht zurückgekehrt ist. Da ihr Vater psychische Probleme hat, befürchtet sie das Schlimmste.
Sprecher:Philip Maloney (Michael Schacht)
Polizist (Jodoc Seidel)
Adolf Metzger (Siegfried Meisner)
Gunhilde Straub (Alice Brüngger)
Trudy Labhard (Carol Blanc)
Franca Verona (Christina Egli)
Erzähler (Peter Schneider)
Daten zu Roger Graf:geboren: 27.11.1958
Vita: Roger Graf (* 27. November 1958 in Zürich) ist ein Schweizer Schriftsteller. Er ist vor allem als Autor für das Kriminalhörspiel Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney bekannt.
Hompepage o.ä.: http://www.rogergraf.ch/
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1981
Autor: Walter Kempowski
produziert in: 1966
produziert von: SFB
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Horst H. Vollmer
Inhalt: Auf der Suche nach dem im Krieg verlorenen Vater, der einer schuldig gewordenen Generation angehört, setzt sich ein Sohn - nach langer Zeit - auch mit dem verlorenen väterlichen Vorbild auseinander. In seiner Fantasie lebt der als Ideal abhanden gekommene Vater als kriegsversehrte Restexistenz in einem Kellerloch an unbekanntem Ort. "Moin Vaddr läbt" ist eine Totenklage in einer künstlich-kunstvollen Sprache und es ist eine Auseinandersetzung mit der Vätergeneration und mit dem Thema Krieg.
Daten zu Walter Kempowski:geboren: 29.04.1929
gestorben: 05.10.2007
Vita: Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg an der Wümme) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Hompepage o.ä.: http://www.kempowski.de/
Erstsendung: 25.02.1980
Datenquelle(n): dra
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Rusalka Reh
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Komponist: Siegfried Franz
Dramaturgie: Sonja Kessen
Inhalt: Als Heimkind Dariusch seine Projektwochen bei Geigenbaumeister Archinola verbringt, kommt ihm zugute, dass er langsamer als andere Kinder ist. Aber schon bald fragt er sich, was es mit der Geige in der Vitrine auf sich hat, die immer wieder blau schimmert, ohne dass es jemand zu bemerken scheint. Heimlich untersucht er das Instrument. Kann das sein? Verfügt die Geige über eine wundersame Kraft? Und was führen der seltsame Dr. Neidhardt und seine Mutter in ihrer Villa im Schilde? Die zwei Wochen werden die spannendsten, die Dariusch je erlebt hat – und bringen ihm Glück für sein ganzes Leben.
Sprecher:Heinz Klevenow (Dr. Ellinger, der Direktor des Werkes)
Rosemarie Gerstenberg (Die Freundin Dr. Ellingers)
Viola Wahlen (Die Sekretärin Dr. Ellingers)
Inge Meysel (Frau Döhring, Buchhalterin des Werkes)
Günther Bobrik (Der Arzt Frau Döhrings)
Werner Rundshagen (Ein Kollege Frau Döhrings)
Georg Eilert (Cilius, Oberingenieur des Werkes)
Kurt Klopsch (Der Gläubiger des Cilius)
Herbert A. E. Böhme (Ein Werkmeister in der Abteilung von Cilius)
Ann Höling (Fräulein Behrend, technische Zeichnerin des Werkes)
Hans Irle (Der Freund Fräulein Behrends)
Heinz Klingenberg (Der Abteilungschef Fräulein Behrends)
Margret Neuhaus (Eine Kollegin Fräulein Behrends)
Erich Weiher (Altmann, ein arbeitsloser Arbeiter)
Louise Dorsay (Frau Altmann)
Hermann Kner (Pförtner)
Rudolf Fenner (Angestellter)
Vera Schult (Angestellte)
Anna Blask (Angestellte)
Marga Maasberg (Angestellte)
Günther Dockerill (Ein Sprecher)
MusikerFlorian Meier
Daten zu Rusalka Reh:Vita: Geboren in Australien, schreibt Lyrik, Kurzgeschichten, Romane und Radio­geschichten für Kinder, Jugend­liche und Erwach­sene. Ihre Bücher wurden viel­fach übersetzt und sie selbst übersetzt Literatur aus dem Englischen. Publikationen in Zeitschriften und Anthologien seit 2000 (Sterz, neues rhein­land, der Literat, comma, plumbum, poet u.a.). erostepost-Preis 2008
Erstsendung: 24.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Vorige/nächste Ausstrahlung:10.06.2019 um 08:04 bei HR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Auszeichnungen (1):Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2018
Autor: Bernd Gieseking
produziert in: 1960
produziert von: NDR; ORF
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Oh je! Oma ist weg und zwar über Nacht! Nele und ihr kleiner Bruder Felix vermuten, dass ihr Verschwinden etwas mit den Bildern des französischen Malers zu tun hat, der in Paris gerade eine Ausstellung eröffnet hat und den Oma noch aus Zeiten kennt, in denen sie noch nicht den Haushalt für alle geschmissen hat, sondern als junge Frau inmitten der studentischen Unruhen 1968 in Paris lebte. Und tatsächlich: Ein Blick in Omas Zimmer gibt ihnen Recht. Es fehlt das eine Bild, das sie immer über ihrem Bett hängen hatte. Die beiden Kinder zögern nicht lange, sie müssen Oma nach – ab nach Paris! Und Elvis, ihren Hund, nehmen sie natürlich auch mit, schließlich hat der die feinste Spürnase von allen. Doch auch mit Elvis ist die Reise mehr als ein großes Abenteuer.
Sprecher:Agnes Fink (Vivian)
Victor de Kowa (Dr. Freund)
Leopold Rudolf (Ferry)
Lotte Lang (Grandma Vytlacil)
Johannes Ferigo (Fotograf)
Helmut Randers (Einheimischer)
Friedel Hoffmann (Tangostimme)
Daten zu Bernd Gieseking:geboren: 07.10.1958
Vita: Bernd Gieseking, geboren 1958, Ostwestfale und gelernter Zimmermann, lebt in Dortmung und ist seit 1990 als Kabarettist und Autor tätig. Neben seinen Tourneen schreibt er Kolumnen für die "TAZ" und Bücher für Kinder und Erwachsene. Bernd Gieseking arbeitet regelmäßig für KiRaKa, er macht dort Radiogeschichten und schreibt vor allem Hörspiele, u. a. "Trolle nach Süden" und "Die Honigkuchenbande".
Hompepage o.ä.: http://www.bernd-gieseking.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Walter Kempowski
produziert in: 1952
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 170 Minuten
Regie: Horst H. Vollmer
Komponist: Bruno Helberger
Norbert Artner
Inhalt: Walter Kempowski, detailversessener Protokollant seiner Familiengeschichte (die zugleich eine so typisch deutsche Geschichte ist), hat für seine Hörspiele eine eigene Sprache gefunden. Der objektivierende, distanziert ironische Ton seiner Prosa ist abgelöst durch persönlichere, manchmal fast ungeschützt private Töne. Das 1980 vom Hessischen Rundfunk urgesendete Hörspiel "Moin Vaddr läbt", für das der Autor den Hörspielpreis der Kriegsblinden erhielt, war eine Auseinandersetzung der heute 50jährigen mit der Vätergeneration. Nicht nur die Schuld von 12 Jahren Nazidiktatur haben sie auf sich geladen, die Väter - sie haben auch ihre Söhne um die väterliche Bezugsfigur betrogen. Noch heute, das war Thema des Hörspiels, suchen die Söhne vergeblich nach einem Vater, der statt Ablehnung ihre Liebe verdient. Walter Kempowskis neues Hörspiel "Alles umsonst" ist als Pendant zu "Moin Vaddr läbt" zu sehen. Diesmal geht es um die Klärung des Mutterbildes: "Jede Mutter ist Schuld daran, daß ihr Kind auf der Welt ist, also auch die Schmerzen, die das Kind in der Welt erleidet, gehen auf das Konto der Mutter. Irgendwann, ob bewußt oder unbewußt, wird das Kind sich dafür rächen, es fügt seinerseits der Mutter Schmerzen zu. Um ihre alte Schuld zu tilgen, wird die Mutter vorschnell verzeihen - nicht ahnend, daß sie das Kind, das an der verdienten Strafe ablesen will: der Schmerz ist angekommen, dadurch endgültig in den Haß treiben kann." (Walter Kempowski). - Im Anschluß an das Hörspiel senden wir Ausschnitte aus einem Werkstattgespräch zwischen Autor und Regisseur.
Sprecher:Ernst Willner (Erzähler), Cila Otto (Die Erzählerin)
Georg Bucher (Kumalo, ein schwarzer Pfarrer); Dagmar Lippmann (seine Frau)
Kurt Weinzierl (ihr Sohn Absalon)
Karlheinz Schmidt (John Kumalo, Bruder des Pfarrers)
Hanna Bergmann (Gertrude, Kumalos Schwester)
Doris Goldner (Nadija)
Erich Schachinger (Mr. Jarvis)
Paul Schmidt (Pförtner)
Inge Zatloukal (Ndlela)
Hanna Wihan (Mkize)
Heide Mautz (eine Mutter)
Paul Schmidt (Mr. Dubula)
Heribert Just (ein Funktionär, Captain)
Berta Wolf (Mrs. Hlatswayos)
Hans Hübner (Anstaltsleiter)
Franz Schicho (Wärter)
Otto Hans Böhm (Msimangu, schwarzer Pfarrer)
Herbert Stefan (Carmichael, Anwalt)
Brigitte Kastner (ein Kind)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Helmuth Schick; Gerlind Raue
Daten zu Walter Kempowski:geboren: 29.04.1929
gestorben: 05.10.2007
Vita: Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg an der Wümme) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Hompepage o.ä.: http://www.kempowski.de/
Erstsendung: 15.11.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Selale Cerit
Claude-Oliver Rudolph
Tim Seyfi
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

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Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 131)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1973
produziert von: BR; RB; SR; SFB; WDR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Mark Lothar
Inhalt: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobst-wiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fach-werkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Beate Andres
produziert in: 2014
produziert von: HR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Beate Andres
Inhalt: Was treibt einen Menschen dazu, sich in einen Rennwagen zu setzen und sein Leben zu riskieren, um als Erster über eine Ziellinie zu rasen? Wie erlebt ein Rennfahrer Zeit auf der Piste, wie erfährt er Geschwindigkeit? Angelehnt an die Biografie des Rennfahrers Rudolph Caracciola, einem der großen Piloten des 20. Jahrhunderts, entwirft das Stück "Tempo" ein akustisches Bild von Beschleunigung und Stillstand, von der Jagd nach der Ausdehnung des Jetzt im Sound der Motoren und von der Flucht vor dem Augenblick der historischen Realität.
Sprecher:Wolfgang Pregler
Bettina Hoppe
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Benedikt Bitzenhofer; Barbara Goebel
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Daten zu Beate Andres:geboren: 1965
Vita: Beate Andres, geboren 1965, Studium der Sinologie und Theaterregie, seit 1998 freie Hörspielregisseurin und -autorin. 2005 wurde sie mit dem Prix Marulic ausgezeichnet. Für den WDR produzierte sie zuletzt "Tempo" (2008).
Erstsendung: 20.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Vorige/nächste Ausstrahlung:30.05.2019 um 20:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Claudia Weber
produziert in: 1987
produziert von: WDR; BR; SWF
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Claudia Weber
Dramaturgie: Walter Filz
Inhalt: Schon wieder ein öffentlich-rechtliches Fernsehprojekt mit didaktischem Überehrgeiz: Eine Doku über Moral. Moral früher, Moral heute, moralische Instanzen, Selfie-Moral, Ego-Moral, Individual-Moral, Blablabla-Moral. Auftragsfilmemacher Philipp kann gar nicht so zynisch sein, wie das Projekt ihn nervt. Jetzt sitzt er im Schnitt und ärgert sich über die Statements seiner Interviewpartner. Taugen alle nichts. Immerhin hat er ein paar hübsche Trickfilmpassagen in seiner Doku: Geschichten vom kleinen Paul – von seiner Geburt, aus dem Sandkasten und der Schule, Erfahrungen beim Erwachsenwerden, Ängste, Drogen, Lügen, Schuld und Unschuld. Eine Lektion in Moral-Genese. Mit den Szenen vom kleinen Paul sollte es halbwegs hinhauen. Und wenn Philipps Freund Wolf die Kommentartexte zum Zeichentrickfilm spricht, gibt es wenigstens einen netten gemeinsamen Aufnahmetag. Doch Wolf sieht in Philipps Doku über Moral einen ganz anderen Film. Mit einer ganz anderen Moral. Und mit einem ganz anderen Philipp. Es beginnt ein verbissener Kampf um die Wahrheit und ihre Konsequenzen.
Sprecher:Joachim Wichmann (Kommissar)
Friedrich-Karl Praetorius (VW-Golf)
Adolf Laimböck (Volvo)
Susanne Flury (Mercedes)
Hansjoachim Krietsch (Mercedes)
Walter Stickan (BMW)
Christoph Quest (Tagungsleiter)
Aljoscha Sebald (Referent 1)
Wolfgang Forester (Referent 2)
Aenne Nau-Hayn (Alte Frau)
Peter Arens (Strafverteidiger)
Harry Mertens (Mazda)
Daten zu Claudia Weber:geboren: 1976
Vita: Claudia Weber, geboren 1976 in Karlsruhe, studierte Musik- und Literaturwissenschaft, lebt in Bretten und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Hörspielmacherin in der klinischen Forschung.
Erstsendung: 21.06.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Claudia Weber
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Claudia C. Weber
Inhalt: Er ist Schneekugelmacher. In Anführungszeichen, denn seine Schneekugeln dienen nur zur Tarnung. In Wahrheit kann er die Zeit zurückdrehen und die Menschen zu dem einen perfekten Moment ihres Lebens zurückbringen: so, als wäre keine Sekunde seitdem vergangen. Das verspricht zumindest der Text auf seinem Werbeplakat, und eine potentielle Kundin sitzt schon in seiner Werkstatt. Aber was, wann und wo war der eine perfekte Moment ihres Lebens? Das wird, je greifbarer dieser Moment werden sollte, immer unklarer. Viel klarer dagegen wird, dass der Schneekugelmacher wohl eher in Metaphern spricht.

"Der Schneekugelmacher" ist ein abenteuerlicher Versuch, der eigenen Vergangenheit zu entkommen. Nicht nur metaphorisch.
Sprecher:Britta Steffenhagen
Bernhard Schütz
Dagmar Cassens
Christian Sußner
Viginie Lefur
ergänzender Hinweis: ausgestrahlt im Rahmen der Kurzstrecke 45
Daten zu Claudia Weber:geboren: 1976
Vita: Claudia Weber, geboren 1976 in Karlsruhe, studierte Musik- und Literaturwissenschaft, lebt in Bretten und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Hörspielmacherin in der klinischen Forschung.
Erstsendung: 11.11.2014
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Snorre Björkson
produziert in: 1977
produziert von: SWF
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: "Dass alles Material, das den Trauminhalt zusammensetzt, auf irgendeine Weise vom Erlebten abstammt, also im Traum erinnert wird, darf uns als unbestrittene Erkenntnis gelten. Doch wäre es ein Irrtum anzunehmen, dass ein solcher Zusammenhang des Trauminhalts mit dem Wachleben sich mühelos als augenfälliges Ergebnis der angestellten Vergleichung ergeben muss. Derselbe muss vielmehr aufmerksam gesucht werden." (Sigmund Freud) Das Hörspiel bildet den Traum eines jungen Mannes ab. Es lädt dazu ein, ihm in jenes Zwischenreich zu folgen, das jedem Menschen aus eigener Erfahrung vertraut ist und von dem sich doch so schwer erzählen lässt.
Sprecher:Christian Brückner (Brek Malotta)
Bodo Primus (Delet)
Matthias Ponnier (Blam)
Michael Thomas (Riski)
Martin Benrath (Bruder, Militärarzt)
Luitgard Im (Schwester, Krankenschwester)
Christine Davis (Reporter 1, F 1 weibl. Mikrofonstimme)
Helmut Wöstmann (Reporter 2, M 1)
Ludwig Thiesen (Reporter 3, M 2)
Marianne Mosa (Stimme der Pest)
Evelyn Künneke (Sängerin)
MusikerHarald Wockel (Violine) Efrahim Oscher (Flöte) Rudolf Schmücker
Daten zu Snorre Björkson:geboren: 1968
Vita: Snorre Björkson wurde 1968 am Steinhuder Meer geboren. Er schreibt Hörspiele, Gedichte, Lieder, Erzählungen, Romane, macht Kabarett, tritt mit Gitarre, Flöte und Geige als singender Märchenerzähler auf, erhielt Preise für niederdeutsche Lyrik und für zwei seiner Hörspiele und ein Stipendium des Landes Niedersachsen für seinen ersten Roman. Er lebt mit Partnerin und (Platt sprechendem) Sohn am Steinhuder Meer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.04.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Tomer Gardi
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Noam Brusilovsky
Dramaturgie: Andrea Ötzmann
Inhalt: Wie stellt ein Mensch, von Geburt an blind, in seinem Traum Emotionen, Gefühle, Assoziationen dar? Und wer hat eigentlich die Macht über diese Geschichten? Im neuen Hörspiel von Tomer Gardi berichten drei Blinde in einem Schlaflabor von ihren Träumen. Ein Klangkünstler arbeitet an deren akustischer Übersetzung, eine Folkloristin nimmt Einordnungen vor. Doch die Frage nach der Bedeutung der Träume der Blinden gerät zunehmend zu einem Kampf um die Deutungshoheit.

Tomer Gardis Hörspiel wird ergänzt um Interviews, die Regisseur Noam Brusilovsky mit Menschen führte, die von Geburt an blind sind.
Sprecher:
offen
Wolfgang Schön (Ich-Erzähler)
Marlies Fischer (Schwester Lena)
Rainer Zur Linde (Säure-Opfer)
MusikerTobias Purfürst Jair Elazar Glotman
Daten zu Tomer Gardi:geboren: 1974
Vita: Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift »Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba«, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die sich mit der Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser befasst. Sein literarischer Essay »Stein, Papier« erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. Im Frühjahr 2016 machte er von sich reden, als er beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt einen Ausschnitt aus »Broken German« las – und die Jury diskutierte, ob ein Text, der in unkorrektem Deutsch verfasst ist, überhaupt zulässig sei.
Erstsendung: 17.02.2019
Datenquelle(n): dra
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Stephan Krass
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Eine Passagiermaschine auf dem Rückflug von Havanna. Der Pilot reagiert nicht auf die Anweisungen der Flugsicherung. Hier oben hat er sie immer gesucht, die abstrakte Herrlichkeit des Universums. Wo alles gleich schwer und gleich leicht ist. Und gleich gültig. Ein unendlicher Raum voller Erhabenheit und Kontingenz. Ein Raum ohne Demütigungen, ohne Schmerz und ohne Schuld. Die Maschine gleitet dahin wie ein Ahornblatt im lauen Herbstwind. Nur ein leises Fallen spürt man. Sinkflug ist ein viel zu dramatisches Wort dafür. "Can not read you. Say again. What's your destination?"
MusikerTheo Nabicht (Bassklarinetten) Jakob Ruess (Gesang, Knabe des Kinderchors der Staatsoper Unter den Linden)
ergänzender Hinweis: Ton: Andreas Stoffels
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
Erstsendung: 17.02.2019
Datenquelle(n): dra
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 131)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobst-wiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fach-werkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Sprecher:Ruth Kommerell (Feldheimerin)
Marion van de Kamp (Renate)
Christoph Engel (Schulze)
Fred Ludwig (Schreiber)
Viktor Deiß (Kuno)
Hermann Matt (Wolf)
Lothar Förster (Schalk)
Fred Alexander (Zollern)
Lothar Schellhorn (Hirschberg)
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.2019
Datenquelle(n): dra
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Vorige/nächste Ausstrahlung:28.04.2019 um 14:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Christoph Buggert
produziert in: 1974
produziert von: SDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Liquid Penguin Ensemble
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Inhalt: Da war dieses Geräusch. Es erinnert ihn – an die Front, die sich drohend weiter vorschob, seiner Heimatstadt entgegen, an die Flucht davor, noch als Kind. Hört er dieses Geräusch, auch noch Jahrzehnte später, sind der Krieg und das ihm eigene Grauen wieder da. Andere bedeutsame Geräusche gab und gibt es in seinem Leben, mit jedem ist ein Erlebnis verbunden, viele verweisen auf die Kriegszeit und die ersten Jahre danach. Nicht nur in Form der Geräusche lebt der Krieg in ihm weiter.
Sprecher:Bruni Löbel (Mrs. Price)
Regine Vergeen (Joy Farrow)
Wolfried Lier (White)
Horst Frank (Inspektor Worth)
Ulrich Hass (Sgt. Lucky)
Klaus Barner (Polizist)
Wolfgang Schwalm (Bahnbeamter)
MusikerDirk Rothbrust Liquid Penguin Ensemble
Daten zu Christoph Buggert:geboren: 17.06.1937
Vita: Christoph Buggert, geb. 1937 in Swinemünde, deutscher Schriftsteller, Hörspieldramaturg. Hörspiele u.a. "Weichgesichter" (BR 1971), "Bumerang" (HR 1973), "Vor dem Ersticken ein Schrei" (WDR 1977, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Nullmord" (WDR/BR/SWF 1987), "Blauer Adler, roter Hahn" (WDR/BR/SWF 1989), "Domino"(MDR/WDR 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.06.2018
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk
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Kriterien: Datum: 17.02.2019
Titel:
Autor: Lisl Ponger
produziert in: 1955
produziert von: NWDR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Lisl Ponger
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: Die Künstlerin Lisl Ponger schuf 2017 für das wiedereröffnete Weltmuseum die zehnteilige Installation "The Master Narrative und Don Durito". Zentrum dieser Installation ist ein etwa acht-stündiger, von der Künstlerin gelesener Text, der in einer komplexen Assoziationsstruktur eine Metaerzählung zur Geschichte und zu "Geschichten" des Kolonialismus und somit zum Blick auf andere Gemeinschaften schafft.

Diese "Gegenerzählungen" werden begleitet von Ersttagsbriefen aus aller Welt, die seit Jahrzehnten weitgehend an einem unkritischen Geschichtskanon festhalten. Für den Ö1 Kunstsonntag und die Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio" schuf Lisl Ponger eine ca. 45min lange Radioversion, die - wie die gesamte Arbeit - westliche Blick- und Denkregime hinterfragt und somit begleitet, von den populärkulturellen Bildwelten der Ersttagsbriefe, kritische und überraschende Gedankenräume öffnet.

Parallel zu dieser Sendung kann die Zuhörerin und der Zuhörer, ähnlich wie in der Installation, über die Website von Ö1 eine Auswahl der Briefserien betrachten. Wer die tagesfüllende Version von "The Master Narrative" im Weltmuseum erleben will, hat dazu noch bis zum Herbst 2019 Zeit.

Lisl Ponger arbeitet über Stereotype, Rassismen und Blickkonstruktionen an der Schnittstelle von Kunst, Kunstgeschichte und Ethnologie in den Medien Fotografie, Film Installation und Text.
Sprecher:
offen
Lola Müthel (Helena)
Kurt Lieck (Menelaos)
Dinah Hinz (Hermione)
Claus Biederstaedt (Paris)
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Abfragedauer: 0,3917 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555958981
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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