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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Wenn man einen Nußknacker liebt
Autor: E. T. A. Hoffmann
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Christa Kowalski
Bearbeitung: Ernst Frieder Kratochwil
Dramaturgie: Irmelin Diezel
Inhalt: Bereits am Weihnachtsabend empfindet Marie eine starke Zuneigung zu dem häßlichen Nussknacker, dessen Pflege ihr übertragen wird. Nachts ist sie Augenzeugin seines Kampfes mit dem dreiköpfigen Mausekönig und erfährt die Geschichte dieser Feindschaft: Die Erlösung der Prinzessin durch den jungen Drosselmeier, der zufällig Königin Mausebrink zertritt und sofort zu einem häßlichen Nussknacker wird, seine Vertreibung aus dem Königreich, die Rachepläne des königlichen Mausesohnes. Marie, entschlossen, dem Nussknacker zu helfen, opfert all ihr Zuckerzeug und verschafft ihm ein Schwert. Gestärkt durch ihre Liebe kann der Nussknacker den Mausekönig besiegen.
Sprecher:Hans Helmut Dickow (Herr Hoffmann)
Siemen Rühaak (Herr Brendel)
Eva Garg (Zwischenansage)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Gertraude Paasche
Daten zu E. T. A. Hoffmann:vollständiger Name: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann
geboren: 24.01.1776
gestorben: 25.06.1822
Vita: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vorname eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.12.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Lieschen Radieschen und der Lämmergeier
Autor: Martin Auer
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Susanne Kuttler
Inhalt: Ein vierteiliges Hörspiel.

Weil alle Angst vor ihm haben, genießt der Lämmergeier seine Ruhe. Über ihn heißt es, er hole unartige Kinder und bringe sie zu einer einsamen Insel. Doch dann trifft der Lämmergeier zufällig auf Lieschen Radieschen, die sich gerade mit ihrer Tante streitet. Lieschen steigt freiwillig auf den Rücken des großen Vogels und es beginnt eine verrückte Abenteuer-Märchengeschichte: Zunächst will Lieschen Prinzessin werden. Sie merkt aber bald, dass es ihr viel mehr Spaß macht, im Superhelden-Kostüm auf dem Rücken ihres gefiederten Freundes Abenteuer zu erleben. Dabei kommt ihr eine Eigenschaft zugute, die die Erwachsenenwelt erzittern lässt: Wenn Lieschen Radieschen etwas nicht passt, dann brüllt sie, dass Federn fliegen, Kronen purzeln und Drachen umfallen!

Teil 1: Der Kratzpullover
Teil 2: Lieschen wird Prinzessin
Teil 3: Der Drache
Teil 4: Der Prinz
Sprecher:Christine Preuß
Alexander Tandawardaja
Jochen Nix
Christiane Weiss
Olaf Freienstein
ergänzender Hinweis: Redaktion: Ulla Illerhaus
Technische Realisierung: Henning Schmitz
Regieassistenz: Peter Simon
Erstsendung: 02.12.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln Teil 1
Westdeutscher Rundfunk, Köln Teil 2
Westdeutscher Rundfunk, Köln Teil 3
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Tod unter Lametta
Autor: Kai Magnus Sting
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Kriminalgroteske
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Rolf Wilhelm
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: Killende Weihnachtsmänner bringen in der Adventszeit 24 Leute um die Ecke: Tote wurden mit Lichterketten erdrosselt, Leichen in Schneemännern versteckt, Glühwein, Gans und Knödel vergiftet. Und mittendrin Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg – hochintelligent, trinkt gern, isst noch lieber und hat immer das letzte Wort –, der dem mörderischen weihnachtlichen Treiben auf die Spur kommen will. Es hilft alles nichts: Um diesen Fall zu lösen, muss er ins Weihnachtskostüm springen.
Sprecher:Fritz Strassner (Stimme des Herrn)
Karl Obermayr (Tod)
Toni Berger (Teufel)
Ilse Neubauer (Glaube)
Elisabeth Endriss (Gute Werke)
Gerhard Lippert (Jedermann)
Eva Vaitl (Jedermanns Mutter)
Yvonne Brosch (Jedermanns Freundin)
Elmar Wepper (Jedermanns Freund)
Harry Täschner (Wastl-Vetter)
Winfried Hübner (Blasi-Vetter)
Rolf Castell (Mammon)
ergänzender Hinweis: Die ungekürzte CD-Fassung von Der Audioverlag (DAV) hat eine Laufzeit von 79 Minuten.
Daten zu Kai Magnus Sting:geboren: 08.01.1978
Vita: Kai Magnus Sting (8. Januar 1978 in Duisburg) ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller, Rundfunkmoderator und Schauspieler.
Hompepage o.ä.: http://kaimagnussting.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Schach dem alten Wintersmann
Autor: Jewgenij Lwowitsch Schwarz
produziert in: 1991
produziert von: SDR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Maritta Hübner
Bearbeitung: Thoma Clausen
Dramaturgie: Nina Korn
Übersetzer: E. Tinzmann
Inhalt: Der Eisriese hält Saschas kleinen Bruder gefangen. Sascha muss Freunde finden, um ihn in die lebendige Welt zurückzuholen.

„Lass mich in Ruhe!” sagt Sascha zu seinem kleinen Bruder, weil er ungestört lesen will und erringt mit diesem Satz die ungeteilte Sympathie des Eisriesen, dem Ruhe über alles geht. Um den vom Eisriesen festgehaltenen Bruder zurückzuholen in die lebendige Welt, muss Sascha einen schweren Kampf auf sich nehmen. Er kann ihn gewinnen, weil er Verbündete findet.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Computer und Psychologe)
Walter Renneisen (1. Mann)
Hans-Jörg Assmann (2. Mann)
Eva Derleder (1. Frau)
Anke Hartwig (2. Frau)
Erstsendung: 25.12.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Tod unter Lametta
Autor: Kai Magnus Sting
produziert in: 1978
produziert von: RIAS
Genre: Kriminalgroteske
Regie: Leonhard Koppelmann
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: Killende Weihnachtsmänner bringen in der Adventszeit 24 Leute um die Ecke: Tote wurden mit Lichterketten erdrosselt, Leichen in Schneemännern versteckt, Glühwein, Gans und Knödel vergiftet. Und mittendrin Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg – hochintelligent, trinkt gern, isst noch lieber und hat immer das letzte Wort –, der dem mörderischen weihnachtlichen Treiben auf die Spur kommen will. Es hilft alles nichts: Um diesen Fall zu lösen, muss er ins Weihnachtskostüm springen.
ergänzender Hinweis: Die ungekürzte CD-Fassung von Der Audioverlag (DAV) hat eine Laufzeit von 79 Minuten.
Daten zu Kai Magnus Sting:geboren: 08.01.1978
Vita: Kai Magnus Sting (8. Januar 1978 in Duisburg) ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller, Rundfunkmoderator und Schauspieler.
Hompepage o.ä.: http://kaimagnussting.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Jim Knopf und die Wilde 13
Autor: Michael Ende
produziert in: 1973
produziert von: SWF
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhalt: Die Insel Lummerland benötigt dringend einen Leuchtturm. Jim kommt die glänzende Idee, Herrn Tur Tur, den Scheinriesen, für diese Aufgabe zu gewinnen. Sogleich machen sich Lukas, Jim, Emma und Molli auf den Weg zur "Wüste am Ende der Welt". Dabei begegnen sie der Meerprinzessin Sursulapitschi, ergründen das Geheimnis des Meeresleuchtens, erfinden eine Flugvorrichtung für Emma und finden in der kleinen Oase nicht nur den überglücklichen Herrn Tur Tur, sondern auch ihren Freund Nepomuk, den Halbdrachen. Viele aufregende und gefährliche Abenteuer warten noch auf sie, denn Molli wird entführt und zwar von der Wilden 13. Mit Hilfe des goldenen Drachen der Weisheit erfahren die Freunde, wie und wo sie die Piraten finden können, und die Reise, die sie dann antreten, führt sie direkt in das schreckliche Land, das nicht sein darf.
Sprecher:Friedrich von Bülow (Robert)
Ursula Langrock (Magda)
Irene Harprecht (Sabine)
Tobias Lelle (Thomas)
Heimo Scheurer (Herbert)
Monika Müller (Inge)
Manoel Ponto (Klaus)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Günther Kasper
Daten zu Michael Ende:vollständiger Name: Michael Andreas Helmuth Ende
geboren: 12.11.1929
gestorben: 28.08.1995
Vita: Michael Andreas Helmuth Ende (* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt-Bonlanden) war ein deutscher Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.michaelende.de/
Erstsendung: 14.05.2010
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Weihnachtliches Märchenkuddelmuddel - Das siebte Märchenkuddelmuddel
Autor: Helmut Peters
produziert in: 1951
produziert von: RWR-W
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Helmut Peters
Inhalt: Wo sind die Rentiere? Kurz vor Weihnachten droht Chaos im Märchenland: Der Weihnachtsmann, Väterchen Frost aus Russland und Santa Claus aus Amerika wissen nicht, wie sie ihre Geschenke ausliefern sollen. Alle Rentiere wurden gestohlen. Verzweifelt bitten sie Heißluftballonfahrerin und Märchenbuchexpertin Petra Plapper um Hilfe. Zuerst haben alle den Nikolaus in Verdacht, weil dem die Konkurrenten mit den größeren und aufwändigen Geschenken schon lange ein Dorn im Auge sind. Doch dann gibt es einen entscheidenden Hinweis: Geheimagent "Null Null Ziege" meldet, dass im Märchenland alle Tiere verschwunden sind. Petra Plapper wittert einen Zusammenhang und macht sich mit Null Null Ziege und den drei Weihnachtsmännern auf die Suche, bei der alle zu Hause am Radio wieder mitraten können. Bei diesem Abenteuer besucht Petra Plapper das "Tapfere Schneiderlein", "Rotkäppchen", und "Schneeweißchen und Rosenrot". Und natürlich spürt sie den Entführer der Tiere auf.
Daten zu Helmut Peters:geboren: 1963
Vita: Helmut Peters, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Hamburg. Er ist freier Journalist, Autor und Regisseur (u.a. für den NDR) und leitet die Abteilung PR und Werbung der Sikorski-Musikverlage Hamburg.
Erstsendung: 13.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Schwindthausen 1
Stahnke (Folge 14)
Autor: Frank Witzel
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke - der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat - ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.

„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)

In einer Art kollektivem Delirium treffen die bisherigen Protagonisten zu einem Jüngsten Gericht zusammen, um Stahnkes bisheriges Leben noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei kommen nicht nur die genialen Deals zur Sprache, die auf Vermittlung Stahnkes zwischen Schmidt-Ehry und verschiedenen städtischen Beamten zustande gekommen sind, sondern auch einige bislang noch unbekannte Details.
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Schwindthausen 2
Stahnke (Folge 15)
Autor: Frank Witzel
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke - der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat - ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.

„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)

Stahnke irrt durch Schwindthausen und begegnet dort einem Fremden. Zwischen den beiden entspinnt sich ein intensives Gespräch, das Stahnke jedoch mehr verwirrt als beruhigt. Während sein Über- Ich und Unter-Ich mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit ihm, merkt Stahnke, dass ihn die Belastungen der letzten Wochen endgültig einholen. Orientierungslos geht er in der Abenddämmerung auf ein Haus zu und schellt.
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Mono
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 2010
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: David Zane Mairowitz
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraff
Inhalt: Wie mein Bruder während eines Konzerts von "THE WHO" auf einem Ohr taub wurde

Es passiert beim Song «Baba O’Reilly» von The WHO: Der Held dieser Geschichte besucht Rockkonzerte, obwohl er 75 ist. Tagsüber verkauft er Ersatzteile für Aufzüge. Das tut er seit fünfzig Jahren. Seine Chefs kamen und gingen, und die letzten sind fünfzig Jahre jünger als er. Alle fragen sich, warum er nicht einfach in Pension geht. Aber er fühlt sich stark, warum sollte er aufhören? In der schicksalhaften Septembernacht, von der wir erzählen, kauft er sich einen Orchesterplatz für eines der berühmten Abschiedskonzerte von The Who. Und plötzlich, mitten in dem Song „Baba O’Reilly“ spürt er ein - PLOP! Sein linkes Ohr ist kaputt. Im Alter von 75 Jahren hört er für den Rest seines Lebens nur noch - Mono. Konflikte entstehen. Und hier kommt sein Bruder ins Spiel. Ein unmusikalischer Fabulierer, der für seinen Bruder eintreten soll. Reden. Und hören. Obwohl die beiden sich seit Jahrzehnten nicht mehr zugehört haben. Bald steht fest: Hier kann nur noch einer helfen: Roger Daltrey. Der wahre.
Sprecher:Erzähler: Jan Zierold
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Benno Müller vom Hofe; Christian Baader; Steffen Jahn
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 15.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Die Mütze
Autor: Hugo Rendler
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Mark Ginzler
Inhalt: Berührendes Stimmenspiel aus dem «Heim». In ihren schlecht funktionierenden Körpern eingesperrt, bleibt vier Figuren nichts, als immer wieder ihre Geschichten zu erzählen. Auch wenn nur einer da ist, der zuhört - der zuhören muss, weil es sein Job ist, neben dem Waschen und so: «Die Mütze».

Wenn Kinder in einem Schuh nach der Mutter Ausschau halten, ein Onkel durch die Zimmerwand entschwebt und ein Mann Mitte fünfzig weinend im Gras auf der Wiese liegt ...

Wenn der Vater behauptet, dass er dich liebt und dich dann nicht nur auf den Mund küsst - und du nicht weglaufen kannst, weil dir die Beine nicht gehorchen ...

Wenn du mit solchen Gedanken allein bist, dann bleibt dir oft nichts anderes, als auf «Die Mütze» zu warten. Alle im Heim nennen ihn nur «Die Mütze». Er ist Anfang zwanzig und hat nur Party im Kopf. Party, Party, Party - zumindest behaupten das die, um die er sich kümmern soll.

Wenn du für einen einzigen Satz so viel Zeit brauchst, dass manche schon wieder weg sind, bevor du ihn ganz ausgesprochen hast; oder dir nichts bleibt, als die Bäume im Park zu fragen: «Warum ich? Warum ausgerechnet ich?», und die verdammten Bäume mal wieder keine Antwort geben - dann hockst du da, gefesselt an deinen Stuhl, schaust dich im imaginären Spiegel an und erinnerst dich an das Haus im Schuh, den Onkel, den Ring, den kleinen Bruder, die Reise nach Polen, den Affenkäfig, an Paul und an Gurken zwischen den Beinen

Es sind auch die Tabletten, die die Wahrnehmung vernebeln, Traum und Wirklichkeit vermischen. Klar. Du magst es ja selbst nicht glauben, kannst dich kaum rühren, wartest auf «die Mütze», dass er dich endlich duscht wartest und wartest und weisst: Es ist doch wahr.

Hugo Rendler kennt die Figuren seines Stücks gut. Sie wohnen alle zusammen unter einem Dach. Der Autor hat lange mit ihnen gesprochen, sich ihre Geschichten, Gedanken und Ängste angehört. Aus seinen Notizen hat er ein skurriles, wahrhaftiges, berührendes Stimmenspiel komponiert.
MusikerFrancesca Santangelo (Marimba) Chara Ioannou (Akkordeon) Hannah Schwegler (Cello und Elektronik)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Basil Kneubühler
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Shanghaiallee
ARD Radiotatort (Folge 129)
Autor: Sabine Stein
produziert in: 1955
produziert von: SWF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Getto
Inhalt: Polizeiinspektion Gifhorn, Südheide. Hier war das Mordopfer Fred Hagedorn, 74, Inhaber einer Fabrik für Wurstwaren und Feinkost, zuhause. Seine Leiche wurde in der Hamburger Hafencity, Shanghaiallee, gefunden. Er wurde mit 15 Messerstichen brutal ermordet. Ein Raubüberfall ist so gut wie auszuschließen, da keine Wertsachen entwendet wurden. Im Zentrum des Hörspiels steht ein langes Verhör, durchgeführt von Kommissar Justus Döring, kommentiert von Hauptkommissarin Bettina Breuer. Zunächst nichts weiter als eine freundliche Zeugenvernehmung, reine Routine, da es keine nähere Verbindung zwischen dem Verhörten und dem Mordopfer zu geben scheint, also auch gar kein Motiv.
Sprecher:Klaus Schwarzkopf (Gefreiter)
Heinz Klevenow (Oberstabsarzt)
Sonja Karzau (Mutter)
Max Walter Sieg (Klawitter)
Otti Schütz (Dorothea)
Kurt Lieck (Pfarrer)
Herbert Fleischmann (Dr. Wiese)
Jürgen Goslar (Tino)
Gert Westphal (Sternberg/2. Mann)
Ursula Langrock (Frau Bernhard)
Heinz Klingenberg (General)
Lieselotte Köster (Dame)
Win Kristin (Mädchen)
Alice Verden (Ältere Dame)
Stephanie Wiesand (Schwester)
Kurt Ebbinghaus (Alter Mann)
MusikerSabine Wortmann (Kontrabaß) Silke Eberhard (Klarinette; Tenorsaxophon)
Daten zu Sabine Stein:geboren: 1961
Vita: Sabine Stein, geboren 1961, studierte Germanistik und Philosophie, arbeitet als Hörspiel- und Drehbuchlektorin, Dozentin und Leiterin eines Schreib-Workshops für Hörspielautoren. Sie schrieb u.a. die Hörspiele: "Mutabor" (DLR Berlin 2003), "Ich bin Miriam" (RBB 2005), "Der König von Lankum" (2007).
Erstsendung: 12.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Eingreifen, bevor die Nacht kommt
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 2004
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Andrea Ötzmann
Inhalt: Ein Spätsommertag im Jahr 1968: Auf dem Platz vor dem Eingang des Zentralflughafen Berlin-Tempelhof finden sich immer mehr junge Menschen ein. Es sind keine Flugreisenden, sondern Demonstranten, die den Flugbetrieb unterbrechen wollen. Sie gehen davon aus, dass ein hochrangiger US-General West-Berlin am Abend an Bord einer Pan Am Maschine verlassen wird, und drohen damit, das Rollfeld zu besetzen und den Abflug der Maschine zu verhindern, um auf das – in ihren Augen – kriegsverbrecherische Wirken dieses Mannes im Vietnamkrieg aufmerksam zu machen.

Während die Berliner Polizei gemeinsam mit der amerikanischen Militärpolizei damit beginnt, den Flughafen Tempelhof zunehmend in eine Festung zu verwandeln, ahnen die Reisenden in den Abflughallen zunächst kaum, was draußen vor sich geht.

Erst als immer mehr Abflüge ausgesetzt werden, wird ihnen allmählich das ganze Ausmaß der Belagerung durch die Demonstranten und die drohende Konfrontation der Berliner Polizei mit den Protestierenden bewusst.

Im Laufe einer langen Nacht finden sich Paare in den verschiedenen Restaurants, Bars und Wartehallen des Flughafens zusammen. Eine junge, aber bereits international gefeierte Pianistin, die gerade ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern gegeben hat, ein Schweizer Schauspieler, der auf dem Weg zu seiner ersten Filmrolle in Hollywood
ist, und ein Berliner Geschäftsmann, der hofft, in London noch einmal den Konkurs seines Unternehmens abwenden zu können.

Was aber weder die Demonstranten und die Berliner Polizei noch die Fluggäste ahnen können: Ausgerechnet an diesem Tag planen die westlichen Geheimdienste vom Flughafen Tempelhof aus eine Operation, die – nach dem Einmarsch der Warschauer Pakt Staaten in Prag – das Leben der dort noch verbliebenen westlichen Agenten schützen soll.
Sprecher:Boris Aljinovic (Guido Waidhaas)
Judith Engel (Petra Murnow)
Matthias Scherwenikas (Schatten A)
Nadja Schulz-Berlinghoff (Schatten B)
Jürgen Thormann (Richter)
Thomas Morris (Staatsanwalt)
Markus Hoffmann (Verteidiger)
Pierre Sanoussi-Bliß (Gott-würfelt-nicht)
Patricia Rendon Galvan (Spanierin)
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Groschenroman
Autor: Martin Keune
produziert in: 1978
produziert von: BR; NDR; SDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Historisch; Biografie
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Torsten Enders
Inhalt: Das aufregende Leben des Erfolgsschriftstellers Axel Rudolph: Erst der Aufstieg zum gefeierten Schriftsteller, dann das Ende vor dem Volksgerichtshof.

Eine unglaubliche Lebensgeschichte: Axel Rudolph (1893-1944), Bochumer Bergmann, zeitweilig obdachlos, wird Anfang der 30er-Jahre zum gefeierten Drehbuchautor und Schriftsteller. 1939 fällt er in Ungnade: Seine Affäre mit der Tochter eines NSDAP-Funktionärs endet vor dem Volksgerichtshof und mit dem Todesurteil. Das Hörspiel gibt einige Episoden und Stationen aus diesem gut dokumentierten ‚Leben als Achterbahn‘ wieder.
Sprecher:Dieter Borsche (Balzac)
Curt Bock (Brissot)
ergänzender Hinweis: Ton: Alexander Brennecke
Daten zu Martin Keune:geboren: 27.06.1959
gestorben: 27.12.2017
Vita: Martin Keune (1959-2017), geboren im Sauerland, Grafiker und Autor, lebte in Berlin und später wie Axel Rudolph im havelländischen Semlin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Alles unter Kontrolle?
Autor: Henning Schmitz
produziert in: 1967
produziert von: WDR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Henning Schmitz
Inhalt: Roboter nähern sich immer mehr dem Menschen an. Sowohl von ihren Bewegungsabläufen, als auch von ihrem Sprachverhalten und vermeintlichen Denken. Brauchen wir eine Roboter-Ethik? Oder ist das alles Quatsch, weil Roboter uns eh nie auf Augenhöhe begegnen können?

Der Roboterkopf Cimon, eine schwebende Kugel mit künstlicher Intelligenz, assistiert Kommandant Alexander Gerst bei Reparaturen an Bord der ISS. Paul, Roboter in aufrechter Gestalt, unterhält sich mit Kunden im Münchner Saturn und führt sie dann leise rollend durch die Gänge zum gewünschten Produkt. Atlas, der voll-humanoide Roboter, sortiert Kisten ins Regal und beherrscht einen Rückwärtssalto. Pepper, der kleine knuddelige Androide aus Fern-Ost, zeigt uns, dass er zum Smalltalk fähig ist und unseren Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen kann.

Je mehr Roboter können, je mehr sie wissen, je mehr sie in unseren Alltag einziehen, desto mehr sollten wir uns fragen, ob wir das überhaupt wollen. Und mit welchen Gefahren das verbunden sein könnte.
Sprecher:
offen
Ruth Hellberg (Erste Stimme)
Roma Bahn (Zweite Stimme)
Trudik Daniel (Dritte Stimme)
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
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Treffer 16 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Dat Köhlschapp
Autor: Gerd Lüpke
Karl A. Weidemann
produziert in: 2009
produziert von: Kairos Film
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Wolf Rathjen
Inhalt: Lisbeth gibt ihrem Mann Luten ohne Umschweife zu verstehen, dass sie als Weihnachtsgeschenk einen Kühlschrank erwartet - in den 50er Jahren ein für viele noch unerschwinglicher Luxusgegenstand. Luten gerät gewaltig unter Druck.
Woher nehmen wenn nicht stehlen? Und das so kurz vor Heiligabend! Die Art und Weise, in der zwei Freunde zu Werke gehen, um Lisbeth ihren "Wunsch" zu erfüllen, ist ebenso kriminell wie erheiternd.
ergänzender Hinweis: Produktionsjahr und Datum der Erstsendung wurden von der Webseite von RB entnommen.
In der Datenbank des DRA werden andere Angaben gemacht, die vermutlich falsch sind:
Produktionsjahr: 1987 / Erstsendung: 30.11.1987
Erstsendung: 26.12.1960
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Tannöd
Autor: Andrea Maria Schenkel
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Inhalt: Sie galten als eigenbrötlerisch, mürrisch und finster. Hausten auf einem abgelegenen, verwahrlosten Hof. Hüteten ein Geheimnis, von dem alle wussten. Jetzt sind sie tot: der Bauer, seine verhärmte alte Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd. Ermordet mit einer Spitzhacke. Das Blutbad auf dem, in der Oberpfalz gelegenen Dannerhof Mitte der fünfziger Jahre wird in diversen Hörbildern rekonstruiert: Protokolle der Dorfbewohner wechseln sich ab mit inneren Monologen. Alle kommen zu Wort, auch der Mörder. Die einzelnen Stimmen schwellen an zu einem Stimmenchor aus Lebenden und Toten, Schuldigen und Unschuldigen, dem Täter und den Opfern. Immer engmaschiger webt Andrea Maria Schenkel ihre Textur aus Protokollen und Erzählung, Außen- und Innenbetrachtung, Chronik und Alptraum. Schlussendlich enthüllt sie weit mehr als nur den Mörder: eine Familien-Tragödie archaischen Zuschnitts und das Porträt einer von Katholizismus und Bigotterie beherrschten bäuerlichen Dorfgemeinschaft mit traumatischem Beziehungsgeflecht.

Die Geschichte trug sich tatsächlich zu, 1922 in Oberbayern: Anfang April durchsuchten Dorfbewohner den Einödhof Hinterkaifeck, weil ein Kind unentschuldigt in der Schule fehlte. Bauer, Bäuerin, deren verwitwete Tochter, Enkelin, Enkel und Dienstmagd - alle waren ermordet worden. Der Hof wurde bereits 1923 abgebrochen, die Akten 1955 geschlossen. Der Mörder ist nie gefunden worden.
Daten zu Andrea Maria Schenkel:Vita: Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, lebt in der Nähe von Regensburg. "Tannöd", ihr Romandebüt, wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2007 und dem Friedrich-Glauser-Preis 2007 ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Roman "Kalteis" (2007).
Erstsendung: 27.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 18
Kriterien: Datum: 16.12.2018
Titel: Zealandia
Autor: Elisabeth Schimana
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Elisabeth Schimana
Komponist: Hannes Zerbe
Inhalt: Elisabeth Schimana, die heuer mit dem Österreichischen Kunstpreis für Musik gewürdigt wird, begibt sich auf eine akustische Reise in eine prehumane Utopie.

Eine Artist-in-Residence führte die Komponistin und Radiokünstlerin Elisabeth Schimana nach Wellington in Neuseeland und nach Zealandia.
Als Zealandia wird ein nicht anerkannter geologischer Kontinent, der Großteils unter Wasser im Pazifischen Ozean liegt, bezeichnet. Auch Neuseeland wird zu diesem Gebiet gezählt.

1995 wurde der Begriff Zealandia zum ersten Mal von dem US-amerikanischen Geologen Bruce P. Luyendyk von der University of California verwendet. Er versammelt unter diesem Begriff Neuseeland, die Unterwasserplateaus wie Chatham Rise und das Campbell Plateau, sowie den Gebirgszug Lord Howe Rise, der sich mit Lord Howe Island auch über der Wasseroberfläche zeigt. Eine Gruppe von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern erstellte einen Argumente-Katalog und forderte Anfang 2017 Zealandia als eigenen Kontinent anzuerkennen.

Zealandia ist auch der Name eines außergewöhnlichen Naturschutzprojektes, das seit Mitte der 1990ziger Jahre Gestalt annimmt. Ausgehend von der 500-jährigen Vision ein 225 Hektar großes Ökoschutzgebiet wieder in einen vormenschlichen Zustand zu versetzen, wurde 1999 auf dem Gebiet des Karori Reservoirs ein Zaun gebaut um das Gebiet zu beschützen. In der Zwischenzeit wurden achtzehn in Neuseeland einheimische Wildtierarten in dem Gebiet rückangesiedelt. Davor waren einige dieser Arten über 100 Jahre lang vom neuseeländischen Festland verschwunden.

Elisabeth Schimana verwebt in ihrem Live Radiokunstmix Aufnahmen von ihrem Aufenthalt in Neuseeland mit Texten zu und über Zealandia. Außerdem berichtet die Maori Geschichte "The battle of the birds" von einer Welt ohne Säugetiere. Doch am Anfang, als das Licht auf die Welt kam, führten auch die Vögel Krieg ...
Sprecher:
offen
Jaecki Schwarz (Liek)
Jürgen Thormann (Chef)
Volkmar Kleinert (Appel)
Thomas Kästner (Kratz)
Jürgen Kluckert (Bugdahl)
Klaus Hecke (Prenz)
Carl Heinz Choynski (Bürobote)
Norbert Schwarz (Sprecher)
ergänzender Hinweis: Informationen zum Projekt "Zealandia" auf der Webseite der Autorin
Erstsendung: 16.12.2018
Datenquelle(n): ORF Kunstradio
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3901 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547755798
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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