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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:
Autor: Cixin Liu
produziert in: 2018
produziert von: WDR
Laufzeit: 211 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist: Andreas Koslik
Dramaturgie: Christina Hänsel
Übersetzer: Karin Betz
Inhalt: Ein Hörspiel in 4 Teilen.

Kann sich die Menschheit gegen feindlich gesinnte Außerirdische zur Wehr setzen? Das Hörspiel nach dem internationalen Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu steigt ein in den Kampf ums Überleben.

Die Menschheit bereitet sich auf das Eintreffen der Trisolarier vor. Es steht nicht weniger auf dem Spiel als der Fortbestand der gesamten Spezies Mensch, denn die Trisolarier suchen nach einem neuen Planeten für ihre Zivilisation. Dass die Trisolarier schon jetzt Zugriff auf sämtliche Daten der Menschheit haben, erschwert die Vorbereitungen des Verteidigungskampfes. Das einzige, das ihnen noch verschlossen bleibt, sind Gedanken. Deswegen ruft der Planetenverteidigungsrat - die ehemalige UN - das Projekt der Wandschauer ins Leben: Vier sorgfältig international ausgewählte Personen sollen versuchen, ausschließlich in Gedanken einen Plan zu entwickeln, wie die Menschheit dem Vernichtungsschlag der Trisolarier entgehen kann. Einer der Wandschauer ist Luo Ji. Er hat sich in seinem Leben noch nicht durch viel hervorgetan, außer durch die Begründung der Kosmosoziologie, der Soziologie der Aliens. Und dennoch scheint Luo Ji die einzige Gefahr für die Trisolarier darzustellen, die von der Erde ausgeht.

Nach "Die drei Sonnen" erzählt die aufwändige WDR-Hörspieladaption "Der dunkle Wald" von den nächsten Konflikten zwischen Aliens und Menschheit, vom Austausch zwischen Naturwissenschaft und Parapsychologie und von den Kernfragen des Zusammenlebens.
Sprecher:Sebastian Rudolph (Erzähler 1)
Andreas Fröhlich (Erzähler 2)
Zing Ting Pang (Sprecherin)
Max Mauff (Luo Ji)
Robert Gallinowski (Shih Qiang)
Tanja Seibt (Ye Wenjie)
Matthias Kiel (Gordon Kent / Medienstimme 3)
Santiago Ziesmer (Wandbrecher 2)
Daniel Rothaug (Sophon)
Nagmeh Alaei (Frau / Frau X1)
Walter Gontermann (Chang Weisi)
Sona MacDonald (Isabella Sayi)
Renier Baaken (König Wen / Aristoteles / Mann X4)
Michael Kamp (Shihuangdi / Reporter / Medienstimme 2)
Martin Bross (von Neumann / Newton / Galileo / Mann X5)
Ernst-August Schepmann (Moazu (Mozi))
Walter Renneisen (Einstein)
Simon Roden (Steward)
Björn Jung (Sicherheitsmann / Xiong Wen)
Eric Carter (Bill Hines)
Carlos Lobo (Manuel Rey Diaz)
Tom Zahner (Frederick Tyler)
Tanja Schleiff (Keiko Yamazuki)
Thomas Gimbel (Wandbrecher 1)
Matthias Bundschuh (Ding Yi)
Annika Schilling (Zhuang Yan)
David Gerlach (Arzt / Innenminister)
Ilse Strambowski (Frau / Direktorin)
Dmitri Alexandrov (Russischer Delegierter / Mann X1)
Charles Ripley (US Delegierter / Mann X2)
Jean Luc Bubert (Französischer Delegierter / Mann X3)
Torsten Peter Schnick (Forscher 3)
Verena Zimmermann (Dr. Ringier / Medienstimme 1)
Jasmin Schwiers (Kommandantin)
Lena Geyer (Pflegerin 1 / Frau X2)
Cordula Leiße (Pflegerin 2)
Hüseyin Michael Cirpici (Ben Jonathan)
Andreas Grothgar (Dr. Robinson)
Kilian Land (Dr. Kuhn / Stimme Funk)
Simon Kirsch (Xiaoming)
Ulrike Krumbiegel (Vorsitzende)
Maria Zylka (Xia)
Martin Groß (Reporter)
Daten zu Cixin Liu:geboren: 23.06.1963
Vita: Liu Cixin (* 23. Juni 1963, Yangquan, Shanxi, China) ist ein chinesischer Science-Fiction-Autor. Liu ist neunfacher Galaxy-Award-Preisträger (Chinas am höchsten angesehener Science-Fiction-Preis) sowie Gewinner des Xingyun Award. Lius Werk wird als Hard Science Fiction angesehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.10.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:
Autor: Linard Bardill
produziert in: 2014
produziert von: SRF; Linard Bardill
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist: Martin Bezzola
Inhalt: Alles beginnt in Chur: Auf dem Weg zum Bahnhof stolpern Anouk, Ben und der Vater über einen Beduinen und sein Kamel. Was für ein komisches Bild! Und es wird noch merkwürdiger: Als Anouk, Ben und der Vater endlich im Zug sitzen, merken sie, dass sie in einem sehr ungewöhnlichen Wagon sitzen… Auch der Kontuktör ist ein komischer Kauz. Er heisst Clà Ferrovia und der Zug ist sein Zuhause!

Anouk erzählt dem Kontuktör vom Beduinen und was er gerufen hat: «Blonk! Blonk!» Da wird es plötzlich still im Wagon. Der Vater ist eingeschlafen, und Anouk und Ben verstehen gar nichts mehr. Sie wollten doch in die Berge Ski fahren! Was ist passiert? Clà Ferrovia weiss es: Sie sind durch ein «Blonk» in der Wüste gelandet!

Jetzt beginnt für Anouk, Ben und Clà Ferrovia eine abenteuerliche Reise. Sie werden von der schwarzen Karawane verfolgt, bekommen von einer Zauberin Hilfe, finden den Beduinen aus Chur, werden vom Fürst der Dunkelheit bedroht, rennen durch Höhlen, reisen ins Tal der Tausend Dämonen bis sie endlich ans Ziel gelangen: ins Lichterland! Dort sammeln sie Sternensteine, die den dunklen Fürsten besiegen – und die den müden und kranken Menschen helfen.
Sprecher:Linard Bardill (Erzähler)
Marius Tschirky (Clà Ferrovia)
Nina Schoch (Anouk)
Robin Zanetti (Ben)
Gian Rupf (Vater/Passant/Hauptmann/Fürst der Finsternis)
Franzsiska Schläpfer/BigZis (Zirza)
Matt Buchli/77 Bombay Street (Salim)
Päivi Stalder (Mutter)
MusikerAbdullah Alhussainy (Gesang)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 130)
Autor: Dirk Schmidt
produziert in: 2019
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt. In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Sprecher:Matthias Leja
Sönke Möhring
Uwe Ochsenknecht
Hans Peter Hallwachs
u.a.
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Gertrudt Glosemeyer; Steffen Jahn
Daten zu Dirk Schmidt:geboren: 1964
Vita: Dirk Schmidt, geb. 1964 in Essen, Lektor, Drehbuchautor und Arbeit in der Werbung. Autor der ARD Radio Tatorte des WDR "Baginsky" (2012), "Noch nicht mal Mord" (2012), "Kontermann" (2013), "Currykill" (2013), "Malina" (2014).
Erstsendung: 16.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Vorige/nächste Ausstrahlung:06.04.2019 um 20:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 1.2019
Autor: wittmann
zeitblom
produziert in: 2018
produziert von: DLF; NDR; SWR; Interactive Media Foundation
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: wittmann
zeitblom
Komponist: zeitblom
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: Ein Bauhaus-Konzeptalbum

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 1920er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.
Sprecher:Albrecht Schuch
Alice Dwyer
Bernhard Schütz
Elias Falk
Jacqueline Macaulay
Lars Rudolph
Leslie Malton
Paul Herwig
Sabin Tambrea
Christian Wittmann
MusikerMaria Goja (Gesang) Gemma Ray (Gesang) Christian Wittmann (Gesang) Achim Färber (Schlagzeug) Falk Breitkreuz (Bassklarinette) zeitblom (Keybord)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 130)
Autor: Dirk Schmidt
produziert in: 2019
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt. In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Sprecher:Matthias Leja
Sönke Möhring
Uwe Ochsenknecht
Hans Peter Hallwachs
u.a.
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Gertrudt Glosemeyer; Steffen Jahn
Daten zu Dirk Schmidt:geboren: 1964
Vita: Dirk Schmidt, geb. 1964 in Essen, Lektor, Drehbuchautor und Arbeit in der Werbung. Autor der ARD Radio Tatorte des WDR "Baginsky" (2012), "Noch nicht mal Mord" (2012), "Kontermann" (2013), "Currykill" (2013), "Malina" (2014).
Erstsendung: 16.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:
Autor: Jochen Schimmang
produziert in: 2010
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Jochen Schütt
Komponist: Bernd Keul
Übersetzer: Jochen Schütt
Inhalt: Hauptkommissar Lammers ist seit kurzem im Ruhestand und reist jetzt viel. Aber so richtig abschalten kann er noch nicht: Einmal Spürhund - immer Spürhund! Eben kommt er von einem Madeira-Urlaub zurück und glaubt, endlich den Schlüssel zu einem seit Jahren ungelösten Kriminalfall gefunden zu haben: dem Fall "Verena"!
Sprecher:Wilfried Dziallas (Hauptkommissar Lammers)
Erkki Hopf (Peter Groth)
Edgar Bessen (Nöthke)
Anne Moll (Verena)
Peter Kaempfe (Herr Timm)
Tanja Rübcke (Angestellte)
Sonja Stein (Marlene Dettmers)
Ulla Hinrichs (Frau Kriesch)
Hugo Dias (Portugiese)
Daten zu Jochen Schimmang:geboren: 1948
Vita: Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politologie, lehrte an verschiedenen Orten Deutsch als Fremdsprache und arbeitet seit 1993 als freier Schriftsteller. Schimmang erhielt 1982 einen Literatur-Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1996 den Rheinischen Literaturpreis Siegburg. Er war "Poet in Residence" an der Universität Duisburg-Essen und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Jochen Schimmang lebte längere Zeit in Köln, dann in Paris und in seiner Heimatstadt Leer, inzwischen in Oldenburg. Der WDR produzierte seine Hörspiele "Untiefen" (1994) und "Die Stimmen von Nienbeck" (1999).
Erstsendung: 18.12.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 16.01.2019
Titel:
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2017
Autor: Tomer Gardi
produziert in: 2017
produziert von: SWR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Noam Brusilovsky
Bearbeitung: Noam Brusilovsky
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven. Mal erzählt Radili, mal Abschalom, mal dessen Mutter. Die Protagonisten sind sowohl aus dem Studio als auch vom Band zu hören, immer wieder wird das Erzählen gebrochen und über das Erzählen selbst erzählt. Ein Autor wird über das Verfassen seines Romans und dessen Vermarktung interviewt und wir folgen der Diskussion um »Broken German« beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Fiktion und Realität verschwimmen und lassen sich nicht mehr trennen. Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin nach Anpöbelungen durch Skins ein Messer gekauft –, es dann aber vergraben hat. Als Erwachsener in die Stadt zurückgekehrt, landet er in einer linken WG, die einen Dokumentarfilm aus der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Die Verwirrung der Identitäten geht weiter, der Mann trägt fortan die Kleider der Frau (die er später treffen wird), seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe- Institut) und wird vom aufgeschreckten Bildungsbürgertum in die Flucht geschlagen. Er erklärt, warum die Darstellung des Mose auf einem Übersetzungsfehler beruht, lässt sich zu Recherchezwecken als »Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache« nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche.

"Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf."
Sprecher:Dor Aloni (Abschalom/Radili)
Aviva Joel (Mutter)
Tomer Gardi (Tomer Gardi)
Meik van Severen (Linker Künstler)
Noam Brusilovsky (Eden)
Horst Hildebrand (Antisemitischer Mann / Mann in der Akademie / Literaturkritiker)
Florian Hein (Fußballfan 1)
Jaime Krsto Ferkic (Fußballfan 2)
Daniel Mühe (Fußballfan 3)
Johanna Oetzmann (Schülerin)
Britta Geister (Frau in der U-Bahn)
Antje Keil (Lautsprecher im Museum)
Sofia Flesch Baldin (Lautsprecher im Museum)
Daten zu Tomer Gardi:geboren: 1974
Vita: Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift »Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba«, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die sich mit der Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser befasst. Sein literarischer Essay »Stein, Papier« erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. Im Frühjahr 2016 machte er von sich reden, als er beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt einen Ausschnitt aus »Broken German« las – und die Jury diskutierte, ob ein Text, der in unkorrektem Deutsch verfasst ist, überhaupt zulässig sei.
Erstsendung: 27.08.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,0736 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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