• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.282 Einträge, sowie 1.820 Audiopool-Links und 408 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 1.395 (1.395/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
nächsterTreffer 1 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Frank Spilker
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Frank Spilker
Claudia Johanna Leist
Komponist: Frank Spilker
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhalt: Das erste Hörspiel von Frank Spilker, Frontmann der Band „Die Sterne“: Im Zentrum der Geschichte steht Wolfgang (gespielt vom Autor selbst), bzw. seine problematische Beziehung zu Claire (Birgit Minichmayr).

Der Moment des Rückblicks ist ein scheinbar auswegloser. Wolfgang befindet sich in einem abstürzenden Flugzeug: „Ich habe mir einen Flugzeugabsturz immer anders vorgestellt. Irgendwie aufregender. Ästhetischer. Schneller. Man hat so verdammt viel Zeit. Das Ding will und will einfach nicht auf dem Boden aufschlagen.“ Aber so ein Flugzeugabsturz kann nur dann genossen werden, wenn es ein virtueller ist. Und so entwickelt sich das Hörspiel mit viel Musik und eigens komponierten Songs zwischen virtuellen Ausflüchten aus dem Alltag und der alltäglichen Breitseite des Lebens.
Sprecher:Frank Spilker (Wolfgang)
Birgit Minichmayr (Claire)
William Cohn (Meditationstexte / Ansager Zirkus)
Sibylle Berg (Frau am Schalter)
Martin Bross (Fremder auf Ruderboot)
Gregor Höppner (Freund)
Achim Knorr (Virtueller Beziehungsberater)
Peter Lohmeyer (Peter Lohmeyer)
Janina Sachau (Freundin am Telefon)
Torsten Peter Schnick (Jochen aus der IT)
Johann König (Technikaffiner Freund / Ansager)
Daten zu Frank Spilker:geboren: 16.03.1966
Vita: Frank Spilker (* 16. März 1966 in Herford) ist ein deutscher Sänger, Musiker, Liedtexter und Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://frankspilker.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 200 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Domenico Ferrari
Inhalt: Ein grauer Spätherbst in Basel. Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.

Für «Hunkeler macht Sachen» - seinen fünften Roman mit dem kantigen Kommissär als Hauptfigur - ist Hansjörg Schneider 2005 mit dem «Glauser» ausgezeichnet worden, dem wichtigsten Krimi-Preis im deutschsprachigen Raum. Und zum mittlerweile dritten Mal ist Hunkeler nun auf DRS 1 zu hören. Nach den szenischen Lesungen der Romane «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin» dieses Mal in einem aufwändig produzierten Hörspiel in 4 Folgen mit über 40 Mitwirkenden.
Sprecher:Peter Kner (Erzähler)
Ueli Jäggi (Peter Hunkeler, Kriminalkommissär)
Daniel Rohr (Notarzt)
Martin Hug (Hauser, Sensationsreporter)
Eva Scheurer (Hermine Mauch, Apothekerin)
Ernst Sigrist (Detektivwachtmeister Madörin)
Raphael Clamer (Korporal Lüdi)
Fritz Zaugg (Haller)
Kolumbina Müntener-Vujanovic (Milena, Bedienung im Milchhüsli)
Zdenko Jelcic (Skender, albanischer Wirt des Billard-Centers)
Michael Schacht (Gerhard Laufenburger, Künstler)
Jodoc Seidel (Der kleine Cowboy)
Charlotte Schwab (Hedwig, Hunkelers Freundin)
Hanspeter Müller-Drossaart (Staatsanwalt Suter)
Daniel Kasztura (Dr. Ryhiner, Gerichtsarzt)
Roger Siffer (Dr. de Ville, Leiter der kriminaltechnischen Abteilung, Elsässer)
Fabienne Hadorn (Angel, Prostituierte)
Hans Schenker (Casali, Rotlicht-Unternehmer)
Siggi Schwientek (Alois Bachmann, Fischer am Morschwiller Weiher)
Huguette Dreikaus (Bäuerin, Hunkelers Nachbarin im Elsass)
Hansrudolf Twerenbold (Wachtmeister Hasenböhler, Kripo Basel-Land)
Urs Bihler (Füglistaller, Leiter der Kripo Basel-Land)
Geri Dillier (Kaelin, Aufseher im Untersuchungsgefängnis)
Helmut Vogel (Ismail Binaku, albanischer Unternehmer)
Franziska Kohlund (Frau Held, Pförtnerin im Waaghof)
Buddy Elias (Stallinger, Schauspieler)
Christian Hahn (Bardet, Chef des services techniques, Polizei Mulhouse)
Gusti Vonville (Bauer, Hunkelers Nachbar im Elsass)
Tiziana Jelmini (Luise)
Oscar Bingisser (Der bleiche Franz)
Michael Gempart (Richard, ehemaliger Fremdenlegionär)
Sebastian Krähenbühl (Der kleine Niggi)
Jean-Pierre Cornu (Garzoni)
Ferruccio Cainero (Vittorio, italienischer Diener im Hotel Römerbad)
Päivi Stalder (Verkäuferin in der Apotheke)
Huguette Dreikaus (Kellnerin im Piste du Rhin)
Daniel Rohr (Dr. Naef, Kardiologe)
Maria Thorgevsky (Frau Cuăduăraru)
Reto Ott (Polizist)
Julia Glaus (Verkäuferin in der Buchhandlung)
Albert Freuler (Fritz Riniker, ehemaliger Lehrer in Schinznach Dorf)
Klaus Knuth (Jakob Zulauf)
Walter Baumgartner (Gottlieb Hartmann)
Meret Hottinger (Frau Hebeisen, Mitarbeiterin Bundesarchiv Bern, Autorin)
Faton Topalli (Prenga Berisha, Albaner)
Julia Glaus (Dolly)
Leo Roos (Heinz Marti, Nachbar von Garzoni)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Martin Esslin
Bearbeitung: Martin Esslin
Übersetzer: Elmar Tophoven
Inhalt: Prosatext für sechs Stimmen

"Losigkeit", 1969 unter dem französischen Titel "Sans" erschienen, ist ursprünglich ein Prosatext, der sich aber sicherlich nur im Hörfunk vollkommen realisieren läßt. Der Fluß des niemals endenden Gemurmels von inneren Stimmen ist in diesem Text versiegt. Er gestaltet eine Welt, die in ihrer eigenen Bewegung erstarrt scheint. In einer Ruinenlandschaft, einer konturlosen, grauen Ebene unter einem grauen Himmel, steht nur ein kleiner Menschenkörper aufrecht. Martin Esslin, der Beckett zur Hörfunkbearheitung von "Losigkeit" angeregt hat, schreibt darüber: "Als wir über eine Hörfunksendung des Textes sprachen, erläuterte Beckett, wie sich sechs Stimmen in die Lesung teilen sollten. Nicht als verschiedene Personen oder Charaktere, sondern als Kennzeichen für verschiedene Bildgruppen...

Jeder Satz kommt zweimal vor, aber in verschiedener An- und Unordnung. Es gibt sechs Gruppen solcher Sätze, und jede hat ihren eigenen, beherrschenden Bildinhalt: die Ruinen; Wüste von Erde und Himmel; den kleinen Körper; die Tatsache, daß der umschlossene Raum vergessen ist; die Leugnung von Vergangenheit und Zukunft; und im Gegensatz dazu: die Bestätigung von Vergangenheit und Zukunft. Die verschiedenen Stimmen dienen dazu, das Muster herauszuarbeiten."
Sprecher:Alf Marholm
Matthias Ponnier
Peter Lieck
Alwin Joachim Meyer
Heiner Schmidt
Michael Thomas
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.08.1971
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 648 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Michael Rotschopf (Erzähler 1)
Manfred Zapatka (Erzähler 2)
Milan Peschel (Iwan / Ausländer)
Jeanette Spassova (Gella)
Samuel Finzi (Lichodejew)
Thomas Thieme (Woland)
Jens Harzer (Berlioz)
Margit Bendokat (Frau 1 / Annuschka)
Wolfram Berger (Korowjew)
Felix von Manteuffel (Prof. Strawinski / Prof. Kusmin / Portier)
Dietmar Bär (Ermittler)
Caroline Ebner (Frau 2)
Stephan Zinner (Mann 1 / Nikolaj Iwanowitsch)
Steffen Scheumann (Mann 2)
Johannes Silberschneider (Rjuchin / Kanawkin / Sokow)
Hendrik Arnst (Sagriwow / Fettwanst / Mogarytsch / Kandalupski)
Christiane Roßbach (Praskowja Fjodorowna / Xenia Nikitischna / Tofana)
Natali Seelig (Nepremenowa / Frau Semplejarow / Anna Richardowna / Petrakowa)
Wolfram Koch (Rimski)
Gottfried Breitfuß (Behemoth)
Hans Kremer (Bossoi / Pawel Iossifowitsch)
Lars Rudolph (Warenucha)
Karl Markovics (Meister)
Valery Tscheplanowa (Margarita)
Stefan Wilkening (Bengalski / Levi Matthäus)
Götz Schulte (Semplejarow / Dunchill / Poplawski / Archibald A.)
Werner Wölbern (Azazello)
Stephan Bissmeier (Lastotschkin)
Jaqueline Macauly (Fräulein / Natascha / Frieda)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Oliver Bukowski
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Staritz
Inhalt: 'Grau vonne Sozialhilfe, gelb von die Leberzirrhose, fett von die Döner-Kebabs' - was haben die beiden Outcasts Horst Paschke und sein Kohlen schippender Freund Lothar da schon zu verlieren?

Paschke, Bademeister eines Kinderbades, muss angewidert feststellen, wie sein Bad allnächtlich von der jungen Mittelstands-Schickeria missbraucht wird. Als aber einer der Yuppies rein zufällig im Sog der Absauganlage endet, wittern Horschti und Lothi ihre große Chance. Es beginnt die skurrile Geschichte der Verwertung einer Leiche und die einer seltsamen Männerfreundschaft zwischen zwei Anti-Helden in einem Anti-Krimi.
Sprecher:Jürgen Holtz (Lothar Ackermann)
Rolf Ludwig (Horst Paschke)
Horst Lebinsky (Terre)
Margit Bendokat (Schenniffa)
Edgar Harter (Beamter)
Daten zu Oliver Bukowski:geboren: 06.10.1961
Vita: Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften, lebt als Autor in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Für Deutschlandradio schrieb er die Krimi-Reihe 'Serjosha & Schultz' (sechs Episoden). Zuletzt: 'Abseits der Route' (Deutschlandradio Kultur 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.06.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Beate Andres
produziert in: 2015
produziert von: DKultur
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Beate Andres
Komponist: Max Knoth
Inhalt: Die Arbeit "am" Schauspieler

Was ist Schauspielkunst? Das Hörspiel basiert auf einer Sammlung sogenannter "Schauspieltheorien" in denen verschiedene Geister der Schönen Künste einen Definitionsversuch wagten.

1. Die "Theoretiker" äußern ihre Gedanken als Vorschrift, wissenschaftliche Untersuchung, Lektion, Pamphlet, Aufführungs-beschreibung.
2. Im "Praxisteil" beantworten heutige Schauspieler "William Archers Fragebogen" von 1886 zum Rollenstudium.
3. "Reflexion". Die Theoretiker sind sich darin einig: Theater wird für das Publikum gemacht. Deshalb kommt es auch zu Wort. Es diskutiert erwartungsfroh fiktive Stücke, die sich von den Theorien herleiten.
Sprecher:Robert Gallinowski (Sainte-Albine, Rötscher, Torzow (in Stanislawski))
Astrid Meyerfeldt (Lessing, Rötscher, Maloletkowa (in Stanislawski))
Lisa Hrdina (Rötscher, Ich (in Stanislawski))
Bibiana Beglau (Riccoboni)
Philipp Hochmair (Goethe, Martersteig)
Aram Tafreshian (Goethe, Brecht)
Eckhard Roelcke (Moderator)
MusikerOli Bott (Vibraphon/Schlagwerk) Martin Krause (Marimba/Schlagwerk)
Daten zu Beate Andres:geboren: 1965
Vita: Beate Andres, geboren 1965, Studium der Sinologie und Theaterregie, seit 1998 freie Hörspielregisseurin und -autorin. 2005 wurde sie mit dem Prix Marulic ausgezeichnet. Für den WDR produzierte sie zuletzt "Tempo" (2008).
Erstsendung: 18.10.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Gion Mathias Cavelty
produziert in: 2019
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Krimi; Science Fiction; Groteske
Regie: Reto Ott
Inhalt: Bis zum letzten Wort. Plus eins.
Sprecher:Nicole Knuth (Erzählerin)
Olga Tucek (Erzählerin)
Thomas Douglas (in allen Rollen)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Tom Willen
Daten zu Gion Mathias Cavelty:geboren: 04.04.1974
Vita: Gion Mathias Cavelty (* 4. April 1974 in Chur) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.04.2019
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 8 von insgesamt 8
Kriterien: Datum: 01.04.2019
Titel:
Autor: Denis Moschitto
Evrim Sen
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Thomas Leutzbach
Inhalt: Laut New York Times zählt er zu den berühmtesten Hackern der Welt. John T. Draper alias "Captain Crunch" ist eine lebende Legende. Mit einer Spielzeugpfeife, die er in seiner Müslipackung ( "Cap'n Crunch") fand, manipulierte er in den 70er-Jahren das weltweite Telefonnetz.

Durch das von ihm entdeckte Verfahren, das in Hackerkreisen als "Blue Boxing" bekannt ist, wurde der Grundstein einer neuen Hackersubkultur gelegt. Auf seiner unglaublichen Reise traf er früh auf Steve Wozniak und Steve Jobs, die Gründer von "Apple" - eine Begegnung, deren Konsequenz über Jahrzehnte ein gut gehütetes Firmengeheimnis war ...

John T. Draper lebt inzwischen verarmt in einer 15 qm-Wohnung in Los Angeles. Das Hörspiel erzählt seine Geschichte und lässt ihn selbst zu Wort kommen.
Sprecher:Fabian Busch (John)
Fjodor Olev (Rob)
Tom Schilling (Joy)
Tobias Schenke (Mike)
Navid Akhavan (Woz)
Carlos Juan Garcia Piedra (Pedro / Männliche Stimme 8 / Radiosprecher)
Josef Tratnik (FBI Agent 1 / Männliche Stimme 14 / Männliche Stimme 17)
Karlheinz Tafel (FBI Agent 2 / Senator Jenkins / Karl Rubin)
Thomas Balou Martin (Westside Killer)
Christian Schramm (Gefängniswärter)
Ruth Schiefenbusch (Weibliche Stimme Weißes Haus)
Heike Trinker (Dame am Shelter / Richterin)
Kerstin Thielemann (Telefonstimme Cathrin)
Frank Voß (Gefangener 1 / Männliche Stimme 13 / Minister Walker)
David Adlhoch (Gefangene / Männer)
Steffen Lehmann (Gefangene / Männer)
Udo Thies (Gefangene / Männer)
Frank Büssing (Gefangene / Männer)
Heinrich Cuipers (Gefangene / Männer)
ergänzender Hinweis: Redaktion: Natalie Szallies
Daten zu Denis Moschitto:geboren: 1977
Vita: Denis Moschitto, Jahrgang 1977, ist Schauspieler und Autor und lebt in Köln. Zuletzt war er in dem von Fatih Akin produzierten Film "Chiko" im Kino zu sehen. Gemeinsam mit Evrim Sen schrieb er die Computerbücher "Hackerland" und "Hackertales".
Daten zu Evrim Sen:geboren: 1975
Vita: Evrim Sen, Jahrgang 1975, arbeitet als Journalist und Autor in Köln. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen über die Cyberkultur. Denis Moschitto, Jahrgang 1977, ist Schauspieler und Autor und lebt in Köln. Für den WDR schrieben die beiden zuletzt das Hörspiel "POKE" (2008).
Erstsendung: 02.03.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3365 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (23.04.2019)  (24.04.2019)  (25.04.2019)  (26.04.2019)  (27.04.2019)  (28.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555956798
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.721.699
Top