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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Natascha Gangl
Maja Osojnik
Matija Schellander
produziert in: 1965
produziert von: RIAS
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Klangkunst; Klangcomic
Regie: Natascha Gangl
Maja Osojnik
Matija Schellander
Inhalt: Ein Klangcomic.

Mindestens eine Generation Mädchen ist mit der Reiterhoftochter Wendy aufgewachsen, dem Star des genderkonformen Pferdecomics aus dem letzten Jahrhundert. Was ist eigentlich aus ihr geworden? In diesem Hörspiel ist Wendy Heldin in einem mexikanischen Neowestern. Sie will Pferderennen gewinnen, geht jedoch in der Wüste verloren und wird mit dem Tod konfrontiert. Denn die Linearität dieses Comics ist blutig, zu hören in realen Geräuschen, Gesängen und O-Tönen aus Mexiko.
Die Autorin Natascha Gangl und das vielseitigen Elektroakustik Duos RDECA RAKETA (Maja Osojnik und Matija Schellander) haben gemeinsam das Radiostück WENDY PFERD TOD MEXIKO seit mehr als einem Jahr entwickelt.

Ausgehend von dem Textmaterial des Buchdebüts der Dramatikerin und Theatermacherin Natascha Gangl "WENDY FÄHRT NACH MEXIKO", erschienen 2015 bei RITTER wird Sprache zu Klang und Klang zu Sprache. Aus dem Fragmentarischen wird das Dichte gewebt. Aus dem Brüchigen das Ganze. Gegenstimmen, Gegensätze und Misstöne finden zueinander und erklingen. Über die Verfremdung findet sich die Neudeutung. Im Verlorenen die Anfänge. Zeitstrukturen werden durch Loops befragt und montiert, Fieldrecordings aus Mexiko treffen auf Osojniks Gesang. Gesprochene Sprache verwandelt sich in Melodien, Noise verwandelt sich in bittersüße Rancheras.
Sprecher:Christine Gerlach (Nelly Bergmann)
Ruth Hausmeister (Marianne Petersen)
Herbert Stass (Wili Weber)
Friedrich W. Bauschulte (Dr. Bernitt)
Hermann Ebeling (Goerg)
Renée Stobrawa (Frau Kramer)
Eugenie Dengler (Mutter)
Kurt Buecheler (Herr Semmler)
Erhard Stettner (Ein alter Mann)
Rolf Schult ("Der Graue")
Erstsendung: 14.01.2018
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF Kunstradio
YaGru
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Kai Magnus Sting
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Komödie
Inhalt: Wenn einem nacheinander fast die ganze Nachbarschaft abgemurkst wird, was bleibt da anderes übrig, als mal nachzuforschen, warum das so ist und wer dahinter steckt? So ist es auch bei dem kriminalistischen Dreigestirn Alfons Friedrichsberg, Jupp Straeten und Willi Dahl, die eigentlich nur in Ruhe den Sommer auf dem Balkon genießen wollen. Was sie allerdings nicht können, weil direkt vor ihrer Tür die gruseligsten Dinge geschehen.

Nach seinem ersten Hörspielkrimi "Leichenpuzzle" bringt Kai Magnus Sting jetzt die Fortsetzung seines detektivischen Verwirrspiels mit dem skurrilen Rentnertrio live auf die Bühne des Ebertbads in Oberhausen.
Sprecher:Maren Eggert
Paul Schröder
Meike Droste
Ole Lagerpusch
Gitta Schweighöfer
Olivia Gräser
Jürgen Huth
Peter Moltzen
Daten zu Kai Magnus Sting:geboren: 08.01.1978
Vita: Kai Magnus Sting (8. Januar 1978 in Duisburg) ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller, Rundfunkmoderator und Schauspieler.
Hompepage o.ä.: http://kaimagnussting.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.09.2012
Datenquelle(n): YaGru
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Stephan Mathys
produziert in: 1988
produziert von: HR
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Der zwölfjährige Jonas phantasiert sich gerne in seine eigenen Welten: aufs Schiff im stürmischen Meer, mit Käptn und Cinderella. Zuweilen muss Spider Man zu Hilfe kommen, wenn die Wogen hoch gehen. Und das tun sie oft in der Familie von Jonas: Wenn der Vater getrunken hat und die Mutter die Nerven verliert. Dann sucht Jonas Zuflucht in seiner phantastischen Welt.
Mitten im stürmischen Meer, auf dem Schiff zusammen mit dem Käptn und Cinderella: Der zwölfjährige Jonas fantasiert sich gerne in seine eigenen Welten. Zuweilen muss Spider-Man zu Hilfe kommen, wenn die Wogen allzu hoch gehen. Und das tun sie oft in Jonas' Familie.
Der Vater trinkt gerne und viel, und die Mutter verliert die Nerven. Und Jonas? Jonas sucht Zuflucht in seiner eigenen Welt. Hier bestimmt er die Regeln und hier gibt es auch ein Happy End. Und im richtigen Leben? Niemals würde Jonas jemandem erzählen, was bei ihm zu Hause los ist. Aber seine Lehrerin wird auf seine Not aufmerksam
Sprecher:Edgar Hoppe
Thomas Thieme
Daten zu Stephan Mathys:geboren: 1968
Vita: Stephan Mathys lebt und arbeitet als Kunsttherapeut und Autor seit 1995 in Bern. Er schreibt Hörspiele, Theaterstücke, kürzere und längere Prosa. Manchmal entwischt ihm auch ein Gedicht. Mathys erhielt Förder- und Werkbeiträge des Kantons Aargau und der Stadt Bern. Er ist Mitbegründer der Produktionsgemeinschaft «Spielraum 7».
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 1953
produziert von: SWF; RB
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinaufgekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klarwerden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.

"Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden."
Sprecher:Peter Hamel (Kilian)
Paula Denk (Seine Frau)
Heinz Reincke (Komponist)
Erich Ponto (Angestellter)
Max Walter Sieg (Herr Knaack)
Sonja Karzau (Frau Knaack)
Wolfgang Golisch (Gerichtsvollzieher)
Herbert Mensching (Jazzfan)
Aldo Gardella (Tenor)
Stephanie Wiesand (Klavierlehrerin)
Sigi Küchle (Mädchen)
Ernst Sladeck (Oskar)
Hans Günther (Emil)
Horst Beilke (Direktor)
Erwin Klietsch (Steuerberater)
Hans Timerding (Herr Müller)
Margot Müller (Frau Müller)
Elisabeth Fritzschler (Eine Frau)
Otto-Ernst Lundt (Ein Mann)
Paul Dättel (Möbelträger)
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 25.02.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Snorre Björkson
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: "Dass alles Material, das den Trauminhalt zusammensetzt, auf irgendeine Weise vom Erlebten abstammt, also im Traum erinnert wird, darf uns als unbestrittene Erkenntnis gelten. Doch wäre es ein Irrtum anzunehmen, dass ein solcher Zusammenhang des Trauminhalts mit dem Wachleben sich mühelos als augenfälliges Ergebnis der angestellten Vergleichung ergeben muss. Derselbe muss vielmehr aufmerksam gesucht werden." (Sigmund Freud) Das Hörspiel bildet den Traum eines jungen Mannes ab. Es lädt dazu ein, ihm in jenes Zwischenreich zu folgen, das jedem Menschen aus eigener Erfahrung vertraut ist und von dem sich doch so schwer erzählen lässt.
Sprecher:Greger Hansen (Miguel Domingo)
Michael Habeck (Auguste Emuke)
Peter Fricke (Kolawole Detiba)
Gisela Trowe (Mutter)
Walter Gontermann (Gefängnisdirektor)
Aljoscha Sebald (Wärter)
Georg Scharegg (Chime)
Matthias Ponnier (Militärische Stimme)
Rotraut Rieger (Flughafenansagerin)
Helena Rüegg (Schalterangestellte)
Eva Garg (Frau)
Christian Korp (Zeitungsverkäufer)
Gisela Keiner (Putzfrau)
Jochen Kolenda (Offizier)
MusikerHarald Wockel (Violine) Efrahim Oscher (Flöte) Rudolf Schmücker
Daten zu Snorre Björkson:geboren: 1968
Vita: Snorre Björkson wurde 1968 am Steinhuder Meer geboren. Er schreibt Hörspiele, Gedichte, Lieder, Erzählungen, Romane, macht Kabarett, tritt mit Gitarre, Flöte und Geige als singender Märchenerzähler auf, erhielt Preise für niederdeutsche Lyrik und für zwei seiner Hörspiele und ein Stipendium des Landes Niedersachsen für seinen ersten Roman. Er lebt mit Partnerin und (Platt sprechendem) Sohn am Steinhuder Meer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.04.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 1984
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Eugen Victor (Eljakim)
Karina Thayenthal (Maria)
Maria Ott (seine Frau)
Herbert Baum (Sprecher)
Klaus von Pervulesko (Sohn)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 12
Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 2003
produziert von: SR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Inhalt: Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinaufgekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klarwerden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.

"Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden."
Sprecher:Brigitte Kahn (Alte)
Gunter Cremer (Alter)
Klaus Müller-Beck (Junges)
Petra Lamy (Chor)
Jürgen Kirchhoff (Chor)
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 25.02.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 12
Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Thomas Fritz
produziert in: 1955
produziert von: SRF
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Beatrix Ackers
Komponist: Hans Moeckel
Inhalt: Maletzkes Ilse gönnt ihrem Mann das kleine Glück mit dem Modellbauhobby nicht. Das tragische Ende einer Ehe.

HNO-Ärztin Corinna Straub hat Bereitschaft. Die Notrufstelle meldet, eine Frau sei kollabiert und nicht mehr ansprechbar. Als die Ärztin ankommt, ist die Frau, Ilse Maletzke, tot. Herzstillstand. Corinna Straub füllt den Totenschein aus. Später beginnt sie zu zweifeln. Verhielt sich der Ehemann nicht merkwürdig? Hätte sie "Todesursache ungewiss" attestieren müssen? Sie beginnt mit eigenen Ermittlungen und enthüllt eine tragische Lebensgeschichte.
Sprecher:Erzähler: James Meyer
Schorsch: Derrik Olsen
Lunzi: Max Lehmann
Bos, Chef der Insel: Michael Arco
Singende Königin: Ruth Pache
Lotosblüte: Hedda Heusser
Gritli: Monika Gubser
Otti: Peter Banga
Filmregisseur: Rainer Litten
Kameramann: Raoul Baerlocher
Eingeborener: Robert Tessen
Telefonistin: Heidi Stöckli
himself, der Regisseur: Hans Hausmann
himself, der Autor: Jürg Amstein
Daten zu Thomas Fritz:geboren: 1955
Vita: Thomas Fritz, geboren 1955 in Halle/Saale, arbeitet als Dramaturg am Theater und im Funk.
Erstsendung: 15.05.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 12
Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 19 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Inhalt: Ein tapferer Ritter wird zurückerwartet vom Kreuzzug. Man hofft auf Botschaften und reiche Beute. Vor allem wünscht die Witwe des Henry Ywein de Marmal zu erfahren, welchen Heldentod ihr Gatte vor Jerusalem starb. Damit aber beginnt die Zwangslage des Chevalier de Goffray, denn über einen Heldentod hat er wenig zu berichten. Die Ereignisse im Morgenland erweisen sich als viel trivialer und der frühmittelalterliche Kriegsberichterstatter hat zudem auch keine Reichtümer als Trost mit zurückgebracht. Und die Wahrheit will ohnehin keiner hören. Oder doch? - Eine Komödie im historischen Gewand, doch ihr heutiger Bezug ist unüberhörbar.
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Esther Hubschmid (Gaby Schäfer)
Jodoc Seidel (Briefträger)
Isabel Schaerer (Nicole)
Peter Schneider (Erzähler)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.11.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 12
Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:
Autor: Tom Heithoff
produziert in: 2011
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 4 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Tom Heithoff
Inhalt: Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-4-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Leider hasst er die Viecher. Der Beamte vom Arbeitsamt (das ist jetzt schon der dritte arme Hund) muss die absurde Maßnahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Auskünfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht.
Daten zu Tom Heithoff:geboren: 1964
Vita: Tom Heithoff, geboren 1964, lebt in Rouen und arbeitet als freier Hörspielmacher.
Hompepage o.ä.: http://www.tomheithoff.de/
Erstsendung: 15.02.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 12
Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Simon Chen
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Päivi Stalder
Inhalt: ...und keiner ist's gewesen.
Sprecher:Ludwig Schmid-Wildy (Lorenz Schaller, Förster in Ruhe)
Dora Altmann (Franziska, seine Frau)
Peter Steiner (Hubert Schaller, Sohn)
Maria Stadler (Maria, seine Frau)
Christian Reiner (Hans, der Enkel)
Oskar Eckmüller (Lorenz Schaller als kgl. Jagd- und Forstgehilfe)
Rosemarie Seehofer (Franziska Gschwandner, Bauerntochter)
Fritz Strassner (Kaltenecker)
Michl Lang (Gierster)
Walter Holten (Regent)
Max Griesser (Lutz)
Hans Stadtmüller (Gendarm)
Ludwig Wühr (Gschwandbauer)
Elmar Wepper
Werner Eggenhofer
Marianne Lindner
Daten zu Simon Chen:Vita: Simon Chen, selbständiger Autor und Spoken-Word-Künstler, freier Mitarbeiter von Radio SRF. Vater von zwei Töchtern.
Erstsendung: 28.01.2013
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Kriterien: Datum: 11.02.2019
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Simon Chen
produziert in: 1969
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Päivi Stalder
Komponist: Konrad Elfers
Inhalt: ...und keiner ist's gewesen.
Sprecher:Hans Cossy (André Jasseron)
Marlies Schoenau (Marthe, seine Frau)
Alexander Hegarth (Inspektor)
Daten zu Simon Chen:Vita: Simon Chen, selbständiger Autor und Spoken-Word-Künstler, freier Mitarbeiter von Radio SRF. Vater von zwei Töchtern.
Erstsendung: 28.01.2013
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
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Abfragedauer: 0,3188 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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1555958521
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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