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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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nächsterTreffer 1 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:
Autor: Wolf Vostell
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Klangkunst
Komponist: Ralf Haarmann
Inhalt: Ein Aktionsspiel

1969: die Aktionskunst erobert das Radio. Im WDR Funkhaus startet eine legendäre Radio-
Performance, die die Konventionen zwischen Sender und Empfänger auf den Kopf stellt.
Die Leitungen mit den Anrufen empörter Hörer laufen heiß. Zu skurril sind die
Aufforderungen der Radioperformance von Wolf Vostell: "Lecken Sie beim Hören die
Schaltknöpfe Ihres Radios" oder "Schlagen Sie 17 Mal Ihre Kühlschranktür zu". Das
Hörstück ist ein interaktives Radio-Happening, die Grenzen zwischen Sender und
Empfänger lösen sich auf, zwischen Rezipient und Akteur verwischen. Das Radio wird zum
kommunikativen Resonanzkörper, in dem die Stimmen der anrufenden Hörer widerhallen.
Ein grandioses Fundstück aus dem Archiv der deutschen Radiogeschichte und ein Sinnbild
für das anhaltende provokative Potential des Mediums.
Sprecher:Natalia Rudziewicz (Kira)
Oktay Özdemir (Evrim)
Valery Tscheplanowa (Mutter)
Mark Zak (Arkadi Strugatzki)
Michael Wittenborn (Arzt)
Daten zu Wolf Vostell:geboren: 14.10.1932
gestorben: 03.04.1988
Vita: Wolf Vostell (* 14. Oktober 1932 in Leverkusen; † 3. April 1998 in Berlin) war ein deutscher Maler, Bildhauer und Happeningkünstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.12.1969
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 131)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1958
produziert von: WDR; BR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobst-wiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fach-werkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Sprecher:Kandaules, König von Lydien: Mathias Wieman
Rhodope, seine Gemahlin: Maria Becker
Gyges, ein Grieche: Will Quadflieg
Lesbia, Sklavin: Hilde Mikulicz
Hero, Sklavin: Ingeborg Christiansen
Thoas, Sklave: Eduard Kossovel
Karna, Sklave: Otto Bolesch
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:
Autor: Ulrike Haage
Nora Gomringer
Annemarie Bostroem
produziert in: 2016
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Daniel Roth
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Inhalt: Kleine Novelle von der Liebe und dem Verlassen-Werden

In der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance-Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
Sprecher:Finn Oleg Schlüter (Knaller)
Valentin Steffen (Charly)
Frauke Pohlmann (Knallers Mutter)
Wolfgang Rüther (Pförtner)
Ernst-August Schepmann (alter Hase)
Martin Bross (Kokolorosi)
Peter Nottmeier (Buckelgeist)
Sascha Nathan (Dr. Monroe)
Barbara Philipp (Strickliesel)
Tommy Pieper (Zeugmeister)
MusikerVokalisten: Christa Diwiak, Christfried Biebrach, NDR Chor Musiker: Ulrike Haage (Flügel), Philipp Scholz (Schlagzeug)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Nora Gomringer:geboren: 1980
Vita: Nora Gomringer (* 1980), Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Und mit Hingabe. Für SRF 2 Kultur schreibt und interpretiert Nora Gomringer regelmässig poetische «Früh-Stücke».
Erstsendung: 01.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 131)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobst-wiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fach-werkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Sprecher:Paul Bühlmann (Er)
Heidi Diggelmann (Sie)
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

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Erstsendung: 13.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:
Autor: Snorre Björkson
produziert in: 1970
produziert von: BR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: "Dass alles Material, das den Trauminhalt zusammensetzt, auf irgendeine Weise vom Erlebten abstammt, also im Traum erinnert wird, darf uns als unbestrittene Erkenntnis gelten. Doch wäre es ein Irrtum anzunehmen, dass ein solcher Zusammenhang des Trauminhalts mit dem Wachleben sich mühelos als augenfälliges Ergebnis der angestellten Vergleichung ergeben muss. Derselbe muss vielmehr aufmerksam gesucht werden." (Sigmund Freud) Das Hörspiel bildet den Traum eines jungen Mannes ab. Es lädt dazu ein, ihm in jenes Zwischenreich zu folgen, das jedem Menschen aus eigener Erfahrung vertraut ist und von dem sich doch so schwer erzählen lässt.
Sprecher:Michael Burk (Kufi, Arbeiter)
Christa Berndl (Casimi, seine Frau)
Wilfried Klaus (Pietsch)
MusikerHarald Wockel (Violine) Efrahim Oscher (Flöte) Rudolf Schmücker
Daten zu Snorre Björkson:geboren: 1968
Vita: Snorre Björkson wurde 1968 am Steinhuder Meer geboren. Er schreibt Hörspiele, Gedichte, Lieder, Erzählungen, Romane, macht Kabarett, tritt mit Gitarre, Flöte und Geige als singender Märchenerzähler auf, erhielt Preise für niederdeutsche Lyrik und für zwei seiner Hörspiele und ein Stipendium des Landes Niedersachsen für seinen ersten Roman. Er lebt mit Partnerin und (Platt sprechendem) Sohn am Steinhuder Meer.

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Erstsendung: 28.04.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Vorige/nächste Ausstrahlung:13.06.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Hermann Bohlen
produziert in: 1991
produziert von: SFB
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hermann Bohlen
Judith Lorentz
Inhalt: Heinz sucht die Nähe von Wildschweinen. Er will ihre Sprache lernen und Chef der Rotte werden.
"Ich geh mal wieder", sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat's mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?
Der eine stalkt Wildschweine und lernt ihre Sprache, der andere schwärmt vom Fortpflanzungsmodus der Erdkröte, der Dritte klagt über den fatalen Siegeszug der Medizin, durch den der Lebensraum für Tiere immer knapper wird.

Dass die Liebe des Menschen zum Tier wenig über das Tier aussagt, aber viel über den Menschen, zeigen die Hörspiele von Hermann Bohlen mit gruseligem Vergnügen.
«Ich geh mal wieder», sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen, und schaufelt drei Eimer voll mit Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hats mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschliessen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist Schweine-Heinz vollkommen verrückt?
Und was geht eigentlich in Zoodirektor Grzimek und Gymnasiallehrer Behn vor, die mit ihren Originaltönen aus den 50er Jahren in einen sehr seltsamen Dialog über Onager, Kröten und fünf Milliarden Menschen treten?
Sprecher:Hans Teuscher
Peter Hofmann
Daten zu Hermann Bohlen:geboren: 04.04.1963
Vita: Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Autor und Hörspielmacher in Berlin. Publikumspreis "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin für "Prozedur 7.7.0." (SFB 1996). Zuletzt Deutscher Hörspielpreis der ARD für "ALFRED C".‹ (DKultur/HR 2012).

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Erstsendung: 06.12.2017
Datenquelle(n): dra
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vorheriger Treffer 7 von insgesamt 7
Kriterien: Datum: 13.02.2019
Titel:
Autor: Peter Leonhard Braun
produziert in: 1966
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Originalton; Feature
Regie: Peter Leonhard Braun
Inhalt: Die Hasenheide ist einer der großen Berliner Parks. Wo heute ein Freilichtkino steht, befand sich vor einem halben Jahrhundert noch eine Arena, in der je zwei Männer in den Ring stiegen, um sich über mehrere Runden einen brutalen Schaukampf zu liefern. Das waren die Catcher. Wenn die Catcher kamen, strömte das Publikum herbei.

Und das Publikum ist der eigentliche Star dieser radiofonen Dokumentation von Peter Leonhard Braun. Sie galt damals als wegweisend, weil sie mit neuen Aufnahmetechniken den Originalton in den Vordergrund stellte. Sie gilt heute, fünfzig Jahre nach ihrer Erstausstrahlung, auch als ein einzigartiges Stück Zeitgeschichte. Denn die akustische Abbildung von enthemmten Menschen, die sich lüstern von der vorgeführten körperlichen Gewalt erfassen lassen, stellt auch heute noch einen der unmittelbarsten Zugänge zur damaligen Gesellschaft her. Peter Leonhard Braun, Großmeister der akustischen Erzählkunst, feiert in diesen Tagen seinen 90. Geburtstag.
Sprecher:Lukullus, römischer Feldherr: Ekkehard Schall
Sprecher des Totengerichts: Ernst Kahler
Totenrichter: Norbert Christian
Fischweib: Helene Weigel
Lehrer: Werner Dissel
Kurtisane: Renate Richter
Bäcker: Walter Lendrich
Bauer: Friedrich Links
König: Reimar Johannes Baur
Königin: Micaela Kreissler
Koch: Willi Schwabe
Ausrufer: Klaus Piontek
Eine fahle Stimme: Walter Jupé
Tertullia: Erika Pelikowsky
Hermann Beyer
Carola Braunbock
Wolfgang Brunecker
Rudolph Christoph
Johannes Conrad
Angelica Domröse
Jenny Gröllmann
Wolfram Handel
Ernst Hempel
Alfred Hiesken
Jürgen Holtz
Ruth Kommerell
Monika Lennartz
Alexander Leuschen
Heinrich Schramm
Franz Viehmann
Marlis Wilken
u.a.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,1279 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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