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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: An der Eisgrenze
Autor: Hermann Ebeling
produziert in: 1986
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Dr. Horst Krautkrämer
Inhalt: Tiefgreifende Klimaveränderungen auf der Erde schieben Grenze des ewigen Eises immer weiter in den Süden. Große Flächen ehemals bewohnter Gebiete sind bereits unter den Eismassen begraben, die vordringenden Gletscher zerstören alles, was Ihnen im Wege steht. Während die Regierung von vorübergehender Änderung d. Großraumklimas spricht, befürchten die in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen den Beginn einer neuen Eiszeit - Als Carla Cavallero von der Regierungszentrale zur psychologischen Betreuung eines Klimatologen an die Eisgrenze geschickt wird, erfährt sie von diesem die phantastisch anmutende Theorie über die Entstehung der neuen Eiszeit.
Eine Außenseitertheorie sucht die Ursachen für eine neue Eiszeit bei den Menschen selbst. Tiefgreifende Klimaveränderungen haben die Grenze des ewigen Eises immer weiter nach Süden geschoben. Große Flächen ehemals bewohnter Gebiete sind bereits unter den Eismassen begraben. Es scheint, als pflanze sich die Kälte von außen nahtlos ins Innere der Menschen fort. Hilfsbereitschaft und menschliche Wärme sind Gier, Neid und Berechnung gewichen. Das Interesse konzentriert sich darauf, die verfallenden Städte am Rande des Eises auszuplündern. Die wenigen noch intakten Gebäude sind das Ziel beharrlicher Spekulanten. Obwohl die Gletscher bald alles geschluckt haben werden, wollen die Menschen die neue Eiszeit nicht wahrhaben. Man spricht von lokalen Erscheinungen und zeitweilig ungünstiger Witterung. Als die Psychologin Carla Cavallero von jenseits der Tundra mit dem offiziellen Auftrag an die Eisgrenze geschickt wird, den berühmten Klimatologen Dr. Feininger zur Erhaltung seiner Arbeitskraft psychologisch zu betreuen, erfährt sie seine phantastisch anmutende Theorie über die Entstehung der Eiszeit. Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Peru einen Tornado in Iowa verursachen? Eine winzige Ursache mit winziger Wirkung, die ein wenig größer ist als die Ursache selbst und ihrerseits zu einer neuen Ursache wird - und am Ende gibt es einen Tornado. Aber die Ursachen für das Klima können ungleich feiner sein. Elektrische Ströme im menschlichen Gehirn üben einen Einfluss auf die Umgebung aus, tausend mal kleiner als der Flügelschlag eines Schmetterlings, und wenn der einen Tornado verursachen kann, warum sollte nicht milliardenfach erstorbene menschliche Wärme eine neue Eiszeit auslösen? Als Carla und Feininger unter dem Eis verschüttet werden, gibt es für sie keine Chance auf Rettung. In dieser ausweglosen Situation kommen sie sich näher. Wird das Eis schmelzen? Und wäre dann ihr Tod nicht ein Beweis für die Richtigkeit von Feiningers Theorie?
Sprecher:Ernst Jacobi (Quirinus Kuhlmann)
Berthold Toetzke (James T.R.)
Eva Garg (Tina Tack)
Eva Hörbiger (Moa Moa)
Gisela Strähle (Ada Ada)
Ernst Konarek (Beringer)
Henning Schimke (Gorgoff)
Eike Gallwitz (Jörgensen)
Helmut Zhuber (Silvio)
Daten zu Hermann Ebeling:geboren: 06.04.1928
gestorben: 05.03.2000
Vita: Hermann Ebeling (* 6. April 1928; † 5. März 2000) war ein deutscher Theaterschauspieler und Synchronsprecher. Seiner Feder entstammen Hörspiele, literarische Feuilletons, historisch-politische Features, Satiren und eine Reihe von Büchern: eine Drais-Biographie, Stadtporträts, Bildbände und ein Science-Fiction-Roman "Daisy Day über New York".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.04.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Der Ring des Thot
Gruselkabinett (Titania) (Folge 61)
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 2012
produziert von: Titania Media
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Horror
Regie: Marc Gruppe
Bearbeitung: Marc Gruppe
Inhalt: John Vansittart Smith war eine merkwürdige Gestalt – sicherlich wäre er der Welt noch heute, so viele Jahre nach seiner Forschungstätigkeit am Ende des 19. Jahrhunderts, ein Begriff, wenn er sich nicht durch unvorsichtige Reden über das, was er an einem trüben Oktobertag in der ägyptischen Sammlung des Louvre in Paris erlebt haben will, für alle Zeiten unmöglich gemacht hätte...
Sprecher:Hasso Zorn
Frank-Otto Schenk
Katarina Tomaschewsky
Sebastian Schulz
Martin Kautz
Sonja Deutsch
Lutz Mackensy
Peter Weis
Hans-Jürgen Dittberner
Ronald Nitschke
Louis Friedemann Thiele
Filipe Pirl
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.03.2012
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Ressource Liebe
Autor: Robert Woelfl
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Wenn Mitarbeiter einer Firma das selbe wollen wie die Firma selbst, kann sich das Management zufrieden die Hände reiben. Man strebt nach Zusatzqualifikationen, giert nach Schlüsselpositionen und stellt sogar sein Privat- und Liebesleben völlig in den Dienst der Sache.

In Robert Woelfls Stück treibt die Liebe allerdings seltsame Blüten. Line, die eigentlich kündigen wollte, verliebt sich in ein Haus. Nicht in irgendein Haus freilich, sondern in das neue Firmengebäude. Und frisch verliebt wie sie ist, will sie von ihrer Liebe nicht mehr lassen. Gemeinsam mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen diskutiert sie Karrierewünsche und -strategien. Der Wunsch zu lieben und geliebt zu werden hat sich bei allen auf die Firma übertragen, ordnet sich der Firma unter. In teilweise grotesken Dia- und Monologen skizziert Robert Woelfl ein System, das Überwachung und Bestrafung nicht mehr braucht. Der Kapitalismus beutet die Liebe aus und macht sie sich als Ressource zu Eigen.

"Ressource Liebe" ist der erste Teil einer Trilogie, in der Robert Woelfl sich mit den Abgründen der freien Marktwirtschaft und mit Menschen, die zunehmend unter den Zwängen ihrer profitorientierten Tätigkeit leiden, auseinandersetzt ('Wir verkaufen immer''Familien Unternehmer Geister').
Sprecher:Rita: Simone von Zglinicki
Mutter: Marianne Wünscher
Chris: Peter Reusse
Barbara: Evelyn Opoczynski
Mieterin: Heide Kipp
Alte Frau: Ruth Kommerell
Ralf: Peter Friedrichson
Andreas: Rainer Luhn
Meister: Horst Torka
Daten zu Robert Woelfl:geboren: 29.04.1965
Vita: Robert Woelfl wurde 1965 in Villach geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und lebt seitdem als freier Schriftsteller. Für seine Theaterstücke erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik und den Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage. Beim ORF sind eine Vielzahl seiner Texte als Hörspiele produziert worden, so etwa «Familien Unternehmer Geister» oder «Wir verkaufen immer». Seit 2012 veranstaltet er zudem die Hörspieltage in Neulengbach in Niederösterreich.
Hompepage o.ä.: http://www.robertwoelfl.com/

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Erstsendung: 28.10.2008
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: R.U.R. - Rossums Universal Robots
Autor: Karel Capek
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 99 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Heiner Schmidt
Bearbeitung: Dieter Hasselblatt
Komponist: Werner Haentjes
Übersetzer: Otto Pick
Inhalt: Ein Science Fiction-Klassiker in einer Hörspielfassung. Uraufgeführt wurde das "utopistische Kollektivdrama" des tschechischen Schriftstellers mit deutlichen Anklängen an die Legende vom Golem am 5.1.1921 in Prag; seitdem ist der Ausdruck 'Roboter', abgeleitet vom tschechischen Wort robota für 'Arbeit', in den allgemeinen Sprachschatz eingegangen.

Die amerikanische Firma Rossums Universal Robots will mit ihren automatischen, biochemisch erzeugten, humanoiden Maschinen die ganze Welt mit Arbeitskräften versorgen. Nach außen hin verkündet die R.U.R., die Menschheit vom Zwang zur Arbeit zu befreien. Doch dann pflanzt ein Wissenschaftler unerlaubt einigen Roboter menschliche Gefühle ein. Die Maschinen erweisen sich als gelehrig, sie gründen eine revolutionäre Massenorganisation, wehren sich gegen ihre Ausbeutung, erheben sich - und sie töten die Menschen...

"Die unerhörte Kompliziertheit der Wirklichkeit anzuerkennen ist für mich eine Sache des Respekts vor der Wirklichkeit; eines Respekts, der sich zum Staunen steigert. Uns Menschen ist ein Stück Weltall gegeben, damit wir es erobern; wir gelangen nicht nur auf einem Weg in seine Tiefen; wir sondieren sie mit unseren Taten, mit der Wissenschaft, der Poesie, der Liebe und auch mit der Religion; wir brauchen verschiedene Methoden, um mit ihrer Hilfe unsere Welt zu durchmessen. Der ungeheure Wert des Lebens kann nicht nur von einer einzigen Seite beurteilt werden. Ich meine, dass wir hier irgendwo den nicht lokalisierten, aber quälenden Schmerz der heutigen Menschen berühren" (Karel Capek).
Sprecher:Roswitha Krämer (Tita)
Siegfried Wischnewski (Aretino)
Heinz Schacht (Eusebio)
Alwin Joachim Meyer (Niccolò Franco)
Marianne Dietz (Marianna)
Wolfgang Engels (Doge von Venedig)
Otto Rouvel (Der päpstliche Legat)
Erika von Thellmann (Die alte Pippa)
Lola Müthel (Die Zaffetta)
Curt Faber (Herzog von Montmoreney)
Kurt Lieck (Tizian)
Hannes Messemer (Der Gesandte des Barbarossa)
Klaus-Jürgen Wussow (Spaventa)
Hans Hinrich (Papst)
Margot Ziegler (Angela Serena)
Hans Neubert (Serena)
Giselheid Hönsch (Perina Riccia)
Peter Kner (Pele)
Kaspar Brüninghaus (Kaiser Karl V.)
Eva Curtis (Marietta)
Otto Kurth (Sprecher)
Daten zu Karel Capek:geboren: 09.01.1890
gestorben: 25.12.1938
Vita: Karel Čapek (* 9. Januar 1890 in Klein Schwadowitz; † 25. Dezember 1938 in Prag) ist einer der wichtigsten tschechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Auf seinen Bruder Josef Čapek geht das heute vielgebrauchte Wort Roboter (robota, westslawisches Wort heute für Fronarbeit, mühselige Arbeit, ursprünglich Arbeit allgemein) zurück, das erstmals 1920 in Karels Schauspiel R.U.R. (Rossums Universal-Robots) auftauchte.

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letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Handicap 55
ARD Radiotatort (Folge 126)
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Eine Frau liegt in der Nähe einer Stuttgarter Hochhaussiedlung erstochen an einem Bachufer. Als Nina Brändle am Leichenfundort eintrifft, ist ihr Kollege Finkbeiner schon da. Zur allgemeinen Überraschung mit einer neuen Kollegin: Constanze Früh, frisch von der Polizeihochschule. Nina, die nichts davon wusste, ist sauer. Bei der Toten handelt es sich um die 55-jährige Maria Annette Anders, Pflegerin in einer Wohnanlage für Körperbehinderte. Auch die 60-jährige Spastikerin Lotte Remmert wurde von ihr, sehr zu ihrer Zufriedenheit, betreut. Doch nun steckt Frau Remmert, an sich nicht unvermögend, in erheblichen Schwierigkeiten. Seit Wochen kann die Heimleitung kein Geld mehr bei ihr abbuchen, ihr Konto ist bis zum Limit überzogen. Als Finkbeiner und Constanze Früh die Wohnung der ermordeten Maria Anders durchsuchen, finden sie eine beträchtliche Anzahl äußerst teurer Schuhe. Hat die Tote etwa ein Doppelleben geführt? Auch der ehemalige Koch Benno ist ein Vertrauter von Lotte Remmert. Er hat sie anscheinend vor der Pflegerin gewarnt. Wenn Benno sich nur nicht so oft und heillos betrinken würde. Während Nina Brändle und Xaver Finkbeiner mit ihrer großen Routine ermitteln, folgt Constanze Früh schon am ersten Tag ihrer Intuition.
Sprecher:Martin Böttcher (Franz)
Maria Dopheide (Mädchen)
Käte Kortenkamp (Mutter)
Hanni Fockele-Grollmes (Schwester)
Elfriede Rückert (Frau Meyer-Brück)
Kurt Lieck (Georg Meyer-Brück)
Mimi Frenke (Frau Jacobsen)
Josef Grimberg (Karl Jacobsen)
Marianne Rogée (Frau Andernach)
Tönne Vormann (Braun)
Werner Brüggemann (Scheel)
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 12.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Die Umkehrung Amerikas
Autor: Mauricio Kagel
produziert in: 1996
produziert von: SRF
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Mauricio Kagel
Inhalt: 'Während der ersten dreißig Jahre der Conquista, nach der Landung von Hernán Cortéz, wurd durch Mord und Totschlag die Bevölkerung von Zentral-Mexiko von 25 Millionen auf etwa 6 Millionen verringert: das sind 19 Millionen Opfer. Somit wurden auch moderne Erfahrungen über ein systematisches Genoizid ungeahnten Ausmaßes gewonnen; die Anwendung dieser Erkenntnisse hat mit wechselnden Werkzeugen seitdem nicht aufgehört. Nach dem Schock der Begegnung zwischen Europäern und Indios wurde die Demütigung am deutlichsten durch das Aufzwingen einer Fremdsprache. Vielleicht kann das Hauptthema dieses Hörspiels: der programmierte Verlust der eigenen Kultur durch den Verlust der eigenen Sprache dem Hörer einleuchtend werden, wenn er einer krankhaft artikulierten, jedoch verständlichen Sprache folgen muß."

In der Zeit von Februar 1975 bis Juni 1976 arbeitete Kagel an Text und Partitur der "Umkehrung Amerikas", einem Hörspiel, das später als "Meilenstein in der Entwicklung des Hörspiels" gewertet wurde. Es ist der Versuch, Unterdrückung und Umkehrung einer Kultur durch eine andere erfahrbar zu machen, Unaussprechliches auszusprechen. Das Hörspiel bezieht sich auf authentische Dokumente und Berichte, auch auf den lange geheim gehaltenen "Kurzgefaßten Bericht von der Verwüstung westindischer Länder" (1542) des spanischen Geistlichen Bartlome de las Casas. Das Hörspiel "Die Umkehrung Amerikas", ein Pendant zu seinem musiktheatralischen Werk "Mare nostrum", stellt die Grausamkeit zahlloser Methoden körperlicher und geistiger Zerstörung eines Volkes dar und erreicht durch "die Aneinanderreihung von Untaten die Vollständigkeit eines saide-Memoires kolonialer Eroberungskriege". Die vielfältigen Techniken von Tortur und Liquidation werden "statt eines Handlungsablaufs allein durch die Aneinanderreihung von tatsächlichen Aktionen erzählt. Eigentlich könnte dieses Manuskript in den Nachrichten gesendet werden." Die Komposition des Hörspiels läßt sich grob in drei Komplexe gliedern: der erste Teil führt in den Figuren der drei Spanier das Vokabular des Sadismus und die Absichten der Eroberer vor. Dies geschieht in Form von rhythmisierten Wortreihungen. Der zweite Teil der Komposition ist gekennzeichnet durch das demütigende Aufzwingen einer Fremdsprache. Der Verlust der Identität beginnt mit der Dressur des fremden Alphabets: "Sag A...U." Im dritten Teil kommen die Indios "zur Sprache". Sie erzählen nach ihrer Umkehrung von ihren Leiden. Diese artikulieren sie in einer im buchstäblichen Sinne "umgekehrten" Sprache. Um das peinvolle Lernen einer europäischen Sprache, um die Mühe und das Unfreiwillige des Sprachprozesses auszudrücken, entwickelte Kagel ein Verfahren, das nur durch die Anwendung radiofonischer Mittel hörbar gemacht werden kann. So sprechen die Schauspieler, die die Indios darstellen, ihre Sätze in der umgekehrten Buchstabenfolge aus. Anstelle des Wortes "schuldig" sagen sie "gidlusch". Die Tonbandaufnahme wird bei der Montage umgedreht: aus "gidlusch" wird "schuldig".
Sprecher:Anatol Kempker (Ich, Mensch)
Birgit Kempker (Ich, Knochen)
Paula Kempker (Ich, Rabe, Fischotter und Mensch rechts im Ohr)
Pierre Kempker (Ich, Vogel, Fisch und Mensch links im Ohr)
Anatol Kempker (Ich, Herr aus Basel)
Marianne Schuppe (Special Guest)
Daten zu Mauricio Kagel:vollständiger Name: Mauricio Raúl Kagel
geboren: 24.12.1931
gestorben: 18.09.2008
Vita: Mauricio Raúl Kagel (* 24. Dezember 1931 in Buenos Aires; † 18. September 2008 in Köln) war ein argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur. Sein Gesamtwerk umfasst neben Instrumentalmusik und Werken für das Musiktheater auch die Komposition und Produktion von Hörspielen und Filmen; er leistete einen wichtigen Beitrag zur Neuen Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Hompepage o.ä.: http://www.mauricio-kagel.com/
Erstsendung: 27.12.1976
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF Kunstradio
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Die Reise nach Braunschweig
Autor: Wilhelm ten Haaf
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank-Erich Hübner
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: Ein vierteiliges Hörspiel.

Im Jahr 1618 beginnt in Deutschland zwischen protestantischen und katholischen Fürsten ein blutiger Krieg um Macht und die "richtige" Religion. Paul Koog, der einzige Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns aus Braunschweig, wird im Frühjahr 1618 zu Verwandten in den Ostschwarzwald geschickt. Dort kommt er aber nie an. Denn die Postkutsche, in der er sitzt, wird überfallen und ausgeraubt. Die Diebe verkaufen ihn an den brutalen Gerber Kustos. Hier wird er mit drei anderen Kindern - Maria, Philipp und Georg - als Arbeitssklave gehalten. Die vier beschließen zu fliehen, ihre Flucht gelingt und ihr Ziel ist Braunschweig. Eine lange abenteuerliche Reise steht ihnen bevor.

1. Teil: Die Flucht
2. Teil: Mansfelds Lager
3. Teil: Mathilde und Rufus
4. Teil: Theatre di Milano
Daten zu Wilhelm ten Haaf:geboren: 1952
Vita: Wilhelm ten Haaf, 1952 in Erbach/Taunus geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und ist seit 1985 als freier Autor tätig, so z. B. für "Die Sendung mit der Maus". Er schreibt Kinderhörspiele, bspw. die vierteilige "Reise nach Braunschweig", und Kinderbücher, darunter "Raubritter Greifenstein".
Hompepage o.ä.: https://www.wilhelm-ten-haaf.de/
Erstsendung: 19.04.2005
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Bleib kurz dran
Autor: Thilo Reffert
produziert in: 1950
produziert von: NWDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Stefan Kanis
Komponist: Siegfried Franz
Dramaturgie: Thomas Fritz
Inhalt: Bei Georg Meyer läuft es. Warum auch nicht, man muss sich eben ein bisschen ins Zeug legen und sein Leben optimal managen. Als Gruppenleiter Fahrerlebnisraum hat er einen begehrten Job in der Automobilbranche - und ist gerade unterwegs, um bei der Konkurrenz den Vertrag für einen noch besseren zu unterschreiben: mehr Geld und fast zwei Stunden Pendelei pro Tag weniger, also Zeit für die Familie mehr. Da kann ihn eine Vollsperrung nicht aus der Ruhe bringen: Schließlich lässt sich dank Freisprechanlage auch beim Fahren vieles regeln, falls es auf eine Verspätung hinausläuft zum Beispiel. Oder wenn Luke zum Fußball gebracht werden muss und Miriam aus irgendeinem Grund nicht kann - schließlich hat Luke ja noch einen Vater. Beziehungsweise der eine neue Lebensgefährtin. Oder die Ex-Schwiegermutter ruft an, ihr Mann zeigt plötzlich seltsame Lähmungserscheinungen. Und die Ex selbst ist nicht erreichbar. Und ihre Tochter Nadja steht kurz vor dem juristischen Staatsexamen. Und sein Noch-Chef kommandiert ihn in die Firma zurück: höchste Dringlichkeitsstufe. Das muss man klären, das muss man organisieren, da muss man beweglich sein und ja, verdammt noch mal, lösungsorientiert! Sagt sich ein gutgelaunter Selbstausbeutungsartist noch dann, als er merkt, dass er die Bälle, die er in der Luft hat, nicht mehr auffangen wird.
Sprecher:Cay Dietrich Voss (1. Rundfunksprecher)
Alexander Hunzinger (Emil Kellinghusen)
Inge Meysel (Klara Kellinghusen)
Otto Osthoff (Leiter des Fußballtotos)
Heinz Suchantke (Teppichverkäufer)
Irmgard Harder-Deppisch (1. Kassiererin)
Maria Kutschera (2. Kassiererin)
Ellen Waldeck (3. Kassiererin)
Eva Bischoff (4. Kassiererin)
Heinz Ladiges (Bankbeamter)
Conrad Mayerhoff (kassierer im Finanzamt)
Hermann Enderlein (Inspektor im Finanzamt)
Hans Anklam (Amtsvorsteher)
Gerhard Bünte (Finanzpräsident)
Ernst Rottluff (Bundestagsabgeordneter)
Walter Paetzold (Bundestagsabgeordneter)
George Simon Schiller (Bundestagsabgeordneter)
Hans Kaemmler (Plakatstimme)
Horst Fleck (Plakatstimme)
Friedrich Schütter (Plakatstimme)
Rüdiger Schuster (Kriminalinspektor im Sicherheitsamt)
Georg Pahl (Postbeamter)
Ursula Pietsch (Junges Mädchen im Postamt)
Alma Auler (Frau im Postamt)
Helmuth Gmelin (Universitätsprofessor)
Claus Höhne (Student)
Harald Vock (Student)
Günther Dockerill (Student)
Erwin Linder (Bundespräsident Prof. Heuss)
Hans Fitze (Baumeister)
Willi Essmann (Postbote)
MusikerRalf Schneider (Schlagzeug)
Daten zu Thilo Reffert:geboren: 1970
Vita: Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Leon und Leonie" wurde er mit einem der MDR-Kinderhörspielpreise 2014 ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.thilo-reffert.de/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Sodom und Gomorrha
Autor: Marcel Proust
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Manfred Hess; Hermann Kretzschmar
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzer: Bernd-Jürgen Fischer
Inhalt: »Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit‹ ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen.« Alain de Botton Der vierte Roman aus Marcel Prousts »À la recherche du temps perdu« heißt »Sodom und Gomorrha I«, erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität. Er beobachtet hier die zufällige Begegnung des Décadent Baron de Charlus und des Westenmachers Jupien: Trotz aller Standesunterschiede erkennen sie plötzlich einander und nutzen sofort die Gelegenheit zum Sex. Marcel dechiffriert ab da auf der Soirée der Prinzessin de Guermantes die Gäste als Leidende und Lächerliche im Spiel des (gleich)geschlechtlichen Begehrens. Die »Recherche« erzählt weiter: von Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen wie Mademoiselle Vinteuil, von Marcels Heiratsentschluss, von der Beziehung Charlus zum Geiger Morel, den Reisen in die Normandie nach Balbec, dem kunstsinnigen Salon der Aufsteigerin Madame Verdurin; schließlich von der Unbeständigkeit der Herzen und der vernichtenden Wirkung der Zeit.

Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Hetereogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit.

Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der »Recherche« durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.

1. Teil: Die Unstetigkeiten des Herzens
2. Teil: Die Küsten von Balbec
3. Teil: Betrübnisse von Mosieur de Charlus
Sprecher:Otto Sander (Ludwig)
Friedhelm Ptok (Ferdy)
Christian Brückner (Sprecher 1)
Jürgen Thormann (Sprecher 2)
MusikerEnsemble Modern
Daten zu Marcel Proust:geboren: 10.07.1871
gestorben: 18.11.1922
Vita: Marcel Proust (1871-1922) wurde in Auteil als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin geboren. 1878 verbrachte die Familie ihre Ferien in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Proust studierte Jura, ohne Abschluss, und Literaturwissenschaft. 1895 begann er mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet blieb. 1896 erschien "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. Finanziell unabhängig, verkehrte er schon früh in den Salons der Pariser Aristokratie. 1903 starb sein Vater, zwei Jahre später die Mutter. Die Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit litt, verschlimmerten sich. Es folgte der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 beendete er "Unterwegs zu Swann", den ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erschien. 1919 erhielt er für den zweiten Band den Prix Goncourt. Als er am 18. November 1922 starb, waren erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert. Heute gilt Proust als einer der Begründer der literarischen Moderne.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.03.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Handicap 55
ARD Radiotatort (Folge 126)
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 1970
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Eine Frau liegt in der Nähe einer Stuttgarter Hochhaussiedlung erstochen an einem Bachufer. Als Nina Brändle am Leichenfundort eintrifft, ist ihr Kollege Finkbeiner schon da. Zur allgemeinen Überraschung mit einer neuen Kollegin: Constanze Früh, frisch von der Polizeihochschule. Nina, die nichts davon wusste, ist sauer. Bei der Toten handelt es sich um die 55-jährige Maria Annette Anders, Pflegerin in einer Wohnanlage für Körperbehinderte. Auch die 60-jährige Spastikerin Lotte Remmert wurde von ihr, sehr zu ihrer Zufriedenheit, betreut. Doch nun steckt Frau Remmert, an sich nicht unvermögend, in erheblichen Schwierigkeiten. Seit Wochen kann die Heimleitung kein Geld mehr bei ihr abbuchen, ihr Konto ist bis zum Limit überzogen. Als Finkbeiner und Constanze Früh die Wohnung der ermordeten Maria Anders durchsuchen, finden sie eine beträchtliche Anzahl äußerst teurer Schuhe. Hat die Tote etwa ein Doppelleben geführt? Auch der ehemalige Koch Benno ist ein Vertrauter von Lotte Remmert. Er hat sie anscheinend vor der Pflegerin gewarnt. Wenn Benno sich nur nicht so oft und heillos betrinken würde. Während Nina Brändle und Xaver Finkbeiner mit ihrer großen Routine ermitteln, folgt Constanze Früh schon am ersten Tag ihrer Intuition.
Sprecher:Hanns Ernst Jäger
Ludwig Thiesen
Alois Garg
Karin Buchali
Maria Krasna
Alf Marholm
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 12.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 15.09.2018
Titel: Hill End
Autor: Roswitha von den Driesch
Jens-Uwe Dyffort
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Komponist: Hermann Thieme
Inhalt: Das Thema heißt Gold – überhaupt die rasante Entwicklung des Rohstoffabbaus samt seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen, die ganze Regionen geprägt haben und prägen. Und längst die ganze Welt. Die 1851 während des australischen Goldrausches gegründete Stadt Hill End steht als Sinnbild dafür. Heute zwar ein musealer Ort – weiterhin ist Australien einer der größten Goldförderer – erweist sie sich als idealer Geschichtsstandort, um mit den Mitteln des Künstlers die globalen Gold-flüsse etwas anders als gewöhnlich zu skizzieren. Produzierende Minen verkaufen international Gold, das sich in Elektronikgeräten wiederfindet, das Recyclingfirmen in Deutschland schürfen und veräußern. Das Hörstück Hill End, vom Klangkunst-Duo Roswitha von den Driesch (* 1964) und Jens-Uwe Dyffort (* 1967) aus originalen Vorort-Sounds legiert, führt uns akustisch durch die Kreisläufe des Rohstoffabbaus, lässt unsere Hämmer und Ambosse mitwirken an Klängen des Extrahierens, Zerkleinerns und Verarbeitens.
Sprecher:Wolfgang Reichmann (Erzähler)
Walo Lüönd (der kleine Muck)
Michael Maassen (Onkel, Ausrufer)
Margret Neuhaus (Tante)
Luzius Versell (Neffe, Hund)
Inigo Gallo (Händler, Aufseher)
Peter Oehme (Händler, Soldat)
Angelika Arndts (Frau Ahavzi)
Rudolf Buczolich (König)
Hans Helmut Dickow (Archaz, Schatzmeister)
Franz Matter (Korchuz, Obermundschenk)
Peter Kner (Aheli, Küchenmeister)
Wolfgang Warncke (Eremit)
Lilian Westphal (Prinzessin)
Daten zu Roswitha von den Driesch:geboren: 1964
Vita: Roswitha von den Driesch, geboren 1964 in Saarburg, studierte Architektur und Bildhauerei, sie ist Klangkünstlerin und arbeitet mit Video- und Bildanimationen. Seit 1994 arbeiten beide im Team zusammen und zeigten ihre Installationen und Hörstücke u.a. auf einem See, in Galerien oder in Gärten und Höfen. Für ihr Projekt "In der Schwebe" erhielten sie 2006 den Deutschen Klangkunstpreis.
Daten zu Jens-Uwe Dyffort:geboren: 1967
Vita: Jens-Uwe Dyffort, geboren 1967 in Erfurt, ist Klangkünstler, Komponist und Software-Entwickler. Er studierte bei Franz Martin Olbrisch und Walter Zimmermann an der Universität der Künste Berlin und besuchte Kurse u.a. am IRCAM Paris.
Erstsendung: 15.09.2018
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550796152
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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